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Neuer deutscher Spitzenreiter

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Guido-30
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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von Guido-30 » Di 12. Mai 2009, 11:12

Also wenn man in einer Gruppe einen ganzen Tag auf Statistiktour ist, dann versteht ich es schon, dass man nicht alle paar Minuten 4 oder 5 Namen ins Logbuch eintragen will und man dann zusammen als "Tagesteam" loggt. Auch wenn nicht jeder jede Dose in der Hand hatte, gehe ich dann aber davon aus, dass jeder zumindest am Cache war. Und wenn das direkte erreichen des Caches keine Herausvorderung ist, dann ist das auch OK.
(Wobei ich auch schon Caches zwecks einfacheren loggens über einen Bach hinweg oder einen Baum heruntergeworfen habe. Dort hat sich der Andere dann aber selber eingetragen, aber darum geht es hier ja nicht ;) )

Schade ist natürlich, dass es immer wieder mal Leute gibt, die ihre eigene Statistik fälschen, was auch immer die sich davon versprechen. :irre:
Ich bin mir aber einigermaßen sicher, dass die meisten Leute z.B. aus der deutschen Top 20 Liste, zu denen ich auch gehöre, das gar nicht nötig haben. Man kann auch so je nach Cacherunde auch mal locker über 50 Funde am Tag machen. Ein Jahresschnitt von über 30 Funden pro Cachetag ist heutzutage doch überhaupt kein Problem mehr, wenn man denn so etwas möchte.

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t31
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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von t31 » Di 12. Mai 2009, 11:53

Guido-30 hat geschrieben:Man kann auch so je nach Cacherunde auch mal locker über 50 Funde am Tag machen. Ein Jahresschnitt von über 30 Funden pro Cachetag ist heutzutage doch überhaupt kein Problem mehr, wenn man denn so etwas möchte.
Aha :lachtot:

Aber schlafen, essen, einkaufen, arbeiten usw. tust du auch noch?

Angenommen du gehst jeden Tag 15h cachen - also wirklich jeden Tag im Jahr ohne Ausnahme, wir reden ja von: "Ein Jahresschnitt von über 30 Funden pro Cachetag ist heutzutage doch überhaupt kein Problem mehr" - findest du also alle 30min einen Cache, blieben dann noch 9 Stunden zum schlafen, essen, einkaufen, arbeiten ...

Beispiel zu deinen 50 Caches pro Tag, macht bei 15 Stunden alle 18 Minuten ein Cache, also inkl. Anfahrt/Hinweg, suchen, loggen.

Ja - ich gebe dir recht: überhaupt kein Problem. :lachtot:


Wenn wir mal in einer Keimzellen wütten, dann haben wir auch 20+, aber sowas macht man nicht an jeden Tag, Multis gehen schon einmal über 5 Stunden oder ein Tradi auf einem Berg ist sicher nicht unter 1 Stunde machbar, Nachtcache in der Regel auch nicht und selbst mancher Tradi erfordert mehr Zeit als nur hin und loggen.
Cachen mit Handy und PDA - das benutze ich:
TrekBuddy, GoogleAK, GCMicroTool, CacheWolf, Jeo (Cachen mit Headset), TB Cutter, PNGGauntlet, gcexceltool

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stoerti
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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von stoerti » Di 12. Mai 2009, 12:26

ja, also das würde ich auch gerne sehen.

Ich bin derzeit in Berlin, wo nur innerhalb des Stadtrings (S-Bahn Ring) 1400+ Caches liegen.
Also als Arbeitsloser könnte man hier locker täglich 50 Caches schaffen.
Aber das ist ja gerade das Problem. Sagen wir mal, man muss täglich 8 Stunden arbeiten. +1 Stunde an und 1 Stunde abreise, dann sind das 10 Stunden, ich persönlich brauche 8 Stunden Schlaf (wegen dem Aussehen), dann sind wir bei 18 Stunden.
Bleiben für den Süchtling 6 Stunden für 30 Caches.
Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, sind das alle 12 Minuten ein Cache.
Sowas kann man mal schaffen, einen Tag, auch zwei und drei auch.
Aber das will ich sehen, dass man das auch nur eine einzige Woche lang durchhält.

Das wirft jetzt eine interessante Schlussfolgerung auf.
Sind alle mit 2000+ Funden pro Jahr arbeitslos?

Edit: Verdammt, ich habe ganz vergessen, dass man die Dinger ja online auch noch loggen muss....das wird aber eng mit der Zeit.
Manchmal findet man auf der Suche nach einem lost place sein Traumhaus.
Schloss in Brandenburg, 400 Jahre alt, 1.000qm Wohnfläche, verlassen seit 1991, gekauft 2/2012, Restaurierung andauernd.

