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"'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

greiol
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von greiol » Fr 25. Apr 2008, 20:21

ElliPirelli hat geschrieben:Was mehr soll man als Verstecker noch schreiben?
ichg zitier mich einfach mal selbst
greiol hat geschrieben: indem man statt "VORSICHT MUGGELS !!!" etwas brauchbares in den hint schreibt
wenn bei deinem cache etwas brauchbares steht, bist du aus dem teil der diskussion raus. bei dem fraglichen cache stand aber genau das im hint :motzschild:
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
(Christian Morgenstern)

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JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Fr 25. Apr 2008, 21:33

Hallo Leute,

nachdem bei uns im Büro ab und an auch mal die Behörden anrufen (unsere Nummer steht auf geocaching.de als Pressekontakt) und die ein oder andere Frage zum Thema Geocaching stellen, möchte ich hier ein paar Sätze zum Thema loswerden.

Zum einen sind die Polizeibehörden m.W. eigentlich hinreichend über die Existenz des weltweiten Spiels mit den damit verbundenen Schatzverstecken in Form von Filmdosen o.ä. an teilweise nicht alltäglichen Orten informiert.

Ich selbst habe für das interne Informationssystem der Drogen- und Sprengstoffermittler der Polizei einen Infotext zum Thema Geocaching verfasst, da es vor - ich glaube - zwei Jahren eine Anfrage einer Polizeidienststelle wg. einer an einem - sagen wir - unglücklichen Ort versteckten Dose gab.

Ob und in wie weit nun die Dienststellen bundesweit - neben ihren vielen, vielen Aufgaben - auch über das Hobby Geocaching oder Letterboxing "intensiv" ihr Personal (regelmäßig, weil Personalfluktuation) informieren, kann ich nicht sagen.

Allerdings: Wer die Mainstream-Medien ein wenig verfolgt, hat mindestens einmal schon über das Hobby was gelesen.

Natürlich sollte sich jede/r Verstecker dazu Gedanken machen, was für mögliche Irritationen eine versteckte Dose auslösen kann. Deshalb ist ein deutlich erkennbarer Hinweis an der Außenseite des Behältnisses auf ein "Weltweites Spiel: Behältnis bitte nicht entfernen. Infos siehe unter <Internetseite>" ziemlich nützlich.

Ich erinnere mich gut an einen Anruf der Rechtsabteilung eines Nordeutschen Flughafens. Da gab es aufmerksame Flughafenbedienstete, die eine Familie mit einem Gerät in der Hand "so komisch rumsuchen" sahen. Kurz: Das Spiel war schnell erklärt, aber das Schatzversteck sollte nun wirklich nicht (aus Sicht des Flughafens) in sensiblen Bereichen ausgelegt werden. Mißverständnisse und mögliche Einsätze von Sicherheitskräften können dann halt eine Folge sein. Das dient keinem.

Der Vorschlag, der hier im Diskussionsverlauf kam, dass Reviewer als Ansprechpartner dienen könnten, um ganz kurz abzuprüfen "Ist Geocache-Versteck, nicht Drogenkurier-Übergabepunkt, o.ä." ist sicher ein möglicher Weg. Dumm nur, wenn es die armen Reviewer (deren Einverständnis dann vorausgesetzt) nachts aus dem Bett telefoniert werden...

Diskutieren könnte man vielleicht die technische Möglichkeit für Drogen- und Sprengstoffermittler, per direktem Zugriff auf eine verknüpfte Datenbank (geocaching.com, opencaching.de, terracaching.de usw.) mit allen tatsächlichen Verstecken (Finals usw. die ansonsten nur den Reviewern und Ownern bekannt ist). Dann könnten (zumindest die um das Hobby wissenden) Ermittlungsbeamte sehr schnell vor dem Abrücken zum vermeintlichen Attentatsplatz noch checken, ob es ein Geocacheversteck ist.
Dumm nur, wenn ein Terrorist nen Geocache mit ner Bombe auslegt...
Aber er könnte auch ne Getränkedose mit Sprengstoff gefüllt im Abfallbehälter postieren.

