Leben und leben lassen ...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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º
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Leben und leben lassen ...

Beitrag von º » Sa 26. Mär 2005, 14:16

Geht es nur mir so oder habt ihr auch das Gefühl, dass Meinungsverschiedenheiten in der Community immer öfter zu handfesten Streitigkeiten kommen? Es kommt mir so vor, als ob irgendwer immer öfter irgendwem anders einen Vorwurf daraus macht Geocaching auf eine andere Art und Weise zu spielen. Das Hobby ist nun einmal so, dass es viele Spielarten zulässt, aber da kann man doch niemanden deshalb einen Vorwurf machen.

Natürlich muss ich mir da an die eigene Nase fassen - das bestreite ich nicht. Trotzdem hoffe ich mal, dass mehr Leute gelassener bleiben wenn ein anderer Cacher eben etwas anders spielt. Vielleicht denkt man ja auch mal nach bevor man jemanden anpflaumt - wahrscheinlich wollte er mich nicht ärgern und wenn er sich selbst seinen Spaß raubt ist er eben selber Schuld.

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt
In diesem Sinne
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Grampa65
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Beitrag von Grampa65 » Sa 26. Mär 2005, 14:31

Also ehrlich,

ich finde Deinen neuen Statisitik Footer echt zum Kotzen.
Was hast Du Dir dabei gedacht, plötzlich zu Terracaching zu wechseln?

Das geht doch nicht ... :wink:


Im Ernst, ich finde auch, daß der Ton hier im Forum in letzter Zeit ziemlich
heftig geworden ist. Ich sitz immer nur davor und denk mir 'Probleme
haben die Leute ....'

Ein bisschen relaxteres Umgehen miteinander würde nicht schaden.

Just my 2 Cents...

-Grampa
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LX-OM
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Beitrag von LX-OM » Sa 26. Mär 2005, 15:11

hm, wenn etrex3006 seinen bescheidenen Senf dazugeben darf,... ich mache ja noch nicht so lange Geocaching (Dez '04) und dann auch nur bei Gelegenheit, wenn es mit der Famillie passt und wir Lust haben einen neue Gegend zu entdecken.

Ich finde, dass vielen Geocaching zu wichtig ist, ohne hier auf irgendwen mit dem Finger zu zeigen.
In meinen Augen ist Geocaching ein geniales Hobby, da es Technikinteresse, Abenteuerlust in idealer Weise mit Familie und Familienausflügen verbindet.
Und wenn es nicht zu wichtig ist, einen Cache zu heben, dann hat man sogar noch Spaß wenn man ihn mal nicht findet (So ergings mir mit den letztens zwei Caches Luxcity und Atterkopp, beim letzten hat unsere Jüngste (4 Monate, im Tragetuch) am Final keine Nerven mehr gehabt).
Und wenn deshalb Geocaching nicht meine ganze Identität ausmacht (es gibt doch noch soviel mehr, was wir sind, neben Geocachern) und ich dazu auch erlauben kann, dass andere mich kritisieren, und dies nicht persönlich nehme, dann kann ich es auch in der Community gut aushalten und andere mit mir.

Wenn ich Geocaching und meine Art dies zu betreiben zur Religion und meiner Sinngebung erhebe, dann ist das natürlich übel und ich kotze jeden an der mir an den Karren fährt, bzw. wenn ich mich auf den Schlips getreten fühle. Also lassen wir Geocaching was es ist, ein tolles Hobby, aber nicht unser Lebensinhalt werden.

Liebe Grüße aus Luxemburg,

etrex3006
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ums_team
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Re: Leben und leben lassen ...

Beitrag von ums_team » Sa 26. Mär 2005, 17:10

teamguzbach.org hat geschrieben:Geht es nur mir so oder habt ihr auch das Gefühl, dass Meinungsverschiedenheiten in der Community immer öfter zu handfesten Streitigkeiten kommen?

