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Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

awiline
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Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von awiline » Di 10. Mär 2009, 00:19

Gelegentlich werde ich per mail nach einen Tipp zu einem Rätselcache gefragt.

Und den gebe ich auch sehr gerne - sofern es sich um einen meiner eigenen Caches handelt.

Aber bei fremden Rätselcaches habe ich da ein Problem! Meiner Meinung sollten die owner (bzw. ownerinnen) als "geistige Eigentümer" selbst entscheiden, ob oder wie sie weiterhelfen möchten.
Das ist also meine eigene, innere Spielregel - und wenn ich selbst Hilfe möchte, halte ich mich auch daran.

Ich verstehe ja, wenn jemand unterwegs bei einem Multi nicht weiterkommt und telefonisch irgendeinen erreichbaren Cacher nach Hilfe fragt.
Aber zu Hause vor dem Rechner hat man doch immer die Option, erst mal den Cacheowner anzuschreiben. Deshalb frage ich mich, warum das nicht jeder Hilfesuchende macht. Mein Verdacht ist, dass es manchen zu peinlich ist, dem owner gegenüber zuzugeben, dass sie nicht von alleine auf des Rätsels Lösung kommen - eine Haltung, die ich persönlich nicht unterstützen möchte.

Bei manchen Nachfragen die echt unverschämt sind, fällt es mir nicht schwer, abzulehnen.
Z. B. hat mich mal jemand - überspitzt formuliert - gefragt: "Kannst Du mir die Lösung zu <$Mathe-Rätsel-Klassiker> verraten? Ich hab keinen Plan und auch keine Lust, mich länger damit zu beschäftigen". Da ist mir das 'Nein' ziemlich leicht gefallen ;) . )

Trotzdem ist es immer wieder ein kleines Dilemma - gerade wenn jemand fragt, den ich persönlich kenne und symphatisch finde.

Deshalb interessiert es mich, wie ihr über das Thema denkt. Geht die Tendenz eher zu "das sollte man nicht so eng sehen - ist doch nur ein Spiel" ?
Oder gibts auch Cacher, die meine Meinung unterstützen?

Und besonders neugierig bin ich auf die Meinung von Rätsel-Cache-Ownern!

Viele Grüße

awiline

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Christian und die Wutze
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von Christian und die Wutze » Di 10. Mär 2009, 00:30

Bei den ersten Findern (also N=2 bis ca. 10) fände ich es nicht nett, wenn die sich Hinweise von N-1 holen würden, aber dagegen könnte ich trotzdem nichts machen. Danach ist mir das egal. Ich freue mich, wenn jemand alleine darauf kommt und das Rätsel dann auch schön findet, aber letztendlich ist das Hobby doch "draußen Dosen suchen".
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Fritz73
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von Fritz73 » Di 10. Mär 2009, 06:33

Da man es als owner eh nicht überwachen oder unterbinden kann - so what?

Ist ja eine Frage der Ehrlichkeit letztlich beim loggen zu sagen, ob mit oder ohne Hilfe gelöst. Ich habe auch schon drei Mal die Hilfe des owners gebraucht.Und wenn man zu Zweit unterwegs ist, wie ist es dann? :/

Nicht ärgern! Schließlich ist es ja auch ein Kompliment, wenn Andere Hilfe benötigen. Von wem auch immer!
Bevor es Andere tun: ICH bin nicht von Anfang an dabei! ICH habe nicht 1000+ Founds! ICH habe keine eigenen Caches, Coins oder TB'! ICH bin unwürdig zu posten...

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Astartus
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von Astartus » Di 10. Mär 2009, 07:09

Solange es nur ein Stupps ist, der den Fragenden selber auf den richtigen Weg zur Lösung bringt, ist doch eigentlich alles in Ordnung. Ab und zu steht man halt vor einer Steinmauer, und warum soll man da sofort den Erbauer der Mauer nach Lücken fragen, wenn andere Cacher evtl diese Lücken kennen.

Direkt nach Lösungen zu fragen ist natürlich ein "No-Go" (außer man kann glaubhaft versichern, dass man auf die Lösung des Rätsels aus gesundheitlichen Gründen nicht selber kommen kann - z.B. bei Stereoskopiebildern, da würde ich mich aber direkt an den Owner wenden)..

jmsanta
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von jmsanta » Di 10. Mär 2009, 08:45

Astartus hat geschrieben:[...]z.B. bei Stereoskopiebildern, da würde ich mich aber direkt an den Owner wenden)..
du meinst SIRDS?
stereo_jms.png
stereo_jms.png (27.65 KiB) 1769 mal betrachtet
na, was steht da wohl?
ich kann es mit den abenteuerlichsten Augenverrenkungen nicht sehen - aber...

In diesem würde ich dem Fragenden einfach die Bedienung von Gimp/Paintshopro/Corel Photopaint/Photoshop (Elements) kurz erklären. - Einer der die Bilder auch nicht sieht, sich aber sehr wohl weiß sich die Technik zu nutze zu machen...









stereo_jms2.png
stereo_jms2.png (21.27 KiB) 1761 mal betrachtet
wen's interessiert wie das geht --> PN oder einen Thread im Software-Unterforum
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gartentaucher
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von gartentaucher » Di 10. Mär 2009, 09:00

jmsanta hat geschrieben:na, was steht da wohl?
ich kann es mit den abenteuerlichsten Augenverrenkungen nicht sehen - aber...
Obwohl ich solche Bilder immer sofort sehe, kann ich auf deinem nur mit viel Mühe etwas leicht Verschwommenes erkennen.

Wenn mich jemand von unterwegs anruft, weil er vor so einem Bild steht und da überhaupt nichts rausbekommt, würde ich ihm ohne Gewissensbisse die Lösung verraten. Ist doch Käse, wenn der dann heimgehen und den Cacheleger um die Lösung anflehen muss, um dann noch mal dort hinzufahren.

Wer fragt, wie man 20-7*5 rechnet, dem würde ich den Rechenweg erklären, aber nicht die Lösung präsentieren.

Wer die Geburtsjahre von Dieter Bohlen und Karl May benötigt, für den würde ich mal schnell googlen. Solche Aufgaben in freier Wildbahn finde ich generell Käse.

Wer wissen will, wo sich denn genau der Cache versteckt, dem würde ich einen Tipp geben, bzw. sagen, dass er nicht unter dem eindeutigen Stein an der Regenrinne ist, sondern so, dass ich das Versteck genial fand. (Den Fall hatte ich mal. Da wusste der Cacher, der mich kannte, genug, um zielführender suchen zu können.)

Es kommt aber immer drauf an. Als ich mal vor einem Cache in einer mittelalterlichen Mauer stand und ausgiebig die Gegend abgesucht hatte, habe ich mich per Telefon vergewissert, dass ich wirklich alle Mauerritzen auspopeln soll. Da wollte ich den Flurschaden etwas begrenzen. Das finde ich legitim. Aber irgendwo anrufen, nur weil ich nach 1 Minute Suche keine Lust mehr habe, würde ich nie machen.


Was die Finder meiner Caches machen, weiß ich nicht und will ich gar nicht wissen. Das ist besser für den Blutdruck.
LG Friederike - gartentaucher

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jmsanta
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von jmsanta » Di 10. Mär 2009, 09:11

gartentaucher hat geschrieben:
jmsanta hat geschrieben:na, was steht da wohl?
ich kann es mit den abenteuerlichsten Augenverrenkungen nicht sehen - aber...
Obwohl ich solche Bilder immer sofort sehe, kann ich auf deinem nur mit viel Mühe etwas leicht Verschwommenes erkennen.
das glaube ich dir jetzt einfach mal, kann ich nicht überprüfen - aber ich würde einen Cache mit so einem Rätsel eh nie erstellen. So ein Rätsel unterwegs empfände ich als absolute Schikane und würde meine Ignoreliste um einen weiteren Cache bereichern.
Erstellt habe ich das Bild im Übrigen mit Corel Photopaint. Zur Lösung wird das gleiche Bild in eine zweite Ebene gelegt, die Bilder voneinander subtrahiert und gegeneinander verschoben bis die Lösung im Klartext erscheint.

gartentaucher hat geschrieben:Es kommt aber immer drauf an. [...]Aber irgendwo anrufen, nur weil ich nach 1 Minute Suche keine Lust mehr habe, würde ich nie machen.
Full ACK!
gartentaucher hat geschrieben:Was die Finder meiner Caches machen, weiß ich nicht und will ich gar nicht wissen. Das ist besser für den Blutdruck.
:lachtot: stimmt
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von pl1lkm » Di 10. Mär 2009, 12:49

Hallo Leute,

ich bin auch hilfsbereit was meine ?-Cache angeht. Die Lösung verrate ich allerdings nicht sondern helfe nur wieder auf den richtigen Weg.

Wenn wer mitten im Gelände am suchen ist veruche ich ebenso zu helfen - auch wenn es nicht mein Cache ist.

Ich selber hänge seit 2 Tagen an einen ?-Cache fest. So wie ich das sehe werde ich heut abend den Owner anmailen und um einen Tip fragen. Ich glaub ich hab mich da in meine Versuche verrannt.

Gruß Robert

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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von Biggi_H » Di 10. Mär 2009, 17:40

Bin Rätsel-Cache-Owner ;-) und Rätsel-Cache-Gernlöser

Ich denke, der erste Weg sollte immer sein, den Owner anzusprechen.
Sollte der nicht reagieren so sind auch "fremde Tipps" erlaubt.
Fertige Lösung, einfach so -> ist tabu.
Oft bringt auch der Austausch mit gleichzeitig Rätslenden den passenden Ansatz.

Für den Owner ist es doch wichtig, zu wissen, was die Cacher denken, wie sie den Lösungsansatz suchen und wo is ggf. hängen.

Wenn man Hilfe bekommen hat, sollte man auch so ehrlich sein, das im Log zu erwähnen.

Ich selbst versuche, so gut wie möglich ohne Tipps auszukommen und dafür lieber etwas länger zu grübeln. Gelingt aber auch nicht 100% ig ...

Gruß Biggi
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Re: Tipps zu "fremden" Rätselcaches geben?

Beitrag von radioscout » Di 10. Mär 2009, 18:06

Wahrscheinlich fragen viele nicht den Owner weil sie von vielen Ownern weniger schöne Antworten bekommen haben und sowas nicht wieder bekommen wollen.
Was liegt da näher als vorzugsweise jemanden zu fragen, den man kennt und von dem man weiß, welche Antwort man zu erwarten hat?

Tip: In die Beschreibung schreiben, ob und welche Hilfe wann zu erwarten ist.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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