Seite 3 von 5

Verfasst: Sa 26. Mär 2005, 22:45
von Mungo Park
radioscout hat geschrieben:Interessant. Ich habe leider keinen Überblick mehr über die aktuellen PC-Games.

Noch viel interessanter finde ich, daß tatsächlich social engineering beim Cachen angewendet wird. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, daß viele Caches an den Bedürfnissen der Cacher vorbei versteckt werden.
Das ist fuer mich nur ein Zeichen dafuer, dass sich viele Leute einfach ueberschaetzen und dann den Telefonjoker konsultieren muessen....
Wahrscheinlich haetten wir viel weniger Finds, wenn es keine handys gaebe...

Verfasst: Sa 26. Mär 2005, 22:47
von Mungo Park
radioscout hat geschrieben:Mal sehen, wann der erste einen "Anschiss" kriegt, weil er mit dem Fahrrad zum Cache gefahren ist. :D :lol: :) :( :cry:
Fahrrad im Wald ist OK, aber auf Waldwegen, wo Autofahren durch ein gewisses Schild verboten ist, mit dem Auto rumzugurken ... Naja,

Jetzt kommst DU ....

Verfasst: Sa 26. Mär 2005, 22:52
von radioscout
Ich parke ja noch nicht mal dort, wo es nicht eindeutig durch ein P-Schild erlaubt ist. Wer einen Roten Kreis "übersieht", tut das auf eigenes Risiko. Es gibt oft Situationen, in denen das niemandem Schadet. In ein NSG fahren ist sicher etwas anderes als mal einen gut befestigten Waldweg zu benutzen.

Verfasst: Sa 26. Mär 2005, 23:23
von bumpkin
Mit der Möglichkeit des Telefonjokers muß man als Owner einfach leben.
Dieser ist nicht zu verhindern. Aber wie schon gesagt: wer sich die Sache unbedingt einfach machen will soll es eben tun - wenn das seine Vorstellung von Geocaching ist.

Bei allen anderen Möglichkeiten alternative Lösungswege zu finden, abzukürzen, bestimmte Sachen zu erraten oder was auch immer muß ich eben als Verstecker so weit vorausdenken dies zu verhindern. Wobei natürlich ein kreativer Ansatz, der mir nicht eingefallen ist und der auch zur Lösung führt, ja nichts schlechtes sein muß.

Gruß Thomas

Verfasst: Sa 26. Mär 2005, 23:27
von radioscout
Wenn bei einer größeren Anzahl (nicht jeder hat die selben Vorstellungen vom idealen Cache) von Cachern der Wunsch entsteht, den Cache auf einer anderen als der vorgesehenen Weise zu lösen, ist er eben an den Bedürfnissen vorbei geplant.
Ich würde das als Hinweis betrachten, meinen nächsten Cache (und natürlich auch die vorhandenen) zu verbessern.

Absolut "sichere" Beschreibungen haben den Nachteil, daß fehlende/beschädigte Informationen den Cache unfindbar machen. Eine gewisse Redundanz sollte immer vorhanden sein.

Verfasst: So 27. Mär 2005, 13:55
von Team-Crossgolf
So, jetzt langts mir aber...

Lieber Radioscout - hast Du schon einmal darüber nachgedacht, wie beschissen es ist einen .. Stages Cache nach mehreren Monaten Arbeit und ca. 100 EURO Material in den Wald zu scheppern, der dann mit dem Auto durchfahren wird, auf Wegen die Verboten sind und zu einem Privatgrundstück gehören (jawohl, die Herrschaften wußten, das das Gebiet und die Jagd meinem Onkel gehören).

Anhand der Hinweiskarten und der Aussagen konnte ich nachvollziehen, welche Koordinaten in Frage kamen und habe somit 4 Eckpunkte gesetzt. Es ist eine Fläche von 22.143 m2 abzusuchen gewesen. Wer da im Wald nicht vorher weiß, wo er suchen muss - findet nix - definitiv.

Ich lade Dich auch gerne ein, den Cache zu machen - bin gespannt wie Du danach darüber redest.

Und nnun noch was zu der Sache an Myst 6 - eine Gruppe geht ohne goße Probleme durch - die andere hat Tomaten auf den Augen und läßt sich in die Irre führen - wer ist jetzt Schuld? Der Cache etwa ?????

