Uneinsichtiger Owner - Needs archived angemessen ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Fedora
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Beitrag von Fedora » So 13. Jan 2008, 20:12

PHerison hat geschrieben:Bei einem Cache, bei dem angegeben war, dass er vergraben ist ("Bring eine Schaufel mit."), war der Waldboden in einem Umkreis von 30 Meteren an vielen Stellen umgegraben,[...]

In DEM Fall fänd ich SBA angemessen, wenn der Owner sich das nicht sagen lässt. So soll's nämlich nicht sein...
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blackbeard69
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Beitrag von blackbeard69 » So 13. Jan 2008, 20:20

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn ich die Dose in einem Erdloch finde, das gerade so tief ist wie die Dose hoch. Wie viel älter das Loch verglichen mit der Dose ist, ist mir dann auch ziemlich egal. Brett und Laub, Äste, Baumscheibe drüber ist doch ok.

Als Grenzüberschreitung interpretiere ich es, wenn ich erst mal Erde beiseite wühlen soll, um an das Brett bzw. die Dose zu kommen. Da wird's um den Final herum bald ziemlich umgepflügt aussehen... Den Zustand soll diese Guideline wahrscheinlich verhindern, und das finde ich auch richtig so.

Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

TrexMike
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Beitrag von TrexMike » So 13. Jan 2008, 20:31

Wenn ich mit dem ganzen Fuss bis zur Wade im Loch versinke weil auf einmal der Moos-Boden unter mir nachgibt und obwohl der Cache noch im Loch ist (da stand ich ja anschliessend drauf) dann könnt ihr euch sicherlich vorstellen wie tief das Loch war. Ich habe echt kein Problem damit, wenn jemand eine natürliche Vertiefung etwas "erweitert" damit ein grösserer Cachebehälter hinein passt. Wer aber zum verstecken eines Caches im Wald (!) einen Spaten braucht der macht m.E. etwas falsch.
Da mein Log bzgl. des Tradi gelöscht wurde und damit auch der Found weg war, habe ich soeben noch einmal Found geloggt. Gefunden ist gefunden ! Ich habe meine Kritik am Versteck aber nicht noch mal gepostet sondern nur darauf hingewiesen das ich auch weiterhin in meinen Logs auf Gefahren für nachfolgende Cacher hinweisen würde. Daraufhin gabs ne Note vom Owner das der Cache verlegt würde, er möchte nicht das sich jemand verletzt. No Comment.
Auf das vergraben des Multis der zudem 50m off war (an einer beliebigen Stelle im dichten Wald ohne einen markanten Punkt ist das fast nicht mehr zu finden) hat der Owner aber immer noch nicht reagiert. Deswegen habe ich für den Multi jetzt ein NM geloggt und darin geschrieben das der Cache verbotenerweise vergraben wurde und das die Finalkoordinaten 50m off seien und das das aus den letzten Logs auch bekannt sei, er aber nicht reagiert habe.

Von diesem Owner werde ich vorerst keine Caches mehr suchen und habe ihm per PM nahegelegt er möge doch erst einmal welche suchen (Er hat selbst 2 gefunden und 2 versteckt) bevor er weitere versteckt, vielleicht würde er dann meine Probleme mit seinen Caches nachvollziehen können.

Ich denke das ist okay so und auch nicht überzogen ?
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ime
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Beitrag von ime » So 13. Jan 2008, 20:40

Wenn du unseren Rat willst - warum fragst nicht vorher?

TrexMike
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Beitrag von TrexMike » So 13. Jan 2008, 20:55

ime hat geschrieben:Wenn du unseren Rat willst - warum fragst nicht vorher?


Hab ich doch ? Und habe nachdem ich eure Meinungen gelesen habe anstatt 2 mal SBA nur 1 mal NM geloggt ? :roll:
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snaky
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Beitrag von snaky » So 13. Jan 2008, 21:52

Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass ich nur die Guidelines wiedergegeben habe.

Ich selbst finde einen verbuddelten Cache, der - und NUR SO kenne ich das eigentlich hier aus der Gegend (mit fallen spontan 4 Caches ein) - ordentlich abgedeckt (Metallplatte!) ist, besonders gut. Muggelsicher, man kann auch große Boxen verstecken und es ist nicht gerade trivial.
In 3 Fällen, die mir einfallen, waren es Nachtcaches und entsprechend mit Reflektoren gekennzeichnet. Das ist bei dieser Art des Versteckes auch nötig, denn gut gemacht lassen die sich nicht so leicht finden.

Ein Loch, das nur mit Moos, Stöcken oder Ähnlichem abgedeckt ist, ist eine Stolperfalle und daher mindestens unschön.

"Bringt eine Schaufel mit" halte ich nicht mal mehr für grenzwertig. Anders verstecken oder archivieren. Da gibt's für mich gar keine Diskussion.

