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Finden eines Grenzsteines mittels GPS Empfänger

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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widdi
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Beitrag von widdi » So 6. Jan 2008, 19:59

mhh fuer mich hoert sich das nach normalen "Loch in Erde - Cache rein - Holz drueber" an.

Wie katastrophal sieht es denn aus?

Es kaeme doch mal auf den Versuch an, mit mehreren guten Geraeten zu suchen. Birkenfeld.. da gibts genug Cacher mit guten Geraeten. Vielleicht helfen die Dir mal bei dem Versuch? Du solltest ja in etwa die Grenzen Deines Grundstueckes kennen ;)

Ein Versuch waers wert, wenn die Teile nicht grad 50cm unter Erde liegen
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movie_fan
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Beitrag von movie_fan » So 6. Jan 2008, 20:07

http://maps.google.de/?ie=UTF8&ll=49.63 ... &z=17&om=1

also da so in etwa *gg*

ja so ein gerät wäre für so nen vorhaben sicher ganz gut, wobei ich net weiß in wie weit man damit koordinaten wieder aufsuchen kann.
denke es ist eher so ein, hinstellen und dann weiß man wo man ist, müsste man sich ggf rantasten..

aba viel weiter kann ich dir dabei leider nicht helfen.. sry..

Christian und die Wutze
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Re: Finden eines Grenzsteines mittels GPS Empfänger

Beitrag von Christian und die Wutze » So 6. Jan 2008, 20:43

jaepen hat geschrieben:Alles was ich habe sind einige Koordinaten wie z.b 3366496.67 / 5501599.88
Also, ich habe hier vor der Haustür einen Messpunkt, an dem ich kürzlich das Vermessungsteam getroffen habe. Die haben den Punkt zu 3289916,217 / 5654973,925 (GRS80) eingemessen. Das kann man z.B. hier zu N51° 0.475' E6° 0.316' umrechnen.

Bei deinen Koordinaten komme ich auch nach Birkenfeld

Edit, bzw. Nachtrag: Beim Eingeben deiner Koordinaten in das Formular musst du beim x-Wert (3366496.67) die erste Ziffer weglassen, dafür unten aber die richtige Zone (dürfte damit 32 sein) eintragen.
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

Du möchtest auch Spielverderber sein? Bitte schön.

HHL

Re: Finden eines Grenzsteines mittels GPS Empfänger

Beitrag von HHL » So 6. Jan 2008, 20:56

Christian und die Wutze hat geschrieben:...
Bei deinen Koordinaten komme ich auch nach ...
ich lande in westlich der L3120 in Hebstahl. :shock:

frohes jagen

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alex3000
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Beitrag von alex3000 » So 6. Jan 2008, 21:39

jaepen hat geschrieben:was würde denn so ein gerät kosten mit dem man ca +/- 1m hin bekommen würde, oder wer könnte so ein gerät besitzen?
Ich hab auf dem Katasteramt angerufen die wollen 2500 euro haben wenn da einer raus kommt.
Ruf bei einem Vermessungsbüro an, die mit GPS arbeiten. Die dort verwendeten Teile sind auf +-5 cm genau, vorausgesetzt an der Stelle gibt es Handy-Empfang.
Die Stunde Vermesser mit Gerät kostet max. 90 Euro.
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
2. Metallica - München 1996
3. Genesis - München 2007

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Beitrag von 1887 » So 6. Jan 2008, 22:15

Moin,

bei http://www.cachezone.eu kan man sich ein Trimble ausleihen, das auch Korrektursignale auswerten kann. Da das dann aber auch eine Zeit der Einarbeitung erfordert, würde auch ich am ehesten ein Vermessungsbüro damit beauftragen (oder einen Studenten :wink: ).

Grüße
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Die Baumanns
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Beitrag von Die Baumanns » So 6. Jan 2008, 22:30

Zum einen können die Profigeräte im Wald nicht so gut, die brauchen freien Himmel. Einziger Vorteil ist, das sie das Koordinatesystem kennen könnten.
ich habe aber in diesem Jahr Aufnahmepunkte als Paß- u. Transformationspunkte für das neue UTM Netz gesucht.
Da die Einmessungsskizzen nicht gerade der Brüller waren, habe ich die Koordinaten in meinen Exploristen XL in Gauß-Krüger eingegeben.
Auf nem bekannten Puunkt mal die Abweichung der Koordinaten ermittelt und dann damit los. Ich hatte recht guten Erfolg, im Umkreis von 5 m habe war ich zum Teil erfolgreich. An der Stelle großzügig gestochert und den ein oder anderen Polygonstein gefunden.
Die Koordinaten sehen übrigens nach Gauß-Krüger aus.
Daher würde ich es einfach mal versuchen. Im Wald stehen die Grenzstine häufig etwas höher und nicht bodengleich.
Es kann Dir aber keiner garantieren ob sie richtig stehen, falls Du was findest. Und mit GPS allein läßt sich das nur im Koordinatenkataster überprüfen, was im Wald bestimmt noch nicht vorliegt.
Da kann eine Grenzanzeige schon recht aufwendig sein und das kostet nun mal.

Gruß Guido
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wegaworld
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Beitrag von wegaworld » Mo 7. Jan 2008, 10:30

Ich würde da auch lieber ein Katasteramt oder einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur beauftragen. Schließlich handelt sich es ja um Eigentumsgrenzen, also auch um rechtliche Geschichten, da sollte man nicht mit den Laien GPS herumstochern.
Eine Grenzanzeige ist da das günstigste was am Markt ist...
Der Berg groovt ! Der Weg ist die Dose ;-)
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widdi
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Beitrag von widdi » Mo 7. Jan 2008, 10:37

andere Frage.. gibts eigtl ausserhalb Bayerns noch sog. "Siebener"?

Die wissen bei uns meist wo Grenzen sind und uebernehmen auch malk das ausbuddeln und setzen von Grenzsteinen
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Die Baumanns
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Beitrag von Die Baumanns » Mo 7. Jan 2008, 10:50

widdi hat geschrieben:andere Frage.. gibts eigtl ausserhalb Bayerns noch sog. "Siebener"?

Die wissen bei uns meist wo Grenzen sind und uebernehmen auch malk das ausbuddeln und setzen von Grenzsteinen
Ich habe von denen gehört.
Aber Bayern ist irgendwie sowieso etwas anders in Sachen Katastervermessung. Den ÖbVI gibt es bei Euch doch nicht, oder ??

Gruß Guido
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