Versteckerfrust, oder wieviel Aufwand betreibt Ihr?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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HoPri
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Beitrag von HoPri » Di 29. Mär 2005, 10:07

Wir sind froh, dass es Leute gibt, die echten Aufwand für ihre Caches betreiben! Hier dafür mal ein großes Danke-Schön!

Traditionals an tollen Locations sind eine Sache, die wir schätzen. Aber die aufwendigen Multis mit witzigen/originellen/kreativen Stationen mögen wir deshalb keineswegs missen!

Unser bisher größter Zeitaufwand floss in einen Cache, der als Hochzeitgeschenk diente. Da war die Location mehr oder weniger vorgegeben und nicht besonders spannend. Da dachten wir halt: Da müssen eben etwas kreativere Aufgaben her... ;) Mit mehrfacher An-/Abfahrt, Wpts aufnehmen usw. haben wir dafür netto eine Woche gebraucht.

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Team-Crossgolf
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Beitrag von Team-Crossgolf » Di 29. Mär 2005, 13:55

TKKR hat geschrieben:Hierbei muss ich mal hervorheben, dass sehr viele der umgesetzten und in den Logs gelobten Ideen von dem hier oft geschmähten BumBum stammen oder erst duch Anregungen von ihm entstanden sind.
(Trotzdem könnte er die Ideen ruhig mal selber umsetzen)


Ich glaube da ist etwas im wortwörtlichen Busch - ich soll was liefern - kommt diese Woche auch noch in der Gegend von Ulm mittels Depot-Kurzcache an :wink:
Keine Macht Den Zahlen

pom
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Beitrag von pom » Mi 30. Mär 2005, 10:47

Wenn ich mir eine Location erst einmal ausgesucht habe, geht es recht schnell.
Die Tupperdose mache ich zu Hause fertig, alles andere ergibt sich vor Ort.
Die Cacheverstecker-Grundausstattung muss man für sowas aber schon dabei haben.

Deshalb sind bei mir alle eventuell benötigten Materialien immer im Rucksack, von der Fotodose über Schlagzahlen und Edding bis zum kleinen Werkzeugsatz. Und noch ein paar andere Dinge wie Metermaß, Nylonschnur oder Fernglas.
Entweder sticht mir dann auf dem Weg etwas ins Auge, das nach Final oder einer Station in einer bestimmten Form schreit.
Oder es ist eine sehenswerte Stelle, an der ich mich dann auf die Suche nach Versteckmöglichkeiten mache.
Selbst zu Hause an der TOP50 ausgearbeitete Multis ändern sich wegen dieser spontanen Versteckweise oft und gerne.
Ob ich einen Multi oder Traditional lege, hängt einzig und allein vom Gelände ab. In dubio pro multi. :wink:

Beim Legen fallen mir immer schon Textfragmente der zukünftigen Beschreibung ein. Damit dauert es zu Hause auch nicht mehr sehr lange, ein feines Listing daraus zusammen zu bauen.

Man sollte sich wirklich nicht zu viel Kopf machen um einen Cache (aber auch nicht zu wenig, Stichworte Gefahren oder Müll am Trail).
Wir suchen nicht nur mit GPS, sondern vor allem mit der Cacher-Intuition. Also sollten wir uns beim Verstecken auch nach unserem Bauch richten, wenn der sagt: "Irgendwie ist das hier doch wohl eine gute Stelle."

Ahoi aus Linden,
Pom schrob.
Geht Ihr ruhig weiter Schnitzel jagen oder Schätze suchen!
Ich gehe derweil cachen.

BumBum

Beitrag von BumBum » Mi 30. Mär 2005, 19:24

TEAM-CROSSGOLF hat geschrieben:
TKKR hat geschrieben:Hierbei muss ich mal hervorheben, dass sehr viele der umgesetzten und in den Logs gelobten Ideen von dem hier oft geschmähten BumBum stammen oder erst duch Anregungen von ihm entstanden sind.
(Trotzdem könnte er die Ideen ruhig mal selber umsetzen)


Ich glaube da ist etwas im wortwörtlichen Busch - ich soll was liefern - kommt diese Woche auch noch in der Gegend von Ulm mittels Depot-Kurzcache an :wink:


AU FEIN....dann darf ich 4 FTF loggen !!! gelle....so geht doch das spiel....einer versteckt cachebehälter.....gibt dir die Coors und du findest sie mit deinem GPS.....uuuuih das wird ja einfach....

