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Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Karl Napp
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von Karl Napp » Fr 4. Jul 2008, 09:25

wutzebear hat geschrieben:Zuerst schreibst Du von sich bedroht fühlen, jetzt sind wir beim Angriff. Entscheid Dich mal.
Warum?
Beides ist ein sehr unschönes Gefühl.
Auch die Angst, die mir ein Hund einjagt ist ein unschönes Gefühl, was ich nicht haben will!
wutzebear hat geschrieben:Manchmal liegt die Schuld wirklich beim Opfer, und zwar genau dann, wenn es sich grundlos bedroht fühlt. Ich habe genügend berufliche Erfahrung im Bereich psychische Erkrankungen / Behandlungen, um zu sehen, dass manche Ängste grundlos und stark übertrieben sind.
Es gibt keine grundlose Bedrohung!
Die Bedrohung ist ein Gefühl und das ist da! Ende aus!
Und wenn es da ist, weil ein Hund frei auf einen zuläuft oder auch nur weil er nicht angeleint ist, dann ist das Gefühl da. Punkt!

Wenn der Hund dann nichts tut, gut so!
Dann bleibt das zweite unschöne Gefühl, der Schmerz des Bisses zwar aus, trotzdem war das erste unschöne Gefühl, die Angst da!

Und genau deine hier vorgeführte Uneinsichtigkeit eines Hundehalters, macht das Zusammenleben zwischen Hunden und deren Haltern und dem Rest der Bevölkerung zu schwierig.
Und der hundelose Rest der Bevölkerung hat nichts einzusehen, besser zu machen oder zu vermeiden, im Umgang mit Hunden. Sie lassen das "Problem Hund" nämlich erst gar erst nicht zu einem werden.

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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von wutzebear » Fr 4. Jul 2008, 09:44

Karl Napp hat geschrieben:
wutzebear hat geschrieben:Zuerst schreibst Du von sich bedroht fühlen, jetzt sind wir beim Angriff. Entscheid Dich mal.
Warum?
Beides ist ein sehr unschönes Gefühl.
Ich rede von objektiver Einschätzung, allerdings denke ich inzwischen, Deine mentalen Scheuklappen sind so groß, dass Du den Sprung nicht schaffst.
Karl Napp hat geschrieben:
wutzebear hat geschrieben:Manchmal liegt die Schuld wirklich beim Opfer, und zwar genau dann, wenn es sich grundlos bedroht fühlt. Ich habe genügend berufliche Erfahrung im Bereich psychische Erkrankungen / Behandlungen, um zu sehen, dass manche Ängste grundlos und stark übertrieben sind.
Es gibt keine grundlose Bedrohung!
Und psychisch Kranke sollen sich nicht so anstellen, es ist keine Paranoia, sondern Realität. Ja, nee, is klar.
Karl Napp hat geschrieben:Und der hundelose Rest der Bevölkerung hat nichts einzusehen, besser zu machen oder zu vermeiden, im Umgang mit Hunden. Sie lassen das "Problem Hund" nämlich erst gar erst nicht zu einem werden.
Es würde schon reichen, wenn Probleme nicht künstlich aufgebauscht würden.

Im übrigen: Du kennst mich, hast mich schon mal live mit Hund erlebt und weißt daher, dass mein Hund auch Joggern und Radfahrern nachstellt und ich deshalb alles vertuschen will?
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von hcy » Fr 4. Jul 2008, 10:02

Wenn ich die Argumente hier so lese erinnert mich das ein bisschen an die Diskussionen bei Vergewaltigungen. Macht da auch das Opfer was falsch wenn es mit kurzem Röckchen und tiefem Ausschnitt durch den Wald läuft?
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von wutzebear » Fr 4. Jul 2008, 10:21

Nö, nur wer Angst vor jedem Mann hat, man könnte ja vergewaltigt werden, der sollte mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von wallace&gromit » Fr 4. Jul 2008, 10:22

Daß man von einem Passanten nicht erwarten kann daß er sich bei Kontakt mit einem Hund immer richtig verhält ist schon richtig. Trotzdem schadet es nicht wenn man die wichtigsten Verhaltensregeln kennt.

Wenn ich einfach als Fußgänger über die Straße laufe und von einem Auto angefahren werde wer hat dann Schuld? Als Autoloser könnte ich die bösen Autos und deren Besitzer verteufeln und fordern daß man etwas gegen den Verkehr unternimmt usw.

Ich verstehe durchaus daß man Angst vor einem Hund hat und muß mich als Hundebesitzer auch entsprechend verhalten. in meinem Gassigebiet gibt es zwei ältere Damen die immer gemeinsam Spazierengehen. Wenn man da mit dem Hund an der Leine auftaucht wechselt die eine gleich die Straßenseite und die andere kriegt auch sichtbar Panik. Da ich die beiden mittlerweile kenne nehm ich den Hund ganz kurz und weiche aus. die beiden freuen sich dann wie ein Schnitzel, bedanken sich, ich lächle zurück und freue mich daß ich nicht unter solchen Phobien leide.
Mit Rücksicht alles kein Problem.

Wenn der Hund außerorts von der Leine ist und es kommen Radfahrer, Spaziergänger oder Jogger dann hänge ich ihn selbstverständlich an bis diese vorbei sind.
Nur klappt das nicht immer zu 100% weil man oft überrascht wird. Mein Kleiner hat auch schon mal einen Radfahrer oder Jogger "verfolgt". nicht aus Aggression sondern aus Freude am Laufen. Fußgänger "bettelt" er an, vor allem wenn sie eine "Rascheltüte" dabei haben. Die Reaktionen sind von erfreut bis verängstigt weit gestreut. man merkt eben deutlich daß manche das Verhalten des Hundes einschätzen können und andere nicht.

