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"'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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KBreker
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von KBreker » Mi 23. Apr 2008, 20:34

Mensa2 hat geschrieben:Wer ist den "Schuld" an solchen Einsätzen? Der Sucher oder der Verstecker?
Evtl. beide?

Stichworte: Zustandsstörer und Handlungsstörer ;-)
Freundliche Grüße,

Kai

Eigentlich kann man ja froh sein, dass Garmin ein amerikanisches Unternehmen ist. Sonst würde man mit einem Bayern 20, Thüringen 300 oder Schleswig-Holstein 550t durch den Wald laufen ... da haben wir doch nochmal Glück gehabt.

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helixrider
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von helixrider » Mi 23. Apr 2008, 20:55

Pressebericht hat geschrieben:Der Mann wurde von Zeugen fotografiert und wird als ca....
Das zusammen mit dem Hinweis von moenk auf das Fotoblog letzte Woche macht mich sehr nachdenklich. Wenn die "Zeugen" sich trauen ein Foto zu schießen und dann die Polizei zu rufen, da sich ein "bislang unbekannter Mann" an einem Mülleimer zu schaffen macht, warum sprechen sie diesen dann nicht einfach an??????

Und... was macht denn die Polizei, wenn sie mit dem Betroffenen tatsächlich gesprochen hat?

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friederix
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von friederix » Mi 23. Apr 2008, 21:35

Ich würde die Sache von beiden Seiten (Sucher und Verstecker) ziemlich entspannt betrachten. M.W. kann man nur für eine Straftat (oder meinetwegen auch eine vorgetäuschte) verurteilt werden.
Als Sucher kann ich auch in einem Mülleimer nach halbgerauchten Zigaretten suchen weil ich mir neue nicht leisten kann.
Wenn ich damit einen Polizei-Einsatz auslöse; - dafür kann ich ja nix.

Da fallen mir wieder die Fotografen (anderer Thread) ein, die ja alle potentielle Pädophile sind ...

Schon schlimm, jeder, der ein Hobby hat, das nicht mit dem Kleingärtnertum vergleichbar ist,macht sich verdächtig.
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von adorfer » Mi 23. Apr 2008, 21:52

friederix hat geschrieben:M.W. kann man nur für eine Straftat (oder meinetwegen auch eine vorgetäuschte) verurteilt werden.
Er hat die Straftat begangen, sich einer Straftat verdächtig zu machen.

(Hey, so funktioniert heute Lynchjustiz!)
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von moenk » Mi 23. Apr 2008, 22:19

Ich kann kein schuldhaftes Verhalten erkennen - hab ich da was übersehen?
Suchst Du noch oder loggst Du schon?

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ElliPirelli
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von ElliPirelli » Mi 23. Apr 2008, 22:30

moenk hat geschrieben:Ich kann kein schuldhaftes Verhalten erkennen - hab ich da was übersehen?
Die Dose war nicht im Mülleimer, sondern darunter.

Diese Umweltverschmutzung hat einen teuren Polizeieinsatz erfordert, der muß ja nun auch bezahlt werden.
Schon Mist für den Cacher, der nun per Fahndungsfoto gesucht wird. Wenn man nur vorher absehen könnte, ob nicht der ganze Spezialisten Einsatz zu zahlen ist, würd ich mich ja auch eher melden...

Monchi1980 hat geschrieben:
Windi hat geschrieben:Jetzt ist die Frage ob es für den Betroffenen sinnvoll ist sich selber bei der Polizei zu stellen.
Da dürfte wohl einiges an Kosten auf ihn zukommen.
Ich denke schon, dass sich stellen sinnvoll wäre. Die Polizei wird ja nicht so schnell locker lassen mit den Ermittlungen. Ich denke mal, dass es unangenehmer wird, wenn die den Owner aufspüren, als wenn er sich selber meldet und die Sache erklärt.
Und hier wird ja wohl nicht der Owner gesucht, sondern der Sucher... Mit Foto!

Da können ganze Bahnschienen in aller Öffentlichkeit demontiert werden, das fällt keinem auf, aber wenn jemand um nen Mülleimer schleicht, das wird gleich der Polizei gemeldet...

Ich suche Stadtcaches am Liebsten nachts, da wird man nicht so beobachtet...

Gruß, ElliPirelli
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von eigengott » Mi 23. Apr 2008, 22:33

Sehe ich das richtig, daß es um eine schwarze, unbeschriftete Filmdose geht?

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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von Rudi (CHC) » Mi 23. Apr 2008, 22:34

Wenn ich Terrorist wäre, würde ich erstmal Anzeige erstatten, und zwar wegen der unterschwelligen Behauptung, ich wäre blöd.

Ich als Terrorist hätte den Sprenstoff nämlich nicht offen sichtbar unter dem Mülleimer angebracht, welcher natürlich Ziel meines Anschlages war, weil der Mülleimer den Reichtum der bösen Kapitalisten verkörpert, sondern ihn direkt dort hineingeworfen.

Völlig übertrieben, ein halbwegs denken könnender Anwalt sollte die Betroffenen retten können...

Bisher unbekannter Mensch... dort dürfen wohl nur die ansässigen Penner im Müll wühlen, sieht eher nach Revierkämpfen aus...

Ich hoffe einfach mal, daß da nix nachkommt!
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von friederix » Mi 23. Apr 2008, 22:50

eigengott hat geschrieben:Sehe ich das richtig, daß es um eine schwarze, unbeschriftete Filmdose geht?
Besser kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen...
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von friederix » Mi 23. Apr 2008, 23:10

ElliPirelli hat geschrieben: Diese Umweltverschmutzung hat einen teuren Polizeieinsatz erfordert, der muß ja nun auch bezahlt werden.
Die Mehrkosten für teure Beamten-Einsätze habe ich noch nie verstanden.
Beispiel: Mein Personalausweis: Die Beamten bezahle ich ohnehin mit meiner viel zu hohen Steuerlast. Wenn die dann anfangen zu arbeiten, muss ich sie noch mal extra bezahlen?

Sorry gehört nicht hierher, aber das konnte ich doch nicht lassen , aber ist ja auch schon spät. ;)
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