@wutzebear:
Ach ja, ich habe natürlich vergessen, dass durchaus öfter mal ein Loch in Muniboxgröße im Wald vorhanden ist, bei denen an den Seitenwänden Bretter gefallen sind, die die Box schützen. Sowas geht natürlich in Ordnung. :)
Mein Posting war zu blöd? Schlag mich!
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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mo 14. Jan 2008, 00:31

widdi hat geschrieben:Gestern war ich an einem Cache... mitten im Gestruepp.. einige Meter off.. ne APS-Filmdose lieblos in eine Astgabel geklemmt. In der Naehe gab es ne Menge anderer Moeglichkeiten.. auch fuer Regulars....
so etwas ist SBA

Wie bitte? SBA weil Dir der Cache nicht gefällt? (Einige m Fehler muß man immer akzeptieren und nicht immer liegt es an den angegebenen Koordinaten)

Wenn es wirklich schon soweit gekommen ist, daß man SBA loggt, weil einem der Cache nicht gefällt könnte ich das jetzt bei allen "?"-Caches und Multis machen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von widdi » Mo 14. Jan 2008, 00:44

radioscout hat geschrieben:Wenn es wirklich schon soweit gekommen ist, daß man SBA loggt, weil einem der Cache nicht gefällt könnte ich das jetzt bei allen "?"-Caches und Multis machen.


wo ist Dein/Euer Textverstaendnis geblieben? Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich das mache oder machen wuerde? -> Nein

Ich faende es nur manchmal schoener, wenn sich die Leute mehr Muehe geben wuerden.
Dazu gehoert fuer mich auch.. wenn einer n Loch nimmt/macht und ne Dose drin versteckt.. auch in Ordnung.. das ist fuer *mich* vollkommen ok.. da hat einer was gedacht, versucht sicher was zu verstecken.

Ich hab zuletzt (letzter Monat) teilweise Caches gesehen, die hatten keine Tarnung, lagen lieblos irgendwo offen an komischen Stellen. Wenn da einer SBA loggen wuerde.. meine Gute.. da haett ich eher ein *Verstaendnis* als fuer die Frage hier, ob ein Cache in nem 10cm tiefen Loch versteckt ist und mit Holz abgedeckt wird.

Momentan kommt's mir vor, als ob wirklich die Leute teilweise durch die Gegend fahren und nur mal eben was rausschmeissen. Da ist verdammt viel "ueberfluessiges" bei.

Verstehste jetzt, was ich aussagen will?

Lieber ein Cache mit Nachdenken und etwas Liebe, als offen daliegende Caches an den bescheuertsten Plaetzen.....


Edit: das mit den Metern ist klar... es liegt an dern Geraeten.. nur finde ich es ne Zumutung kleinste schwarze Filmdosen in Gestruepp zu suchen ;-)
DAS ist das, was ich mit "Muehe geben" meine... da haette locker ne Small oder Regular nen guten Platz gefunden.. es war aber ne eingeklemmte Filmdose... Schicksal
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D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mo 14. Jan 2008, 07:47

snaky hat geschrieben:Grob habe ich im Gedächtnis, dass nicht so versteckt werden darf, dass man zum Heben des Caches ODER ZUM VERSTECKEN eine Schaufel oder anderes Hilfsmittel nötig ist.


das wäre schade um tolle Caches, habe hier einen "Piraten"-Cache in der Nähe, da liegt der Gag gerade darin das man wirklich im Sand einen Schatz ausbuddeln muß, einen IN der Elbe der auch ausgebuddelt werden muß und einen am Strand der ausgebuddelt werden muß. Die Caches sind alle supergeil und es wird sich wirklich NIEMAND finden der den gemacht hat und drüber meckert das er buddeln muß. Kurz und gut, Guidelines sind schön, aber manchmal ist ein "Scheiß drauf" noch viel schöner. Und da sogar im Text was von Schaufeln steht sind offensichtlich nicht mal die Reviewer dagegen.

da hat sich jetzt einer mal über einen Cache geärgert und möchte sich nun einen Kindergartenkrieg von der Community hier absegnen lassen, das nervt. Wozu gibts dann die Ignore-List. Hab selbst auch schon mal in Wut auf Caches geschimpft, aber wenigstens mittlerweile dazu gelernt.

MfG Jörg

D-Buddi

Beitrag von D-Buddi » Mo 14. Jan 2008, 07:50

PHerison hat geschrieben:Eingelassene Caches in Mulden mit einem Brett o.ae. abgedeckt halte ich fuer grenzwertig, aber sie animieren keine Cacher den gesamten Waldboden umzupfluegen.


ja, das ist immer wieder mal der Versuch eines dann doch eher bescheidenen Gutmenscharguments. Man muß doch auch mal realistisch sein, wenn dort wirklich was umgegraben ist könnte das genauso von Wildschweinen verursacht sein, das tut dem Wald aber auch gar nix. Und auf den Wegen wird wohl kaum gegraben worden sein sodaß Verletzungsgefahr auch eher ein theoretischer Wert sein dürfte.

MfG Jörg

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