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Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

eMundeS
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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von eMundeS » Do 7. Mai 2009, 17:50

Alpini hat geschrieben: Auch wenn Du es nicht hoeren willst...
ich will alles hören :D
Alpini hat geschrieben: zu a) weil man dort meist einen Micro an einem Baum oder ner Leitplanke sucht mit sagen wir x-beliebiger Location.
das ist doch ein ganz anderes Thema. Ich mach auch lieber schöne Caches, was hat das mit FTF zu tun?
Alpini hat geschrieben: Sorry das macht fuer mich nur Sinn, ....
autsch, da ist es wieder, das Wort "Sinn" in Verbindung mit Geocaching :irre:
Alpini hat geschrieben: zu b) Ich gebe zu das kann durchaus ein Lernprozess sein, der zu meiner Position bei a fuehrt. Der ein oder andere (erfreulich viele hier) kommt dahin, wieder ganz andere eben nicht.
Versteh ich nicht. Egal, bin wahrscheinlich ein "ganz anderer" :^^:

Ein anderer Aspekt warum ich sehr gerne FTF suche ist die besondere Herausforderung, ohne Hints, Logs und mit den ganzen Unwägbarkeiten eines noch nicht "ausgetesteten" Caches.
Aber alles nur weil es Spaß macht, nicht Sinn....
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jmsanta
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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von jmsanta » Do 7. Mai 2009, 20:22

eMundeS hat geschrieben:[...]Aber warum muss man jetzt gleich allen die das anders sehen unterstellen sie seien Verrückte, die sinnlos Sprit verfahren und zuviel Freizeit haben?
darum ging es doch gar nicht!
Im Ursprungsposting verweigerten FTF-Jäger einem nachfolgenden Cacher es zu wagen sich an eine Station anzunähern während sie noch daran rätseln.
DAS ist krank!
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von stoerti » Do 7. Mai 2009, 20:32

Wobei da die Frage aufkommt, was kranker ist/wäre.

Das verweigern oder das auf die Zwölf hauen bei den Verweigerern :D
Manchmal findet man auf der Suche nach einem lost place sein Traumhaus.
Schloss in Brandenburg, 400 Jahre alt, 1.000qm Wohnfläche, verlassen seit 1991, gekauft 2/2012, Restaurierung andauernd.

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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von Beleman » Do 7. Mai 2009, 20:46

eMundeS hat geschrieben:Einem FTF nachzujagen ist jedenfalls nicht weniger verrückt als die gleiche Dose eine Woche später zu suchen.
Eine Woche später (oder auch ein halbes Jahr später, je nachdem) habe ich die nicht mehr ganz so neue Dose dann in eine Tour mit mehreren anderen Dosen mit eingebaut. Weniger Zeitaufwand, weniger Spritverbrauch, weniger Stress, mehr Spaß. :D

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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von Stramon » Do 7. Mai 2009, 20:50

jmsanta hat geschrieben: Im Ursprungsposting verweigerten FTF-Jäger einem nachfolgenden Cacher es zu wagen sich an eine Station anzunähern während sie noch daran rätseln.
DAS ist krank!
Absolut!
Ich finde das unglaublich!

Ohne Worte,
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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von cyberberry » Fr 8. Mai 2009, 13:09

So, jetzt hab ich mich durch die ganzen Posts durchgekämpft, auch die kurze Abschweifung in den hohen Norden, und oute uns mal als begeisterte FTF-Jäger. :hilfe: :D

Allerdings hat das aus einem bestimmten Grund in letzter Zeit stark nachgelassen. Der Grund ist nicht minder verrückt als bei Wind und Wetter auszurücken um einen First To Find zu landen, wir haben das Ziel ein Perfect Year zu schaffen, sprich, jeden Tag mindestens einen Cache zu finden. Aktueller Stand: 135. Tag in Folge.
Da wir aber durchaus mal Tage haben, an denen es uns eher schwer fällt raus zu gehen oder wir schlich kaum Zeit haben, lassen wir die neuen Dosen in unserer schon sehr ausgedünnten Homezone liegen um sie genau an solchen Tagen zu suchen.

Hier im Umkreis gibt es durchaus Cacher, die selbst weiteste Strecken nicht davon abhalten einen FTF zu machen, das machen wir normalerweise nicht. Unsere Versuche beschränken sich meist auf einen Radius von ca. 10km.

