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Club der Microcacheverächter

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

TheSurvivor
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Beitrag von TheSurvivor » Mi 19. Mär 2008, 22:23

Ich kann die Micros so langsam auch nicht mehr sehen. Ich hab das Hobby mal angefangen, weil ich dadurch die Gegend besser kennenlernen kann und an viele Orte gekommen bin, welche mir sonst verborgen geblieben wären.

Außerdem war es, und ist es immer noch, ein wirklich schönes Erlebnis, einen ordentlichen Cache mit ner ordentlichen Dose zu heben. Ne Dose, bei der man auch was Tauschen kann. Und dann hat das ganze Hobby auch ein bisschen den Charme einer Schatzsuche.

Wie im Forum bereits erwähnt, ist es vielen Cachern offensichtlich zu viel, sich etwas Mühe und Gedanken beim Einrichten eines neuen Caches zu machen.

Ich bin schon jedes mal etwas enttäuscht, wenn wieder neue Caches in der Gegend versteckt wurden und ich dann feststelle, dass es nur Micros sind. Und dabei sind es oftmals keine Micros an sehenswerten Stellen, oder besonders schön versteckt.
Ich habe ein bisschen das Gefühl, als ob das Hobby immer mehr zum Quotencaching wird.

Ich habe mir vorgenommen, die Micros weitestgehend zu ignorieren und mich mehr an Caches zu halten, in denen noch Herzblut steckt.

In diesem Sinn

TheSurvivor

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GeoAtti
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Beitrag von GeoAtti » Do 20. Mär 2008, 07:46

Hiho,

Imo ist das "problem" ja nicht die Micros an sich, sondern das an jedem Gullideckel ein Cache gelegt wird. Es ist da völlig unerheblich ob es ein Mirco oder ein Large ist - sch**ss-Cache bleibt sch**ss-Cache!

Ich persönlich such alles - so wie ich gerade Zeit und laune habe (ersteres ist meist aber der limitierende Faktor :( ). Diese "kleiner Micro an grossem Haus"-Serien sind sicher keine Glanzleistungen, aber wer sich daran stört soll sie einfach nicht suchen. Wenn ich da kein Bock drauf hab, dann ignoriere ich die und suche mir was raus, was sich vielversprechend anhört! (Beschreibung und vorallem Logs).

Atti

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Do 20. Mär 2008, 18:07

TheSurvivor hat geschrieben: Ich hab das Hobby mal angefangen, weil ich dadurch die Gegend besser kennenlernen kann und an viele Orte gekommen bin, welche mir sonst verborgen geblieben wären.
Beim Geocaching geht es um das Suchen einer Dose. Eine schöne Location ist optional und oft angenehm, aber nicht erforderlich.

Und schöne Locations kann man auch mit einem Micro zeigen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von Oschn » Do 20. Mär 2008, 18:20

GeoAtti hat geschrieben:Es ist da völlig unerheblich ob es ein Mirco oder ein Large ist - sch**ss-Cache bleibt sch**ss-Cache!
D'accord! Aber wir sind uns doch bestimmt auch einig, dass die meisten Dreckscaches eben Micros sind, was unmittelbar damit zusammenhängen dürfte, dass es um ein Vielfaches einfacher ist, eine Filmdose irgendwo zu verstecken, als einen 5-Liter-Eimer.
Schönen Gruß
Dietmar

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Beitrag von Zappo » Do 20. Mär 2008, 18:38

radioscout hat geschrieben:Beim Geocaching geht es um das Suchen einer Dose.
Pures Dosensuchen und -finden heißt "einkaufen". Geht zum Beispiel problemlos bei Aldi und Lidl :lol:

Dosen suchen vereint mit ERLEBNIS heißt Geocaching.

Ich will mich da nicht weiter an Dir reiben, offensichtlich haben wir doch sehr unterschiedliche Ansichten, aber es ist schon erstaunlich, wie schmerzfrei da immer wieder die selben Anspruchslosigkeiten wiederholt werden.

Es gibt halt auch Leute, welche in diesem Hobby (für sich) mehr als nur eine Jagd nach einem zusätzlichen Find sehen - hat wohl doch auch eine Berechtigung.

Gruß Zappo

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Beitrag von radioscout » Do 20. Mär 2008, 18:57

Oschn hat geschrieben: D'accord! Aber wir sind uns doch bestimmt auch einig, dass die meisten
Für Dich sind es die Micros, für mich bestimmte Cachetypen.
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Beitrag von radioscout » Do 20. Mär 2008, 19:02

Zappo hat geschrieben: Dosen suchen vereint mit ERLEBNIS heißt Geocaching.
Wo steht das in der Original-was-ist-Geocaching-Definition?
Da steht doch nur was von Dose finden, tauschen, loggen, verstecken.

Alles andere sind persönliche Präferenzen einzelner User.

Und das suchen und finden der Dose ist doch schon ein Erlebnis.
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Beitrag von Oschn » Do 20. Mär 2008, 19:06

radioscout hat geschrieben:Für Dich sind es die Micros, für mich bestimmte Cachetypen.
Dabei lebst Du in einer Gegend, wo man diesbezüglich nicht wählerisch sein darf. :wink:
Kleiner Tipp zwecks Horizonterweiterung: Zieh mal für ein halbes Jahr nach Hamburg, danach magst auch Du keine Micros mehr.
radioscout hat geschrieben:Und das suchen und finden der Dose ist doch schon ein Erlebnis.
Dass Du beides klein geschrieben hast, finde ich sehr bezeichnend (honi soit qui mal y pense). :roll:
SCNR
Dietmar

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Beitrag von radioscout » Do 20. Mär 2008, 19:44

Oschn hat geschrieben: Dabei lebst Du in einer Gegend, wo man diesbezüglich nicht wählerisch sein darf. :wink:
Du meinst, daß es hier zu wenig Micros gibt?

Oschn hat geschrieben: Kleiner Tipp zwecks Horizonterweiterung: Zieh mal für ein halbes Jahr nach Hamburg, danach magst auch Du keine Micros mehr.
Das kann ich mir nicht vorstellen. Warum auch? Ich mag Micros.
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Beitrag von Oschn » Do 20. Mär 2008, 20:24

radioscout hat geschrieben:Du meinst, daß es hier zu wenig Micros gibt?
Nein, ich meine, dass es dort keine signifikante Cachedichte gibt und man sich daher selbst über jeden noch so lahmen Micro freut.

Hier in Hamburg hingegen wird es in vielen Bereichen mittlerweile schon sehr schwierig, überhaupt noch einen Fleck für einen Cache zu finden, der nicht gegen die Abstandsregel verstößt, weil Micros und Multi-Stages nahezu flächendeckend verteilt sind. In einem Radius von 20 Kilometern um meine Heimkoordinaten gibt es rund 500 Caches, die ich noch nicht gefunden habe, während ich (geschätzt) 700 bereits geloggt habe.
1.200 Caches - und dabei wohne ich noch nicht mal im Stadtgebiet, sondern an dessen Rand, draussen auf dem platten Land, in Schleswig-Holstein, meerumschlungen.

So, und jetzt kommst Du.

Schönen Gruß
Dietmar

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