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DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Dieter40
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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von Dieter40 » Di 12. Aug 2008, 15:51

Hallo alle miteinander,
ich will mich mal outen. Wir (meine Frau und ich) gehören auch zu denjenigen, die selten ein DNF senden und auch nur dann, wenn wir nach langer und intensiver Suche nichts gefunden haben, trotz e-mail-Kontakt mit dem Owner. Das kann schon beim ersten Mal sein, aber, wenn wir der Ansicht sind, nicht alles erdenkliche unternommen zu haben, auch erst nach dem 2. oder 3. Mal. Warum wohl? Die Antwort darauf hat hier schon mehrfach gestanden und trifft auch für uns zu. Wir cachen in einem Umkreis von etwa 30km. Dass hier DNF abgesetzt werden, ist äußerst selten. Man glaubt, nur von Assen umgeben zu sein und alle finden die Caches. Dabei erkennt man an den Logs (Anzahl der Anläufe) oder auch an den Cacherpfaden vor Ort, dass die Begängnisse doch sehr zahlreich sind. Nur der erfolgreiche Log, aber auch der DNF, fehlen.
Hier wurde geschrieben, dass die Owner erfreut sind, wenn sie Rückmeldung in Form von DNF erhalten. Ich habe aber das Gefühl, dass dies bei weitem nicht für alle zutrifft. Wenn die Formulierung im DNF nicht ganz ihren Geschmack trifft, wird man schon mal abgewatscht. Und andere hauen noch mit in die Kerbe. Auch legen manche offensichtlich Wert darauf, dass der Cache wenig gefunden wird, als wäre das ein Qualitätsmerkmal. So abenteuerliche Rätsel, Berechnungen und Verstecke werden gewählt. Wahrscheinlich prahlen sie dann im "Familienkreis" (sprich Cachertreffen, neudeutsch "Event" genannt), welche "genialen" Verstecke sie haben. Und dort wird sich sicher auch vor Lachen auf die Schenkel geklopft, wenn die Anfragen der Deppen zum Besten gegeben werden. Auch das sind sicher Gründe für wenige DNF.
Nichtsdestotrotz (ein schönes Wort), wir werden uns bessern und , wenn es nun mal so ist, einen DNF absetzen. Sollen andere doch denken, was sie wollen. Caches, die nicht unserem Geschmack entsprechen oder unser Leistungsvermögen (geistiger Horizont, körperliche Tüchtigkeit, Alter) übersteigen, werden vorher schon in die Tonne gekloppt. In diesem Zusammenhang fällt uns auf, dass in letzter Zeit immer mehr Caches nur für eine gewisse Elite gelegt werden. Zum Glück wird meistens schon in der Beschreibung darauf verwiesen, dass man doch eine "höhere Bildung"(sind meine Worte) haben solle, ansonsten brauche man gar nicht anzutreten. :irre:
Noch etwas fällt auf. Immer öfter liest man in den Logs, dass der Telefonjoker gezogen wurde. Das kommt daher, dass sich viele Cacher persönlich kennen von den Treffen (deshalb oben von "Familie" gesprochen). Dann den Cache zu bergen, ist wohl keine besondere Leistung. Sich auf diese Art mit fremden Federn zu schmücken und auch noch als "gefunden" zu loggen, ist schon ein starkes Stück.

Nun, nichts für ungut, das sollte kein Rundumschlag sein. Ich wollte nur mal meinen Frust loswerden. Das hier Gesagte trifft mit Sicherheit auch nur eine Minderheit. Eine Reaktion in Form des Aufheulens wird bestimmt nicht ausbleiben. ;)

Cachergrüße von
Dieter

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El_Rolfo
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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von El_Rolfo » Di 12. Aug 2008, 20:30

Dieter40 hat geschrieben: ...
Noch etwas fällt auf. Immer öfter liest man in den Logs, dass der Telefonjoker gezogen wurde. Das kommt daher, dass sich viele Cacher persönlich kennen von den Treffen (deshalb oben von "Familie" gesprochen). Dann den Cache zu bergen, ist wohl keine besondere Leistung. Sich auf diese Art mit fremden Federn zu schmücken und auch noch als "gefunden" zu loggen, ist schon ein starkes Stück.
....
BEIFALL!!
Eigentlich sind solche Logs potentielle DNF-Logs. Im Prinzip bedeutet doch das Ziehen des Telefonjokers, dass die Beschreibung und die Hints nicht zum Finden des Caches geführt haben - also DNF.

Ich weiß, jetzt kommen wieder die Argumente: "zusätzlich gefahrene Kilometer", "wenn man einmal da ist", ... usw. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass man den Cache (ohne Hilfe) nicht gefunden hat.

