Mikrologbuch-Vorlagen

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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hcy
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Beitrag von hcy » Mi 29. Jun 2005, 12:34

Sir Cachelot hat geschrieben:pdf ist standard, was man von xml überhaupt nicht sagen kann


Ihr vergleicht hier Äpfel mit Birnen. XML ist sehr wohl Standard, aber XML ist natürlich nur eine Meta-Sprache für diverse File-Formate.

Für den Dokumentenaustausch sollte man schon PDF nehmen, obwohl OpenOffce frei ist will und kann es nicht jeder nutzen und es wäre auch Overkill OO zu installieren, um mal ein Logbuch zu öffnen.

Aber immer noch besser OpenOffice als Word-Dateien zu verschicken wie's viele machen, das ist total daneben, wenn man mal bedenkt was Word eigentlich kostet.
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f-zappa
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Beitrag von f-zappa » Mi 29. Jun 2005, 12:54

hcy hat geschrieben:Ihr vergleicht hier Äpfel mit Birnen.

Hey, stop ..

hcy hat geschrieben:XML ist sehr wohl Standard, aber XML ist natürlich nur eine Meta-Sprache für diverse File-Formate.

Das ist ja genau der Punkt. Ich find es erfreulich, dass die OpenOffice-Dokumente als XML abgespeichert werden, weil das auf Dauer fuer eine bessere Kompatibilitaet zwischen verschiedenen Anwendungen sorgen wird. Trotzdem bekommt der Anwender normalerweise nur dann etwas vom XML mit, wenn er das selbst will. Insofern verstehe ich den Satz "was soll denn ein normaler mensch mit einem xml-file anfangen?" nicht.

hcy hat geschrieben:Für den Dokumentenaustausch sollte man schon PDF nehmen, obwohl OpenOffce frei ist will und kann es nicht jeder nutzen und es wäre auch Overkill OO zu installieren, um mal ein Logbuch zu öffnen.

Da stimme ich dir nur bedingt zu. Bei Dokumenten, die nur am Bildschirm gelesen oder ausgedruckt werden sollen, ziehe ich PDF auch vor. Oft moechte ich da ja auch gar nicht, dass jemand an meinem Dokument etwas aendert.

Anders sieht das aber aus, wenn eben gerade etwas geaendert werden soll. Sicher, in PDF gibt es Formularfelder, aber einerseits kann nicht jeder Viewer damit umgehen und andererseits koennen Aenderungen nur an bestimmten dafuer vorgesehenen Stellen gemacht werden. Ich find das klasse fuer Bestellformulare, Vordrucke vom Finanzamt und so weiter. Im vorliegenden Fall moechte man aber moeglicherweise mehr aendern. Das kann einerseits der Text sein, andererseits aber auch das Layout. Vielleicht moechte ich die Abmessungen des Logbuchs anpassen, damit es besser in meinen Cache passt - da saehe es mit PDF dann ganz schlecht aus.

Ausserdem sei noch angemerkt, dass der Autor das Dokument in diesem Fall sicherlich primaer fuer sich selbst erstellt hat und es aus purer Nettigkeit mit der Community teilen moechte. Was fuer ein Interesse sollte er daran haben, es aufwendig in ein PDF mit Formularfeldern umzuwandeln?

hcy hat geschrieben:Aber immer noch besser OpenOffice als Word-Dateien zu verschicken wie's viele machen, das ist total daneben, wenn man mal bedenkt was Word eigentlich kostet.

ACK. Wer in dem Fall Word nicht kaufen moechte (und auch nicht auf eine Raubkopie zurueckgreifen will), steht auf dem Schlauch. Die Import-Funktionen von Programmen wie eben z.B. OpenOffice ist da zwar inzwischen auch relativ gut, aber man kann sich selten wirklich hundertprozentig sicher sein, dass das Dokument in einem anderen Programm wirklich auch aussieht wie beabsichtigt.

