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Bedosung: Unwort oder ...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Serien-Bedosung in Wald und Feld ...

... gerne Serie, bevorzugt Small oder größer.
20
25%
... gerne Serie, auch Filmdosen.
7
9%
... gerne Serie, egal wie.
3
4%
... besser nur eine Dose, rumwandern geht auch ohne Serie.
28
35%
... lieber Earthcache, ganz ohne Dose.
0
Keine Stimmen
... egal, ich mache keine Serien.
4
5%
... egal, Diskussion interessiert mich nicht.
18
23%
 
Abstimmungen insgesamt: 80

feinsinnige
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Beitrag von feinsinnige » Sa 8. Mär 2008, 23:15

Sir Hugo hat geschrieben:Für mich steht der Begriff "Bedosung" auch für ein fast schon zwanghaftes mit-Dosen-bestücken-weil-noch-keine-Dose-da-ist.

Hier wird das Legen eines caches als Selbstzweck in den Vordergrund gerückt: Der cacher soll nicht durch die Dose an schöne Orte herangeführt werden, sodern öde Orte sollen duch den cache "aufgepeppt" werden.

Mit Serien oder Einzelcaches hat der Begriff meiner Meinung nach nichts zu tun. Er drückt eher "Masse statt Klasse" aus.
Bei so Cache-Serien, wo ne Wanderweg oder ne ganzes Waldstück in Serie bedost ist und ich alle paar 100 Meter hinter einen Baum greifen darf, da fühl ich mich wie unser Hund. Der muß auch alle paar Bäume. :(
f

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Sa 8. Mär 2008, 23:27

feinsinnige hat geschrieben: Bei so Cache-Serien, wo ne Wanderweg oder ne ganzes Waldstück in Serie bedost ist und ich alle paar 100 Meter hinter einen Baum greifen darf, da fühl ich mich wie unser Hund. Der muß auch alle paar Bäume. :(
Im Gegensatz zum Hund kann der Cacher selber entscheiden, ob er hinter den Baum greift oder die Dose ignoriert.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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TMC
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Beitrag von TMC » So 9. Mär 2008, 23:31

radioscout hat geschrieben:Im Gegensatz zum Hund kann der Cacher selber entscheiden, ob er hinter den Baum greift oder die Dose ignoriert.
»Du musst die Dose nicht suchen« ist durchaus unwiderlegbar richtig aber immer nur die gleiche Platitüde, die engagierte Diskussion abwürgen will.

Schema-F-Serien überall da zu verlegen, wo eine landschaftlich schöne Strecke oder Fläche existiert, konterkarikiert (veralbert?) die geniale Idee und überlagert irgendwann (oder mancherorts schon jetzt?) die vielen schönen individuellen Facetten unseres Hobbies.

Einerseits werden - auch hier - immer wieder Befürchtungen geäußert, dass Geocaching zum Trend=Massenhobby wird, andererseits sind wir selbst längst dabei, die Welt massenhaft flächendeckend zu »bedosen« ... dies fast panikartig, als wollten wir verhindern, dass Platz für irgendwelche Newbies bleibt.

Die Wirkung in den Medien wird irgendwann verhehrend sein. Beten wir, dass es noch lange dauert, bis sich irgendein Journalist auf diese leidige Variante des Geocaching stürzt.
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Beitrag von radioscout » Mo 10. Mär 2008, 01:32

TMC hat geschrieben: »Du musst die Dose nicht suchen« ist durchaus unwiderlegbar richtig aber immer nur die gleiche Platitüde, die engagierte Diskussion abwürgen will.
Die Argumente der "Gegenseite" als "Platitüde" zu bezeichnen ist auch nicht besser.
"Man muß nicht jeden Cache suchen" hat wahrscheinlich schon jeder zu hören bekommen, der einen bestimmten Cache oder Cachetyp nicht mag.
Und falsch ist es nicht, denn nicht jeder Cache muß jedem gefallen.
Es ist für jeden das passende dabei, man sucht, was man mag und den Rest ignoriert man. Den mag wiederum jemand anderes.

TMC hat geschrieben: Schema-F-Serien überall da zu verlegen, wo eine landschaftlich schöne Strecke oder Fläche existiert, konterkarikiert (veralbert?) die geniale Idee und überlagert irgendwann (oder mancherorts schon jetzt?) die vielen schönen individuellen Facetten unseres Hobbies.
Was ist denn diese vielzitierte Idee des Geocaching?
Ich kenne die ursprüngliche Beschreibung vom Erfinder des Spiels.
Und Serien sind eine Facette unseres Hobbies.

