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Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Windi
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von Windi » Di 3. Feb 2009, 16:29

Don Cerebro hat geschrieben:... oder man wird als AvD bezeichnet. Auch gerne hier im Forum. :(
Genau, Reviewer sind nämlich blöd. ;)
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coronar
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von coronar » Mo 2. Mär 2009, 14:52

Im Endeffekt bedeutet die Diskussion hier ja, dass wir unser Hobby einstellen könnten. Auf private Gelände, öffentlich zugänglich, darf man nicht (trifft wohl auf die meisten Wälder der BRD zu), auf öffentlichen Geländen (meist recht frequentiert) hat man Probleme mit generellem Terrorverdacht. Ich denke, dass 99% aller Caches ein Problem darstellen (könnten). Die Gefahr besteht, dass Geocachen durch diese Diskussionen immer mehr zu einem Mikrodosen-Tradi-Suchsport wird. Traurig...

Wir haben gerade das Problem mit der Expedition MunA in Dünsen. Obwohl das Gelände in der Presse als öffentlich zugänglich bezeichnet wurde (Artikel hängt am Cache), wurden Cacher des Geländes verwiesen. Wohl oder übel ist da auch schon wieder Feierabend (auch wenn furati sich in den Logs noch trotzig gezeigt hat).

Schnüff, dann muss ich jetzt wohl doch mit meiner Frau ins Theater...
Findige Grüße
coronar

http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... f48b1161c2
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von radioscout » Mo 2. Mär 2009, 18:25

coronar hat geschrieben:dass wir unser Hobby einstellen könnten.
Wir können viel tun, um da zu verhindern, hinauszuzögern oder abzumildern:
- Keine Caches auf illegalem Gelände!
- Keine Caches auf Privatgelände
- Keine Caches, die zu Problemen mit dem Naturschutz führen
- Keine Caches, die zu Problemen mit Jägern führen
- Keine Caches an Stellen, wo man von Muggels beobachtet wird (keine Stadtcaches mehr)
- Keine Caches an Brücken, Gebäuden, in der Nähe von Flughäfen, Bahnanlagen usw.
- Keine Caches in Sichtweite von Spielplätzen

Wenn wir den Muggels nicht auffallen werden die uns auch keine Probleme machen
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von radioscout » Mo 2. Mär 2009, 18:37

Ich habe mir gerade den verlinkten Cache, bei dem Du Mit-Owner bist, angeschaut.
Du schreibst, daß Teile des Geländes an Firmen verpachtet sind, schickst die Leute aber (aus Muggel-Sicht) ausgerüstet wie Terroristen, Einbrecher usw. für acht bis zehn Stunden auf das Gelände? Und dann wunderst Du Dich, wenn es Probleme gibt?

Warum nicht einfach eine Dose außerhalb des Geländes?
Und wenn es unbedingt eine Dose oder ein Multi auf dem Gelände sein muß: Warum nicht so, daß man nicht auffällt und nicht in Erklärungsnot geraten kann?

Du machst Dir Sorgen um unser Spiel, trägst aber mit diesem Cache (soweit ich das aus dem Listing erkennen kann) zu dessen schnellem Ende bei.
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von treemaster » Mo 2. Mär 2009, 19:04

radioscout hat geschrieben:
coronar hat geschrieben:dass wir unser Hobby einstellen könnten.
Wir können viel tun, um da zu verhindern, hinauszuzögern oder abzumildern:
- Keine Caches auf illegalem Gelände!
- Keine Caches auf Privatgelände
- Keine Caches, die zu Problemen mit dem Naturschutz führen
- Keine Caches, die zu Problemen mit Jägern führen
- Keine Caches an Stellen, wo man von Muggels beobachtet wird (keine Stadtcaches mehr)
- Keine Caches an Brücken, Gebäuden, in der Nähe von Flughäfen, Bahnanlagen usw.
- Keine Caches in Sichtweite von Spielplätzen

Wenn wir den Muggels nicht auffallen werden die uns auch keine Probleme machen
:???: Hmmmmmmmmm, wenn ich mir diese Auflistung so ansehe dürfen wir in Zukunft Caces nur noch mit unserer eigenen Genehmigung bei uns in der Wohnung legen und 24/7 die Kaffeemaschine am laufen halten? ;)

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von coronar » So 15. Mär 2009, 12:21

radioscout hat geschrieben:Ich habe mir gerade den verlinkten Cache, bei dem Du Mit-Owner bist, angeschaut.
Du schreibst, daß Teile des Geländes an Firmen verpachtet sind, schickst die Leute aber (aus Muggel-Sicht) ausgerüstet wie Terroristen, Einbrecher usw. für acht bis zehn Stunden auf das Gelände? Und dann wunderst Du Dich, wenn es Probleme gibt?
Weil es Leute gibt, die daran Spass haben und nicht nur Statistik machen. Die Stationen, die den Aufwand erfordern liegen alle außerhalb des Bereiches der angesiedelten Unternehmen.
radioscout hat geschrieben: Warum nicht einfach eine Dose außerhalb des Geländes?
Comment-Fail! Statistikcacheraussage.
Es geht doch beim Cachen um den Weg, nicht nur um die Dose. Und das ist jetzt nicht verhandelbar. Das Gelände ist offiziell von der Gemeinde freigegeben, die Ausbreitung von "Privatgelände"-schildern ist für uns nicht erklärbar. Hier spielen sich meiner Meinung nach Leute zu unrecht auf.
radioscout hat geschrieben: Und wenn es unbedingt eine Dose oder ein Multi auf dem Gelände sein muß: Warum nicht so, daß man nicht auffällt und nicht in Erklärungsnot geraten kann?
Weil's langweilig ist.
radioscout hat geschrieben: Du machst Dir Sorgen um unser Spiel, trägst aber mit diesem Cache (soweit ich das aus dem Listing erkennen kann) zu dessen schnellem Ende bei.
Für mich tragen vermikrote Landschaften zum Ende dieses Spiels bei. Solche Sachen sind die wenigen Highlights, die Geocaching noch hat.
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von radioscout » Mo 16. Mär 2009, 02:25

