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Betreten STILLGELEGTER Bahnanlagen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Cachologen

Re: Betreten STILLGELEGTER Bahnanlagen

Beitrag von Cachologen » Do 18. Sep 2008, 16:49

UF aus LD hat geschrieben:
Cachologen hat geschrieben:...........
[...]
Ich meinte jemanden, der einem hilft fragen wie: "Ist es verboten stillgelegte Bahngleise zu betreten?" oder ähnliche, beim Geocachen auftretende, zu beantworten. Also jemand, der halt sein Wissen, daß er sowieso aus berüflichen Gründen hat, in gewissem Maße für Geocacher bereitstellen kann.
..............
[...]
zu Abs. 2: Würde ich in der Allgemeinheit nie verbindlich beantworten, da es immer Einzelfallentscheidungen sind.
Z.B. Auf die Frage "Ist es verboten stillgelegte Bahngleise zu betreten?" wirst du die Antwort bekommen "Kommt drauf an. ......", denn es hängt z.B. von der Widmung bzw. der Entwidmung und den Eigentumsverhältnissen des konkreten Stücks ab.
Jetzt könnte ich weiter fragen: Wie findet man heraus ob die Bahnanlage entwidmet ist oder nicht. Wenn ja, wem gehören sie dann? Wenn schon Privathäuser drauf gebaut werden ist der Fall klar, doch wenn nicht?

Ich halte fest: Ne verbindliche Antwort bekäme ich nur vom Anwalt und nur für den Einzelfall.

Das dumme ist, daß ne Frage an nen Anwalt, so man keinen persönlich kennt, Geld kostet. Für nen Freizeitspaß, wie "Ausneugierstillgelegtebahnanlagenanschaun" oder Geocaching, kommt das nicht in Frage.

Es ist schon irgendwie seltsam, daß es hierzulande für jeden Mist Gesetze und Vorschriften gibt, doch wenn man mal eines braucht, dann kommt man nicht dran

Dann finde ich mich jetzt mit meiner Unwissenheit ab :motz:!

Edit: Eine Idee habe ich noch. Wenn wir das nächste mal von nem Opi blöd angemacht werden, lass ich mir von ihm die Rechtslsage erklären. Er muss es ja wissen :/

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UF aus LD
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Re: Betreten STILLGELEGTER Bahnanlagen

Beitrag von UF aus LD » Do 18. Sep 2008, 17:32

Cachologen hat geschrieben: Jetzt könnte ich weiter fragen: Wie findet man heraus ob die Bahnanlage entwidmet ist oder nicht. Wenn ja, wem gehören sie dann? Wenn schon Privathäuser drauf gebaut werden ist der Fall klar, doch wenn nicht?

Ich halte fest: Ne verbindliche Antwort bekäme ich nur vom Anwalt und nur für den Einzelfall.

Das dumme ist, daß ne Frage an nen Anwalt, so man keinen persönlich kennt, Geld kostet. Für nen Freizeitspaß, wie "Ausneugierstillgelegtebahnanlagenanschaun" oder Geocaching, kommt das nicht in Frage.

Es ist schon irgendwie seltsam, daß es hierzulande für jeden Mist Gesetze und Vorschriften gibt, doch wenn man mal eines braucht, dann kommt man nicht dran

Dann finde ich mich jetzt mit meiner Unwissenheit ab :motz:!

Edit: Eine Idee habe ich noch. Wenn wir das nächste mal von nem Opi blöd angemacht werden, lass ich mir von ihm die Rechtslsage erklären. Er muss es ja wissen :/
Ich kann die Rechtslage zwar jederzeit klären, habe dazu aber in meiner Freizeit keinen Bock und renne halt nicht mit dem Gesetz unterm Arm rum. Ich werde nicht bei Katasterämtern, Grundbuchämtern, Bahnverwaltungen ....... rumrennen und fragen ob ich an mir zweifelhaften Orten suchen oder verstecken darf. Das mache ich für andere die ganze Woche ......

Bei mir ist es eher so, dass ich vor einem Cache stehe und Zweifel habe, ob das OK ist oder nicht und dann verlasse ich mich auf mein Gefühl, mache es oder lasse es und selbst wenn es verboten ist, wird einem doch nicht gleich der Kopf abgerissen. Man kann selbst mit der Polizei reden (das sind übrigens auch nur Menschen wie du und ich), und wenn es nicht zu eindeutig ist werden die einem sagen, dass man "Land gewinnen" soll und wenn man denen dann nicht blöde kommt, geht das schon.

Ich habe schon einige Kontakte mit Polizei und Jägern und Forstbeamten gehabt und wir sind uns immer einig geworden. Manchmal hilft es sehr, wenn man auch mal einsieht, dass es vielleicht nicht so prickelnd war, was man gemacht hat und das auch zugibt und Besserung gelobt.

Ich werde mir den Spaß am Cachen nicht durch Diskussionen um Rechtsfragen mit wem auch immer versauen lassen sondern dann mache ich halt nen Abgang und freue mich auf die nächste Suche. Vor Ort werde ich mit einem Aufgebrachten aufgeregten Mitmenschen keine Einigkeit über Rechtsfragen erzielen, auch wenn ich ihm mein Kärtchen reichen würde.

Bei Bahnanlagen kann man auch warten bis der "Meckerer" fort ist und es dann vielleicht von ner anderen Seite nochmals versuchen - das geht schneller als ein Termin beim Anwalt. Ein bisschen Fantasie beim Kontakt mit "Meckerern", keine Rechthaberei und Deeskalation und die allermeisten Konflikte lassen sich lösen.

Mehr Fantasie in Konfliklösungsstrategien statt in Rechthabereien .......

Im übrigen kann mir zumindest beim Verstecken der gute alte Satz helfen: "If there is any doubt, there is no doubt..." also wenn ich Zweifel habe, dann lass ich es halt.
Und wen ich es trotzdem tue und Ärger bekomme - blöd, aber OK ich habe das recht Fehler zu machen und die Folgen zu tragen!
Ich möchte nicht dass jemand wegen meiner Dose Ärger bekommt.

Gruß Uwe
Gruß aus der Pfalz
Uwe

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

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Re: Betreten STILLGELEGTER Bahnanlagen

Beitrag von MyMalc » Do 18. Sep 2008, 18:39

Besser kann man es nicht sagen!

(Ja, mein Kommentar ist ohne Information. Ja, ich finde es gut das wer es schlicht und einfach beschreibt: Nutze die Vernunft, es geht nicht ums Prinzip)

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Re: Betreten STILLGELEGTER Bahnanlagen

Beitrag von radioscout » Do 18. Sep 2008, 20:36

Cachologen hat geschrieben: Ich halte fest: Ne verbindliche Antwort bekäme ich nur vom Anwalt und nur für den Einzelfall.
Nur für den Einzelfall: logisch.

Aber wieso vom Anwalt? Die zuständigen Behörden sind wohl eher der geeignete Ansprechpartner.

Vorteil: wenn dort ständig unter seltsamen Vorwänden gefragt wird, wem das gehört könnte auch eine verstärkte Bestreifung die Folge sein.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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