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Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von radioscout » Do 3. Jul 2008, 19:21

TantchensOnkelchen hat geschrieben: Darin wird das Hauptproblem liegen. Ein zielführender Ansatz ist, Dir die "Angst", bzw. den von vornherein in Dir entstehenden Streß beim Anblick der Hunde abzugewöhnen.
Wenn ein Hund eine Gefahr für andere Menschen darstellt, gehört er an die Leine. Idealer weise mit Maulkorb.
Zu fordern, sich schlecht erzogenen Hunden anzupassen ist vorsichtig ausgedrückt sehr seltsam. Der Halter hat dafür zu sorgen, daß von seinem Tier keine Gefahr ausgeht.

Die Lösung: sich auf politischer Ebene dafür einsetzen, daß es einen allgemeinen Leinenzwang gibt.


Vor ein paar Tagen sind wieder zwei Kinder von Hunden schwer verletzt worden. Wann wird endlich etwas unternommen, damit sowas nie wieder passiert?


Hat eigentlich jemand Erfahrung mit Ultraschallgeräten?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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blackbeard69
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von blackbeard69 » Do 3. Jul 2008, 20:26

Meine bisher einzigen Erlebnisse in dieser Richtung:
  • Im Bochumer Stadtpark wurde ich mal Zeuge, wie zwei größere und sehr gepflegt aussehende Hunde ihre Spielchen mit zufällig vorbeikommenden Passanten trieben und sich irgendwann bei einem Herrn einfanden. Ich sprach ihn darauf an, er bestätigte dass es seine seien und meinte mit himmelhoch hinausgestreckter Nase: "Wenn ich sie gerufen hätte, wären sie nicht gekommen. Sie sind so erzogen, ich mag keine devoten Hunde."
  • Logeintrag hat geschrieben:[...]Zwischen den Stationen 1 und 2 lief mir ein kniehoher Hund über den Weg, der eine Joggerin und deren Hündchen in Atem hielt und dann ein Bad nahm. Die gelegentlichen wütenden Rufe seines im Wald rauchenden Herrchens hat der Vierbeiner großzügig ignoriert, was Herrchen konsequent zur Kenntnis nahm. Für solche Herrchen müsste eigentlich Leinenzwang gelten [...]
Meine Erfahrung: In den seltensten Fällen kann man wirklich dem Hund einen Vorwurf machen. Die eigentliche Ursache hat zwei, nicht vier Beine und ist sich entweder ihrer Verantwortung für das Tier nicht bewusst, oder mit dem Tier überfordert.

Vielleicht hilft es, in Fällen wie im oberen Herrchen / Frauchen konsequent auf das Fehlverhalten ihrer Tiere anzusprechen. Im Einzelfall holt man sich eine Abfuhr, aber irgendwann merken sie vielleicht doch, dass das Problem bei ihnen liegt und nicht bei allen anderen.

Radelnd hat sich auch schon mal der eine oder andere Hund für mich interessiert, aber jedes Mal kam schnell der Rückruf von Herrchen/Frauchen und das Tier hat gehorcht. Kein Grund zur Aufregung.

Ansonsten: Wenn mir (zu Fuß) ein neugieriger Hund begegnet, halte ich kurz an und lasse mich beschnuppern. In der Regel ist es damit dann auch gut. Aus Sicht des Hundes ist das eine ganz normale Begrüßung eines Unbekannten, in seiner Ausdrucksweise eben.

Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

Team Spikeman
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von Team Spikeman » Do 3. Jul 2008, 20:52

wutzebear hat geschrieben:Ersetz "Hund" durch "Rentner" oder "Kind" und überleg nochmal. Ich finde es immer wieder amüsant, wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs sind, es hinter uns klingelt und im nächsten Moment schon ein Mountainbiker vorbeischießt, noch bevor man mit dem Kinderwagen auf die Seite kommen kann.
Ich rede nicht von Rentnern oder Familien mit Kinderwagen. Ich spreche von Hundebesitzern, die ihre Köter nicht im Griff haben. Ich lege jährlich einige tausend Kilometer auf dem Rad zurück, ich kann da schon unterscheiden.
wutzebear hat geschrieben: Nachtrag: "Der Klügere gibt nach". Wenn Du Dich nicht als klüger einstufst, mach weiter ;)
Ich gebe ständig nach. Allein weil ich nicht ewig Lust auf kläffende Köter habe, die mir an die Wäsche wollen. Aber es geht mir, mit verlaub gesagt, gehörig auf den Sack, wenn ich immer wieder erleben muß, daß Hundebesitzer ihr Spielzeug nicht beherrschen.
Zuletzt geändert von Team Spikeman am Do 3. Jul 2008, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von fulbrich » Do 3. Jul 2008, 20:53

