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Beleidigungen nach SBA

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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moenk
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von moenk » Mo 1. Dez 2008, 21:28

JR849 hat geschrieben: Vorher kann man zumindest mal versuchen mit dem Owner Kontakt aufzunehmen und das Problem so zu klären!!!
Was willst Du denn da klären wenn ein Cache auf Privatgrund liegt?
Bild Denkst Du noch selber oder bist Du schon Schwarm?

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anton_s
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von anton_s » Mo 1. Dez 2008, 21:50

Das A-Wort zu benutzen ist wirklich nicht sehr fein.
So etwas sollte man nur unhörbar sagen.
Wobei ein Psychiater sicher dazu raten würde, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. ;-)

Mir ist wirklich schleierhaft, wie man so schnell einen SBA loggen kann.
Wenn bei mir in der Gegend jemand einen groben Mist legt, dann würde ich ihn auch
nett anschreiben und fragen was er sich denn dabei gedacht hat.

@Schnueffler: darf ich fragen wie weit dieser Cache von Dir entfernt liegt?
Bist Du öfters in dieser Gegend unterwegs?

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JR849
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von JR849 » Mo 1. Dez 2008, 22:50

moenk hat geschrieben:
JR849 hat geschrieben: Vorher kann man zumindest mal versuchen mit dem Owner Kontakt aufzunehmen und das Problem so zu klären!!!
Was willst Du denn da klären wenn ein Cache auf Privatgrund liegt?
Hmmm, vielleicht ob er der Besitzer ist. :???:
Soll ich jetzt bei allen Dosen an irgendwelchen Häusern, Gärten oder in Briefkästen wahllos SBA loggen? :roll:
Ok, das wäre mit Spatzen auf Kanonen geschossen.
Nnehmen wir einfach nur die Lost-Place-Caches.
Wer gibt den Startschuss zum globalen SBA-Loggen?

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von adorfer » Di 2. Dez 2008, 02:42

moenk hat geschrieben: Was willst Du denn da klären wenn ein Cache auf Privatgrund liegt?
Ob der Besitzer evtl. zugestimmt hat? Oder ob es sich evtl. um ein nicht umfriedetes Gelände handelt, also solches. wo Publikumsverkehr gedultet wird und das Suchen auch ohne Beeinträchtigung (finanziell oder wie auch immer) stattfinden kann.


Ich hatte mal einen Final eines Nachtcaches, der rund 50m abseits des Weges einem sumpfigen Naturschutzgebiet lag. Gesehen habe ich das grüne Dreiecksschild erst beim Verlassen des Geländes, "hinein" sind wir so geführt worden, dass dort keines stand.
Die Lila Schraffur auf der Karte ist mir erst da aufgefallen.

Mein SBA-Log dort ging völlig "unblutig", also ohne Beschimpfungen oder Loggefechte ab.
Owner hat den Cache gesperrt, Reviewer hat abgewartet, Owner hat das Final verlegt und damit war alles in Butter.

Ich habe den Eindruck, dass viel nur deshalb hochkocht, weil entweder mit Kritik nicht sachlich umgegangen wird oder weil nicht richtig gelesen wird.
Das "S" von SBA steht für "should" nicht für "must". So wie das "N" in "NM" für "needs" steht und nicht für "must have".
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"Die Statistikcacher machen das Cachen kaputt, weil die Muggle die Nase voll haben!" (König Dickbauch)

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von fabibr » Di 2. Dez 2008, 08:11

Auch mit Einwilligung des Besitzers ist es oft eine heikle Sache. Wir waren auch auf der Suche nach dem Final eines NC. Dieser befand sich auf einem Firmengelände, welches aber nicht umzäunt war. Dann standen auf einmal 2 Personen in einer komischen Uniform mit Landeswappen und komischen Schriftzug hinter uns, die fragten, was wir hier machen würden und wollten unsere Ausweise sehen. Nachdem wir es ihnen erklärt hatten, sind wir nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen, da sie über Funk nichts erfahren konnten.
Den Owener darüber informiert und auch erfahren, dass der Besitzer sein Chef ist und er es erlaubt hat, das Final auf´s Grundstück zu legen.
Das Ganze hätte aber auch anders laufen können, da unsere Hüter für Recht und Ordnung so was nicht wissen und dann kannst du ihnen auch tausendmal erklären, dass der Besitzer nichts dagegen hat. Sie wissen es halt nicht.
Daher ist Vorsicht immer geboten.
http://www.uhlencacher.de
Nur wer seine ehrliche Meinung im Log schreibt, kann dafür sorgen, dass die Dosenqualität besser wird.