Und nochmals - damit es auch alle lesen - sucht bitte mal im Wald 22.143 m2 einfach so mal nach einem versteckten Cache ab - Viel Freude!

Ach ja und nochmals zu Radiscout - die Koordinaten wurden auf der 1. Tour geschenkt, dann der Cache intensiv umgebaut - die Cachelocation aber nicht verändert - aber verbreitet, das ALLLLLLLLLES verlegt wurde. Hätten wir auch den Cache verlegt, wäre er in dieser Nacht nur von einer Gruppe gefunden worden - die zweite Gruppe hatte nur so einen verdacht und somit Glück.

Verfasst: So 27. Mär 2005, 14:00
von Team-Crossgolf
Sollen wir nun Multis wie folgt machen...

wer will kann gleich zum Cache gehen - die Koordinate steht gleich oben. Im Text befindet sich dann der Startpunkt für den Multi.

In meinen Augen ein Schwachsinn, aber dann wären alle befriedigt.

Wer keinen Bock auf Multi hat geht gleich zum Cache, wer nen schönen Multi erleben will, geht zum Startpunkt und geht Ihn an.

Da knall ich doch gleich einen Traditional in den Wald und spar mir die Arbeit.

Verfasst: So 27. Mär 2005, 14:05
von radioscout
Warum denn so aggressiv? Für das verbotswidrige Befahren der Waldwege ist ausschließlich der Fahrer verantwortlich, sonst keiner.
Ich würde das nicht persönlich nehmen. Wie Du siehst, ist ein großer Teil der Cacher einfach nur am Finden der Dose interessiert, der "Rest" ist für viele nur uninteressant, womöglich sogar lästig.
Die wissen eben Deine Arbeit nicht zu schätzen.
Ich würde das nicht persönlich nehmen und mit in Zukunft überlegen, ob ich noch mal so viel Aufwand für einen Cache mache oder einfach nur eine Dose verstecke.

Es sieht so aus, als würde sich mit Terracaching eine Platform für hochwertige Caches etablieren.

Verfasst: So 27. Mär 2005, 14:08
von radioscout
TEAM-CROSSGOLF hat geschrieben:Sollen wir nun Multis wie folgt machen...

wer will kann gleich zum Cache gehen - die Koordinate steht gleich oben. Im Text befindet sich dann der Startpunkt für den Multi.

In meinen Augen ein Schwachsinn, aber dann wären alle befriedigt.

Wer keinen Bock auf Multi hat geht gleich zum Cache, wer nen schönen Multi erleben will, geht zum Startpunkt und geht Ihn an.

Da knall ich doch gleich einen Traditional in den Wald und spar mir die Arbeit.
Es gibt min. einen Multi, bei dem das so ist und in der Beschreibung erkennbar ist und min 2, bei denen die Koordinaten bekannt sind, man aber nicht direkt darauf hingewiesen wird.
Und trotzdem (oder sogar gerade deshalb) werden alle Stages besucht.
Entweder, weil schon aus der Beschreibung hervorgeht, das man sonst etwas verpasst oder weil die Bekanntgabe der Endkoordinaten erst recht auf den Rest neugierig macht.

Verfasst: So 27. Mär 2005, 14:11
von Team-Crossgolf
Einem der suchenden muss ich jetzt hoch anrechnen, das er sich nach dem nächtlichen Telefonat (Insider knwo about) nicht ins Logbuch eingetragen hat und den Cache am letzten gefundenen Punkt der normalen Strecke nochmals ansetzt.

Er will und hat den Ergeiz, die ganze Strecke zu gehen und alles zu lösen. Weil er nur so ans Ziel (den Cache) gekommen wäre. Wie gesagt, ich rechne es hoch an, den der Weg ist das Ziel - nicht das Glück!

Somit wahrt er eine gewisse Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und kann den Cache zufrieden mit sich selbst loggen.

Wer es aber auch immer aus anderen Gründen (Familie, Zeitmangel o.ä.) auch anderst macht - OK - ein klein wenig schlechtes Gewissen dürfte dann aber doch übrig bleiben, oder?