TMC hat geschrieben: Einerseits werden - auch hier - immer wieder Befürchtungen geäußert, dass Geocaching zum Trend=Massenhobby wird, andererseits sind wir selbst längst dabei, die Welt massenhaft flächendeckend zu »bedosen« ... dies fast panikartig, als wollten wir verhindern, dass Platz für irgendwelche Newbies bleibt.
Vor einiger Zeit habe ich mal überschlägig nachgerechnet. Wenn ich mich richtig erinnere, reicht die Länge der .de-Autobahnen mit einstelliger Nummer und ein paar von den zweistelligen, um ohne Nutzung der Straßenbreite alle .de-Caches in 161 m Abstand unterzubringen.
Von einer flächendeckenden Bedosung ist hier nicht mal ansatzweise etwas zu erkennen.

TMC hat geschrieben: Die Wirkung in den Medien wird irgendwann verhehrend sein. Beten wir, dass es noch lange dauert, bis sich irgendein Journalist auf diese leidige Variante des Geocaching stürzt.
Was soll passieren, wenn er über die Caches schreibt, die Dir nicht gefallen? Wahrscheinlich das selbe, was passiert, wenn er über die Caches schreibt, die ich nicht mag: nichts.
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Beitrag von BlueGerbil » Mo 10. Mär 2008, 06:19

TMC hat geschrieben:Die Wirkung in den Medien wird irgendwann verhehrend sein. Beten wir, dass es noch lange dauert, bis sich irgendein Journalist auf diese leidige Variante des Geocaching stürzt.
Warum? Hab ich dann weniger Spaß am Cachen?

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Beitrag von TMC » Mo 10. Mär 2008, 10:56

BlueGerbil hat geschrieben:
TMC hat geschrieben:Die Wirkung in den Medien wird irgendwann verhehrend sein. Beten wir, dass es noch lange dauert, bis sich irgendein Journalist auf diese leidige Variante des Geocaching stürzt.
Warum? Hab ich dann weniger Spaß am Cachen?
Für Dich und mich hoffe ich das nicht, aber üble Medienberichte könnten durchaus zu behördlichen Restriktionen führen, die das Legen von Caches in Wald und Feld erschweren.
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Beitrag von Zappo » Mo 10. Mär 2008, 11:51

radioscout hat geschrieben:
TMC hat geschrieben: »Du musst die Dose nicht suchen« ist durchaus unwiderlegbar richtig aber immer nur die gleiche Platitüde, die engagierte Diskussion abwürgen will.
Die Argumente der "Gegenseite" als "Platitüde" zu bezeichnen ist auch nicht besser.
"Man muß nicht jeden Cache suchen" hat wahrscheinlich schon jeder zu hören bekommen, der einen bestimmten Cache oder Cachetyp nicht mag.
Und falsch ist es nicht, denn nicht jeder Cache muß jedem gefallen.
Es ist für jeden das passende dabei, man sucht, was man mag und den Rest ignoriert man. Den mag wiederum jemand anderes.
Naja, eigentlich gehts doch nicht um Cachetypen, da hat sicher jeder Vorlieben und Abneigungen, sondern um das Phänomen (oder Fenomen? :) ) der immer mehr überhandnehmenden lieblosen Caches - zumindest ist meines Erachtens der Anteil der "Nur mal so hingelegten" Micros gewachsen. Wie das wird, wenn in ein paar Jahren jedes Handy GPS-fähig ist .........

Jeder Cacher sollte selbstverständlich daran interessiert sein, daß schöne und anspruchsvolle Caches gelegt werden.Daß da die Geschmäcker verschieden sind, ist klar. Aber es ist nicht nur eine Geschmacks-, sondern auch eine Qualitätsfrage. Manche Caches sind einfach hochgradig belanglos, lieblos, an uninteressanten Locations, unnötig, SCHLECHT.

Das kann man ruhig mal aussprechen. Natürlich darf jeder machen, was er will. Es ist aber für alle besser, wenn das was Anspruchvolles ist

Gruß aus Schröck/Baden :lol:

Zappo

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