Die meisten Cacher, die über FTF-Jäger motzen, sind meist nur enttäuscht, dass sie immer zu spät kommen! ;)

Die schönsten FTFs sind die, die man bei extrem schwierigen oder anstrengenden Caches macht, Caches die schon seit Wochen, Monaten oder Jahren nicht gefunden wurden. In der Toskana haben wir uns unglaublich über einen Silberlogeintrag gefreut, da wir dafür einen richtig tolle Bergwanderung machen mussten und der erste Fund fast ein Jahr zurück lag.
Letztes Wochenende haben wir in einem super Team einen 5/5er Nachtcache gefunden, der schon fast 8 Wochen veröffentlicht war. Das sind dann Caches, die einem noch lange in Erinnerung bleiben.

Was viele vergessen, FTF-Jagden enden oft in einer Enttäuschung, speziell bei nicht betagetesteten Multis oder Tradis, bei denen die Koords nicht stimmen...meist Dosen von Newbies. Auch schon vorgekommen: Noch nicht ausgelegte Dosen bei bereits veröffentlichten Caches.

Aber besonders bei neuen Multis und/oder Nachtcaches machen FTF Versuche Spaß, da man da den Cache so vorfindet, wie er vom Owner erdacht und gelegt wurde. Es gibt keine Hilfen, keine Cacherautobahnen, niedergetrampelte Vegetation oder ähnliches.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum diese Diskussion immer wieder aufkommt? Lassen wir doch jeden das Spiel spielen wie es ihm gefällt. Als ich vor kurzem einem Arbeitkollegen von unserem Hobby erzählte, war seine erste Frage, ob es da auch Wettbewerbe gäbe... :kopfwand:

Egal was wir machen, es gibt immer einen, der sich darüber aufregt. Da regen sich Leute auf, weil wir einen Teamaccount haben, das wir auf FTF Jagd gehen, das wir 100+ Caches an einem Tag machen, das wir 3500km Sprit verbrennen um in 3 Tagen in 9 Ländern zu cachen, das wir jetzt auch noch klettern....mal sehen was wir als nächstes "verbrechen".

Am Anfang haben wir uns darüber noch geärgert und aufgeregt, heute ist uns das herzlich egal, da wir dieses Hobby betreiben damit wir Spaß haben und nicht um anderen einen Gefallen zu tun.
Wir haben schon Cacher getroffen, die sind sowas von unentspannt, die rennen wie getrieben durch den Wald, nur um möglichst schnell die Statistik zu puschen, kommen auf ein Sturzbier auf eine Event, loggen und verschwinden sofort wieder, andere motzen über alles mögliche und haben scheinbar gar keine echte Freude am Geocachen, wieder andere müssen andere mit immer neuen Spielzeugen beeindrucken und quatschen einen zu, auch wenn man das alles gar nicht wissen will, dem nächsten fehlt nur noch ein Sturmgewehr zur Vervollständigung seines Erscheinungsbilds, da er immer in voller Spezialforces-Outfit cachen geht.... beleibig erweiterbar. Eben ganz wie im richtigen Leben gibt es auch beim Cachen Menschen, die immer den Vergleich suchen, immer besser, schneller, reicher als andere sein müssen. Die tun mir wirklich leid.

So, jetzt müssen wir aber los, irgendwo in Timbuktu wartet noch ein FTF im Baum, auf dem Weg dahin kommen wir durch 57 Länder, suchen 297 Dosen und tanken 435 Liter bestes Diesel.... :lachtot:

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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von BrianEquator » Fr 8. Mai 2009, 13:23

cyberberry hat geschrieben:Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum diese Diskussion immer wieder aufkommt?
Die folgenden Beispiele beziehen sich nicht auf Euch, aber ich schätze mal, das diese Diskussion daran liegt, dass die FTF-Jagd immer wieder von einigen Cachern übertrieben wird. Da wird schonmal mit dem Auto in ein Naturschutzgebiet oder nächtens in den eigentlich gesperrten Wald gefahren oder wie hier im Thread ein Cacher davon abgehalten, den Cache für sich zu suchen. Es gibt sicher noch weitere Entgleisungen und diese führen vermutlich dann zu solchen Diskussionen. Sowas macht sich natürlich nicht besonders gut.

Hier in der Gegend liegen nicht so viele anspruchsvolle Dosen. Es gibt eine Gruppe von Personen, die meistens die FTFs unter sich aufteilen. Deswegen versuche ich das meist gar nicht mehr. Ein Problem habe ich damit überhaupt nicht. Wenn mir denn zufällig doch mal ein FTF unterkommt, auch schön. Aber für einen FTF extra fahren, das mache ich nicht mehr.

Aber es ist ein Hobby mit vielen Facetten. Ich rätsele gerne, andere klettern lieber. Wieder einige versuchen FTFs oder ein Perfect Year. Ist doch prima, dass dieses Hobby viel zu bieten hat. Allerdings kann ich Auswüchse wie die oben beschriebenen nicht verstehen und finde sie nicht in Ordnung.