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Beitrag von hcy » Mi 29. Jun 2005, 13:05

Alles richtig. Leider gibt es eben kein standardisiertes Datenaustauschformat für formatierte Texte. PDF hat das Problem dass man's nicht einfach ändern (oft ist das aber gerade auch gewollt) und alle anderen Formate sind proprietär, da man spezielle Programm braucht zum bearbeiten.
Eigentlich sollte man XHTML und CSS benutzen können (kann man dann mit jedem Texteditor bearbeiten), aber CSS und Print ist ja auch so ein leidiges Thema.
XML an sich ist schon genial - kennt sich evtl. jemand mit Docbook aus, vielleicht ist das eine Alternative?

PS: Wird langsam ganz schön off-topic, evtl. kann man den Teil des Threads verschieben?
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Beitrag von HHL » Mi 29. Jun 2005, 13:33

f-zappa hat geschrieben:
Sir Cachelot hat geschrieben:ich finds zu kompliziert.
pdf ist standard, was man von xml überhaupt nicht sagen kann, da macht jeder sein eigenes ding.

Du hast aber schon verstanden, dass das nicht "irgendein" xml-Format ist, in dem du haendisch rumpfuschen sollst, sondern ein OpenOffice-Textdokument?

na und? damit ist der kram doch nicht automatisch geadelt, oder?
happy hunting.

ps: als zappa-fan finde ich deinen namen als auch das avatar recht anmaßend. ich hoffe, dadurch wird dein postingstil nicht geprägt.

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Beitrag von f-zappa » Mi 29. Jun 2005, 13:38

hcy hat geschrieben:Eigentlich sollte man XHTML und CSS benutzen können (kann man dann mit jedem Texteditor bearbeiten), aber CSS und Print ist ja auch so ein leidiges Thema.

Sicher ist der Vorteil, dass ich nur einen vi brauche (und einen Browser zum kontrollieren). Aber man wirft die Leute, die das Wissen darum nicht haben, sofort aus dem Rennen.
hcy hat geschrieben:XML an sich ist schon genial - kennt sich evtl. jemand mit Docbook aus, vielleicht ist das eine Alternative?


Ich formulier erst mal die Frage, die uns die ganze Zeit treibt:
In welchem Format sollten Geocacher Dateien wie zb. Vorlagen fuer Micrologbuecher etc. tauschen?

Mir fallen dann folgende Anforderungen ein:
    * Das Dateiformat sollte gescheite Moeglichkeiten zum Layouten mitbringen
    * Es sollte fuer die gebraeuchlichsten Plattformen (die verschiedenen Windows-Versionen, Linux und andere UNIX-Derivate, MacOS) ein Programm zum Bearbeiten dieser Dateien zur Verfuegung stehen
    * Fuer jede Plattform sollte mindestens ein solches Programm kostenlos (idealerweise Open Source) erhaeltlich sein
    * Das Editieren setzt keine Spezialkenntnisse voraus - Grundkenntnisse in Standard-Office-Programmen reichen aus
    * Bevorzugt werden Programme, die bereits bekannt und weit verbreitet sind
    * Der Bezug eines geeigeten Programms sollte nicht von einer Highspeed-Internetverbindung abhaengen (idealerweise wird die Software regelmaessig auf diversen Heft-CDs verbreitet)


Tja - und irgendwie halte ich OpenOffice, nachdem ich mir diese Kriterien ueberlegt habe, immer noch fuer am geeignetsten. Lasse mich aber gern eines besseren belehren :)

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Beitrag von hcy » Mi 29. Jun 2005, 13:44

Wenn die Kriterien so formuliert sind kommt eigentlich nur OpenOffice in Frage. Ich find's ja auch ok.
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Beitrag von hcy » Mi 29. Jun 2005, 13:48

f-zappa hat geschrieben:
hcy hat geschrieben:Eigentlich sollte man XHTML und CSS benutzen können (kann man dann mit jedem Texteditor bearbeiten), aber CSS und Print ist ja auch so ein leidiges Thema.

Sicher ist der Vorteil, dass ich nur einen vi brauche (und einen Browser zum kontrollieren). Aber man wirft die Leute, die das Wissen darum nicht haben, sofort aus dem Rennen.


