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Verräterische Logs

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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hustelinchen
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Verräterische Logs

Beitrag von hustelinchen » Sa 26. Jul 2008, 00:38

Hi @ll!
Wie geht ihr mit verräterischen Logs um? Zu dem Thema interessieren mich eure Meinungen. Bisher habe ich erst einmal einen Cacher angemailt, der in seinem Log einen eindeutigen Hinweis auf das Cacheversteck gegeben hatte, das doch bitte zu ändern. Hat er auch gemacht.

Ist irgendwie immer schwierig. Eigentlich erwarte ich, dass keine Hinweise zu den Aufgaben oder zum Versteck gegeben werden. Andersrum lese ich selber oft in alten Logs und verwende Hinweise von anderen Cachern. Für mich ist es die Frage, ob so Hinweise den Spaß am Cache schmälern, oder ob ich trotz der Hinweise auch auf meine Kosten komme.

Wie handhabt ihr das bei euren Caches?
Herzliche Grüße
Michaela

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Daarin
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Re: Verräterische Logs

Beitrag von Daarin » Sa 26. Jul 2008, 00:54

Naja, habe selbst keinen eigenen Cache, arbeite noch daran, aber ich würde dann doch noch auf den Mittelweg verweisen, nämlich dass man Logs auch encrypten kann. Zumindest steht das da, ich habe es noch nie versucht.
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radioscout
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Re: Verräterische Logs

Beitrag von radioscout » Sa 26. Jul 2008, 01:45

hustelinchen hat geschrieben: Andersrum lese ich selber oft in alten Logs und verwende Hinweise von anderen Cachern. Für mich ist es die Frage, ob so Hinweise den Spaß am Cache schmälern, oder ob ich trotz der Hinweise auch auf meine Kosten komme.
Wenn Du selber Logs mit Hinweisen nutzt solltest Du sie anderen nicht verbieten.

Niemand wird gezwungen, die Logs vor der Suche zu lesen. Wenn jemand ohne Hilfe suchen will, liest er vorher keine Logs und auch keinen Hint.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Verräterische Logs

Beitrag von MayBe » Sa 26. Jul 2008, 02:59

hustelinchen hat geschrieben:Eigentlich erwarte ich, dass keine Hinweise zu den Aufgaben oder zum Versteck gegeben werden.
Zu Recht! Denn wenn ich als Owner der Meinung bin, dass Hints/Spoiler nötig sind, schreibe ich sie ins Listing. Ins Log gehört sowas nicht. Ich glaube sowas passiert eh nur aus Versehen und nicht mit Absicht. Kreative Andeutungen und Umschreibungen sind in Ordnung, da bleibt genug Raum zum Grübeln. Wenn ich eine Formulierung als möglichen Spoiler einschätze, bitte ich per Mail um Änderung. War bisher nur mal vereinzelt der Fall und kein Problem.

@Daarin: Ja, man kann Hinweise im Log verschlüsseln, aber trotzdem würde ich sie ändern lassen, wenn sie mir zu deutlich sind.

LG MayBe

wutzebear
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Re: Verräterische Logs

Beitrag von wutzebear » Sa 26. Jul 2008, 07:34

Das kam bisher 1x vor, dass ein Cacher bei einem meiner Caches recht deutlich beschrieb, wo die Dose war. Ich löschte das Log und schrieb den Cacher sofort höflich an, warum ich das gemacht hatte und dass er doch bitte spoilerfrei loggen sollte. Kurze Zeit darauf kam ein Log ohne genaue Erklärung des Verstecks.
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
Kurt Tucholsky

Biggi_H
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Re: Verräterische Logs

Beitrag von Biggi_H » Sa 26. Jul 2008, 07:46

Ich lese vor dem Suchen sehr selten die Logs.
Also kann mir kaum einer den Spaß verderben. :roll:
und wer es ließt ist selber schuld.

Bei eindeutigen Hinweisen würde ich auch den Owner anschreiben.

Einige Hinweise sind aber ja so verfasst, dass man sie nur deuten kann, wenn man den Cache kennt.
Das finde ich dann schon irgendwie ganz nett.
Ich freue mich nämlich schon immer, wenn jemand etwas individuelles zu meinem Cache schreibt,
und nicht nur "gefunden-Danke".

Bei schwierigen Räseln oder Mysteries hilft es auch, wenn man in der Cachbeschreibung extra nochmal darauf hinweist, dass keine Hints und Spoiler gegeben werden sollen.

Gruß biggi
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GermanSailor

Re: Verräterische Logs

Beitrag von GermanSailor » Sa 26. Jul 2008, 08:14

hustelinchen hat geschrieben: Wie handhabt ihr das bei euren Caches?
Bei einem eigenen Cache hat noch niemand mit zu viel Informationen geloggt. Mir ist es aber schon passiert, dass ich ein Foto bei einem Mystery machte, auf dem dann Teile meiner Rechnung zu sehen waren. Da wurde ich prompt angeschrieben und habe das Foto dann eben schnell retuschiert.

Wenn keine zu großen Spoiler in den Logs wären, würde mich das nicht stören. Bei einem Cache möchte ich aber z.B. schon, dass vor Ort dann ein Aha-Effekt bzw. ein Schmunzeln erzeugt wird. Da wäre es schade, wenn dies durch zu detaillierte Logs verloren ginge.

Wenn bei meine Mysteries hier im Forum gespoilert werden sollte, fände ich das okay. Nicht jeder liest hier und warum nicht auch dieses Forum mit einbeziehen? Die komplette Lösung online zu stellen fände ich aber nicht gut.

GermanSailor

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Re: Verräterische Logs

Beitrag von GeoAtti » Sa 26. Jul 2008, 08:20

Hiho,
Warning. Spoilers may be included in the descriptions or links.
Das sagt doch eigentlich alles. Es kommt natürlich immer darauf an, was man schreibt. Ich fände es auch nicht gut wenn jemand irgendwas Spoilert was eigentlich ein aha-Effekt sein sollte. Aber jeder der Logs liesst von Caches die er noch nicht gemacht hat, muss damit rechnen das er sich unabsichtlich selbst den Spass verdirbt.

Owner sind schon ein seltsamen Völkchen, die manchmal (aber auch nur manchmal) in einem "kontrollwahn" verfallen. Da gibt es "Logerlaubnisse" (so'n blödsinn), Drohungen ("solche Logs werden kommentarlos gelöscht"), und andere wollen halt selbst kontrollieren wer was in seine Logs schreibt. - Im zweifel "Schnell gefunden. TFTC" - da freut sich doch *jeder* Owner drüber, oder? ;-)

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Re: Verräterische Logs

Beitrag von Gecko-1 (Geckos) » Sa 26. Jul 2008, 08:36

Hints sollten dem Owner vorbehalten sein. Wenn er nichts reingeschrieben hat, so sollte man das auch akzeptieren.

Wenn ein deutlicher Hint/Spoiler in einem der Logs bei unseren Caches veröffentlicht wird, schreibe ich den Finder an, er soll bitte das und das entfernen oder ändern. Macht er dies nicht, lösche ich das Log erst einmal. Der Finder kann dann aber jederzeit erneut loggen, aber eben ohne Spoiler.

Ist bei einigen unserer Caches schon mehrmals vorgekommen. Das Intelligenteste war mit der selben Verschlüsselung im Log zu dokumentieren wie im Rätsel. Der Haken dabei war erst mal die Verschlüsselung zu erkennen, was nach dem Log natürlich mehr als offensichtlich war. Manchmal scheint beim loggen alles Blut in den Großzeh zu rutschen und für oben bleibt dann nicht mehr viel übrig.

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Re: Verräterische Logs

Beitrag von hustelinchen » So 27. Jul 2008, 23:12

Danke für eure Meinungen. Hatte noch gar nicht darüber nachgedacht, dass es Cacher geben könnte, die bewusst keine Logs lesen, um sich nicht um den Spaß der Aufgaben bringen möchten.
Herzliche Grüße
Michaela

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