Danke für Eure Beiträgen. Ich bin vorwiegend auf Radwanderwegen zwischen den Feldern unterwegs, wenn mir sowas passiert. Der Weg ist breit, bei hin- und herlaufenen Menschen und Hunden werde ich natürlich schon langsamer. Außerorts sind die Hunde dann auch eher nicht angeleint und dürfen sich richtig austoben.

Richtig, ich kriege schon Schiß vor anwetzenden knurrenden Hunden... friedlich umherlaufenden , schnüffelde Hunde beunruhigen mich nicht so, auch wenn sie groß sind. Klar, daß ich nicht extra dort fahre, wo ich Hunde erwarte.

Wie ich daß so sehe, scheint lautes Singen zu wirken ... alarmiert den Halter, beruht den Hund und macht einem selbst Mut. Also Finger weg vom Signalhorn.

Was wenn der Hund am Hosenbei hängt ? Anhalten ? Anbrüllen ? Anstarren oder lieber nicht ?
Gruß Frank
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von ScandinavianMagic » Do 3. Jul 2008, 21:01

fulbrich hat geschrieben:Was wenn der Hund am Hosenbei hängt ? Anhalten ? Anbrüllen ? Anstarren oder lieber nicht ?
Anhalten kann sicher nicht schaden - wenn du ihn wieder loswerden willst, ist Anstarren eher wenig wirksam. Wie gesagt, Anbrüllen beeindruckt nach meiner Erfahrung fast jeden Hund, zumindest wenn er kein übernatürliches Aggressionspotential besitzt.
Solang die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende

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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von fulbrich » Do 3. Jul 2008, 21:10

Ich hatte gehofft, eine Bestätigung zu bekommen, daß Hunde.... weil feinohrig und lärmempfindlich auf den letzten Metern umdrehen, wenn ich eine Preßluftfanfare anschmeiße. Nicht als Warnung, sondern quasi als letzte Abehr. Es wäre eine so schöne einfache Lösung.
Gruß Frank
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von nightjar » Do 3. Jul 2008, 21:20

Ich schlage Dir zwei Lösungen vor: am Ort des Geschehens als Abwehr ein Schlag auf die Nase mit einer zusammengerollten Zeitung. Im Anschluss solltest Du einen Brief an zuständige Gemeindeverwaltung schreiben und schildern, dass Du Dich bedroht gefühlt hast. Auf einen Brief wird die Gemeinde sicherlich nicht reagieren, aber wenn sich die Zahl der Briefe häuft ...

An einer Stelle dieses Beitrags wurde auch das Verhalten Radfahrer - Fussgänger beschrieben. Der Radfahrer ist zwar der Schnellere, aber der Fussgänger hat, als der Schwächere, das höhere Recht. Dies gilt insbesondere bei gemischten Rad-/Fusswegen.

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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von NoobNader » Do 3. Jul 2008, 21:51

Also ich bin auch schon mal (das war vor 20 Jahren, als ich noch zur Schule geradelt bin) von einem Schäferhund angegriffen worden. Der wollte mich auch beißen, war dafür auch schon berüchtigt. Dem habe ich mit meinem Stiefel dermaßen auf die Nase getreten, daß es geknackt hat. Seitdem hatte er mich in Ruhe gelassen...

Ich möchte aber niemandem raten, das nachzumachen, könnte bestimmt auch nach hinten losgehen...
Gruß,
NoobNader
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Andreas und Mandy
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von Andreas und Mandy » Do 3. Jul 2008, 23:28

fulbrich hat geschrieben:Hallo,
leider werde ich häufiger schon mal Opfer von nachjagenden Hunden und leider auch mit "nach Waden beißenen Hunden", wenn ich mit dem Rad unterwegs bin. Das passiert mir auf Cachetour oder auf dem Weg zur Arbeit. Mir bleibt dann fast immer das Herz stehen, wenn sich mein Puls beruhigt hat.

