Versteckerfrust, oder wieviel Aufwand betreibt Ihr?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Starglider
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Re: Versteckerfrust, oder wieviel Aufwand betreibt Ihr?

Beitrag von Starglider » So 27. Mär 2005, 20:16

Rechercheuse hat geschrieben:Geht Euch das manchmal auch so?

Das eine Cacheidee nicht so (gut) funktioniert wie geplant?
Ja, das kommt vor. Irgendwie regelmäßig. Eigentlich kommt es
immer irgendwie anders, als geplant. Aber das macht
die Sache ja auch so spannend.
Rechercheuse hat geschrieben:Wie lange habt Ihr Eueren aufwändigsten Cache vorbereitet?

Etwas mehr als 4 Monate. In dieser Zeit kam ich auch nicht besonders
häufig zum cachen. Lustigerweise dachte ich am Anfang noch, ich würde
mit der Hälfte der Zeit auskommen. Aber dann (siehe unten)
Rechercheuse hat geschrieben:Wieviel investiert Ihr in Caches (Zeit, Geld, Nerven...)?

Zum Thema Geld schreibe ich besser nichts. Zeit und Nerven:
Bis er fertig ist. Leider (für mich), zum Glück (für andere).
Rechercheuse hat geschrieben:Wann gebt Ihr's auf?

Wenn ich mal richtig angefangen habe, hörte ich sehr ungern auf. Da
müssten schon irgendwelche Horroszenarien eintreten, die ich hier lieber
nicht heraufbeschwören will...
Rechercheuse hat geschrieben:Wie zufrieden seid Ihr mit Euerem Ergebnis?

Sehr. Les die Logs (siehe Signatur).
Rechercheuse hat geschrieben:Habt Ihr erst die Idee, dann die Location, oder umgekehrt?

Bei der aufwendigen Cachereihe kam leider erst die Idee. Dann suchte
ich mir Locations, die mich auf weitere Ideen brachten....
Viel schneller geht es, wenn man zuerst den Ort hat. Dann spart man sich
viel Lauferei. Mein Starkenburg-Cache war z.B. eine 2-Tage-Sache.

Was die Lizenz zum löten betrifft:
Bei sowas kann man sich helfen lassen. Wenn du eine gute Idee
in dieser Richtung hast, könntest du einfach mal eine allgemeine
Anfrage dazu hier in dein lokales Forum setzen. Die Details kann
man dann ja per E-Mail oder Telefon klären.

Technische Spielereien sind schön, wenn sie funktionieren.
Aber wenn nicht (z.B. weil mal wieder die Batterien leer sind), können die
auch ziemlich ätzend sein. Sowohl für die Cacher, weil es eben nicht
funktioniert, als auch für den Owner, weil dann mal wieder Wartung angesagt ist.
-+o Signaturen sind doof! o+-

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Beitrag von mattes + paulharris » So 27. Mär 2005, 21:24

Mit diesem ganzen technischen Gefriemel kann ich (PaulHarris) nicht viel anfangen. Und mit endlosen Rechnereien alle 50 Meter habe ich es auch nicht so (Ich denke mehr in 10er oder Monatsschritten). Bei ein paar etwas aufwändigeren Projekten ist uns auch promt jemand anders dazwischengekommen, der an der avisierten Location schneller war. Also haben wir bei unseren noch aktiven Caches eine besuchenswerte Location gesucht und dort einen Tradi gelegt. Neben Multis mit schönen Wanderungen von etwa 5-6 km sind das sowieso die Art Cache, die wir selbst am liebsten mögen.
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Beitrag von bumpkin » So 27. Mär 2005, 22:25

Bei mir ist der Zeitaufwand je Cache teilweise sehr unterschiedlich.
Sehe ich erst eine tolle Location und plane dort einen Cache ist der Zeitaufwand deutlich geringer als mit einer Idee, die oftmals auch noch nicht 100% gar ist, eine geeignete Örtlichkeit zu finden und die Idee dann darauf zu adaptieren.
So waren meine Caches, mit denen ich selber wirklich zufrieden bin, an jeweils einem Wochenende fertig gestellt.
Sind leider nur zwei, dieser, den ich als meinen "originellsten" bezeichnen möchte und dieser, weil die Location einfach toll ist und er auch so ganz nett geworden ist.

