Diese Website existiert nur weil wir Werbung mit AdSense ausliefern.
Bitte den AdBlocker daher auf dieser Website ausschalten! Danke.

Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Tubberdose
Geocacher
Beiträge: 144
Registriert: Mo 26. Jan 2009, 14:45

Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von Tubberdose » Mo 26. Jan 2009, 15:02

Hallo Zusammen!
Als ich diese Logeinträge gelesen hatte, war ich zu tiefst geschockt. Ich mache zwar noch nicht lange Geochaching, aber welche Gefahren habt ihr schon erlebt?
Es kann doch nicht sein, dass Reviewer solche Caches freischalten, ohne die Gefahren abschätzen zu können. Es muss doch vom Reviewer eine komplette Löschung erfolgen, damit die Gefahr nicht weiterhin besteht!

schaut Euch den hier an --> GC1KQKM
Garmin Oregon 400t
Samsung Galaxy i9000

Werbung:
D-Buddi

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von D-Buddi » Mo 26. Jan 2009, 15:16

Tubberdose hat geschrieben: schaut Euch den hier an --> GC1KQKM
ich persönlich find die Archivierung ok, die Sperrung naja, aber Löschen?! Wozu, wer den jetzt noch angeht mit den Infos aus dem Listning weiß doch GANZ GENAU auf was er sich da einlässt... Rein rechtlich wird das für den Owner wahrscheinlich überhaupt keine Konsequenzen haben, die moralische Seite muß er mit sich selber ausmachen... Wir haben hier in HH auch einen Cache der bereits nach 3 Tagen gesperrt wurde weil man definitiv illegal durch ein verschlossenes Tor muß, dennoch wir der Cache noch gemacht... Auch hier, nach den Logs weiß jeder was er tut! Und ja, ich hab ihn auch noch gemacht, sogar in meinem GSAK geloggt und es war das Risiko wert, wenn es in diesem Fall auch "nur" um ein verschlossenes Tor ging.

MfG Jörg

Die Baumanns
Geowizard
Beiträge: 1907
Registriert: So 3. Okt 2004, 16:59
Wohnort: N 51°34,2' E 7°18,1 Castrop-Rauxel

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von Die Baumanns » Mo 26. Jan 2009, 15:28

Lebensgefahr ist beim Cachen mit Sicherheit nicht akzeptabel.
Aber ein Reviewer testet kein Caches, zudem hat der Owner mit Sicherheit nicht gewollt, das dort jemand verletzt wird. Trotzdem bist Du als Cacher für Dein tun verantwortlich. Daher sind Kletter- oder Tauchcaches möglich.
Dort wo ich selber ein Problem sehe, sind Orte die nicht sicher sind und auch nicht wirklich durch Eigensicherung sicher gemacht werden können.
Damit meine ich in etwa Bauruinen mit einsturzgefärdeten Decken.
Aber irgendwo hochklettern, abseilen runtertauchen, wie auch immer,
kann ich mit Spezialkenntnissen ohne Gefahr machen, aber nun mal nur
mit Spezialkenntnissen

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
Bild

Benutzeravatar
t31
Geowizard
Beiträge: 2813
Registriert: Do 30. Okt 2008, 17:35

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von t31 » Mo 26. Jan 2009, 15:52

Sagt sich ja immer so leicht. Man muß sich eben der Gefahr bewusst sein, nur wer von den aberhunderten hat denn wirklich DIE Spezialkenntnisse? Genau deshalb passieren doch solche Unfälle.

Eine alte Laterne ist es wohl, nur war da Saft drauf und mal nicht - Schlußfolgerung: Dämerungsschaltung. Nur wer denkt da dran?

Der Owner war sicher bei Tage dort: kein Saft, keine Gefahr.
Der Unglücksrabe, der noch Glück hatte, war bei Nacht vor Ort: Saft -> *zappel*
Cachen mit Handy und PDA - das benutze ich:
TrekBuddy, GoogleAK, GCMicroTool, CacheWolf, Jeo (Cachen mit Headset), TB Cutter, PNGGauntlet, gcexceltool

Stahlratte
Geocacher
Beiträge: 45
Registriert: Di 26. Okt 2004, 15:30

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von Stahlratte » Mo 26. Jan 2009, 16:07

Die Baumanns hat geschrieben:Lebensgefahr ist beim Cachen mit Sicherheit nicht akzeptabel.
Ich würde diese Aussage ein wenig einschränken. Meiner Meinung nach sind Caches bei denen man sich in Lebensgefahr bringen kann durchaus akzeptabel, sofern die Gefahr bei Zuhilfenahme zumutbarer Intelligenz und mit ein wenig gesundem Menschenverstand klar erkennbar ist und man sich somit in Kenntnis eventueller Konsequenzen entscheiden kann, weiterzumachen oder doch lieber abzubrechen. In erster Linie sind Menschen für ihr Handeln und die daraus erwachsenden Konsequenzen selbst verantwortlich. Diese Verantwortung sollte man meiner Meinung nach den Menschen möglichst selten abnehmen.