coronar hat geschrieben: Comment-Fail! Statistikcacheraussage.
Totschlagargument?
coronar hat geschrieben: Es geht doch beim Cachen um den Weg, nicht nur um die Dose. Und das ist jetzt nicht verhandelbar.
Das ist Deine Meinung. Meine Meinung: Nur die Dose ist interessant.
coronar hat geschrieben: Das Gelände ist offiziell von der Gemeinde freigegeben, die Ausbreitung von "Privatgelände"-schildern ist für uns nicht erklärbar. Hier spielen sich meiner Meinung nach Leute zu unrecht auf.
Deine Meinung über die Schilder ist etwas zu wenig wenn Du dort Leute, speziell unter den erwähnten Umständen, suchen lässt.
coronar hat geschrieben: Solche Sachen sind die wenigen Highlights, die Geocaching noch hat.
Ständige Probleme mit Eigentümern, Behörden usw. sind also ein Geocaching-Highlight für Dich? Gut daß wir andere Ansichten über unser Spiel haben.
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von coronar » Mo 16. Mär 2009, 13:40

radioscout hat geschrieben: Meine Meinung: Nur die Dose ist interessant.
Ich hab gerade mal reingeschaut, was Du so versteckt hast, ich denke, die Diskussion ist müssig.
Nebenbei bemekrt, ein einfacher Rucksack reicht, ich weiss nicht, was Du Dir für ein Bild machst.

Das Problem an der Sache ist, dass Geocachen eigentlich illegal ist und daher gibt es keine Argumente dafür. Es gibt in der BRD einfach keine Flächen, die nicht in irgendeiner Form Privatgelände sind :-( und dieses darf man sich nun mal nicht ohne Genehmigung des Besitzers nutzbar machen. An der einen Ecke trifft man tolerante Menschen, an der anderen nicht. Ein Problem mit den "Block"warten kann aber grundsätzlich jeder bekommen. Da hilft auch eine einfache Dose an der Leitplanke nicht.
Andererseits ist Geocachen ein Massenphänomen, dass sich nicht mehr totschweigen läßt. Allerdings ist GC unorganisiert und unkommerziell, daher gibt es auch keine Lobby (ganz im Gegensatz zu den Grünröcken). Daher werden wir uns noch eine Weile deckeln lassen müssen, bis auch der Rest der Gesellschaft das Thema verinnerlicht hat. Oder einen Dachverband gründen und aktive Öffentlichkeitsarbeit machen... Wer hat Lust?
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von radioscout » Mo 16. Mär 2009, 14:09

coronar hat geschrieben: Ich hab gerade mal reingeschaut, was Du so versteckt hast, ich denke, die Diskussion ist müssig.
Ich verstecke die Caches, die ich selber gerne finden möchte. Jeder hat andere Präferenzen.
coronar hat geschrieben: Nebenbei bemekrt, ein einfacher Rucksack reicht, ich weiss nicht, was Du Dir für ein Bild machst.
Ich habe mir einfach mal die Bilder angeschaut, die Du hochgeladen hast und die die User als Logbedingung hochladen mußten (Du solltest mal den Cachetyp auf "?" ändern).
Du schreibst auch, daß sich auf dem Gelände diverse Unternehmen befinden.
Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß die besorgt sind, wenn dort solche Aktionen wie auf den Bildern zu sehen sind, stattfinden?
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von coronar » Mo 16. Mär 2009, 18:10

Wie gesagt, die Diskussion ist müsseig, wir werden auf keine geminsame Meinung kommen. Schön, dass GC so vielseitig ist. Das war jetzt auch gar keine Kritik. Wie gesagt, ich mach auch Tradis (obwohl, das hab ich in nem anderen Thread gesagt), die muss ich aber nicht legen. Wir sind gerade bei der Klärung, was wer wo wie dort darf und dann sehen wir weiter.

Wenn jemand ne Leine im Wald spannt, um da drüber zu klettern,machen sich die wenigsten Sorgen, dass mache ich drei mal die Woche (auch ohne Dose). Dort auf dem Gelände gabs Stress, wir werden sehen, ob zurecht.

Das ist aber kein Grund, hier andere zu attackieren, nur weil sie ne andere Auffassung von GC haben als Du. Und auf einen Eintagesmulti zu antworten "Ne einfache Dose hätte es doch auch getan," sorry, das ist Thema verfehlt. Können wir jetzt wieder zum eigentlichen Thema des Threads kommen?
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