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Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von radioscout » Do 5. Mär 2009, 17:55

Arnd-Reas hat geschrieben: Die immer wiederkehrende Meinung Qualität könnte man nicht bewerten, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Kann man. Jeder sollte mal den Wikipedia-Artikel "Qualität" und die damit verbundenen Artikel lesen.

Arnd-Reas hat geschrieben: Es gibt doch Bewertungen zu allen möglichen Dingen des täglichen Lebens.
Autos, Lebensmittel, Versicherungen........

Und in all diesen Bereichen gibt es gute und schlechte Kandidaten.
Z.B. Autos. Da kann man z.B. die Zahl der Pannen pro 1000 km bewerten.
Bei einem Cache könnte man analog bewerten, ob die Dose wasserdicht ist.

Aber sonst? Ich hätte am liebsten einen schnelle Sportwagen.
Meine Schwester will ein Auto haben, in das ihre zwei Kinder mit dem ganzen Spielzeug (bis vor ein paar Jahren auch noch Kinderwagen) usw. passen.
Was ist denn nun das bessere bzw. qualitativ hochwertigere Auto? Der Sportwagen oder der Kombi?

Arnd-Reas hat geschrieben: Ich denke das Problem ist der einzelne Autofahrer, Esser + Trinker, Versicherungsnehmer oder Cacher.
Nicht der Cacher ist das Problem. Das "Problem" besteht einfach darin, daß jeder andere Präferenzen hat.

Arnd-Reas hat geschrieben: Ich finde diejenigen, die diese "schnellen Micros", ohne Hintergrund und Aufwand in der Gegend platziert, gerne machen, könnten doch durchaus die Ehrlichkeit sich selber gegenüber aufbringen und diese Caches trotzdem als "nicht wirklich von hoher Qualität" bewerten.
Ich bin ganz ehrlich: Ich mag einfach zu findende Caches und ich mag vor allem Micros.

Arnd-Reas hat geschrieben: Ein Multi, bei dem ich sehe das der Cacheleger sich wirklich Mühe gegeben hat, handwerkliches KnowHow hat einfliessen lassen,
Sowas habe ich kürzlich gefunden. Einer der ganz wenigen Multis die mir wirklich gut gefallen haben.

Arnd-Reas hat geschrieben: einiges an Geld in ihn investiert hat, mich über Stunden beschäftigt, mich verzweifeln und dann wieder jubeln lässt,
Genau auf sowas kann ich verzichten.

Arnd-Reas hat geschrieben: Es ist also nicht erforderlich, dass Qualitätskriterien von jedem anerkannt werden um ihnen Gültigkeit zu verschaffen.
Man sollte Qualität nicht mit "gefällt mir bzw. gefällt mir nicht" verwechseln.
Das sind zwei verschiedene Dinge. Nochmal ein Auto-Beispiel:
Ein schlecht verarbeiteter Sportwagen ist sicher von geringerer Qualität als ein hochwertig verarbeiteter Kombi. Trotzdem gefällt mir der Sportwagen besser.

Was nützt mir ein Cache, der "hochwertig verarbeitet" ist, wenn er mir nicht gefällt?
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von Arnd-Reas » Do 5. Mär 2009, 19:01

radioscout hat geschrieben: Man sollte Qualität nicht mit "gefällt mir bzw. gefällt mir nicht" verwechseln.
Eben.
radioscout hat geschrieben: Das sind zwei verschiedene Dinge. Nochmal ein Auto-Beispiel:
Ein schlecht verarbeiteter Sportwagen ist sicher von geringerer Qualität als ein hochwertig verarbeiteter Kombi. Trotzdem gefällt mir der Sportwagen besser.
Ein Auto hat (nach-)messbare Eigenschaften.
Es können Teile auf Passgenauigkeit und daraus resultierende Lebensdauer vermessen werden. Und so gibt es schlechte oder gute Kombis oder schlechte oder gute Sportwagen.
Bleiben wir beim Beispiel Sportwagen.
Aus 3l Hubraum 350 PS zu holen, Fahrwerk, Dämpfer und Bremsen auf hohe Geschwindigkeiten auszulegen ist, bei der ungefähr gleichen Menge an Stahl, Kunststoff und Elektronik, nur zu leisten, wenn die Qualität der Bauteile hoch ist. Genau das (und einiges mehr) ist es auch, was den Porsche teurer macht als den Passat Variant.

radioscout hat geschrieben: Was nützt mir ein Cache, der "hochwertig verarbeitet" ist, wenn er mir nicht gefällt?
Wie Du bereits richtig bemerkt hast:
Man sollte Qualität nicht mit "gefällt mir bzw. gefällt mir nicht" verwechseln.
Nur weil dir ein Cache mindere Qualität gefällt, hat er keine hohe Qualität und nur weil die ein aufwendiger Multi nicht gefällt, muss er nicht schlecht sein. Kann aber natürlich!



Mein Problem bei Sache bleibt dein Versuch der Gleichschaltung.
Es wird nämlich von dir versucht verschieden Caches gleichzuschalten.
Du würdest den 1/1er von guter Qualität gerne genau so einordnen wie den 4/4er von guter Qualität.
Das ist, gelinde gesagt, denen gegenüber die einen guten 4/4er legen, eine Unverschämtheit.

Ich nehme dir übrigens nicht wirklich ab, dass Du diese Caches alle als gleich in ihrer Qualität einordnest.
Du wirst sicher um die Qualitätsunterschiede wissen, nutzt aber deren schlechte Beweisbarkeit hier aus.
Das ist ungefähr so, als Philipp Morris so lange die Krebsgefährdung seiner Marlboros abgestritten hat, bis die obersten Gerichte die Nase voll hatten und das entschieden haben, was sowieso aller wussten.

Du kannst deine Position sicher noch lange Zeit so vertreten, glaubwürdiger wird sie für mich aber nicht.


Eine Geocacheszene ohne 1/1er kann gut leben.
Eine die nur aus 1/1ern besteht wird mit dem Hobby was wir so gerne ausüben, nach kurzer Zeit, nichts mehr zu tun haben.

HHL

Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von HHL » Do 5. Mär 2009, 19:07

Arnd-Reas hat geschrieben:[[…]
Es wird nämlich von dir versucht verschieden Caches gleichzuschalten.
D[…]
OT: dir ist offensichtlich nicht klar, was man unter »gleichschalten« versteht (verstand). benutze doch einfach das wort »gleichsetzen«.

frohes jagen

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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von radioscout » Do 5. Mär 2009, 19:27

Arnd-Reas hat geschrieben: Nur weil dir ein Cache mindere Qualität gefällt, hat er keine hohe Qualität und nur weil die ein aufwendiger Multi nicht gefällt, muss er nicht schlecht sein. Kann aber natürlich!
Wie misst Du die Qualität eines Caches? Am D/T-Wert?

Arnd-Reas hat geschrieben: Du würdest den 1/1er von guter Qualität gerne genau so einordnen wie den 4/4er von guter Qualität.
Das ist, gelinde gesagt, denen gegenüber die einen guten 4/4er legen, eine Unverschämtheit.
Bitte was? Wie kommst Du darauf? Und meine Meinung ist also eine Unverschämtheit? Weil ich einfache Caches bevorzuge?
Ob Du es glaubst oder nicht: Mich interessiert die Dose. An zweiter Stelle kommt dann eine muggelfreie Location. Alles andere ist sekundär.

Arnd-Reas hat geschrieben: Ich nehme dir übrigens nicht wirklich ab, dass Du diese Caches alle als gleich in ihrer Qualität einordnest.
Du wirst sicher um die Qualitätsunterschiede wissen, nutzt aber deren schlechte Beweisbarkeit hier aus.
[...]
Du kannst deine Position sicher noch lange Zeit so vertreten, glaubwürdiger wird sie für mich aber nicht.
Du glaubst also besser als ich zu wissen, was ich mag und was nicht?

Arnd-Reas hat geschrieben: Eine Geocacheszene ohne 1/1er kann gut leben.
Eine die nur aus 1/1ern besteht wird mit dem Hobby was wir so gerne ausüben, nach kurzer Zeit, nichts mehr zu tun haben.
Ich kann sehr gut auf alles über 2/2 verzichten und hätte kein Problem mit ausschließlich 1/1-Caches.
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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von Buschpirat » Do 5. Mär 2009, 19:36

Wir sind alle Geocacher, aber wir haben längst nicht das gleiche Hobbie... :bier:
Im Wald wirft der Mensch seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und wird,
in welchem Lebensalter er auch stehen mag, wieder zum Kind.
In diesem Wald kehren wir zu Vernunft und Vertrauen zurück.
Ralph W. Emerson
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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von jmsanta » Fr 6. Mär 2009, 08:37

Zurück zum Thema bitte!
Beleidigungen: siehe Quarantäne
Auch für Grundsatzdiskussionen zur deutschen Sprache ist der Geotalk irgendwie nicht das richtige Forum, da auch mit Beleldigungen verbudnnen, siehe ebenfalls Quarantäne.
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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von Mr_Power » Fr 6. Mär 2009, 10:59

Vergesst nicht: ich habe die Frage im Anfangspost so gestellt um zu polarisieren, damit jeder seine Meinung äußern kann.
Eine Homogenisierung der Meinungen war und ist nicht mein Ziel!

Sicher ist es schier unmöglich ein "Qualitäts"-System für Caches zu entwickeln, kann doch auch ein Innenstadtmicro, der einen in den Wahnsinn treibt maximale Freude bereiten, wenn er gefunden.
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Christian und die Wutze
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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von Christian und die Wutze » Fr 6. Mär 2009, 11:14

Mr_Power hat geschrieben:Also erzählt mal bitte. Was meint ihr:
° Mögt ihr Drive-ins (ich meine keine TB-Hotels an Fernstraßen)?
° Lieber schnell den 1/1er jagen, oder auch mal ne Woche grübeln bis man die Dose findet?
° Qualität, oder Statistikpunkt?
° Wie lange knabbert ihr an der Ermittlung der Finalkoordinaten bevor der Cache auf der Ignore List aufwacht?
° Manchmal
° Beides. Hängt von der Art des Rätsels/Caches und der Umgebung ab. Zu manchen Caches bin ich auch 5 oder 6 mal gefahren, bei anderen würde ich nicht mal einen 2. Versuch machen. Und da ist es mir egal, ob Multi, Mystery oder Traditional!
° Warum sollte sich das gegenseitig ausschließen?
° Unterschiedlich. Caches wie Enigma#1 oder die Aachen Personalities Serie interessieren mich nicht. Da fange ich gar nicht erst an. GC1F98R, GCDE5F, GC180JN und GCT2WP dagegen haben mir viel Spaß gemacht und es wird sich zur Not durchgebissen. Dazwischen ist alles möglich.

Ach ja: Die Qualität eines Caches äußert sich weder im Typ, noch in der Größe der Dose!
persönlicher Held des Tages[TM] und Spielverderber

Du möchtest auch Spielverderber sein? Bitte schön.

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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von RH-Wiesie » Mo 9. Mär 2009, 12:55

Christian und die Wutze hat geschrieben:Ach ja: Die Qualität eines Caches äußert sich weder im Typ, noch in der Größe der Dose!
Das finde ich auch.
Es gibt nur wenige Parameter, die man miteinander vergleichen kann, um die Qualität eines Caches zu beurteilen.
Mir fällt dazu so spontan echt nur wenig ein:
- Ist der Cache Wetterfest? (Wenn das Logbuch nur noch Papiermatsch ist, macht Loggen keinen Spaß)
- Wird er oft gemuggelt? (Besonders wichtig für die Owner der Coins und TB´s
- Werden die Regeln eingehalten? (Es gibt erstaunlich viele Caches, bei denen das nicht der Fall ist)

Mehr fällt mir spontan schon gar nicht ein.

Micro-Caches finde ich nicht automatisch schlechter als große Dosen. Obwohl es natürlich spannender ist, große zu finden, weil man nie weiß, was noch so alles drin ist. Aber der Qualität tut das keinen Abbruch.
Auch ob ein Cache leicht zu finden oder leicht zu erreichen ist, kann man da nicht mit einbeziehen, genauso wenig die Kreativität des Owners. Ob das toll ist oder nicht, hängt nun mal immer von den Vorlieben des Cachers ab.

Ich persönlich logge sowohl große als auch kleine Dosen.
Ich logge auch welche im Vorbeigehen, ziehe aber auch mal los, um einen Bestimmten zu loggen, über den ich einige Zeit nachgegrübelt habe.
Ich mag lieber kreative Ideen und größere Dosen als kleine Mikros am Straßenrand. Aber da ich auch ein Baby und ein Kleinkind habe, kann ich oft nur die Nur-Mal-So-Dosen loggen. Dann würde ich es schade finden, wenn es die nicht gäbe.
Viele Grüße RH-Wiesie

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Re: Statistikpunkte, und wo bleibt die Qualität?

Beitrag von Trracer » Mo 9. Mär 2009, 16:12

Mr_Power hat geschrieben:
° Lieber schnell den 1/1er jagen, oder auch mal ne Woche grübeln bis man die Dose findet?
Unterschiedlich, ich liebe aber 1/1, denn wenn ich in dienstlich wertvoller Kleidung unterwegs bin, ermöglichen mir diese, wenn etwas Zeit ist doch noch einen Cache zu machen. Dabei gab es dann doch schon den ein oder anderen schönen Ort zu betrachten.

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