@ to TKKR.....da du ja jetzt in den Top 10 bist müssen wir uns mal enst über die LIZENZgebühren unterhalten.......

oder was meint IHR, sollte ich meinen Ideen und Location file bei ebay anbieten......hmm,oder doch lieber im Hintergrund bleiben.....
SELBER umsetzen....pah, du weist doch ich LASSE cachen 8)

BumBum

Beitrag von BumBum » Mi 30. Mär 2005, 19:28

Rechercheuse hat geschrieben:
Technische Spielereien sind schön, wenn sie funktionieren.
Aber wenn nicht (z.B. weil mal wieder die Batterien leer sind), können die
auch ziemlich ätzend sein. Sowohl für die Cacher, weil es eben nicht
funktioniert, als auch für den Owner, weil dann mal wieder Wartung angesagt ist.

Das wollte ich lösen, indem ich eine bestimme Sorte Batterien unter "notwendige Ausrüstung" aufgeführt hätte.
quote]

mein bescheidener Vorschlag zu zuverlässigen BATTERIEN....

LITHIUM BATTERIEN....ca 3-4 mal so teuer wie normale aber auch 3-4 fache Kapa und ziemlich unempfindlich gegen Kälte.....

denke alzu oft ein rein raus von mitgebrachten bats, killt so manche instalation, es soll ja immer schnell gehen......

Saxmann
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Wieviel Zeit ?

Beitrag von Saxmann » Mi 30. Mär 2005, 20:46

:? Kann man das angeben ?
Die Vorbereitungen im Gelände laufen so nebenher: Ich habe eine Idee und dann einen Grund und ein Ziel, durch die Natur zu streifen.
Die Ausarbeitung mit Waypoints und Text dauert dann- tja 6-9Stunden (?)
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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David_Turman
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Beitrag von David_Turman » Mo 4. Apr 2005, 22:57

Ich habe dieses Hobby erst seit anderthalb Monaten ausgeübt und etwa zehn Caches gefunden, als ich mich dazu entschloß, meinen ersten Cache zu verstecken. Anfangs habe ich mich auch gefragt, nach welchen Kriterien ich dabei vorgehen sollte.

Mittlerweile gehe ich nach folgendem Schema vor: In der Hauptsache suche ich mir Locations aus, die noch relativ unberührt von Caches sind. Wenn ich schon drei Caches in einem kleinen Waldgebiet habe, dann braucht dort kein vierter versteckt zu werden.
Auf diese Weise suche ich mir halt Parks oder Wälder in Stadtteilen meines Wohnortes, an denen noch kein Cache versteckt wurde. Erst wenn ich so einen Platz gefunden habe, begebe ich mich vor Ort, um mal zu gucken.
Dabei habe ich noch keinerlei Pläne im Kopf. Ich weiß noch nicht, ob ich einen Mikro oder einen größeren Behälter verstecken will; ich weiß noch nicht, ob ich einen einfachen traditionellen Cache oder einen Multi-Stage ausarbeite ... im Grunde genommen weiß ich nur, daß ich da was verstecken will.

Kleines Beispiel - mein zweiter versteckter Cache in Frankfurt-Rödelheim. Ich habe dort einen Wald ausfindig gemacht, in dem noch kein Cache lag. Zuvor hatte ich schon einen Multi in einem anderen Gebiet von Frankfurt versteckt. Dieser ging schön mit Rechenaufgaben von Stage zu Stage.
Ich bin also für meinen Rödelheim-Cache zuerst ein paar Stationen abgegangen und habe dort Aufgaben herausgeschrieben, die ich daheim auseinanderpfriemeln wollte, um die Suchenden auf diese Weise zu den einzelnen Stages zu führen.
Als ich den Ort für den Final ausfindig gemacht und alle Zwischenstages aufgeschrieben hatte und wieder zu hause saß um das alles auszuarbeiten, da sagte ich mir plötzlich: Ach, Mist, du hast doch schon mal einen Multi versteckt. Und jetzt schon wieder einer? Schon wieder müssen die Leute so viel rumrechnen.
Und dann habe ich mir überlegt, wie ich es anders machen könnte. Dabei durfte aber nichts von den Locations und Aufgaben verloren gehen. Ich wollte die Leute nur halt einfach nicht so lange rechnen lassen.
Also habe ich von JEDER Stage die Koordinaten angegeben. Man mußte die Koordinaten für die Stages also nicht einzeln ausrechnen, sondern sie sind vorgegeben, so daß man schnurstracks dorthin marschieren kann. Bei den einzelnen Stages habe ich die Leute Aufgaben lösen lassen. Die Lösungen waren aber nur zum Auffinden des Final relevant. Man mußte sämtliche Stages besuchen, um zum Final zu gelangen.
Das war eine ziemliche Arbeit, zumal ich ja meine ursprüngliche Idee wieder verworfen habe und eine komplett neue Idee ausgearbeitet habe.