Gruss Rolf

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JR849
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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von JR849 » Di 12. Aug 2008, 21:05

DNF gibt es eigentlich immer wenn ich eine Dose nicht finde (sofern ich es nicht vergesse beim loggen).
Da ist es mir egal was andere denken. :???:
Allerdings benutze ich auch den Telefonjoker :handy: und zwar meistens dann wenn ich entweder Tomaten auf den Augen hab oder wenn es an der Location keinen Spaß macht zu suchen (Müll, Muggelverseucht, etc).
Ich hab keine Lust mich in der Fußgängerzone oder auf dem Kinderspielplatz zum Affen zu machen und evtl. auch noch den Cache zu gefährden.
Geocaching soll doch Spaß machen, oder?? ;)
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Zuletzt geändert von JR849 am Di 12. Aug 2008, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von D0KE » Di 12. Aug 2008, 21:14

Irgendwie...stelle ich fest, dass mir Geocaching so wie ich es betreibe sehr viel Spass macht, lehrreich ist, und (meistens) auch meiner Gesundheit gut tut. Wie jemand anders seine Freizeit gestaltet, ist mir im positiven Sinne egal, solange keinem fühlenden Wesen ein Schaden dadurch entsteht. Solange er oder sie Spass dabei hat, spielt es doch für aussenstehende überhaupt keine Rolle, ob er dabei viel oder wenig telefoniert, seine Caches über gc, oc oder die Website der Bundeskanzlerin findet, ob er seine Logs als found, not found oder Botschaft von Ausserirdischen deklariert. Das alles geht mich nichts an! Klar kann jeder sich seine Meinung darüber bilden, aber man muss eben damit klarkommen, dass diese Meinung meistens irrelevant ist.
Also, have fun!
Dominik

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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von Stramon » Di 12. Aug 2008, 21:30

Dominik1507 hat geschrieben:Irgendwie...stelle ich fest, dass mir Geocaching so wie ich es betreibe sehr viel Spass macht, lehrreich ist, und (meistens) auch meiner Gesundheit gut tut. Wie jemand anders seine Freizeit gestaltet, ist mir im positiven Sinne egal, solange keinem fühlenden Wesen ein Schaden dadurch entsteht. Solange er oder sie Spass dabei hat, spielt es doch für aussenstehende überhaupt keine Rolle, ob er dabei viel oder wenig telefoniert, seine Caches über gc, oc oder die Website der Bundeskanzlerin findet, ob er seine Logs als found, not found oder Botschaft von Ausserirdischen deklariert. Das alles geht mich nichts an! Klar kann jeder sich seine Meinung darüber bilden, aber man muss eben damit klarkommen, dass diese Meinung meistens irrelevant ist.
Also, have fun!
Dominik
Genau so sehe ich das auch! Aleine die Worte haben mir da gefehlt.
Jeder so wie er Lußt hat.
Und gut!

Gruß Stramon
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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von radioscout » Mi 13. Aug 2008, 00:20

Dieter40 hat geschrieben: Noch etwas fällt auf. Immer öfter liest man in den Logs, dass der Telefonjoker gezogen wurde. Das kommt daher, dass sich viele Cacher persönlich kennen von den Treffen (deshalb oben von "Familie" gesprochen). Dann den Cache zu bergen, ist wohl keine besondere Leistung. Sich auf diese Art mit fremden Federn zu schmücken und auch noch als "gefunden" zu loggen, ist schon ein starkes Stück.
Bei Caches, wie Du sie beschrieben hast:
Dieter40 hat geschrieben: Und dort wird sich sicher auch vor Lachen auf die Schenkel geklopft, wenn die Anfragen der Deppen zum Besten gegeben werden.
ist es ja schon fast eine Pflicht, sich telefonisch helfen zu lassen und dem "Owner" den Spaß an seinen Gemeinheiten zu nehmen.

Und auch JR849s Gründe sind sehr gut nachvollziehbar.


Und wenn man extra einen Tag Urlaub nimmt oder eine Woche Überstunden sammelt, um Freitags um 13 Uhr das Büro zu verlassen, drei Stunden mit Bus und Bahn fährt (jeweils hin und zurück) und dann noch über zehn km läuft, um einen einfachen Drive-In-Cache zu finden, ist die Inanspruchnahme von telefonischer Hilfe auch keine Schande, wenn der angeblich 1/1-Cache doch ein D=4-Cache ist und die Zeit zur letzten möglichen Rückfahrt sehr kurz ist.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von vonRichthofen » Mi 13. Aug 2008, 08:54

Dominik1507 hat geschrieben:Irgendwie...stelle ich fest, dass mir Geocaching so wie ich es betreibe sehr viel Spass macht, lehrreich ist, und (meistens) auch meiner Gesundheit gut tut. Wie jemand anders seine Freizeit gestaltet, ist mir im positiven Sinne egal, solange keinem fühlenden Wesen ein Schaden dadurch entsteht. Solange er oder sie Spass dabei hat, spielt es doch für aussenstehende überhaupt keine Rolle, ob er dabei viel oder wenig telefoniert, seine Caches über gc, oc oder die Website der Bundeskanzlerin findet, ob er seine Logs als found, not found oder Botschaft von Ausserirdischen deklariert. Das alles geht mich nichts an! Klar kann jeder sich seine Meinung darüber bilden, aber man muss eben damit klarkommen, dass diese Meinung meistens irrelevant ist.
Also, have fun!
Dominik
Guter Beitrag :)

jmsanta
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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von jmsanta » Mi 13. Aug 2008, 08:56

