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Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von adorfer » Di 18. Aug 2009, 17:56

Taximuckel hat geschrieben:bei dem Strommast sehe ich noch ein anderes Problem: Von 100 Cachern ist bestimmt ein "DAC"* dabei, der an der Dose vorbeiklettert, denkt das "komische runde Porzellanding da oben" ist der Mikro und dann Bild
Naja, man kann sich schon böse dran schneiden an zerbrochenen Isolatoren.
Aber bei den mir bekannten Fällen fehlen die Isolatoren.
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von jmsanta » Di 18. Aug 2009, 18:53

-jha- hat geschrieben:
jmsanta hat geschrieben: sollte es wirklich erforderlich sein, daß man um den Mikro zu bergen auf den Strommasten klettern muss, würde ich ein "needs archived" loggen.
Kommt meiner Meinung darauf an.
Es gibt mehrere schöne Klettercaches auf Strommasten.
Was die auszeichnet ist, dass die "drahtlos" sind: Die stehen ohne jedes "Kabel" einfach in der Landschaft.
Gut, in meiner Antwort bin ich von in Betrieb befindelichen ausgegangen - was die anderen betrifft - naja, ich hätte trotzdem so meine Bauchschmerzen, aber ich würde sie zumindest ignorieren
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von adorfer » Di 18. Aug 2009, 23:10

jmsanta hat geschrieben:Gut, in meiner Antwort bin ich von in Betrieb befindelichen ausgegangen - was die anderen betrifft - naja, ich hätte trotzdem so meine Bauchschmerzen, aber ich würde sie zumindest ignorieren
Naja, bei T5-Klettercaches muss jeder selbst sehen, woran er sein Leben hängen mag. Und im Zweifelsfall ist es immer besser zu sagen "Nicht für den Punkt".

Beispiel für einen "schönen" Strommasten: GC1P9B2
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Murat

Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von Murat » Do 3. Sep 2009, 11:54

ich setze hier nochmals beim Thema "öffentlicher Grund" an. In meinem Post auf Seite 4 spricht natürlich nichts dagegen an Raststätten usw zu legen, ich zielte auf Übungsplätze von Militärs ab. Hier liegen tatsächlich Altlasten zu Haus herum. Im Übungsraum Munster bei Bergen zB sind ganze Landstriche selbst für Übtruppe gesperrt, weil noch Senfgasgranatentestgebiete aus den Anfängen des 20ten Jahrhunderts vorhanden sind! Als Zivilump bekommt ihr das gar nicht oder nur seltenst mit.

Eine andere Gefahr sind sich taktisch bewegende Gefechtsfahrzeuge, die sich doch tatsächlich erdreisten auf dem abgesperrten Übungsplatz mal nachts und ohne Licht in voller Fahrt über asphaltierte Strassen des Übungsplatzes zu brechen. Die mit dem Rad sich fortbewegenden Zivilisten haben genau wie ich als Kommandant nicht blöd geschaut, als ich mit etwas über 60 Tonnen und knapp 60 an denen vorbei geschanzt bin. Also Augen auf! Man hört den Panzer zwar, aber sieht ihn erst viel zu spät, wenn sich die Besatzung richtig verhält.

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von Skater » So 27. Sep 2009, 07:44

Geocache löst Bombenalarm aus!

http://www.ka-news.de/nachrichten/baden ... t88,274595

Auszug:
Karlsruhe (dpa/lsw) - Ein sogenanntes «Geocaching», eine Schnitzeljagd mit GPS-Geräten, hat die Polizei in Karlsruhe in Atem gehalten und einen Bombenalarm am Hauptbahnhof ausgelöst. Teile des Bahnhofs waren am vergangenen Mittwoch geräumt, der Zugverkehr zum Teil eingestellt worden
Nach dem Geocacher wird quasi gefahndet! Und die Kosten werden dem Geochacher in Rechnung gestellt!

Gruß Skater
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von Fedora » So 27. Sep 2009, 13:57

Skater hat geschrieben:Nach dem Geocacher wird quasi gefahndet! Und die Kosten werden dem Geochacher in Rechnung gestellt!
Gute Gelegenheit mal drüber nachzudenken, ob man so sehr sensible Stellen wie Bahnhöfe vielleicht meiden sollte - noch dazu, wenn einem die Konsequenzen schon angedroht wurden.
Bild

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von coronar » Di 29. Sep 2009, 15:08

In der Regel wird davon ausgegangen, dass die Störung der öffentlichen Ordnung nicht vorsätzlich geschehen ist und dann kommt man mit einem Verwarngeld davon. Ich würde Bahnhöfe beim Dosenlegen aber trotzdem meiden. Oder zumindest so legen, dass sie nicht zu Problemen führen. GCZ3RH ist da so ein Beispiel. Der wird niiiiieeee und nimmer einen Bombenalarm auslösen. Und ich hab echt gelacht, als ich ihn gefunden hatte.
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von bazzol » Mi 14. Okt 2009, 13:54

Hier in Frankfurt wurde neulich auch ein Cache vorsorglich archiviert, der direkt an einer Bahnanlage liegt. Ich denke durch die Vorkommnisse bekommen manche (zu Recht) kalte Füße und besinnen sich.

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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von BeanBandit » Mo 9. Nov 2009, 21:49

Da zweifelt man doch an der Intelligenz der Owner von solchen Bombenfunden.
Ich kenne auch nen Cache direkt an nem Bahnhof, der hat 5 Flaschen Bier gekostet und nen Zettel mit dem Geocaching-Regelwerk in einfachen Worten.
Das haben die Bahnhofsvorsteher in ihrer Pause bekommen. ;)
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Re: Cache-Funde auf Privatgrundstücken / Sensibilisierung

Beitrag von MadCatERZ » Do 17. Feb 2011, 16:18

Für mich ist die Sache eindeutig: Im Zweifelsfalle den Cache Cache sein lassen, wenn ich der Ansicht bin, dass es ein Privatgrundstück sein könnte und in der Beschreibung nichts von 'betreten ausdrücklich erlaubt' steht.
Und wenn ich auf dem Weg zum Cache an einem Schild
Betreten verboten! Lebengefahr!
oder dergleichen vorbeikomme, gibt es mehrere Möglichkeiten, und

einfach weitergehen

gehört bestimmt nicht dazu...

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