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NA-Logs und Reaktionen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Fobrokel
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von Fobrokel » Mi 27. Aug 2008, 09:19

Die Schatzjäger hat geschrieben:...Und es gibt niemanden der einen daran hindert. Verdammt. Da muss man EIGENVERANTWORTUNG beweisen...
Das mit der Eigenverantwortung ist so eine Sache: Manche fahren 80 in der 30er-Zone und meinen, sie hätten das im Griff. Pech, wenn dann ein Kind im falschen Moment auf die Straße läuft. Es gibt halt Leute, die mit ihrer eigenen Einschätzung dann und wann daneben liegen. Hand aufs Herz: Wem ist das noch nicht passiert? In solchen Fällen ist ein SBA angebracht. Und wenn der SBA-Logger über das Ziel hinausschießt, sei es ihm auch verziehen.

Nicht vergessen sollte man auch, dass viele jugendliche Cacher gerade erst dabei sind, verantwortungsbewusstes Verhalten zu lernen. Denen hilfst Du mit Deinem Stolz nicht, auch wenn Du ihn für Dich selbst zu Recht (?) reklamierst.

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Christian und die Wutze
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 27. Aug 2008, 09:41

Fobrokel hat geschrieben:auch wenn Du ihn für Dich selbst zu Recht (?) reklamierst.
:???:
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prof.Bolz
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von prof.Bolz » Mi 27. Aug 2008, 09:50

Würde man das mit der Eigenverantwortung und Vernunft konsequent weiterspinnen, würde man zu der Einsicht kommen, dass gar keine Reviewer mehr gebraucht werden, da jeder einwandfreie Caches legen würde...
Nach meiner Ansicht sind die Reviewer aber unerlässlich für eine sauber geführte Datenbank an Caches (das wäre jetzt aber OT weiter darüber zu diskutieren...).

Es gibt immer solche und solche. Das mit der Eigenverantwortung würde vielleicht bei einem Teil der Cacher funktionieren, dann gibt es aber wieder jene, die die Gefahr nicht besser einschätzen können oder wollen.
Manch einer sagt sich vielleicht, dass er es schon hören wird, wenn der Zug kommt. Und dann kommt eine moderne S-Bahn, die wirklich nicht mehr allzu laut ist und das war's dann...

Seien wir mal ehrlich: Über die 45m zu Bahnlinien kann man sich sicherlich streiten. Allerdings einen Mindestabstand von ungefähr 10m halte ich schon aus Respekt gegenüber Lokführern für angebracht.

Christian und die Wutze
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 27. Aug 2008, 09:55

prof.Bolz hat geschrieben:Allerdings einen Mindestabstand von ungefähr 10m halte ich schon aus Respekt gegenüber Lokführern für angebracht.
Auch wenn eine Betonwand dazwischen ist oder der Cache 10 Meter unterhalb der Schienen liegt?
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von prof.Bolz » Mi 27. Aug 2008, 10:10

Ja, OK, das sind wieder die Ausnahmen, auf die man hinweisen könnte. An die hatte ich wieder nicht gedacht. Wenn da definitiv keine Möglichkeit besteht, dass man auf den Schienen sucht, dürfte das kein Problem sein, meiner Meinung nach. Was ich jetzt eher meinte war die offene Strecke, bei der der Lokführer sieht, dass dort jemand am Gleis steht und sich komisch aufführt (im Schotter gräbt o.Ä.). Dort muss es wirklich nicht sein...

Kleiner Nachtrag: Es macht sich auch schlecht für's Geocaching allgemein, wenn es heißt: Geocacher, das sind die Leute, die wie irre im Gleisbett rumwühlen oder quer über die Autobahn für eine Dose laufen.
Das mag zwar alles übertrieben oder falsch sein, aber es schadet unserem Hobby trotzdem, weil kaum einer dabei beachtet, dass wir zum überwiegenden Teil vernünftig mit sowas umgehen. Diese Eindrücke sind es nämlich, die sich festsetzen und zu schlechten Meinungen (zB bei Förstern oder Jägern) über uns führen, die nur schwer wieder zu revidieren sind.

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blackbeard69
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von blackbeard69 » Mi 27. Aug 2008, 10:32

UF aus LD hat geschrieben:Mir geht es bei gefährlichen Caches (mit Regelverstoß!) und den in Naturschutzgebieten (mit Störung und/oder beeinträchtigunge) darum, dass unser Hobby nicht in der Öffentlichkeit oder Teilenb davon (noch weiter?) in Verruf gerät. und es noch mehr Regeln und Regulierungen in Zukunft gibt.
Das sehe ich im Grunde auch so. Beim Thema "Naturschutzgebiet" fällt mir ein Beitrag aus dem Forum ein, dass lediglich ein oder zwei Meter neben dem Weg wohl kein Thema seien, und ein Naturschutzgebiet, in dem gemäß Ausschilderung Jagd, Forstwirtschaft, Landwirtschaft im normalen gesetzlichen Rahmen uneingeschränkt erlaubt sind. Spekulationen über den Sinn spare ich mir jetzt.