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Beleman
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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von Beleman » Di 12. Mai 2009, 13:26

stoerti hat geschrieben:Das wirft jetzt eine interessante Schlussfolgerung auf.
Sind alle mit 2000+ Funden pro Jahr arbeitslos?
Solche Dinge frage ich mich auch manchmal, wenn ich die "Proficacher" meiner Region so ansehe – und hier sind die Caches ein wenig dünner gesät.
Es kommt ja hinzu: Zumindest ich will nicht tagein, tagaus nur wild in der Gegend herumdüsen und möglichst viele Dosen finden. Neben der Arbeit und dem normalen Alltag gibt es auch noch andere Hobbys, manchmal wollen wir den Tag nur für uns oder haben auch andere Verpflichtungen, und wenn das Wetter schlecht ist, gehen wir halt mal ein, zwei Wochen lang gar nicht cachen.

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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von stafen » Di 12. Mai 2009, 13:33

Es wurde ja sogar gefettet: Cachetag
Wahrscheinlich wurde dieses Wort erfunden um Verwechslungen mit dem Kalendertag zu vermeiden. Offensichtlich mit wenig Erfolg.

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Teddy-Teufel
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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von Teddy-Teufel » Di 12. Mai 2009, 13:48

Beleman hat geschrieben:Sind alle mit 2000+ Funden pro Jahr arbeitslos?
Nein sind sie nicht, ich kenne welche die arbeiten "nebenbei" auch noch.

Es gab aber schon mehrere Cacher, die sind in Richtung Norden gezogen, haben Powercachen gemacht, indem jeder in eine andere Himmelsrichtung gezogen ist und jeweils für die anderen fleißig mitgeloggt hat. Da kann man schon auf eine schöne Anzahl kommen, denn um 60 mal online ein Copylog rein zu stellen, braucht ja nur jeder von ihnen z.B. nur 15 gefunden zu haben. Das nennt man dann einen guten Cachertag. :irre:
Vielleicht rechnen Manche auch nicht damit, daß es wirklich noch Owner gibt, die auch mal die Logstreifen und Logbücher durchlesen, da fällt es dann auf, wenn mehrere Logs hintereinander mit der gleichen Schrift drin sind.
Da sollte man in so einem Fall doch wenigstens drei verschiedene Schreiberlinge nehmen. :lachtot:
Es gibt Cacher, bei denen gingen dem lieben Gott wohl die Zutaten aus! :lachtot:
Moin, moin! Achim

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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von Famerlor » Di 12. Mai 2009, 13:55

Teddy-Teufel hat geschrieben:Vielleicht rechnen Manche auch nicht damit, daß es wirklich noch Owner gibt, die auch mal die Logstreifen und Logbücher durchlesen, da fällt es dann auf, wenn mehrere Logs hintereinander mit der gleichen Schrift drin sind.
Gleiche Schrift ist aber bestenfalls ein Indiz. Manchmal loggt bei uns auch einfach der, der die Dose grad in der Hand hat gleich fuer alle. Wenn wir z.B. die Dose schnell wieder verstecken wollen, weil Spaziergaenger nahen...

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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von spuchtfink » Di 12. Mai 2009, 15:41

t31 hat geschrieben:
Guido-30 hat geschrieben:Man kann auch so je nach Cacherunde auch mal locker über 50 Funde am Tag machen. Ein Jahresschnitt von über 30 Funden pro Cachetag ist heutzutage doch überhaupt kein Problem mehr, wenn man denn so etwas möchte.
Aha :lachtot:

Aber schlafen, essen, einkaufen, arbeiten usw. tust du auch noch?

Angenommen du gehst jeden Tag 15h cachen - also wirklich jeden Tag im Jahr ohne Ausnahme, wir reden ja von: "Ein Jahresschnitt von über 30 Funden pro Cachetag ist heutzutage doch überhaupt kein Problem mehr" - findest du also alle 30min einen Cache, blieben dann noch 9 Stunden zum schlafen, essen, einkaufen, arbeiten ...

Beispiel zu deinen 50 Caches pro Tag, macht bei 15 Stunden alle 18 Minuten ein Cache, also inkl. Anfahrt/Hinweg, suchen, loggen.

