45m auch von U-Bahnen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

geometer42
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Re: 45m auch von U-Bahnen?

Beitrag von geometer42 » Mi 28. Nov 2007, 18:44

radioscout hat geschrieben:Auch ein Vorteil der "anonymen" Reviewer-Accounts: Man kann nie wissen, wer es ist, ob er die Location kennt oder wie wahrscheinlich es ist, daß er den Cache selber suchen wird.


Das war auch ein großer Vorteil der inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi. Man konnte nie wissen, wer einen überwacht. :roll:

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mi 28. Nov 2007, 18:48

Hälst Du das wirklich für einen angemessenen Vergleich?
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morsix
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Re: 45m auch von U-Bahnen?

Beitrag von morsix » Mi 28. Nov 2007, 19:02

Taximuckel hat geschrieben:Die Reviewer haben halt nur beschränkte Möglichkeiten, die Örtlichkeiten zu überprüfen.


Das halte ich für eine schlechte Idee. Mir ist z.B. wichtig, ein gewisses Vertrauensverhältnis zu den reviewern zu haben - damit ich auch meinen nächsten "grenzwertigen" cache reviewt bekomme. Bescheisse ich und es kommt auf - dann kann ich das vergessen mit dem Vertrauen und werde es zukünftig mit Sicherheit schwerer haben einen "solchen" Cache genehmigt zu bekommen.

Daher, ehrlich sein, reviewer überzeugen (von der Gefahrlosigkeit), korrekte Koordinaten angeben.

Grüße
Rudi
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Beitrag von moenk » Mi 28. Nov 2007, 19:05

radioscout hat geschrieben:Hälst Du das wirklich für einen angemessenen Vergleich?

Das ist sicher eine Sache des Standpunkts - also ich fands sehr deutlich und zutreffend.
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

geometer42
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Beitrag von geometer42 » Mi 28. Nov 2007, 19:05

radioscout hat geschrieben:Hälst Du das wirklich für einen angemessenen Vergleich?

Aus deiner Argumentation konnte man schließen, dass du eine gewisse Sympathie für die Überwachung durch anonyme Autoritäten empfindest. :)
Anscheinend habe ich mich geirrt.

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Beitrag von TKKR » Mi 28. Nov 2007, 19:10

moenk hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Hälst Du das wirklich für einen angemessenen Vergleich?

Das ist sicher eine Sache des Standpunkts - also ich fands sehr deutlich und zutreffend.
Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte ich den Vergleich auch als unpassend empfunden. Meine Meinung dazu hat sich aber grundlegend geändert.

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Beitrag von radioscout » Mi 28. Nov 2007, 19:20

Vergleichen wir es doch besser mit der Verkehrsüberwachung mit nicht als Streifenwagen erkennbaren Fahrzeugen. Oder will jemand die Notwendigkeit dieser Überwachung als Maßnahme gegen "Raser" in Frage stellen?
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Beitrag von -tiger- » Mi 28. Nov 2007, 19:33

radioscout hat geschrieben:Vergleichen wir es doch besser mit der Verkehrsüberwachung mit nicht als Streifenwagen erkennbaren Fahrzeugen. Oder will jemand die Notwendigkeit dieser Überwachung als Maßnahme gegen "Raser" in Frage stellen?


...bei uns im Wohngebiet steht das Blitzer-Auto nicht vor der Schule, dem Kindergarten oder in den engen Querstraßen, wo selbst die erlaubten 30 km/h oft noch eine unkalkulierbare Gefährdung darstellen, sondern kurz vor dem Ende der 30 Zone, wo die Straße breit wie eine Autobahn ist und sich keine Fußgänger hin verirren. Es geht dabei nicht um die Verkehrssicherheit sondern um die Stadtkasse. Selbstverständlich stelle ich die Notwendigkeit dieser Aktionen in Frage. Das ist ebenso sinnlos (was die Sicherheit angeht) wie die 45m Abstandsregel. Aber es hilft nichts, es dir noch 1000 mal erklären zu versuchen, du willst nicht verstehen. Ich hoffe, du hälst im Privatleben auch prinzipiell 45m Sicherheitsabstand zu allen Bahngleisen ein, du willst doch mit gutem beispiel voran gehen.

Und daß alle deine Kommunikationsdaten in Zukunft ein halbes Jahr gespeichert werden und die Geheimdienste der Welt daraus lustige Profile erstellen, findest du sicher genauso gut und richtig, wie wenn Wolfis Schergen ganz anonym und unbemerkt alle paar Tage mal nachschauen, was du so auf deinem Rechner gespeichert hast, steht ja so in den deutschen "Guidelines" und alles was da drinsteht ist gut und richtig. Leb du in deiner Welt weiter und wir in unserer.
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Beitrag von radioscout » Mi 28. Nov 2007, 20:10

-tiger- hat geschrieben:...bei uns im Wohngebiet steht das Blitzer-Auto nicht vor der Schule, dem Kindergarten oder in den engen Querstraßen, wo selbst die erlaubten 30 km/h oft noch eine unkalkulierbare Gefährdung darstellen, sondern kurz vor dem Ende der 30 Zone, wo die Straße breit wie eine Autobahn ist und sich keine Fußgänger hin verirren. Es geht dabei nicht um die Verkehrssicherheit sondern um die Stadtkasse. Selbstverständlich stelle ich die Notwendigkeit dieser Aktionen in Frage.

Richtig so!
Wer die Regeln dort nicht einhält, wird es auch nicht da machen, wo es offensichtlich gefährlich ist.
Mit der Ermahnung in Form eines dort geholten "Knöllchens" wird er es aber wahrscheinlich in Zukunft überall machen oder machen müssen (Punkte, Fahrverbot).

-tiger- hat geschrieben:Das ist ebenso sinnlos (was die Sicherheit angeht) wie die 45m Abstandsregel. Aber es hilft nichts, es dir noch 1000 mal erklären zu versuchen, du willst nicht verstehen.

Du hast Deine Meinung dazu, ich habe meine und gc hat die Regeln gemacht. Da kannst Du erklären, was Du willst.
Und "du willst nicht verstehen" ist einfach nur eine Unterstellung.

-tiger- hat geschrieben:Ich hoffe, du hälst im Privatleben auch prinzipiell 45m Sicherheitsabstand zu allen Bahngleisen ein, du willst doch mit gutem beispiel voran gehen.

Meinst Du das ernst?

-tiger- hat geschrieben:Und daß alle deine Kommunikationsdaten in Zukunft ein halbes Jahr gespeichert werden und die Geheimdienste der Welt daraus lustige Profile erstellen, findest du sicher genauso gut und richtig,

Ich habe nichts vor staatlichen Stellen zu verbergen.
Aber was hat das mit der Abstandregel zu tun?
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Beitrag von Carsten » Mi 28. Nov 2007, 20:21

radioscout hat geschrieben:Vergleichen wir es doch besser mit der Verkehrsüberwachung mit nicht als Streifenwagen erkennbaren Fahrzeugen.


Nö. Der andere Vergleich ist deutlich treffender.

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