Was gehört in eine Cachebschreibung - Was könnte noch rein??

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

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Beitrag von Team-Crossgolf » Mi 6. Apr 2005, 13:13

Die Idee mit der Quersumme bei ekelhaften Formeln zur Kontrolle ist Spitze - das sollte schleunigst allen in den Kopf eingebrannt werden. Erspart viel Frust, für Wesen die in Mathe nicht gerade der Brüller waren. So wie ich :oops:
Keine Macht Den Zahlen

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Adam Riese
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Beitrag von Adam Riese » Mi 6. Apr 2005, 13:44

radioscout hat geschrieben:Was rein sollte:

- Parkplatz (legale Parkplätze, auf die sich auch ein Fahranfänger in der Probezeit stellen kann wenn schon 17 Punkte hat und ein Polizist in der Nähe ist)
@Neuromancer2k4: Parkplatzsuche als Aufgabe ist sinnlose Umweltverschmutzung


da sollte man noch "sofern möglich" ergänzen. Auf dem Land halte ich das auch für sehr sinnvoll, gerade weil die Parkmöglichkeiten oft etwas abseits oder versteckt sind. In der Stadt ist es an vielen Stellen einfach nicht möglich, da sich die Verkehrsverhältnisse zu schnell ändern (Geschäfte offen oder geschlossen, Parkscheibenregelung etc.). An zwei meiner Caches kenne ich etliche Stellen, wo es Parkplätze gibt, die aber Werktags meist voll oder begerenzt sind, sonntags aber relativ frei.

radioscout hat geschrieben:- Bushaltestelle (Name der Haltestelle und Name/Homepage des Verkehrsunternehmens bzw. Verkehrsverbunds). Es gibt viele Cacher ohne Auto. Ausserdem: siehe Feinstaubdiskussion in einem anderen Fred.

In der Genauigkeit finde ich das schon etwas übertrieben. Irgendwie gehört es auch zum cachen, den Weg zur Cachegegend selber zu finden und nicht bis zur Cachebox vom Onwer an die Hand genommen zu werden, zumindest hier in einer Großstadt. Ich bin viele städtische Caches schon mit den Öffis angegangen (hab ja ne Karte für den Großbereich Hamburg, am WE darf ich damit sogar im Gesamtbereich fahren :D ), da schaut man kurz bei Mapuest welche Bahnstation am dichtesten ist und kann sich dann ggf. beim HVV noch eine geeignete Buslinie herauspicken.
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Beitrag von Starglider » Mi 6. Apr 2005, 14:56

Adam Riese hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:- Bushaltestelle (Name der Haltestelle und Name/Homepage des Verkehrsunternehmens bzw. Verkehrsverbunds).

In der Genauigkeit finde ich das schon etwas übertrieben.
[...]
Ich bin viele städtische Caches schon mit den Öffis angegangen (hab ja ne Karte für den Großbereich Hamburg, am WE darf ich damit sogar im Gesamtbereich fahren :D ), da schaut man kurz bei Mapuest welche Bahnstation am dichtesten ist und kann sich dann ggf. beim HVV noch eine geeignete Buslinie herauspicken.

Ja, in der eigenen Stadt ist das auch weniger problematisch. Aber es gibt Leute, die kommen von auswärts.

Für die bieten fast alle ÖPNVs so kleine gemeine Gringo-Fallen wie Haltestellen, deren Name nichts, aber auch gar nichts mit der Straße zu tun hat, in der sie sich befinden - wie kreativ! Natürlich kennen die entsprechenden Online-Routenplaner dann auch keine Adressen sondern nur Haltestellennamen ...happy routing! :wink:
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Beitrag von DocW » Mi 6. Apr 2005, 15:05

Bei einem traditional oder Micro reichen allemal die Koordinaten des Versteckes. Mehr braucht man nicht. Beim Multi eine Beschreibung der Aufgabe, gerne ausführlich und kreativ. Zur Not noch einen spoilertext.
Das ganze andere Zeugs ist nth aber nicht notwendig.
Hey, wir sind doch nicht auf Kaffeefahrt!
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Beitrag von radioscout » Mi 6. Apr 2005, 18:28

Wie Starglider schon geschrieben hat: Es hängt von vielen Parametern ab, ob man eine nennenswerte Chance hat, nach den Koordinaten eine Haltestelle zu finden. Viele Verkehrsunternehmen/Verbünde haben eine kaum brauchbare Fahrplanauskunft, mit der man selbst als Ortskundiger kaum etwas anfangen kann.
Die Nennung einer Haltestelle hat nicht mit "zum Cache führen" zu tun. Es ist eine sinnvolle Hilfe, ähnlich der Nennung eines Parkplatzes.
Ausserdem: Warum sollte man denen, die es beim Cachen ohne Auto schon schwer genug haben, nicht etwas helfen?
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Beitrag von radioscout » Mi 6. Apr 2005, 18:31

DocW hat geschrieben:Bei einem traditional oder Micro reichen allemal die Koordinaten des Versteckes. Mehr braucht man nicht.

Aus Gründen des Umweltschutzes (und auch der Verkehrssicherheit) halte ich die Angabe eines Parkplatzes für absolut erforderlich.
Das verhindert:
- Sinnlose Parkplatzsuchfahrten, die die Umwelt belasten
- Unfallgefahren durch Fahren mit "einem Auge auf dem GPS"
- Querwelteinlaufen durch den Wald, obwohl es einen Weg vom P zum Cache gibt
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Beitrag von Adam Riese » Mi 6. Apr 2005, 18:44

Moin,

ok, ich bin sicher vom HVV etwas verwöhnt. Hier kann man sich problemlos nach der Angabe einer Adresse die Verbindung dorthin anzeigen lassen. Eine Straße in der Nähe bekomme ich aus Mapquest. Wer sich mit Öffis bewegt kennt das. Bei Caches, die außerhalb der Stadt liegen (Der HVV geht ja inzwischen von kurz vor Neumünster bis Lüneburg und Buxtehude) mag das schon eher Sinn machen, weil es da ja auch z.T. so tolle Straßen wie "L319" gibt, die schnell ein paar km groß sind.

Ja, in der eigenen Stadt ist das auch weniger problematisch. Aber es gibt Leute, die kommen von auswärts.

Mal ganz ehrlich, gerade die kommen zum Großteil ohnehin mit dem Auto. Wer mit der Bahn woanders hinfährt, muß sich ohnehin mit den Verkehrsstrukturen am Ziel auseinandersetzen, genau wie der Autofahrer die Fahrstrecke rausfinden muß (mal Vorausgesetzt er hat kein Navi im Auto). Naja, ist wohl irgendwie auch eine Geschmacksfrage :wink:
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Beitrag von radioscout » Mi 6. Apr 2005, 19:17

Quersummen: 100% Zustimmung
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HHL

Beitrag von HHL » Mi 6. Apr 2005, 19:47

radioscout hat geschrieben:
Ausserdem: Warum sollte man denen, die es beim Cachen ohne Auto schon schwer genug haben, nicht etwas helfen?

so ist es:
HH caches mit entfernung zur nächsten haltestelle
happy hunting in HH

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Beitrag von wingster » Mi 6. Apr 2005, 21:19

HHL hat geschrieben:so ist es:
HH caches mit entfernung zur nächsten haltestelle
happy hunting in HH


ich sag es ja nicht gerne mit diesen worten, aber:

ABSOLUT LÖBLICH!

wingster der (fast) immer mit ÖPNV unterwegs ist (was im taunus stark einschränkt :? )

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