Nicht zwingend. Dass kan es mit dem vi editieren kann heißt ja nicht, dass man es damit editieren muss. Es gibt ja auch DAU-kompatible Programme. Man sollte schon immer zwischen Datenformat und Editierprogramm unterscheiden, das ist ja das gute an offenen Formaten, dass man nicht auf ein Programm festgelegt ist. JPEG kann ich mit Gimp bearbeiten (für lau), mit Grafikkonverter (für 20-30 EUR) oder mit Photoshop (für 1500) und mit vielen anderen Programmen auch. Welches ich nehme bleibt mir überlassen.

PDF kann ich auch mit diversen Programmen erstellen und ansehen.
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Beitrag von f-zappa » Mi 29. Jun 2005, 14:03

hcy hat geschrieben:Nicht zwingend. Dass kan es mit dem vi editieren kann heißt ja nicht, dass man es damit editieren muss. Es gibt ja auch DAU-kompatible Programme.

Hm, das ist natuerlich richtig. Da ich an sowas selbst immer mit einem Texteditor herangehe, fehlt mir da allerdings ein wenig der Ueberblick. Gibt es denn auch gute Programme, mit denen ich ohne grossartige Kenntnis der darunterliegenden Formate auf mein Layout exakt Einfluss nehmen kann? Das ganze soll ja vor allem zum Ausdrucken geeignet sein, und da moechte ich halt schon bestimmte Abstaende etc. auf den Millimeter genau festlegen koennen. Gerade bei einem Microlog soll ja der im Cache zur Verfuegung stehenden Platz optimal genutzt werden, damit die Angelegenheit fuer den Logger nicht fummeliger wird als noetig.

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Beitrag von f-zappa » Mi 29. Jun 2005, 14:14

HHL hat geschrieben:als zappa-fan finde ich deinen namen als auch das avatar recht anmaßend.

Schade. Tja, das hat bis jetzt entweder niemand so empfunden oder mir zumindestens nicht gesagt. Da ich den Nick seit den fruehen 90ern benutze, moechte ich daran allerdings nichts aendern. Da ich daheim nur wenig Zappa hoeren kann (wie viele Leute ertraegt meine Liebste ihn einfach nicht), drueckst du vielleicht ein Auge zu, wenn ich wenigstens diesen Nick haben moechte :)
Zu dem Avatar hast du vielleicht aber einen besseren Vorschlag? Wichtig ist mir aber schon, dass ein Bezug zu meinem Nick da ist.

HHL hat geschrieben:ich hoffe, dadurch wird dein postingstil nicht geprägt.

Moechte ich selbst nicht beurteilen .. sicher laufen dir bei Gelegenheit noch mal Postings von mir ueber den Weg. Dann wirst du sehen, ob sich deine Befuerchtungen bestaetigen. Vielleicht teilst du mir dein Urteil dann ja mit ...

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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot » Mi 29. Jun 2005, 14:58

ich muss zugeben, dass ich nicht sofort kapiert hab, das es ein oo-dok war.
kann mich trotzdem nicht mit xml-files anfreunden.
openoffice hab ich zwar auch, aber ich nutze es nicht, weil es ms-dokumente nicht richtig konvertiert.
die größe lässt sich bei pdfs vorm ausdrucken skalieren.
wegen eines logbooks 100mb oder was weiss ich wie viel runterzuladen find ich auch nicht sinnvoll.
pdf bleibt erste wahl. wenn ich das design nicht mag, kann ichs immernoch besser selber machen.
ausserdem hab ich bis jetzt noch jedes pdf mit illustrator bearbeiten können - ich weiss, das kostet.
meist schaue ich mir an, was die anderen gestalten und machs dann neu für mich. aber wir reden hier immernoch von einem popligen logbook und keiner Tageszeitung. ich glaub kaum, dass sich da einer kreativ austoben will und wenn, warum sollte er marnems vorlage nehmen?
egal, gibt wichtigeres.
There are 10 kinds of people in this world. Those who understand binary and those who don't.

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