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Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Carsten
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von Carsten » Mi 1. Okt 2008, 12:29

-jha- hat geschrieben:Was spricht gegen ein simples "Geocache-Versteck".
Und was spricht dagegen, das nicht nur drauf zu schreiben, sondern den Cache auch so zu verstecken? Die Probleme treten gehäuft da auf, wo Dosen an Plätzen liegen, an denen sie gar nichts zu suchen haben, wie z.B. auf Privatgelände.

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adorfer
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von adorfer » Mi 1. Okt 2008, 12:58

Carsten hat geschrieben:
-jha- hat geschrieben:Was spricht gegen ein simples "Geocache-Versteck".
Und was spricht dagegen, das nicht nur drauf zu schreiben, sondern den Cache auch so zu verstecken?
Dem kann ich mich anschließen. Nur leider nicht dem Nachsatz. Caches auf Privatgrund sind nicht gut, aber zumindst in mir bekannten Konsequenzen weniger problematisch.

Die drei Fälle mit Kampfmittelräumdienst, die mir bekannt sind (2 x Hessen, 1 x Bayern), betraf Caches im öffentlichen Raum (Straßen, Plätze, angrenzende Grünflächen). Wenn es danach geht müsste man "urbane Micros" abschaffen.
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JoergKS(eh.DWJ_Bund)
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von JoergKS(eh.DWJ_Bund) » Mi 1. Okt 2008, 13:17

-jha- hat geschrieben:
Carsten hat geschrieben:
-jha- hat geschrieben:Was spricht gegen ein simples "Geocache-Versteck".
Und was spricht dagegen, das nicht nur drauf zu schreiben, sondern den Cache auch so zu verstecken?
Dem kann ich mich anschließen. Nur leider nicht dem Nachsatz. Caches auf Privatgrund sind nicht gut, aber zumindst in mir bekannten Konsequenzen weniger problematisch.

Die drei Fälle mit Kampfmittelräumdienst, die mir bekannt sind (2 x Hessen, 1 x Bayern), betraf Caches im öffentlichen Raum (Straßen, Plätze, angrenzende Grünflächen). Wenn es danach geht müsste man "urbane Micros" abschaffen.
Die gut sichtbare Kennzeichnung außen als "Spielgegenstand" ist sicherlich schon der richtige Weg.

Wenn einer in böser Absicht seine Drogenübergabeplätze oder gar heimtückisch Bomben mit Abreiß-/Bewegungszünder in ein vermeindliches Geocacheversteck "ummünzt" und dann auch draufschreibt "Ich bin eine (harmlose) Schatzversteckdose", dann ist dagegen kein Kraut gewachsen, klar!

Ich glaube aber, dass man durch Kennzeichnung der Dose und durch allgemeine Informationen an die Sicherheitsbehörden (z.B. Einweisung, wo man auf der Karte von geocaching.de gucken kann (ich weiß, nicht unbedingt Final-Position)) schon im Vorfeld ne Menge gegen Fehlalarme tun kann.

Wenn es dann immer noch zu Einsätzen z.B. des Kampfmittelräumdienstes kommt (trotz deutlicher Kennzeichnung), dann ist das "allgemeines Lebensrisiko".

Aus meiner persönlichen Sicht sollte ein (privater) Grundstücksbesitzer oder -eigentümer immer gefragt werden, ob die Platzierung erlaubt wird. Das macht allein schon vom "guten Ton" was her.

Viele Grüße
Jörg
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von adorfer » Mi 1. Okt 2008, 13:35

DWJ_Bund hat geschrieben:Wenn es dann immer noch zu Einsätzen z.B. des Kampfmittelräumdienstes kommt (trotz deutlicher Kennzeichnung), dann ist das "allgemeines Lebensrisiko".
Gibt es denn einen solchen Fall?
Ich kenne nur Einsatze bei denen die Dosen nicht deutlich beschriftet waren:
Die Filmdose unterm Mülleimer auf dem Platz in Wiesbaden, dem Petling an der Straßenlaterne im Frankfurter Umland, der Small auf dem Autobahnrastplatz bei Nürnberg und den HT-Rohr am Seil in Rohrbomben-Optik vor der Schleuse im Ruhrpott.

Als Gegenbeispiel kann ich das "Muggellog" in einer erkennbar gekennzeichneten Dose anführen:
Bild

Aber wie Du schon sagst: Eine Versicherung ist es nicht. Es erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass es für den Owner kostenfrei und ärgerarm bleibt.
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von UF aus LD » Mi 1. Okt 2008, 15:09

After Eight wurde auch von der Polizei überprüft und für drogenfrei erklärt. Siehe Logs vom Januar 2006
Gruß aus der Pfalz
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von radioscout » Mi 1. Okt 2008, 17:48

-jha- hat geschrieben:Wieviele der "Problemcaches" (Polizeieinsatz, Kampfmittelräumdienst) haben an Dosen stattgefunden, die von außen nicht klar als Geocache-Versteck gekennzeichnet waren?
Ich glaube nicht, daß bei dem zuerst erwähnten Cache und bei dem später verlinkten Cache das Problem darin bestand, daß der Cache nicht gekennzeichnet war sondern daß er an einer Stelle lag, wo kein Cache liegen darf.
Und ich hoffe, daß sich keiner, der einem Bombenverdacht nachgeht, sich von der Beschriftung "Geocache" davon abhalten läßt, genau zu prüfen, was er da gemeldet bekommen hat.

Caches auf illegalem Gelände darf es nicht mehr geben. Da helfen auch keine "Harmlos"-Beschriftungen.
Entweder wir sorgen dafür oder andere werden es tun.
Mir ist es lieber, wenn wir das selber machen denn die anderen Methoden werden garantiert unangenehmer sein.


Geocaching ist kein unbekanntes Spiel im Verborgenen mit einigen wenigen Teilnehmern mehr.
Es ist auf dem Weg zum Massensport und findet unter aufmerksamer Beobachtung der Öffentlichkeit statt.
Wer heute einen Cache versteckt sorgt dafür, daß dieser innerhalb kürzester Zeit sehr oft gesucht wird.
Sowas bleibt gerade an "sensiblen" Locations nicht unbemerkt.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von adorfer » Mi 1. Okt 2008, 18:52

radioscout hat geschrieben: Ich glaube nicht, daß bei dem zuerst erwähnten Cache und bei dem später verlinkten Cache das Problem darin bestand, daß der Cache nicht gekennzeichnet
Ich schon. Siehe Eingangsposting. Unbeschriftete MUNBOX. Komplett ungeeignetes Behältniss auf einer ehemaligen Muna.
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von Christian und die Wutze » Mi 1. Okt 2008, 19:54

-jha- hat geschrieben:Muna.
Ich bin T5: Wofür steht Muna?
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

Du möchtest auch Spielverderber sein? Bitte schön.

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von Carsten » Mi 1. Okt 2008, 20:01

-jha- hat geschrieben:Ich schon. Siehe Eingangsposting. Unbeschriftete MUNBOX. Komplett ungeeignetes Behältniss auf einer ehemaligen Muna.
Auch wenn ich weiß, dass du es nicht einsehen willst: Jedes Behältnis auf Privatgelände ist ungeeignet. Wir hatten die Diskussion ja gerade vorgestern.

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von radioscout » Mi 1. Okt 2008, 20:04

Christian und die Wutze hat geschrieben:
-jha- hat geschrieben:Muna.
Ich bin T5: Wofür steht Muna?
http://de.wikipedia.org/wiki/Muna
Nicht der Fluß. Dem Link in der Begriffserklärung folgen.
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