Hat jemand Erfahrungen von funktionierenden Abwehrmaßnahmen gemacht, die ich mit dem Rad kombinieren könnte ? Ziel wäre es für mich die Hunde auf Abstand zu halten.

Ich meine nicht den Einsatz von Pfefferspray, Pistole oder Radpumpe...
Ich dachte eher in Richtung Pressuftfanfare, Ultraschallgeber, Abwurf von Täuschkörpern (Frikadellen ?)

Habt Ihr Tips ?
Wenn Du mit dem Fahrrad unterwegs bist und Angst vor Hunden hast, dann versuche doch folgendes:
1. Schaue niemals den Hund an ! Nicht auf den Schwanz, die Beine und schon gar nicht in die Augen !
2. Dreh Deinen Kopf demonstrativ zur Seite und sage Dir (in Gedanken): "Ich seh dich nicht, ich seh dich nicht" ! Rede nicht mit dem Hund. Mach kein Geräusch. Auch ein "Hau ab" ist für den Hund 'ne Kontaktaufnahme und wird erwidert.
3. Einen Hund zu schlagen ist das dämlichste was Du tun kannst ! Wenn Du nicht richtig triffst, bekommst Du ein richtiges Problem. Also lass es !!!
4. Frikadellen oder Käsesemmeln sind legitime aber auf die Dauer teure Verteidigungswaffen. :D

Noch etwas zur Hundesprache:
Wenn der Hund auf Dich zukommt und seinen Oberkörper immer wieder "tieferlegt" dann will er spielen. Motto: "Wer bist'n Du, was frisst'n Du"
Wedelt der Schwanz schnell ist er gut drauf und will auch spielen. "Spielen" bedeutet für einen Hund allerdings auch anspringen, lecken, schnüffeln.
Wedelt er langsam ist er aufmerksam bis nervös.
Ist der Hundeschwanz waagerecht ist der Hund gespannt, ist der Schwanz nach unten geneigt ist der Hund unsicher bis ängstlich. Und ist der Schwanz zwischen den Beinen hat der Hund definitiv Schiss - jetzt kann er in der Enge sogar zubeißen.
Denk immer dran - die "Schmerztoleranz" eines Hundes ist sehr hoch

Zum Schluß noch was wenn der Hund "handgreiflich" wird: Deine einzige Chance den Hund artgerecht zu besiegen ist, seine Schnauze mit einer oder beiden Händen zuzuhalten und nach unten zu drücken. Du kannst auch den Hund auf seinen Rücken schmeißen. Das ist das Unterwerfungsritual des "Leithundes".

Soweit unsere Tips und eigenen Erfahrungen mit Hunden. Wir hoffen, Deine Angst vor Hunden ist heilbar ! Als Therapie kannst Du ja mal die Zwenkauer Caches in Begleitung unseres Cachehundes Linus suchen.

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Viele Grüße

Andreas und Mandy

sowie

Cachehund Linus
BildBild

Karl Napp
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von Karl Napp » Fr 4. Jul 2008, 07:57

Es ist schon seltsam, wie von Hundehaltern das Problem weg vom Hund verlagert wird.

Der Mensch der von einem Hund verängstigt, bedroht oder verletzt wird, macht niemals irgend etwas falsch!

Leute wo sind wir denn, daß der hundelose Mensch sein Verhalten so anpassen/verändern soll, daß Fehlverhalten von Hunden ausbleibt?

Der Hund ist ein Tier ist ein Tier ist ein Tier.

In der Rangfolge so was von deutlich unter dem Menschen stehend, daß ich darüber gar nicht ernsthaft debattieren will!

Ich habe auch gar keine Lust auf das Gerede vom Hundehalter der Schuld an Unfällen hat. Den Hundehalter kann man nicht einfach einsperren oder......

Und es ist auch völlig unerheblich ob ein Hund nur spielen will oder ob er niemals jemanden etwas ernsthaftes tun würde.
Ein freilaufender Hund macht anderen Angst. Es spielt dabei gar keine Rolle, ob die Angst zu Recht besteht oder nicht. Angst ist ein sehr unangenehmes Gefühl und ich ich will es nicht haben!

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