Geocaching - eine Gefahr für´s öffentliche Leben?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

geoBONE
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Beitrag von geoBONE » So 10. Apr 2005, 13:30

cachekiller hat geschrieben:Und ich behaupte mal: wenn der TB ohne Diskusion auf die Reise gegangen wäre, (aktiviert ist er ja) hätte sich keiner hier im Forum darüber mokiert.

Genau. Wenn ich als einer der ersten in den Genuss gekommen wäre, Deinen tollen TB-Anhänger in die Hände zu bekommen, hätte ich ihn vermutlich heimlich, still und leise gegen eine meiner alten Birkenstocksandalen ausgetauscht und ihm eine gute Weiterreise gewünscht.

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Beitrag von º » So 10. Apr 2005, 13:34

cachekiller hat geschrieben:Und ich behaupte mal: wenn der TB ohne Diskusion auf die Reise gegangen wäre, (aktiviert ist er ja) hätte sich keiner hier im Forum darüber mokiert.
Assumption is the mother of all fuck-ups
The bescheuerte Idee mit der Handgranate als TB ist erstens nicht neu und zweitens wurde es schon öfters diskutiert z.B. hier
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geoBONE
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Beitrag von geoBONE » So 10. Apr 2005, 13:35

radioscout hat geschrieben:Wenn jemand der Meinung ist, daß ein TB gegen die Regeln oder sonst irgendwas verstößt und den "Cachepolizisten" spielen will, soll er ihn fotografieren und bei gc.com melden.

Könnte schwierig werden, immer ein Foto des Owners aufzutreiben.
Dort kann der TB dann deaktiviert under der Owner zur Beseitigung aufgefordert werden.

Hui, so weit würde ich aber jetzt nicht gehen, den Owner gleich beseitigen zu lassen. Ich glaube auch nicht, dass Laogai da momentan Zeit für hat.

wutzebear
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Beitrag von wutzebear » So 10. Apr 2005, 16:12

cachekiller hat geschrieben:An alle die nun "androhen" den TB bei Auffinden verschwinden zu lassen: Macht ihr das dann auch bei anderen, euch störenden Gegenständen die ihr in den Caches findet?

Manches ist inkompatibel mit gesundem Menschenverstand, manches ist schlichtweg illegal.

Bei Schwachsinnigem/Schrott kann man streiten, aber: ob jetzt rechtsradikaler Mist oder Pornografisches im Cache liegt - da Kinder mit dabeiseinkönnen, fliegt es kommentarlos raus. Bei besuchten fremden Caches, wie auch bei Kontrollen eigener Caches. Such doch mal hier im Forum nach "Patronenhülsen", das dürfte reichen (nur so als Beispiel).
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
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whitesun
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Beitrag von whitesun » So 10. Apr 2005, 16:49

Was ich bedenklich finde, ist die Tatsache, daß die Handgranate hier als harmlos dargestellt wird. Nun findet ein Cacherteam mit Kindern diesen TB und der Papa sagt, das Ding ist harmlos, weil ja ein Fake.

Nun ziehen diese Kinder dann irgendwann mal alleine los, butschern so durch die Gegend, wie Kinder das tun und finden eine echte Granate.

Hinterlassenschaft von wem auch immer. Und was kommt jetzt? Die Kindern wissen aufgrund des TB's das Ding ist harmlos und heben es hoch.

Ich möchte mir nicht zum Vorwurf machen müssen, daß aufgrund von Verharmlosung, Kinder zu Schaden kommen. Deswegen finde ich sowas absolut nicht passend für einen TB.

Gruß

whitesun
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AJCrowley
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Beitrag von AJCrowley » So 10. Apr 2005, 16:54

So ein Ding gehört auf keinen Fall in den Cache. Ich wüsste noch nichtmal ob ich die Granate überhaupt anpacken würde. Wer weiß was es für kranke Gemüter gibt....

Und außerdem, stell dir mal vor du fährst nach von einem Nachtcache heim und gerätst - wie soll es auch anders sein - in eine Polizeikontrolle. In schwerer Nachtcacherkampfkleidung fällt die routinemässige Kofferraumkontrolle etwas gründlicher aus. Was meinst du was das für ein Bohei gibt, wenn die Jungs auf einmal auf die Granate stossen?
Viel Vergnügen...

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Re: Idiotische Idee

Beitrag von Vater und Sohn » So 10. Apr 2005, 17:18

Black-Jack-Team hat geschrieben:Und ich denke, dass viele Eltern so denken.


Richtig gedacht!!!

account_deleted

Beitrag von account_deleted » So 10. Apr 2005, 17:35

cachekiller hat geschrieben:Natürlich ist der TB provokant, genauso wie der eigens hierfür angelegte Account. Und er hat sein Ziel schon erreicht, nämlich eine große Diskusion anzustossen.


ah ja ?! Schon irgendwie krank - oder ?
Denn scheinbar ist außer Dir keiner der Meinung, daß das normal ist.
Insofern kann diese Diskussion doch sofort beendet werden.
Dank an ApproV : gut aufgepaßt !!!

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-tiger-
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Re: Geocaching - eine Gefahr für´s öffentliche Leben?

Beitrag von -tiger- » So 10. Apr 2005, 18:03

radioscout hat geschrieben:
-Tiger- hat geschrieben:aber soweit ich das verstanden habe, wurde im novellierten Waffengesetz der besagete "Anscheinsparagraph" gestrichen. Kriegswaffen-Attrappen sind also seit Erfurt erlaubt, nicht verboten.

Die Guidelines von Groundspeak lassen sowas nicht zu, auch wenn sie ansonsten erlaubt sind.

Hab ich was anderes behauptet? Wenn du mein Posting fertig liest, wirst du sehen, daß ich mich gegen die Handgranate im Cache ausgesprochen habe. Ich habe mich nur über die Begründung des Approvers gewundert, die Aussage mit dem Waffengesetz ist einfach falsch. Wenn man schon ein Gesetz als Begründung für eine Absage heranzieht, sollte man sich vorher darüber informieren. Ich kenne mich in der "Branche" einigermaßen aus und dann stört mich das nun mal, wenn da Fehlinformationen verbreitet werden. Fazit: Waffenattrappen aller Art sind prinzipiell nicht verboten, gehören aber definitiv aus vielen von den fleissigen Postern hier zusammengetragenen Gründen nicht in einen Geocache. Wir sind doch einer Meinung ;)

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Gast

Re: Geocaching - eine Gefahr für´s öffentliche Leben?

Beitrag von Gast » So 10. Apr 2005, 18:09

cachekiller hat geschrieben:... verzichten wir lieber auf die Veröffentlichung unseres Caches....

Das ist doch schon mal ein guter Ansatz. Am Besten melde Dich doch gleich ganz ab.

cachekiller hat geschrieben:... was natürlich zum Nachteil der Cachergemeinde ist. Mit anderen Worten könnt Ihr nicht in den Genuss eines weiteren tollen Caches kommen.

Den Verlust können wir gerade noch verkraften.

Ansonsten ist wohl schon alles zu dem Thema gesagt. Lob an ApproV dass ihm das nicht durch die Lappen gegangen ist.

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