Außerdem könnten geocachende Ermittlungsbeamte immer die ersten sein, die die Finals finden :-)

Null Risiko gibt es nun mal nicht.

Viele Grüße
Jörg
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Creativemike
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von Creativemike » Fr 25. Apr 2008, 21:50

Zur verneinen einer Kostenpflicht siehe
http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=23&t=24133

Gruß
Micha
Heute ist nicht alle Tage...ich komm wieder keine Frage!
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von doc256 » Fr 25. Apr 2008, 22:23

Windi hat geschrieben:Ich mag gar nicht dran denken dass ein Muggel zufällig mal meine Dose findet und dann Panik schiebt.
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Als ich die neulich mal gefunden habe, habe ich allerdings auch etwas geschluckt. Da war mein erster Gedanke auch: Wenn das mal ein Muggel findet, gibts hier viel Spaß.
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von Mogel » Fr 25. Apr 2008, 22:35

Geocache-Dosen als gefährlicher zu beschriften ("Bombe", "Radioaktiv") als sie ohnedies aussehen, ist wirklich dummdreist. Habt ihr den Owner von der Munikiste schon angeschrieben? Wie heißt der Cache?

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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von geometer42 » Fr 25. Apr 2008, 22:52

stack hat geschrieben:Im Innenstadtbereich oder anderen sehr belebten Orten ist es oft schwierig und wenig lustig, einen Cache zu verstecken oder zu suchen. Wozu das führen kann, kann man in diesem Thread und anderen Threads nachlesen. Hier könnte und sollte man vermehrt auf virtuelle Caches ausweichen. Die sind zwar bei GC leider nicht mehr möglich, aber bei OC. Das werde ich künftig bei meinen Caches rege nutzen...

LG
Stephan
Schon mal über die eigene Scholle hinaus gedacht? Es soll Gegenden geben, wo man ziemlich weit fahren muss, um den Innenstadtbereich zu verlassen. Sollen wir jetzt das Cachen einstellen? :???:

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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von Christian und die Wutze » Fr 25. Apr 2008, 23:06

Mogel hat geschrieben:Geocache-Dosen als gefährlicher zu beschriften ("Bombe", "Radioaktiv") als sie ohnedies aussehen, ist wirklich dummdreist. Habt ihr den Owner von der Munikiste schon angeschrieben? Wie heißt der Cache?
Hast du gelesen, was Windi zu dem Bild geschrieben hat, oder liest du nichts von Leuten, die ein Auto besitzen? :???:
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von mic@ » Fr 25. Apr 2008, 23:49

Creativemike hat geschrieben:Zur verneinen einer Kostenpflicht siehe
http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=23&t=24133
Wenn Du schon einen Link setzt, dann bitte an die richtige Stelle.
ich denke mal, Du meinst das hier
Fazit des Links: Man braucht bei seinen Stadtcaches nichts zu befürchten.
Ob das auch für Caches in der Nähe einer Botschaft gilt? :rollsmile:

Mogel
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von Mogel » Sa 26. Apr 2008, 12:27

Hast du gelesen, was Windi zu dem Bild geschrieben hat
Na sag schon, ich sehe nämlich nichts.
1.April oder wie?

TantchensOnkelchen
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Re: "'Geo-Catching' löst Polizeieinsatz in Wiesbaden aus"

Beitrag von TantchensOnkelchen » Sa 26. Apr 2008, 12:32

Mogel hat geschrieben:
Hast du gelesen, was Windi zu dem Bild geschrieben hat
Na sag schon, ich sehe nämlich nichts.

Rosa Brille abnehmen, Lesebrille aufsetzen!

:D
Zwei Starrachsen, vier Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS ...

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