Unser Hund hört zwar aber eben nicht immer weil er etwa 5 jahre lang Straßenstreuner war und das kommt immer mal wieder durch. Tendeziell wirds aber immer besser seit er bei uns ist.

Ich lasse den Hund sowieso nur in Gebieten von der Leine wo relativ wenig los ist aber den "unkontrollierten" Kontakt zu Fremden kann man nicht immer verhindern auch wenn man möchte.
Trotzdem bleibt einem als "Hundeopfer" nur cool zu bleiben weil das den Hund am wenigsten interessiert. Wenn man flüchtet oder sich auffällig verhält wird man erst interessant. Auch unser Hund der selber eher vorsichtig-ängstlich ist wird schon mal von anderen Hunden eine Runde gejagt weil die ihre Dominanz zeigen wollen....


Zur "Vermenschlichung" von Hunden wie sie manche betreiben kann ich auch nur den Kopf schütteln. :irre:
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von wallace&gromit » Fr 4. Jul 2008, 10:23

wutzebear hat geschrieben:Nö, nur wer Angst vor jedem Mann hat, man könnte ja vergewaltigt werden, der sollte mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Eben! Am besten einen Anwalt der den Leinenzwang für alle Männer einklagt! :D
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von wutzebear » Fr 4. Jul 2008, 10:27

<ironie>Zwangskastration aller Männer - dann könnte man wieder beruhigt aus dem Haus gehen!</ironie>
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von wallace&gromit » Fr 4. Jul 2008, 10:28

huzzel hat geschrieben:Unsere Cara reagiert hin und wieder nicht so, wie man sich das wünscht, wenn ein Radfahrer plötzlich neben ihr ist (sie sich erschreckt) oder wenn er mit Stollenreifen daherkommt ("unbekanntes" Geräusch).
Das ist bei unserem auch so. Gerade Mountainbiker die einen etwas flotteren Fahrstil hinlegen empfindet er als Bedrohung und bellt dann schon mal. Normale Radler ignoriert er.
huzzel hat geschrieben:Dann eher Frolic ;)
Hier im Forum aufzurufen den Hund zu vergiften finde ich bedenklich! ;)
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von wallace&gromit » Fr 4. Jul 2008, 10:39

fulbrich hat geschrieben: Hat jemand Erfahrungen von funktionierenden Abwehrmaßnahmen gemacht, die ich mit dem Rad kombinieren könnte ? Ziel wäre es für mich die Hunde auf Abstand zu halten.
Zur Ausgangsfrage:

Am besten ist es den Hund erst gar nicht anzulocken, dann musst du ihn nicht wieder loswerden.
Macht Dein Fahhrad für Hundeohren "aggressive" Geräusche oder hast Du eine hohe Trittfrequenz. Das macht Dich für die Hunde viiiel interessanter.
Am Besten ruhig und gleichmäßig vorbeifahren. Wenn Du schon vorher denkst "Oh mein Gott ein Hund, nichts wie vorbei" wird automatisch deine Trittfrequenz hochgehen und das merkt der Hund weil er ein Raubtier ist und auf Fluchtreflexe erstmal mit einem Jagdreflex reagiert.
Das hat unser Hund auch wenn plötzlich irgendetwas wegläuft was ihn normalerweise gar nicht interessiert. Dann macht er zwei schnelle Schritte und bremst sich wieder.
Wenn ein Hund ausgeprägten Jagdtrieb hat macht er halt dann weiter mit der Jagd...

Das mit dem "überdecken" der Angstschweißes mit Düften halte ich für sinnlos weil der Hund den bei einem Radler mit 20km/h sicher noch nicht gewittert hat. Das liegt eher an deinem Verhalten/Auftreten wie ein Hund reagiert.
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Re: Cacher - Fahrradmobil , wie Hunde auf Distanz halten ?

Beitrag von alex3000 » Fr 4. Jul 2008, 10:40

Als ehemaliger Hundebesitzer auf dem Land wohnend konnte ich zum Glück meinen Hund immer frei laufen lassen, da die Leute, denen ich begegnet bin, meist selbst einen Hund haben :D . Das Tier war aber auch an Menschen nie interessiert.

Bei unbekannten Spaziergängern habe ich aber immer den Hund an die Leine genommen, aus Rücksicht auf die evtl. Angst der Personen vor Hunden. Man merkt als Hundebesitzer fast immer, wie ein Fremder auf Hunde reagiert. Manche strahlen schon von weitem und wollen am liebsten das Tier knuddeln; anderen merkt man die Angst an. Ich bin dann immer auf die andere Seite des Weges und bin zwischen Hund und Mensch gegangen, den Hund sichtbar kurz gehalten. Ich denke, so ein Verhalten zeigt den ängstlichen Leuten auch, dass die Halter es ernst meinen und das Angstpotential erkennen und verlieren somit vielleicht ihre Angst auch eher, wenn alle das machen würden.

Ich habe keine Angst vor Hunden; mich stört es aber gewaltig, wenn die Halter ihre Tiere nicht unter Kontrolle haben und mich fremde Hunde angehen.
Top in concert:
1. Fanta 4 - Coburg 2008
2. Metallica - München 1996
3. Genesis - München 2007

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