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Beleidigungen nach SBA

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Starglider
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von Starglider » Do 4. Dez 2008, 18:09

The Hawks hat geschrieben:Kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Reviewer bei der Veröffentlichung einen Grund hatte, den Cache zu erlauben?
Nein. Ihm war nur beim Veröffentlichen vermutlich kein Grund bekannt war, ihn nicht freizuschalten.
Der Reviewer hat den Cache und die Örtlichkeit(en) in den meisten Fällen ja auch nicht selbst gesehen, weder vor noch nach dem Freischalten.
-+o Signaturen sind doof! o+-

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von greiol » Do 4. Dez 2008, 18:19

haben wir diese diskussion nicht schon genauso fruchtlos im lp-unterforum geführt?
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben
(Christian Morgenstern)

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von eigengott » Do 4. Dez 2008, 18:35

The Hawks hat geschrieben:Ein "falscher Alarm" kann also verheerende Folgen haben.
Verheerende Folgen? :irre: Falls ein Reviewer versehentlich mal zu schnell auf den Knopf gedrückt haben sollte, kann man einen Cache auch wieder aus dem Archiv holen. Alles eine Frage der Kommunikation.

Und ApproV ist meines Wissens durchaus in der Lage, falschen SBA Alarm als solchen zu ignorieren. Beispielsweise bei Hirnschmalz + Adlerauge II am 20. November.

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von jmsanta » Do 4. Dez 2008, 21:20

The Hawks hat geschrieben:[...]Ein "falscher Alarm" kann also verheerende Folgen haben
das halte ich ja nun für ausgemachten Blödsinn!
Denk mal bitte ein wenige über die Bedeutung des Wortes "verheeren" nach.
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von galadhdil » Do 4. Dez 2008, 22:05

eigengott hat geschrieben: Beispielsweise bei Hirnschmalz + Adlerauge II am 20. November.
Oh mein Gott, was für ein Troll war das denn? Da könnte man ja bei jedem Cache SBA loggen, schließlich bereichert sich die GPSr-Industrie daran... :irre:

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von ultralist » Do 4. Dez 2008, 22:11

Ein wenig erinnert mich die anfangs geschilderte Geschichte an meine eigenen Erlebnisse vor ein paar Wochen.

Auch da gab es in den Logs, hier im Forum und auch per E-Mail einige Diskussionen und Anschuldigungen. Beleidigend ist zum Glück keiner geworden.

Story: Es ging um ein eingezäuntes Gebäude mitten in einem Ausgehviertel. Als wir dort nach wenigen Minuten von der Polizei (gerufenen von sensibilisierten Anwohnern nachdem der Schein einer Taschenlampe zu sehen war) vom Gelände geleitet worden sind, waren wir uns aufgrund der Gefährlichkeit des Geländes (mehrfach abgebrannt, teilweise eingestürzt) alle einig, dass dies ein klarer Fall für einen SBA ist.

Wir hatten es erst bei Notizen belassen und die Problematik angesprochen, wurden dann aber angegriffen, dass wir den Platz durch den Polizeieinsatz verbrannt hätten. Als die Diskussion ausuferte habe ich dann doch noch den SBA mit entsprechender Begründung geloggt (kreuzgefährliches Gelände, Privatgrundstück, Polizeieinsatz, sensible Muggel).

Daraufhin ging die Diskussion in den Logs und hier erst richtig los. Mein Log wurde kurz danach gelöscht und bis heute gab es keine Reviewer-Reaktion dazu. Kriegen die nicht automatisch von einem SBA Bescheid? Es wundert mich ein wenig, dass der Owner einen SBA einfach löschen kann, den Cache kurzzeitig disabled und dann einfach so wieder freischaltet. Das ist dreist. Und meiner Meinung nach unverantwortlich.

Aus eben diesem Grund werde ich demnächst Leute wohl nur bis an den Zaun eines unglaublich interessanten Geländes führen. Alles weitere bleibt dann jedem selbst überlassen.

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von DocW » Do 4. Dez 2008, 23:01

Schnueffler hat geschrieben:Ist - euerer Meinung nach - ein SBA bei Caches auf alten Kasernen, die eingezäunt sind, gerechtfertigt? Sucht ihr solche Caches oder meidet ihr sie?
OK, nachdem nun auch klar ist, um welche Caches es geht, meine Güte, du bist aber empfindlich, lass man besser die Finger von Lostplaces.
Da musstest Du aber lange nach einem verschlossenen Tor mit einer Kette vor suchen. :D

Vor allem diese Verallgemeinerung ist doch völlig daneben, aber wenn du so fragst, yepp, suche ich mit Begeisterung!