Ja - ich gebe dir recht: überhaupt kein Problem. :lachtot:
Wirklich kein Problem !
Beispiele dazu:
1. Wir haben mal im Team von 8 cachern 348 gesucht und 312 gefunden - 24 Stunden lang - ohne Pause ! ( Anschließend waren die meisten von uns tot ... einmal im Leben - und nie wieder ! )
2. Wir waren vor einiger Zeit in Beelitz - vier nicht ganz unerfahrene Cacher. Gegen 10 Uhr waren wir im Gelände. Gegen 18 Uhr waren wir mit den Beelitzcaches fertig - und sind weiter in unser Hotel.
Geschafft haben wir die damals aktiven Beelitz-caches: 3 Multis - 2 Tradis - 1 Letterbox und 1 Mystery = 7 caches an einem Tag.
Später haben wir gesehen, dass ein Team an einem Tag zu diesen 7 noch weitere 42 Tradis in der Umgebung gefunden hat !!!
3. Und nun noch eine kleine Denk- oder Rechenaufgabe zum Thema Zahlen:
Es gibt ein Team von sechs Leuten. Die gehen für 5 Tage cachen - und haben am Ende über 670 caches gefunden !
5 Tage = 120 Stunden.
Gehen wir mal davon aus, dass die Anfahrt zum Zielgebiet etwa 4 Stunden dauert und das man um 6 Uhr aufgebrochen ist. (120 - 10 = 110 ) Gegen 20 Uhr wird es dunkel.
( 110 - 4 = 106 ). An den darauffolgenden drei Tagen cacht man von 6 bis 21 Uhr. ( 106 - ( 3 x 9 ) = 79 ). Am letzten Tag möchte man zurück - cachen ist 'nur' von 6 bis 19 Uhr angesagt ( 79 - 11 = 68 ).
In 68 Stunden findet man > 670 Caches - d.h. im Schnitt alle 6 Minuten - mit 'anfahren' - suchen - finden - loggen - weiter ... - und das 68 Stunden lang ohne Pause !!!
Nicht möglich ???
Doch - über den 1. Mai war so ein Sechserteam im Cacherparadies unterwegs ...

Das sind nur drei Beispiele für hohe 'Fund'-Zahlen - es gibt sicher noch viele mehr ...

spuchtfink
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Teddy-Teufel
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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von Teddy-Teufel » Di 12. Mai 2009, 15:58

spuchtfink hat geschrieben: Wirklich kein Problem !
Beispiele dazu:
1. Wir haben mal im Team von 8 cachern 348 gesucht und 312 gefunden - 24 Stunden lang - ohne Pause ! ( Anschließend waren die meisten von uns tot ... einmal im Leben - und nie wieder ! )
2. Wir waren vor einiger Zeit in Beelitz - vier nicht ganz unerfahrene Cacher. Gegen 10 Uhr waren wir im Gelände. Gegen 18 Uhr waren wir mit den Beelitzcaches fertig - und sind weiter in unser Hotel.
Geschafft haben wir die damals aktiven Beelitz-caches: 3 Multis - 2 Tradis - 1 Letterbox und 1 Mystery = 7 caches an einem Tag.
Später haben wir gesehen, dass ein Team an einem Tag zu diesen 7 noch weitere 42 Tradis in der Umgebung gefunden hat !!!
3. Und nun noch eine kleine Denk- oder Rechenaufgabe zum Thema Zahlen:
Es gibt ein Team von sechs Leuten. Die gehen für 5 Tage cachen - und haben am Ende über 670 caches gefunden !
5 Tage = 120 Stunden.
Gehen wir mal davon aus, dass die Anfahrt zum Zielgebiet etwa 4 Stunden dauert und das man um 6 Uhr aufgebrochen ist. (120 - 10 = 110 ) Gegen 20 Uhr wird es dunkel.
( 110 - 4 = 106 ). An den darauffolgenden drei Tagen cacht man von 6 bis 21 Uhr. ( 106 - ( 3 x 9 ) = 79 ). Am letzten Tag möchte man zurück - cachen ist 'nur' von 6 bis 19 Uhr angesagt ( 79 - 11 = 68 ).
In 68 Stunden findet man > 670 Caches - d.h. im Schnitt alle 6 Minuten - mit 'anfahren' - suchen - finden - loggen - weiter ... - und das 68 Stunden lang ohne Pause !!!
Nicht möglich ???
Doch - über den 1. Mai war so ein Sechserteam im Cacherparadies unterwegs ...

Das sind nur drei Beispiele für hohe 'Fund'-Zahlen - es gibt sicher noch viele mehr ...

spuchtfink
Niemals, nein niemals auf ehrliche Art und Weise. :irre:
Wobei ich davon ausgehe, daß auch jeder persönlich am Cache sein sollte.
Es gibt Cacher, bei denen gingen dem lieben Gott wohl die Zutaten aus! :lachtot:
Moin, moin! Achim

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Re: Neuer deutscher Spitzenreiter

Beitrag von t31 » Di 12. Mai 2009, 17:07

@spuchtfink
Eine Person die sich nicht teilen kann, vergiss es einfach, klappt nicht. Es ist ja nicht nur das Finden, man muß ja auch planen, anfahren, Parkplatz, loggen, wieder ordentlich verstecken, auf Muggels achten, Wege finde, online loggen ... das alles in 6 Minuten, nee du, auch nicht in 30 Minuten, wir reden hier nicht von einmaligen Extrema sondern vom Regelfall. ;)


Um mal die Relationen aufzuzeigen:
312 Caches, dafür brauchte ich ca. 8 Monate
für die 670 Caches werde ich vermutlich 16 bis 18 Monate brauchen, es werden ja langsam weniger in der nähe und Pissecken lasse ich liegen.
Cachen mit Handy und PDA - das benutze ich:
TrekBuddy, GoogleAK, GCMicroTool, CacheWolf, Jeo (Cachen mit Headset), TB Cutter, PNGGauntlet, gcexceltool

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