Cache (nicht) für bestimmte GPSrs

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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wingster
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Beitrag von wingster » Mi 23. Mär 2005, 10:48

AJCrowley hat geschrieben:Bei Projektionen < 1000 m bin ich mit einem Kompass ja schneller am Ziel als die Projektion auf dem GPS einzugeben.


jetzt mal bitte, bitte für den ahnungslosen geko besitzer:

projektion? kompass? nicht auf geko bzw. nur 100m schritte?

:shock:

kann mich da mal jemand aufklären?

dank und gruß

wingster

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Beitrag von wutzebear » Mi 23. Mär 2005, 10:53

wingster hat geschrieben:jetzt mal bitte, bitte für den ahnungslosen geko besitzer:

projektion? kompass? nicht auf geko bzw. nur 100m schritte?

:shock:

kann mich da mal jemand aufklären?

Projektion: Du gibst an, Dein nächster Wegpunkt soll in wir mal 350° und 298 m Entfernung liegen. Die einfacheren Garmins akzeptieren da die Entfernungen nur in 100m-Schritten.

Allerdings muss bei eben diesem Cache gar nicht projiziert werden!
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Beitrag von AJCrowley » Mi 23. Mär 2005, 10:56

wingster hat geschrieben:kann mich da mal jemand aufklären?


Bei einigen Caches gibt es Anweisungen "Gehe von hier aus 250 m nach 270°". Bei einer Wegpunktprojektion setzt Du mit dem GPSr an dieser Stelle einen Waypoint und machst von diesem aus eine Projektion (wie das genau fürs Geko geht, steht in der Anleitung), d.h. du gibst die beiden bekannten Parameter "Entfernung" und "Winkel" ein. Das GPSr errechnet dadurch dann die entsprechende Koordinate.

Für den Fall das Du ein Geko oder ein gelbes etrex hast, hatte wutzebear schon mal hier folgendes geschrieben:

wutzebear hat geschrieben:Dann lass die Projektion und führe die praktisch nur virtuell durch. Ich habe mir mit dem gelben Etrex immer so beholfen: wenn ich von einem Punkt eine Strecke von 250 m laufen sollte, dann habe ich den Startpunkt genau gemessen, ein GOTO darauf gesetzt und bin solange gelaufen, bis ich die Entfernung 250m angezeigt bekam. Und für die Richtung musst Du einfach 180° addieren (oder subtrahieren, je nachdem - es kommt immer nur in einem Fall ein Vektor zwischen 0 und 360° heraus). Sprich wenn Du 250m nach 170° projizieren sollst, dann lauf halt, bis Dein Etrex den Startpunkt in 250m und 350° anzeigt. Und mit den ungenauen Gradzahlen: interpolier doch einfach. Punkt mit (Richtung auf 1 Grad nach oben gerundet) und Punkt mit (Richtung auf 1 Grad nach oben gerundet), proportional dazwischen muss dann der Zielpunkt liegen. Außerdem: wenn dein Etrex in der Gradzahl bei der Richtung zum Startpunkt umspringt, bist Du bei 0,5, das schränkt den Spielraum dann auch schon mal ein.

Probiers mal aus, das ganze klingt deutlich komplizierter als es ist.

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Beitrag von Starglider » Mi 23. Mär 2005, 10:59

wutzebear hat geschrieben:Allerdings muss bei eben diesem Cache gar nicht projiziert werden!

Och menno, gerade war mein Weltbild wieder in Ordnung, da schreibst du
sowas. Jetzt muss ich mir diesen Cache doch selbst anschauen.
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Beitrag von wingster » Mi 23. Mär 2005, 10:59

recht herzlichen dank!

da ist man ja bei kurzen strecken mit dem kompass echt schneller... muss nachher gleich mal mein geko anschauen wo das geht... :oops:

thx nochmal!

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Beitrag von wutzebear » Mi 23. Mär 2005, 11:05

Starglider hat geschrieben:
wutzebear hat geschrieben:Allerdings muss bei eben diesem Cache gar nicht projiziert werden!

Och menno, gerade war mein Weltbild wieder in Ordnung, da schreibst du
sowas.

Warum die Einschränkung für den Geko und den Ique genannt ist, kann ich nicht nachvollziehen. Mein erster Tip war die Kartenfähigkeit, aber das kann's beim Ique ja nicht sein (obwohl eine Karte die Sache doch deutlich vereinfacht, aber das ist ja oft der Fall).
Starglider hat geschrieben:Jetzt muss ich mir diesen Cache doch selbst anschauen.
Willi wird's gefallen, da waren jede Menge Hunde unterwegs. Sag Bescheid, vielleicht komme ich nochmal mit. Nur eines: Zeckenalarm. Gegen Schluß krabbelte plötzlich eine schön große über mein Hosenbein. :x
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Beitrag von Windi » Mi 23. Mär 2005, 11:09

Ich hab mal den Owner angemailt.
Vielleicht kann er ja etwas Licht ins Dunkle bringen.
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Beitrag von radioscout » Mi 23. Mär 2005, 11:44

Besser als "nicht mit GPS ... machbar" ist ein Hinweis auf das, was der GPSr können muß. Es gibt neben den genannten Geräten sicher noch mehr GPSr, die bestimmte Funktionen nicht haben, dem Owner aber nicht bekannt sind.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von wutzebear » Mi 23. Mär 2005, 11:47

radioscout hat geschrieben:Besser als "nicht mit GPS ... machbar" ist ein Hinweis auf das, was der GPSr können muß. Es gibt neben den genannten Geräten sicher noch mehr GPSr, die bestimmte Funktionen nicht haben, dem Owner aber nicht bekannt sind.

Ich vermute, ich kann die Gedankengänge des Owners inzwischen halbwegs nachvollziehen (will aber keine Spoiler abgeben, daher bleibt's kryptisch). Hier hätte er vermutlich eine deutliche Hilfestellung zur Problemlösung gegeben, wenn er nur das richtige Stichwort genannt hätte.
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HHL

Beitrag von HHL » Mi 23. Mär 2005, 12:13

dann wird es wohl eher die fähigkeit sein. »proximity waypoints« zu verwenden. nett.
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happy hunting.

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