Dieter40 hat geschrieben:[..]Hier wurde geschrieben, dass die Owner erfreut sind, wenn sie Rückmeldung in Form von DNF erhalten. Ich habe aber das Gefühl, dass dies bei weitem nicht für alle zutrifft. Wenn die Formulierung im DNF nicht ganz ihren Geschmack trifft, wird man schon mal abgewatscht. [...]
IMHO ist es ein großer Standardfehler von einer auffällligen Minderheit auf die unauffällige Mehrheit Rückschlüsse zu ziehen!
Dieter40 hat geschrieben:Wahrscheinlich prahlen sie dann im "Familienkreis" (sprich Cachertreffen, neudeutsch "Event" genannt), welche "genialen" Verstecke sie haben. Und dort wird sich sicher auch vor Lachen auf die Schenkel geklopft, wenn die Anfragen der Deppen zum Besten gegeben werden.
Hier irrst du und stellst eine ziemliche falsche Vermutung/Behauptung auf!
Dieter40 hat geschrieben:[...] wir werden uns bessern und , wenn es nun mal so ist, einen DNF absetzen. Sollen andere doch denken, was sie wollen.
mein Reden!
Dieter40 hat geschrieben:[...]In diesem Zusammenhang fällt uns auf, dass in letzter Zeit immer mehr Caches nur für eine gewisse Elite gelegt werden. Zum Glück wird meistens schon in der Beschreibung darauf verwiesen, dass man doch eine "höhere Bildung"(sind meine Worte) haben solle, ansonsten brauche man gar nicht anzutreten. :irre:
tut mit leid, aber das Problem kann ich nicht nachvollziehen! Wenn ich einen Cache nicht mag oder mir von der Machart her nicht gefällt oder mir die ausrüstung oder was auch immer fehlt dann mache ich ihn eben nicht und gut ist! Das ist es doch nicht wert sich darüber aufzuregen, es gibt noch genug andere, tausende von schönen Caches.
Mich stört da viel mehr die Kategorie Cacher die solche Caches dann auf Teufel komm raus loggen müssen, selbst wenn dabei die Cachelocation/das Versteck zerstört wird.
Dieter40 hat geschrieben:Noch etwas fällt auf. Immer öfter liest man in den Logs, dass der Telefonjoker gezogen wurde. Das kommt daher, dass sich viele Cacher persönlich kennen von den Treffen (deshalb oben von "Familie" gesprochen). Dann den Cache zu bergen, ist wohl keine besondere Leistung. Sich auf diese Art mit fremden Federn zu schmücken und auch noch als "gefunden" zu loggen, ist schon ein starkes Stück.[...]
Ach, dafür müsste mensch nur mal auf einen der vielen Stammtische/Events gehen sich mit anderen zum Cachen verabreden dann geht das ganz schnell. Als ich mit dem Cachen anfing kannte ich keine anderen Cacher, mittlerweile müsste ich schon stark nachdenken wie viele ich kenne! Und mensch kann sogar seine Frau für's Leben treffen.
Aber zurück zum Thema, ich finde nichts verwerflich daran zuzugeben bei einem Cache Schwierigkeiten gehabt zu haben. Mit fremden Federn würde mensch sich doch nur schmücken, wenn die Hilfe unerwähnt im Log bliebe und der Eindruck entstehen muss er/sie/es hätte das alles gaaaanz alleine geschafft.

Ich finde es sehr schade, wie negativ du die Cacherszene darstellst. Idioten und Menschen, die ich nicht ausstehen kann gibt es immer un überall - sogar in der Verwandtschaft und auf der Arbeit. Ich suche mir einfach die menschen aus, die auf meiner Welllenlänge liegen, mache die caches die mir gefallen und der ganze Rest? Der interessiert mich genauso sehr wie der in China umfallende Sack Reis!
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

Dieter40
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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von Dieter40 » Mi 13. Aug 2008, 10:20

El_Rolfo hat geschrieben:
Ich weiß, jetzt kommen wieder die Argumente: "zusätzlich gefahrene Kilometer", "wenn man einmal da ist", ... usw. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass man den Cache (ohne Hilfe) nicht gefunden hat.

Gruss Rolf
Dieses Argument lasse ich gern gelten, nur sollte man dies entsprechend im Log vermerken.
Leider verwenden denTelefonjoker gerade die Cacher, die in unmittelbarer Umgebung wohnen und ohne großen Aufwand auch mehrmals suchen könnten. Denen geht es aber nur um die Quantität. Die oftmals sinnfreien Einträge sagen alles.

Gruß
Dieter

Christian und die Wutze
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Re: DNF loggen - ab wie vielen Versuchen?

Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 13. Aug 2008, 10:31

Dieter, das Ziel des Spiels ist es, sich in das Logbuch einzutragen. Es gibt keine Spielregel, die den Einsatz von Telefonjokern verbietet. Wenn jemand das Spiel so spielen möchte: von mir aus gerne. Wenn jemand danach fragen würde, würde er auch die Finalkoordinaten meiner Rätselcaches bekommen. Das beeinträchtigt meine Art, das Spiel zu spielen nämlich nicht im Geringsten.
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

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