Stimmt leider - in manchen Diskussionen werden hartnäckig uninteressante Banalitäten aufgeblasen: "getretener Quark wird breit, nicht stark".
Die Zahl der Forumsteilnehmer steigt, und deshalb auch die Zahl der Besserwisser, Klugscheißerle und Logorhoefälle.
Muss wirklich nicht sein und nervt schon mal, wenn man eigentlich interessante Inhalte erwartet.
Mein Weg: nicht kommentieren ist das Beste. Don't feed the troll.

etrex3006 hat geschrieben:In meinen Augen ist Geocaching ein geniales Hobby, da es Technikinteresse, Abenteuerlust in idealer Weise mit Familie und Familienausflügen verbindet.

Genau. Find ich auch. Und so gefällt's mir.

Grampa65 hat geschrieben:Ein bisschen relaxteres Umgehen miteinander würde nicht schaden.

Ich mach mit und suche die Caches, die mir Spass machen. Und ich find's gut, dass es auch noch andere Herausforderungen gibt, die ich vielleicht, bei Gelegenheit, eventuell auch noch machen könnte.

Frohe Ostern
UMS_Team

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...man loggt sich!

LX-OM
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Beitrag von LX-OM » Sa 26. Mär 2005, 17:15

Mein Weg: nicht kommentieren ist das Beste. Don't feed the troll.

Absolut korrekt.

Frohe Ostern, ebenso!

etrex3006
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Streits in der Community

Beitrag von Knopfauge » Sa 26. Mär 2005, 17:37

Hallo,

ich habe zum Glück noch nicht erlebt, daß Diskussionen in diesem Forum zu "handfesten" Tätlichkeiten geführt haben - aber ich war auch nicht überall :-) .

Was aber stimmt: Die Diskussionen arten teilweise sehr emotional aus und haben damit mit dem Thema nichts mehr zu tun und tragen noch weniger zu deren Lösung bei.

Leider sind diese Probleme mit den Umgangsformen in Foren genauso alt wie das Usenet selbst. Die Regeln sollte ja eigentich jeder kennen - aber was hier teilweise schon an Beschimpfungen und Vorwürfen ablief ... letztendlich fällt es aber auf die eigene Person zurück.

@etrex: (dein erster Eintrag) Jeder darf seine Meinung sagen, unabhängig von Alter, gefundenen Caches, "dabei-sein-Zeit" bei diesem Hobby ... diese Diskussion hatten wir schon mal (würde übrigens auch als Quelle für dieses Topic viel hergeben :-).

Und: "Don't feed the trolls" mag zwar gut klingen, muß aber nicht immer korrekt sein. Manchmal sollte öfters widersprochen werden.

Frohe Ostern,

T:o)m
Das Image ist des, was man bräucht, daß die anderen denken, das man so ist wie man gerne wäre.
(Frank-Markus Barwasser)

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Beitrag von Starglider » Sa 26. Mär 2005, 18:03

Ich denke vieles wird sich jetzt beruhigen, wenn die Leute wieder mehr draußen sind und sich beim Cachen abreagieren. Z.T. war die Wetterlage ja schon etwas frustrierend.

Frohes Ostercaching!
-+o Signaturen sind doof! o+-

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Re: Streits in der Community

Beitrag von Dermion » Sa 26. Mär 2005, 19:44

Da will ich doch auch ein wenig mitsenfen

Knopfauge hat geschrieben:Leider sind diese Probleme mit den Umgangsformen in Foren genauso alt wie das Usenet selbst. Die Regeln sollte ja eigentich jeder kennen - aber was hier teilweise schon an Beschimpfungen und Vorwürfen ablief ... letztendlich fällt es aber auf die eigene Person zurück.


Da Stimme ich dir absolut zu, ihr werdet sehen egal in welchem Forum oder in welcher Community ihr mit einsteigt, es gibt überall das selbe Problem. Und zwar mal stärker und mal weniger stark.
Gerade aber eigentlich beim Geocaching finde ich sollte man sich da nicht auf viel duskussion einlassen, wenns zu heftig wird. Schliesslich kann hier jeder fast das machen was er will, solange er den anderen nicht aktiv stört. Bzw. die Regeln des Spiels selbst einhält.

Es wird natürlich auch immer welche geben, die das nicht tun, aber da kann man nicht wirklich viel machen, oder nur in bestimmten Fällen -> Ergo, einfach reden lassen ;)

---------

Ich muss sagen, ich bin zufällig auf diese ganze Community gestossen und finde auch gewissen gefallen daran. Ich würde mich aber jetzt nicht als einen Hardcore-Cacher bezeichnen, ich suche mir eben die Sachen raus in meiner Umgebung die mir gefallen und versuch die Tupperdose zu finden ;) . (Hat man eigentlich schonmal über Tupperware als Sponsor nachgedacht). Solange es spass macht ist gut, wenns halt irgendwann nicht mehr der Fall ist, dann lass ich es eben.

Also nehmt einfach alles nicht so ernst, bzw. lasst es dabei besein. Ansonsten benehmt euch anständig, dann sollte das alles kein Problem sein. Hierbei sind meiner Meinung nach auch die Forenmoderatoren gefordert, wenns zu bunt wird, einfach mal einen Thread(Oder Fred wie es hier heisst :) ) zuknallen mit einer kurzen Begründung, das hilft oft recht gut.

So das war genug Klugscheissen ;)

Ingo, alias Dermion

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Schnüffelstück
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Re: Streits in der Community

Beitrag von Schnüffelstück » Sa 26. Mär 2005, 21:10

Knopfauge hat geschrieben:Und: "Don't feed the trolls" mag zwar gut klingen, muß aber nicht immer korrekt sein. Manchmal sollte öfters widersprochen werden.

Also was jetzt? Und wann?
Schnüffelstück

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Re: Leben und leben lassen ...

Beitrag von geoBONE » So 27. Mär 2005, 15:55

teamguzbach.org hat geschrieben:Geht es nur mir so oder habt ihr auch das Gefühl, dass Meinungsverschiedenheiten in der Community immer öfter zu handfesten Streitigkeiten kommen?

Weiss nicht, ich lese meist nur einige Themen (Cacheologie/Geotalk) und dort sind mir eigentlich noch nicht viele handfeste Streitigkeiten aufgefallen. Klar gibt es viele Reizthemen, bei denen unterschiedliche Sichtweisen zusammentreffen, doch insgesamt ist mE der Umgangston nicht zu scharf.
Es kommt mir so vor, als ob irgendwer immer öfter irgendwem anders einen Vorwurf daraus macht Geocaching auf eine andere Art und Weise zu spielen. Das Hobby ist nun einmal so, dass es viele Spielarten zulässt, aber da kann man doch niemanden deshalb einen Vorwurf machen.

Nun ja, Du machst Deinen Standpunkt "My cache, my rules" in einer Vielzahl an Beiträgen überaus deutlich und stellst Dich damit natürlich auch sehr stark in die Kritik. Diese wird meist auch prompt geliefert (auch von mir), aber das dürfte Dich eigentlich nicht überraschen, oder? Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich keinerlei Abneigung gegen Dich habe, manche Deiner Beweggründe durchaus nachvollziehen kann, es aber begrüssen würde, wenn Du einige individuelle "Regeln" bezüglich Deiner eigenen Caches nicht so sehr an die grosse Glocke hängen würdest. Wenn es diesbezüglich zu Streitigkeiten mit Cachern kommen sollte, solltet ihr das unter euch ausmachen und jeder für sich sein Fazit daraus ziehen. Was ich darüber hinaus aber ziemlich daneben finde, ist, wenn fremde Logs gequotet o. verlinkt und somit an den Pranger gestellt werden. Damit schafft man sich vermutlich dauerhafte Gegner (vor denen man dann wiederum ggf. die eigene Caches schützen muss?)
Natürlich muss ich mir da an die eigene Nase fassen - das bestreite ich nicht. Trotzdem hoffe ich mal, dass mehr Leute gelassener bleiben wenn ein anderer Cacher eben etwas anders spielt.

Für mich ist es häufig ein Grund in eine Diskussion mit einzusteigen, wenn sich abzeichnet, dass einzelne Teilnehmer versuchen ganz persönliche Ansichten oder Vorlieben als generellen Massstab für andere zu definieren. Meine Vorlieben und Abneigungen unterscheiden sich beispielsweise radikal von denen Radioscouts, was bei den ein oder anderen Beiträgen auch immer mal wieder deutlich wird. Trotzdem denke ich, dass wir uns in der Diskussion nicht so weit voneinander entfernt haben, dass wir auf einem Event kein Bierchen mehr zusammen trinken können.

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