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von hamelenser » Di 2. Dez 2008, 19:31

Gerade als ortsfremder Cacher überlege ich mir dreimal, ob ich SBA logge, nur weil der Cache auf einem für mich fragwürdigen Gelände liegt. Es gibt etliche sehr gut gemachte und von vielen Cachern sehr geschätzte LPCs, die hart an der Grenze der Regelkonformität sind oder manchmal sogar knapp darüber. Dennoch kann es sein, dass sie auf einem Gelände liegen bei dem das Betreten zwar eigentlich nicht erlaubt ist aber stillschweigend geduldet wird. Das kann ich als auswärtiger nicht wissen. Wenn mir ein Cache also zu heikel erscheint, dann lasse ich ihn einfach bleiben, petze deswegen aber noch lange nicht. Diese "Herr Lehrer, ich weiß was!" Mentalität wird nirgendwo gern gesehen, in der Schule nicht und beim Geocaching auch nicht. Wenn nach solch einer Aktion die Sache eskaliert, ist das zwar unschön aber verständlich. Es ist ein Spiel. Solange dadurch niemandem Schaden zugefügt wird, sollte man kein Spielverderber sein.
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von moenk » Di 2. Dez 2008, 19:34

Vermutlich muss ich mir demnächst von Geocachern anhören: "Du wirst ja wohl eine Brechstange in der Cacheausrüstung für die alberne Tür da haben." Ja, nee, ist klar.
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von Aceacin » Di 2. Dez 2008, 19:54

Ich denke, von Brechstange kann keine Rede sein. Wenn was klar verschlossen ist, isses verschlossen. Ich glaube auch nicht, dass hier jemand der Ansicht ist, sich mit Gewalt Zutritt zu einem Gebäude verschaffen zu müssen, um nen Cache zu heben.

Wenn ein verlassenes Gelände irgendwo mehr oder weniger zugänglich ist, siehts doch schon anders aus. In meinem früheren Wohnort gibbet nen Platz, da sind Reste von irgendwelchen Uraltgemäuern. Mannmuss über den Parkplatz einer Firma laufen. ABER: Da laufen alle her, die z.B. in der Nähe wohnen und zur Bushaltestelle gehen, alle, die ihren Hund ausführen und alle, deren Weg ansonsten wesentlich länger wäre. Auf dem Gelände steht noch eine Verfallene Halle, wo hin und Wieder ein Auto parkt und sonst nur Gerümpel rumliegt. Ein Ortsfremder könnte sicher denken, "Oh, darf ich da jetzt hergehen?", aber ansonsten macht sich keiner Gedanken und die Firmenbesitzer haben noch niemanden Angesprochen, der dort her gelaufen ist. Das einzige was abgesperrt ist, ist die Möglichkeit direkt mit dem Auto auf's Gelände zu fahren.

Das als Beispiel, wo ein Ortsfremder meinen könnte "Dat geht aber net", und jeder, der die Location kenn sich allein schon deswegen an den Kopf packen würde, wenn nur drüber nachgedacht wird, ob man da her gehen darf oder nicht.

Ok, wenn ich so'n Cache legen würde (wäre eigentlich mal 'ne Idee), dann würde ich erstmal die Firmenbesitzer ansprechen, ob das Gelände dahinter überhaupt zu denen gehört und wenn ja, ob ich da was verstecken darf und 2. in die Cachebeschreibung reinschreiben, dass man da her gehen darf, wie'n normaler Fußgänger und wo man nicht herlaufen sollte.


CU,

Aceacin
Vielleicht sind wir doch blinder, als wir auf den ersten Blick sehen können.
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von radioscout » Di 2. Dez 2008, 21:08

Aceacin hat geschrieben:Ich denke, von Brechstange kann keine Rede sein. Wenn was klar verschlossen ist, isses verschlossen. Ich glaube auch nicht, dass hier jemand der Ansicht ist, sich mit Gewalt Zutritt zu einem Gebäude verschaffen zu müssen, um nen Cache zu heben.
Da habe ich leider schon ganz anderes gelesen.
Bisher nicht gesicherte Zugänge wurden verschlossen und kurz danach gab es Tips vom Cacheowner, wie man sich wieder Zugang verschaffen kann.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von moenk » Di 2. Dez 2008, 21:18

Andere Situation: Ein verfallenes Haus, die Tür ist zu, ein paar Fenster kaputt. Da geh ich nicht einfach so rein. Da gehört auch kein Cache rein.
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