Aber jetzt mal im Ernst: du hättest Dir und anderen viel Ärger ersparen können, in dem du die Owner auf deine Bedenken angesprochen hättest. Dann hätten die dir die zitierte Satzung
direkt schicken können und alles hätte sich elegant erledigt.
Satzung hat geschrieben: § 4 Verbote und Gebote
(1) Im Geltungsbereich dieser Verordnung ist es verboten,
1. Flächen außerhalb der vorhandenen Wege betreten oder zu befahren,
2. das Gelände mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art zu befahren sowie
Kraftfahrzeuge, einschließlich Anhänger und Geräte aller Art
dort abzustellen,
3. Sondierungs- und Grabungsgeräte aller Art mitzuführen oder zu
gebrauchen,
4. Eingriffe in die vorhandene Bodenstruktur, insbesondere Grabungen
vorzunehmen,
5. Feuer anzuzünden und zu unterhalten sowie brennende, glimmende
oder sonstige Gegenstände, die geeignet sind, Feuer zu
verursachen, wegzuwerfen,
6. Feuerwerkskörper, Sprengmittel oder Munition jeglicher Art abzubrennen,
abzuschießen oder auf andere Weise zur Explosion
zu bringen,
7. Hunde unangeleint mit sich zu führen oder sie – auch angeleintaußerhalb
der gekennzeichneten Wege laufen zu lassen,
8. Werbeanlagen i.S.d. § 13 Abs. 1 Bauordnung NRW oder Schilder,
Symbole, Beschriftungen oder andere vergleichbare Einrichtungen
zu errichten, anzubringen oder zu ändern
Ist alles nicht notwendig, um die Caches zu finden, das nur am Rande bemerkt.

Im Zweifel ist es immer mal besser, erst sich mit dem Owner in Verbindung zu setzen und mit ihm über deine Bedenken zu sprechen, das gebietet einfach mal die Höflichkeit. Kommt er dir doof oder kann deine Bedenken immer noch nicht ausräumen, dann ist ersmal der Gang ins Forum angebracht. Und dann kannst du immer noch entscheiden, was du machst.
Irgendwie hast du schon eine logische Reihenfolge durcheinandergebracht, ich verstehe nicht ganz, was dich bewogen hat, überhaupt diesen Thread nachher aufzumachen, willst Du dich mit Deiner Leistung brüsten, kommen dir im Nachgang Bedenken ob Deines Handelns, willst Absolution?

edit: ein sinnstiftendes "nicht" hinzugefügt
Zuletzt geändert von DocW am Fr 5. Dez 2008, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von account_deleted » Fr 5. Dez 2008, 09:02

Ich glaube, Freds wie dieser sind u.a. der Grund dafür, dass diverse Cacher das grüne Forum meiden bzw. sich verabschieden. Das hier ist absoluter Kindergarten und dem Beitrag von DocW kann man nur zustimmen!

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Carsten
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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von Carsten » Fr 5. Dez 2008, 09:16

DocW hat geschrieben:Dann hätten die dir die zitierte Satzung
direkt schicken können und alles hätte sich elegant erledigt.
Naja, richtig elegant wäre gewesen, im Listing auf diese Satzung hinzuweisen, um von vornherein Klarheit über den Status des Geländes zu geben.
DocW hat geschrieben:
Satzung hat geschrieben: § 4 Verbote und Gebote
(1) Im Geltungsbereich dieser Verordnung ist es verboten,
1. Flächen außerhalb der vorhandenen Wege betreten oder zu befahren
Ist alles nicht notwendig, um die Caches zu finden, das nur am Rande bemerkt.
Schwer vorzustellen, dass der Cache bei einem Lostplace mitten auf einem vorhandenen Weg liegen soll ;)

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Re: Beleidigungen nach SBA

Beitrag von DocW » Fr 5. Dez 2008, 09:53

Carsten hat geschrieben:
DocW hat geschrieben:Dann hätten die dir die zitierte Satzung
direkt schicken können und alles hätte sich elegant erledigt.
Naja, richtig elegant wäre gewesen, im Listing auf diese Satzung hinzuweisen, um von vornherein Klarheit über den Status des Geländes zu geben.
DocW hat geschrieben:
Satzung hat geschrieben: § 4 Verbote und Gebote
(1) Im Geltungsbereich dieser Verordnung ist es verboten,
1. Flächen außerhalb der vorhandenen Wege betreten oder zu befahren
Ist alles nicht notwendig, um die Caches zu finden, das nur am Rande bemerkt.
Schwer vorzustellen, dass der Cache bei einem Lostplace mitten auf einem vorhandenen Weg liegen soll ;)

Die "Gefahr" dort geht vom unbebauten Gelände aus aufgrund der jahrzehntelangen Nutzung als Truppenübungsplatz, weil Soldaten anscheinend etwas liederlich mit ihrer Munition umgehen.
Es geht hier also um Freiflächen, die nicht betreten werden sollen.

So gross kann die Gefahr aber nicht wirklich sein, dass die Stadt Köln das Gelände zur teilweisen Begehung wieder freigeben hat.
Dort befinden sich auch Schilder der Stadt Köln, die diese Satzung kompakt wiedergeben.
Von dieser Seite (vom ehemaligen Truppenübungsplatz) kann man über Wege auf das Gelände mit dem Gebäudekomplex gemütlich hinüberschlendern.
Von der anderen Seite fehlen die Schilder und es gibt einen mehr als löchrigen Zaun.
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