Ciao, Lars

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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von stoerti » Fr 8. Mai 2009, 13:57

Also eines muss ich dazu auch mal sagen, nämlich was die Militärklamotten angeht.
Ich habe beim cachen meistens eine Feldhose an und manchmal auch die passende Feldjacke (US Army, muss ja stilecht sein).
Die habe ich aber deshalb an, weil die Klamotten funktionieren. Wenn die nass werden, trocknen die ruck zuck, wenn sie dreckig werden, vollkommen egal, sieht man eh nicht, und wenn die doch mal zerreissen, dann kosten sie nix.
Ich habe aber nicht nur beim cachen diese Sachen an, zumindest die Hose, wegen guter Passform, wegen grosser Taschen, wegen Schnelltrockenfunktion, wegen Stabilität trage ich die auch, wenn ich einfach nur Outdoor unterwegs bin.
Ich meine jetzt nicht in der Stadt sondern im Gelände.

Zur Zeit habe ich jeden Tag meine Meindl Engadin Men (Trekkingschuhe) an, auch im Büro, weils in 3 Monaten wieder nach Lappland geht. Da muss ich die Dinger 20 Stunden am Tag tragen und in 3 Tagen die 110km bewältigen; Querfeldein, Crosstrail, Berge, Geröllfelder, Wasser, Sümpfe, Wüste. Da mag sich der ein oder andere amüsieren, mokieren, das doof finden, ich nenne es Training. Denn die Dinger wiegen mal eben 2kg.

Wenn ich hier in Berlin zum cachen unterwegs bin, trage ich eine BW Hose, da sind grosse Taschen dran und wenn die dreckig wird, vollkommen egal. Und irgendwie falle ich damit (zumindest in Berlin) gar nicht auf. :p
Manchmal findet man auf der Suche nach einem lost place sein Traumhaus.
Schloss in Brandenburg, 400 Jahre alt, 1.000qm Wohnfläche, verlassen seit 1991, gekauft 2/2012, Restaurierung andauernd.

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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von Kenjin » Fr 8. Mai 2009, 16:39

cyberberry hat geschrieben:Die meisten Cacher, die über FTF-Jäger motzen, sind meist nur enttäuscht, dass sie immer zu spät kommen! ;)
Also ICH gehöre nicht zu denen, die jemanden einen FTF neiden. Wenn DAS die liebe Seele beruhigt - Man machen. Ich mache meine Caches - bis auf wenige Ausnahmen - immer von Zeit und Lust abhängig. Und wenn ich dann mal 3 Monate nicht cache, ist MIR das allemal egal.
cyberberry hat geschrieben:Als ich vor kurzem einem Arbeitkollegen von unserem Hobby erzählte, war seine erste Frage, ob es da auch Wettbewerbe gäbe... :kopfwand:
Gegenfrage: Ist das nicht genau das, was FTF-Jäger (zum Teil) daraus machen? Einen Wettbewerb? Schau mal - 2150 Geocaches gefunden, davon 1523 FTFs! Bin ich nicht ein toller Hecht?

Ich lächle da nur müde drüber, und sage, schlag Dir ein Ei drauf. Nur ab einem bestimmten Punkt - Abhalten vom Cache - ist dann, egal ob FTF oder nicht, einfach Schluss mit Lustig. Denn Cacher die sowas abziehen machen auf alle Fälle einen Wettbewerb drauss. Und beim nächsten Event wird dann als erstes gefragt, wieviel FTFs / Caches man gefunden hat. Wenn man dann unter den Punkten des Fragenden liegt, wird das Gespräch abgebrochen, weil man in der "Rangliste" drunter liegt. :kopfwand: :kopfwand:

eMundeS
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Re: Gehts beim Geocachen nur noch um FTF?

Beitrag von eMundeS » Fr 8. Mai 2009, 16:58

Kenjin hat geschrieben:... Nur ab einem bestimmten Punkt - Abhalten vom Cache - ist dann, egal ob FTF oder nicht, einfach Schluss mit Lustig. Denn Cacher die sowas abziehen machen auf alle Fälle einen Wettbewerb drauss. Und beim nächsten Event wird dann als erstes gefragt, wieviel FTFs / Caches man gefunden hat. Wenn man dann unter den Punkten des Fragenden liegt, wird das Gespräch abgebrochen, weil man in der "Rangliste" drunter liegt. :kopfwand: :kopfwand:
Diese Entgleisungen sind ohne jeden Zweifel abzulehnen.
Allerdings ist mir sowas noch nicht passiert, das sind wohl eher seltene Fälle.
Auf keinen Fall sollte man jeden Cacher, der sich über FTF freut, in diese Kategorie packen.
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