Lediglich dort, wo eine Gefahr für Leben und Gesundheit nicht rechtzeitig oder klar genug erkannt werden kann halte ich ein Eingreifen zum Schutze anderer für gerechtfertigt.

Bei dem geschilderten Fall halte ich persönlich die Archivierung für durchaus in Ordnung.

Was Cacher angeht, die den Cache in Kenntnis der Bedingungen vor Ort dennoch machen – nun, ich würde nicht mal im Traum daran denken, ihnen in ihre Angelegenheiten hineinzureden. Zuerst einmal gehe ich davon aus, dass die meisten Menschen um mich herum ganz gut in der Lage sind, zu entscheiden, inwieweit sie ihr Leben oder ihre Gesundheit riskieren wollen. So halt eben auch in diesem Fall…

Michael

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7857
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von Zappo » Mo 26. Jan 2009, 19:37

Stahlratte hat geschrieben: Lediglich dort, wo eine Gefahr für Leben und Gesundheit nicht rechtzeitig oder klar genug erkannt werden kann halte ich ein Eingreifen zum Schutze anderer für gerechtfertigt.
M. E. der springende Punkt: Erkennbar ! Beim Laterne hochklettern ist normalerweise die Denke "wie komm ich hoch" , und nicht "steht das Ding unter Strom" . Ist eigentlich ein Fall von Fairness. Der Owner hats ja wohl erkannt und entsprechend reagiert.

Ansonsten :schockiert: meinerseits

Zappo
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
radioscout
Geoking
Beiträge: 23049
Registriert: Mo 1. Mär 2004, 00:05
Wohnort: Aachen

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von radioscout » Mo 26. Jan 2009, 19:56

D-Buddi hat geschrieben: Rein rechtlich wird das für den Owner wahrscheinlich überhaupt keine Konsequenzen haben, die moralische Seite muß er mit sich selber ausmachen...
IIRC war es der Owner eines Laternenklettercaches, der ein Bußgeld zahlen mußte.
Details gibt es irgendwo hier im Forum.

Gefährliche Locations sind OK, aber sie müssen legal zugänglich sein und die Gefahr muß erkennbar sein. Gegen einen Cache auf einem Berg ist nichts einzuwenden wohingegen es nicht OK ist, wenn ein Cache an einer Stelle liegt, an der z.B. Munitionsreste liegen (und die Hinweisschilder/Zäune) fehlen.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

Helgules
Geomaster
Beiträge: 390
Registriert: Do 11. Dez 2008, 19:34
Kontaktdaten:

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von Helgules » Mo 26. Jan 2009, 19:59

Moinsen,

im Prinzip ist jeder selbst dafür verantwortlich welche Caches man angeht und welche nicht. Hierbei ist der gesunde Menschenverstand gefordert. Wenn ich vor dieser "inaktiven" Lampe gestanden hätte, wäre auch ich mit Sicherheit davon ausgegangen das diese kein Strom mehr führt. Wo das enden kann haben wir ja alle gelesen.
Vielmehr lehrt uns diese Beispiel das man mehr Sorgfalt auf das aussuchen des Versteckes zu legen hat. Man kann aber nicht alle Gefahren erkennen.
Es existiert nunmal keine Checkliste zu den einzelnen Terrainstufen wie z.B. welche Speizialausrüstung oder Kenntnisse werden benötigt.
Sollte es eine geben? Nein, denn sobald ich als Owner ein Utensil benötige welches über die CGA (siehe dazu den Eintrag in der Cachewiki) hinausgeht, habe ich es auch in der Beschreibung zu erwähnen.

mfG

Helgules (immer noch sprachlos)
Bild

Ein guter Cacher überlegt erstmal

Benutzeravatar
Zappo
Geoguru
Beiträge: 7857
Registriert: So 29. Jan 2006, 10:12
Wohnort: Schröck bei Karlsruhe

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von Zappo » Mo 26. Jan 2009, 20:04

radioscout hat geschrieben: IIRC ..........
http://www.edv-abkuerzungen.de/index.php?query=IIRC

Ein Service von Zappo :D

PS: Ich musste selber nachschauen
------------------------------------------
"Wer schneller lebt, ist früher fertig"

Benutzeravatar
Carsten
Geowizard
Beiträge: 2844
Registriert: Di 23. Aug 2005, 13:20

Re: Lebensgefahr beim Cachen akzeptabel?

Beitrag von Carsten » Mo 26. Jan 2009, 20:28

radioscout hat geschrieben:IIRC war es der Owner eines Laternenklettercaches, der ein Bußgeld zahlen mußte.
Dann erinnerst du dich sicher auch, dass es bei diesem Cache zu Problemen kam, weil die Laterne in der Einflugschneise vom Flughafen lag und man in dem Petling irgendeine Art von Störeinrichtung für den Flugverkehr vermutete. Es gab hingegen keine Probleme, nur weil jemand auf die Laterne geklettert ist (IIRC). Verstehen tue ich solche Caches trotzdem nicht. Wer klettern will (woran auch immer), soll klettern gehen. Hat mit Geocaching nix zu tun.

Gesperrt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder