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Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Don Cerebro
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Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von Don Cerebro » Mo 16. Feb 2009, 10:28

Eine komische Welt ist das....

Da werden Caches gelegt:
- die in Naturschutzgebieten sind,
- zum Klettern auf Denkmälern anstiften,
- unklug positioniert sind (z.B. Serie Judenfriedhöfe),
- etc.

Regt man als Reviewer den Owner an, daß dieser Cache vielleicht keine gute Idee ist, wird man gleich als Ar*** hingestellt, der nur die tolle Idee nicht zu würdigen weiß.
Dies am besten noch kombiniert mit einem Thread im grünen Forum, wo man sich dann so richtig über das Geschehen auskotzt.

Ist so ein Cache dann trotzdem online und andere Cacher halten den Cache auch für sinnlos, gefährlich, unklug etc. dürfen diese einen SBA loggen!

Passiert dies, werden sie auch gleich im Cache/im Forum/in beiden als Spielverderber, Blockwarte, Besserwisser etc. dargestellt.

Stellt sich mir doch die Frage, wer sich dann überhaupt noch traut, einen SBA zu loggen?

Ist hier nicht immer mehr die Mentalität "Ich logg den, dann war ich ja da, habe den Punkt und alles andere ist mir schnurz" vorhanden?
Wird hier nicht immer die Szene als Gruppe verstanden, die sich selber auf die Finger schaut? Kommt mir nicht mehr so vor.....

Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren, bitte ohne vom Thema abzukommen und ab der zweiten Seite das übliche Bashing zu starten!

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Christian und die Wutze
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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von Christian und die Wutze » Mo 16. Feb 2009, 10:33

Don Cerebro hat geschrieben:Ist hier nicht immer mehr die Mentalität "Ich logg den, dann war ich ja da, habe den Punkt und alles andere ist mir schnurz" vorhanden?
Bist du in dem Punkt nicht selbst mal "aufgefallen"?
(erst loggen, dann archivieren weil etwas nicht ok war)

Bei solchen Vorbildern ist es für Otto Normalcacher schwer, an den Idealen festzuhalten.
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

Du möchtest auch Spielverderber sein? Bitte schön.

Don Cerebro
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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von Don Cerebro » Mo 16. Feb 2009, 10:38

Christian und die Wutze hat geschrieben:
Don Cerebro hat geschrieben:Ist hier nicht immer mehr die Mentalität "Ich logg den, dann war ich ja da, habe den Punkt und alles andere ist mir schnurz" vorhanden?
Bist du in dem Punkt nicht selbst mal "aufgefallen"?
(erst loggen, dann archivieren weil etwas nicht ok war)

Bei solchen Vorbildern ist es für Otto Normalcacher schwer, an den Idealen festzuhalten.
Hurra, wir haben noch nichtmal die zweite Seite gebraucht...
Christian, wenn du mit dem Fall betraut warst:
Ja, ich habe geloggt - ich war ja auch vor Ort
Nein, ich habe nicht weggesehen sondern den Cache archiviert.

Der Unterschied in diesem Fall: Wäre ich ein anonymer Reviewer gewesen, hätte es keiner gemerkt, daß es ein und derselbe User gewesen wäre.

Fazit: Ich mußte mit den Konsequenzen leben!
Meine Frage - nur wenn du die überlesen haben solltest - wer traut sich sowas überhaupt noch, wenn man dann gleich von allen Seiten dumm angemacht wird?
Es ist ja einfacher, den Cache zu loggen und die Augen zu verschließen, hauptsache man hat den Punkt und danach keinen Ärger.

Frag einfach mal Stoertie, wie es ihm erging, nachdem er einen SBA an einer für ihn gefährlichen Stelle loggte....