Ansonsten habe ich im Mai einen Cache gesucht oder besser gesagt suchen wollen, aber keinen Zugang gefunden. Ein Eingang in ein Areal mit Absperrgitter (wie bei Baustellen), ein anderes mit Tor und klarem "Betreten des Grundstücks verboten"-Schild. Ich habe abgebrochen und ein deutlich formuliertes DNF geloggt. Zwei Monate nichts, dann das nächste Find-Log. Wir können zum Glück nicht lesen...

Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 27. Aug 2008, 10:35

blackbeard69 hat geschrieben:Beim Thema "Naturschutzgebiet" fällt mir ein Beitrag aus dem Forum ein, dass lediglich ein oder zwei Meter neben dem Weg wohl kein Thema seien...
Diese Aussage habe ich vom Forstamt Mönchengladbach erhalten. Das mag in anderen Gegenden ganz unterschiedlich gesehen werden!
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von ekorren » Mi 27. Aug 2008, 10:46

prof.Bolz hat geschrieben:Was ich jetzt eher meinte war die offene Strecke, bei der der Lokführer sieht, dass dort jemand am Gleis steht und sich komisch aufführt (im Schotter gräbt o.Ä.). Dort muss es wirklich nicht sein...
Wenn ein Lokführer eine Person sieht, die sich am Gleis zu schaffen macht bzw. sich innerhalb des Lichtraumprofils befindet, muss er erstmal davon ausgehen, dass hier eine Gefahr besteht und eine Notbremsung einleiten. Es könnte ein potentieller Selbstmörder sein, eine verwirrte Person, jemand, der einfach nicht aufpasst, aber auch Anschläge gegen die Bahn aus reiner "Lust am Zerstören" gibt es immer mal wieder. Wenn er es im Vorbeifahren am Nachbargleis sieht, sollte er sofort per Funk die Strecke sperren lassen und den BGS zum Tatort schicken. "Personen im Gleis" ist eine der häufigeren Ursachen für Streckensperrungen, weiträumige Umleitungen und massive Verspätungen.

Die Kosten - unbeachtet eventueller Verletzter - eines einzigen solchen Vorfalls beginnen im drei- bis vierstelligen Bereich (wenn nichts passiert ist, der Zug sofort weiterfahren kann, und nur die Bremsanlage außerplanmäßig gewartet werden muss) und können in den Millionenbereich gehen (wenn z.B. durch eine Sperrung und deswegen nötiger Umleitungen der Betrieb weiträumig durcheinanderkommt).

Ich finde es ziemlich traurig für das Hobby, dass auch in solchen Situationen von sehr vielen hier immer nur gebetsmühlenartig wiederholt wird: Ist doch meine eigene Verantwortung, und den Cache muss doch niemand machen. Versucht bitte auch mal, es aus der Sicht des Lokführers zu sehen.

Ich will damit garantiert nicht die meiner Ansicht nach vollkommen unsinnige 46-Meter-Regel verteidigen. Spätestens, wenn es einen Zaun oder einen öffentlichen Weg neben der Bahnstrecke gibt, ist an diesem das Bahngelände zu Ende und alles andere ist blinde Paragraphenreiterei ohne den Sinn der Regel anzusehen. Aber am Gleis selber inklusive eines gewissen Sicherheitsstreifens hat nun wirklich niemand etwas zu suchen. Oder gar zu verstecken.
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 27. Aug 2008, 10:51

Ist ja alles richtig, aber das Thema hier ist nicht "Dose im Gleisbett verstecken", sondern "Reaktion auf SBA/NA Logs", oder? :roll:
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Re: NA-Logs und Reaktionen

Beitrag von Stramon » Mi 27. Aug 2008, 10:59

Christian und die Wutze hat geschrieben:Ist ja alles richtig, aber das Thema hier ist nicht "Dose im Gleisbett verstecken", sondern "Reaktion auf SBA/NA Logs", oder? :roll:
Naja, in diesem Fall ist das ja untrenbar verbunden.
Ohne eine Relation zur vorliegenden Gefahr währe die Diskusion recht sinnfrei.

Gruß Stramon

Edit:
@Friederike, hast du mal den Link zum Cache?
BildBild
CR69CZ

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