Zerstörte Caches entsorgen?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

umhasi
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Zerstörte Caches entsorgen?

Beitrag von umhasi » So 19. Jun 2005, 23:10

Hallo,
Heute standen Schatzi und Hasi vor dem Cache "Gleich beim Pfahl". Selbiger war komplett in seine Einzelteile erodiert. Alles war naß und glibschig. Wir haben ein Foto geschossen und dann das Teil wieder zurückgelegt.
Allerdings hatten wir gleich Zweifel, ob das so richtig war. Denn eigentlich sollte sowas ja als Müll entsorgt werden, oder? Nur leider hatten wir nichts dabei, um einen Ersatzcache an Ort und Stelle zu verstecken... :roll:
Also ein Dilemma: eigentlich wäre es doch Sache des Cacheinhabers, von Zeit zu Zeit nachzuschauen. Es gab bereits mehrere Einträge, daß der Cache feucht sei und ersetzt werden sollte.
Andererseits sagt der bloße Menschenverstand, daß man Müll nicht wieder zurücklegt.

Was würdet ihr in so einer Situation tun? Zurücklegen, weil es nicht euer Cache ist? Oder entsorgen, weil nichts mehr zu retten ist, auch wenn ihr keine Möglichkeit habt sofort einen Ersatzcache zu verstecken.

Grüße,
Umhasi
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Beitrag von account_deleted » So 19. Jun 2005, 23:25

Wenn es tatsächlich nur noch Müll ist, würde ich das Zeug mitnehmen, den Owner anmailen was damit geschehen soll und einen entsprechenden Log ins Internet setzen. Folge sollte dann natürlich eine Deaktivierung des Caches sein, weil ja schließlich nichts mehr zu finden ist :wink:
Ist die Box noch halbwegs brauchbar, Inhalt wenn möglich austauschen oder ergänzen und den Owner im Log um eine Cache-Kontrolle bitten.

Zai-Ba
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Beitrag von Zai-Ba » So 19. Jun 2005, 23:27

Selber reparieren!

Mich als Owner mürde das aber u.U. anpissen, da ich mich einigermaßen um meine Boxen kümmere und das bei mir so ankäme wie:"Du kümmerst dich ja eh nicht, bis total unfähig, ich zeig dir mal wie das richtig gfeht...!". Meistens kennt man ja den Owner wenn man bei sich in der Region cachen geht und weiß, ob er auf Wartungshinweise reagiert.

Wenn nicht damit zu rechnen ist, dass der Owner demnächst reagiert, oder die Dose so kaputt ist, dass das Logbuch den nächsten Regen nicht überleben würde (Gefahr im Verzug ;)), würde ich ihn mitnehmen, möglichst schnell den Owner informieren und ne Note posten. Dann die Box restaurieren (vielleicht lässt sich ja das Logbuch retten) und möglichst bald wieder versteckeln.

Bin bisher noch nicht in die Verlegenheit gekommen das zu tun, hab aber schon Caches gesucht die gerade von nichtOwnern restauriert wurden...

keep caching, Zai-Ba
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Beitrag von radioscout » Mo 20. Jun 2005, 01:29

Auf keinen Fall entsorgen. Auch ein kaputter Cache ist Eigentum seines Besitzers.
So lange er noch da ist, kann er geloggt werden.
Ich würde ihn nur trocken wischen und wieder zurück legen.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von mattes + paulharris » Mo 20. Jun 2005, 07:53

radioscout hat geschrieben:Auf keinen Fall entsorgen. Auch ein kaputter Cache ist Eigentum seines Besitzers.
So lange er noch da ist, kann er geloggt werden.
Ich würde ihn nur trocken wischen und wieder zurück legen.


Sehe ich (PaulHarris) auch so. Es ist Sache des Owners, den Cache ggfs. zu ersetzen. Wir haben auch schon "Notreparaturen" durchgeführt, aber nicht den Cache selbst mitgenommen.
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Beitrag von DL3BZZ » Mo 20. Jun 2005, 08:00

Dem schließe ich mich auch an.
Den Owner informieren, damit er ihn wieder ersetzen kann.

Bis denne
Lutze
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Beitrag von umhasi » Mo 20. Jun 2005, 09:41

Na, der praktisch einstimmigen Meinung folgend haben wir dann ja richtig gehandelt. Auch wenn es uns zutiefst widerstrebt. :(
Für die Zukunft werden wir dann wohl einen leeren Cachebehälter mit Minilog und Bleistift mitführen, um gleich vor Ort eine Reparatur durchführen zu können.

Grüße, Umhasi
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Beitrag von Sanne » Mo 20. Jun 2005, 19:25

umhasi hat geschrieben:Na, der praktisch einstimmigen Meinung folgend haben wir dann ja richtig gehandelt. Auch wenn es uns zutiefst widerstrebt. :(
Für die Zukunft werden wir dann wohl einen leeren Cachebehälter mit Minilog und Bleistift mitführen, um gleich vor Ort eine Reparatur durchführen zu können.

Grüße, Umhasi


Normalerweise würde ich auch sagen, wieder zurücklegen und den Owner informieren, damit dieser dann den Cache austauschen kann.

In diesem speziellen Fall wird diese Prozedur aber wohl etwas dauern - bei der Masse an Caches, die der Owner zu unterhalten hat! :lol:

Hier ist es wirklich angebracht, immer ein paar Dosen mit Logbuch dabei zu haben und im Zweifelsfall selbst eine nachzulegen... :roll:

(Hiilft auch, falls mal wieder ein Cache gemuggelt wurde...)
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Beitrag von radioscout » Mo 20. Jun 2005, 20:11

Sanne hat geschrieben:(Hiilft auch, falls mal wieder ein Cache gemuggelt wurde...)

Drop down caching... Das hat schon oft dazu geführt, dass es plötzlich 2 Dosen gab.
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Beitrag von Sanne » Mo 20. Jun 2005, 21:30

radioscout hat geschrieben:
Sanne hat geschrieben:(Hiilft auch, falls mal wieder ein Cache gemuggelt wurde...)

Drop down caching... Das hat schon oft dazu geführt, dass es plötzlich 2 Dosen gab.


Stimmt, wir haben auch schon mal zwei Dosen an einem Versteck gefunden! :lol:
In der Situation war das aber auch recht praktisch, da uns eine Stunde später an einem anderen Cache eine kaputte Dose erwartete - so hatten wir gleich Ersatz dabei... :wink:

Wenn ich selbst eine Dose an einem fremden Cache ersetze, dann nur, wenn der wirklich eindeutig weg ist, z.B. mehrmals nicht gefunden trotz eindeutigem Hint und Spoiler (und wenn ich weiß, daß der Owner nichts dgegen hat).
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