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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von Schnueffler » Mo 16. Feb 2009, 10:39

Also, wenn ich vor Ort war, wird auch ein Found geloggt. Und wenn dann an dem Cache etwas nicht passt, dann auch ein SBA. Ich kann den SBA nur loggen, wenn ich wirklich weiss, wo sich der Cache befindet. Also schliesst der SBA in meinen Augen einen vorhergehenden Found nicht aus.
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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von TKKR » Mo 16. Feb 2009, 10:47

SBA ist doch im Allgemeinen nur dann sinnvoll, wenn man in Gefilden unterwegs ist in denen man die Cacheowner nicht kennt. Der normalere Weg ist es doch direkt mit dem Owner Kontakt aufzunehmen und mit ihm seine Bedenken zu diskutieren. Dies ist doch meist effektiver als ein SBA. So gesehen habe ich schon 3 Fälle ein SBA ausgesprochen ohne den Logtyp zu benutzen und ohne dass der Cache ins Archiv musste. 'Leider' bin ich noch nie in die Verlegenheit gekommen ein SBA für sinnvoll zu erachten. Wenn dies einmal der Fall sein sollte und wenn direkte Kontakte nicht fruchten hätte ich keine Bedenken mit einem SBA mal den Finger zu heben und eine allgemeine Diskussion anzustoßen, wissend was auf mich zukommen kann.

Ein Frage: Wie viele SBA werden denn deutschlandweit pro Monat geloggt? Dann kann man sie eher ein Bild machen wie viele dieser Logs wirklich entgleisen?

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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von huzzel » Mo 16. Feb 2009, 10:49

Zum Glück musste ich das noch nie. Über kleinere Sachen weder ich auch definitiv hinweg sehen (z.B. ein Verbotsschild einsam und alleine auf weiter Flur). Wie ich in einem krassen Fall reagieren würde, keine Ahnung. Wahrscheinlich erstmal einen nicht so positiven Log evtl noch ein NM mit der Bitte um Umbau/nochmal darüber nachdenken und eine Mail an den Owner. Was dann kommt, kommt wohl auf die Antwort an.

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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von Carsten » Mo 16. Feb 2009, 10:50

TKKR hat geschrieben:Der normalere Weg ist es doch direkt mit dem Owner Kontakt aufzunehmen und mit ihm seine Bedenken zu diskutieren.
Das hilft aber auch nur, wenn der Owner Einsicht zeigt. Wir hatten hier gerade so einen Fall, wo es eben keine Einsicht gab.

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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von TKKR » Mo 16. Feb 2009, 10:56

Carsten hat geschrieben:
TKKR hat geschrieben:Der normalere Weg ist es doch direkt mit dem Owner Kontakt aufzunehmen und mit ihm seine Bedenken zu diskutieren.
Das hilft aber auch nur, wenn der Owner Einsicht zeigt.
Dem widerspreche ich nicht. Ich habe es halt nur mit einsichtigen Leuten zu tun. Alle handzahm und weichgespült ;-)

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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von Die Baumanns » Mo 16. Feb 2009, 10:58

Ich logge ein SBA nur, wenn ich Leib und Leben in Gefahr sehe, zu einer Straftat angestiftet wird,
oder ein Cache in miserablem Zustand ist und der Owner nicht mehr wirklich aktiv ist.
Wobei mal Leib und Leben und Straftat relativ sehen muß, der kaputte Zaun zu einem Lostplace
ist für mich Grauzone. Wenn ich dann aber in ein offensichtlich einsturzgefährdetes Gebäude muß ist damit leib und Leben gemeint.
Die unmögliche Stellen, wie im Ausgangposting genannt muß jeder für sich selber entscheiden, da schreibe in dann in einer Note oder evtl. Log meine Bedenken.

Gruß Guido
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten! (Dieter Nuhr)
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Re: Wer traut sich noch, einen SBA zu loggen?

Beitrag von fabibr » Mo 16. Feb 2009, 11:00

Naja, also ich hab auch schon SBA-geloggt und werde es auch wieder machen. Es gibt hier einen Owner, der es darauf anlegt seine Caches auf Privatbesitz zu legen. Nur es interessiert ihn nicht, dass der Eigentüner was dagegen hat. Auch gab es schon Stress, da die Polizei vom Besitzer dazugerufen wurde, etc.
Die Caches archiviert er nicht. Aussage: Ist halt ein 5er. Mich ärgert es nur, dass dadurch unnötige Konflikte entstehen und der kleine ahnungslose Cacher dann so überrascht wird.
http://www.uhlencacher.de
Nur wer seine ehrliche Meinung im Log schreibt, kann dafür sorgen, dass die Dosenqualität besser wird.

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