Gerade die Locationsuche, hier im südlichen Rhein-Main-Gebiet, bereitet schon einigen Zeitaufwand da die Landschaft doch nicht so viel hergibt, ich den Cache aber auch nicht ewig weit entfernt legen möchte.
Die Bastel- und Vorbereitungsarbeiten gehen mir dann aber recht flott von der Hand. Allerdings wird sich das wohl jetzt nach Absolvierung der "Artefakt-Trilogie" ändern, nach der ich erst mal die "Armseligkeit" meiner Caches erkennen konnte.
Aber mein Hirn ist schon wieder am kreisen.

Gruß Thomas
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Beitrag von Buena Vista » So 27. Mär 2005, 22:30

mattes + paulharris hat geschrieben:Mit diesem ganzen technischen Gefriemel kann ich (PaulHarris) nicht viel anfangen. Und mit endlosen Rechnereien alle 50 Meter habe ich es auch nicht so (Ich denke mehr in 10er oder Monatsschritten). Also haben wir bei unseren noch aktiven Caches eine besuchenswerte Location gesucht und dort einen Tradi gelegt. Neben Multis mit schönen Wanderungen von etwa 5-6 km sind das sowieso die Art Cache, die wir selbst am liebsten mögen.


Das ist ganz wichtig.... bei aller Knobelei die Location nicht zu vergessen! Klar liegt die Messlatte durch die vielen, wunderschönen und anspruchsvollen Caches sehr hoch - aber manchmal lieber einen 'schlichten' Multi oder Traditional legen und auf die Wirkung der Gegend vertrauen, als sich das Gehirn zu verrenken.
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Beitrag von radioscout » So 27. Mär 2005, 22:48

Buena Vista hat geschrieben:aber manchmal lieber einen 'schlichten' Multi oder Traditional legen und auf die Wirkung der Gegend vertrauen, als sich das Gehirn zu verrenken.

Genau. Back to the roots of the game. Naturerlebnis und schöne Locations sollten im Vordergrund stehen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von mattes + paulharris » So 27. Mär 2005, 22:53

Ahh Ha,

kommt uns doch irgendwie bekannt vor.
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Beitrag von Rechercheuse » So 27. Mär 2005, 22:55

Technische Spielereien sind schön, wenn sie funktionieren.
Aber wenn nicht (z.B. weil mal wieder die Batterien leer sind), können die
auch ziemlich ätzend sein. Sowohl für die Cacher, weil es eben nicht
funktioniert, als auch für den Owner, weil dann mal wieder Wartung angesagt ist.

Das wollte ich lösen, indem ich eine bestimme Sorte Batterien unter "notwendige Ausrüstung" aufgeführt hätte.
Leider fiel dann diese Stage aufgrund anderer Einschränkungen aus. Vielleicht kann ich sie nochmal wo anders benutzen, wenn ich mein technisches Problem gelöst habe.
Nun musste ich sie durch etwas ersetzen, das so exotische Batterien braucht, daß es nicht zumutbar ist, zu verlangen, diese mitzubringen. Sprich, hoher Wartungsaufwand.

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Beitrag von TKKR » So 27. Mär 2005, 23:20

Den meisten Aufwand haben wir in such! gesteckt. Ca 15x vor Ort zu je 12 km Hin- bzw. Rückfahrt. Dort auch fast 100km zu Fuß zurückgelegt. Das Alles aber sehr kompakt in ca 3 Wochen abgearbeitet.
Bei den Underground Caches hat die Hirnerei um die geeignetsten Locations ca 10 Monate in Anspruch genommen. Irgendwie wollte ich das Projekt immer mal wieder verwerfen. Dann, nach vielen Diskussionen im Team war der Cache zusammen mit Freyherr innerhalb von 5 Abenden gelegt.
Wenn ich mir die Logs anschaue hat sich der Aufwand gelohnt obwohl das nicht von vorherein absehbar war.
Aber es gibt auch ein paar Traditionals die jeweils keine ganze Stunde Aufwand mit sich brachten die auch ganz gerne angenommen werden.
Ich versuche die Quote der aufwändigeren Caches bei 20% zu halten und werde meine 'Altlasten' sobald es dort Probleme gibt, archivieren, da sie mir auch nicht mehr so gut gefallen.
Hierbei muss ich mal hervorheben, dass sehr viele der umgesetzten und in den Logs gelobten Ideen von dem hier oft geschmähten BumBum stammen oder erst duch Anregungen von ihm entstanden sind.
(Trotzdem könnte er die Ideen ruhig mal selber umsetzen)

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Beitrag von -tiger- » Mo 28. Mär 2005, 01:43

Meine bisher gelegten Caches lagen vom Aufwand her zwischen ca. 2 Stunden incl. online stellen und etwa drei Wochen für Recherchen, Rätsel ausdenken usw. Die Zeit habe ich natürlich nicht ununterbrochen am Cache gearbeitet, das war eher die Spanne von der Idee bis zur Realisierung.

Für meine noch nicht gelegten Caches siehts aber etwas anders aus, einer ist seit über einem Jahr in Planung, seit ich das erste mal im Enigma#1 in Kontakt gekommen bin. Der Cache war einfach extrem inspirierend. Einiges an dem neuen Cache ist auch schon fertig, einiges ist noch unbrauchbar aber große Projekte brauchen eben auch viel Zeit. Vielleicht wirds ja bis zum Sommer was, mal sehen. Ich mache mir dabei selbst keinen Stress, es gibt ja kein Zeitlimit. Lieber ein guter Cache als ein schneller Murks. Ein weiteres hoch technisiertes Projekt ist seit nem halben Jahr im werden, auch hier lasse ich mir Zeit, Geocaches verstecken ist ein Hobby und dabei solls auch bleiben ;)

Für den Gesamtaufwand gibts für mich kaum Grenzen, wenn das Ergebnis stimmt. Ich mag aber auch nicht ununterbrochen an einem Cache arbeiten, ich habe noch viele andere Hobbies.

Meine Anforderungen an meine eigenen Caches sind:

- sehenswerte Location
- regensicheres Versteck
- wenn möglich neue Ideen
- Muggel-Sicherheit
- glückliche Finder :D

Die bisherigen Logs bestätigen mein Konzept weitgehend und ich möchte auch, daß das so bleibt, daher gibts lieber Klasse statt Masse, auch wenns mal in Arbeit ausartet.

Tiger
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Beitrag von hheng » Mo 28. Mär 2005, 11:41

Zum Thema Aufwand:
Ich habe so zwischen 3 und 20 Stunden netto in einen Cache investiert. Der aufwändigste war Fernweh2.
Ich versuche einen Cache mittlerweile so zu legen, daß er möglichst wenig Pflegeaufwand erfordert, in der Zeit mache ich lieber einen Neuen.

Zum Thema Ideen:
Meist springen sie mich an, egal ob von der abstrakten Idee kommend oder von der Location. Ich lege einen Cache erst, wenn ich vom Bauch her damit zufrieden bin. Ich habe auch kein Problem damit, eine Idee mal ein paar Monate liegen zu lassen (davon gibt es bei mir einen ganzen Haufen). Ich bin allerdings nicht mehr davon überzeugt, dass jeder Cache Originalitätspreise gewinnen muß, das Wichtigste für mich ist mittlerweile, dass der Sucher seinen Spaß hat.
Sir, I never assault a position without a drink!

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