Mittlerweile spukt mir schon wieder eine neue Idee in meinem kranken Hirn rum, die extrem zeitaufwendig ist. Bei diesem Cache kann man gut und gerne mehrere Stunden beschäftigt sein. Aber ich möchte halt Caches legen, die sich von den restlichen in irgendeiner Form abheben. Dazu gehört aber in erster Linie, daß ich mir Orte aussuche, an denen noch kein Cache liegt.

Fazit: Ich betreibe schon viel Aufwand um meinen Cache zu deponieren. Aber es macht auch Spaß. Und noch mehr Spaß macht es natürlich nachher, wenn man den Cache versteckt hat und die Logeinträge liest.
Allerdings ist es schon ziemlich schwer, schöne Locations zu finden.

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-tiger-
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Beitrag von -tiger- » Mo 4. Apr 2005, 23:29

Zum Thema Aufwand: Ich habe jetzt seit ca. 4 Wochen immer wieder mal an einem Lost-Place Cache gefeilt um dann vergangenen Samstag festzustellen, daß der Zugang zu dem Zielgebiet nicht mehr möglich ist, ohne allzu arg gegen die Regeln von Groundspeak zu verstoßen. Bisher ging es durch ein zwar vorhandenes aber offenes "Hintertürchen" auf ein verlassenes Gelände, jetzt ist das kleine Tor verrammelt und verschlossen. So kanns auch gehen, viel Aufwand für nix. Manche potentiellen Verstecke haben eben ihre eigene Dynamik, auch das gehört zum Geocaching dazu.

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Beitrag von Neanderwolf » Di 5. Apr 2005, 23:16

Mein erster Cache hat mich einige Tage auf dem Sattel meines Rades gekostet. Die Freundin saß auch im Sattel - aber auf ihrem Pferd. War halt ihre Reitstrecke.
Es war vor allem Zeit, die aufgewendet werden musste. Mit Geld war nicht viel. Etwas drucken, etwas laminieren. Naja, und einige gemeine Aufgaben ausdenken.
Jedes Mal, wenn ich eine tolle Stelle für einen Traditional finde, zerbreche ich mir den Kopf, wie das ein toller Multi werden könnte. Am Ende verwerfe ich dann alles, weil ich eine "ach ja so tolle" andere Stelle gefunden habe. Immer wieder. Echt blöd.
Also kommt bald erstmal ein Traditional (dann aber sofort), damit nichts mehr vertagt wird.
Um nochmal auf die Kosten zu kommen...bisher nicht.

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Beitrag von Zai-Ba » Mi 6. Apr 2005, 14:14

Für meinen ersten Cache stand die location von vorn herein fest. Ich bin vier oder fünf mal in die Gegend gefahren und hab ne Menge Arbeit ins Abtarnen von Filmdosen gesteckt, sodass diese auch fast fünf Monate lang gehalten haben :cry:
Inzwischen ist der Cache archiviert, weil ein Specht sich an der Box zu schaffen gemacht hat :evil:
Die Auferstehung des Caches ist schon in Vorbereitung...

Für meinen zweiten Multi habe ich mich zuerst nach nem originellen Versteck umeschaut, dann ne Reflektorenstrecke dahin gelegt und dann eine Kreuzpeilung erarbeitet und die in ein paar Rätsel verpackt.

Mein erster Tradi sollte auf nem Baum hängen, also bin ich 3 Stunden mit dem Rad durch unsere Wälder geheizt, auf der Suche nach dem größten und dicksten Baum, bei dem es möglichst wenige Muggels stört, wenn man draufklettert ;) Zeitaufwand ca 6-8 Stunden mit Beschreibung.

für meinen zweiten Tradi (Mystery) hatte ich erst die Idee zum Rätsel, dann die Idee, wie ich ihn verstecken will und bin dann nach ca 2 Stunden über den perfekten Baum gefallen :D.

Zur Zeit wickeln sich meine Hirnwindungen inzwischen ca 1 Jahr lang um meinen nächsten Cache ...mal seh'n wann die ersten handfesten Teile kommen.

keep cacheleging, Zai-Ba
Abenteuer ist eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.
Gilbert Keith Chesterton (1874-1936)

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