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Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Zappo
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von Zappo » Di 12. Mai 2009, 09:45

radioscout hat geschrieben:Mittlerweile bin ich sogar froh über identische Standardlogs. Bei über 1000 Watchlistmails pro Woche ist es angenehm, die Mail im Sekundentakt lesen zu können.
Ohne Dir nahetreten zu wollen - Du bist Dir schon im klaren, daß Du damit einen "Sonderfall" darstellst?

Liebe Grüße

Zappo
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Wintergrün
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von Wintergrün » Di 12. Mai 2009, 11:32

cyberberry hat geschrieben: Wie wir ... erfahren mussten, wissen das die Newbies oft einfach nicht besser. Natürlich kann man ihnen vorhalten, dass sie sich besser informieren könnten, aber nicht jeder neue Geocacher kennt alle relevanten Seite, FAQs, Foren oder Blogs.
ach, quark! Die Leute sind alt und erwachsen. Als Cacher mit dem Anspruch denken zu können und selbstständig zu, sein muss man nicht alles kennen und auch nicht alles vorgekaut bekommen. Die Onlinelogs der Vorcacher werden wohl alle dann und wann mal lesen. Und da kann man durchaus andere Vorbilder finden.

Ich glaube eher, dass die Minimallogger entweder zu faul sind, keine Beobachtungsgabe haben, beim Kampfcachen mehr die Statistik bedenken und Besonderes der einzelnen Caches ignorieren oder vergessen oder grundsätzlich Angst vor der Tastatur haben.

So. Denen hab ich es aber gegeben.
Wintergrün
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account_deleted

Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von account_deleted » Di 12. Mai 2009, 13:03

Wir könnten unzählige Beispiele bringen, aber nehmen wir mal eines von unseren eigenen Caches: nach einer 27km Wanderung auf dem Rheinsteig ist man so erledigt, dass nur noch ein "TFTC" drin war. Wir können das nicht nachvollziehen. Newbies sind auch dabei, aber ebenso Cacher, die dieses Spiel schon seit Jahren machen. Motivation für neue Caches ist das doch nicht - oder? Zum Glück gibt es auch zahlreiche andere Beispiele.

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von Beleman » Di 12. Mai 2009, 13:19

Ich gestehe: Vor Ort im Papierlog halte ich mich auch kurz. Sei es wegen potentieller Muggel, wegen des Wetters, wegen der Anstrengung oder wegen des blutdürstenden Viechzeugs, das einen ständig umschwirrt.
Andererseits bietet der Großteil der Logbücher gar nicht genug Platz, um mehr als Datum, Zeit, Name und bestenfalls noch eine kurze Anmerkung hineinzukritzeln. Und selbst in besseren Logbüchern im üblichen Kladdenformat ist eine Seite sehr schnell vollgeschrieben, zumal wenn noch das In/Out hinzukommt. Dass schonmal jemand mehrere solcher Seiten vollgeschrieben hätte, ist mir noch nicht aufgefallen.

Online ist das etwas anderes, da schreibe ich – so sich der Cache wirklich gelohnt hat und es viel zu berichten gibt – gerne mal ausführlicher, 1000+ Zeichen sind da nicht gar so selten (bisheriger Spitzenreiter mein aktuell letztes Log mit über anderthalb Manuskriptseiten). Es muss aber etwas zu erzählen geben; der xte gewöhnliche Tradi kann da eben nicht so liefern wie ein schöner Multi.

Bedauerlich finde ich durchaus ebenfalls, wenn die Cacher bei von ihnen gelobten Caches auch nicht mehr als ein, zwei Zeilen online loggen.
Vielleicht ist das manchmal aber besser so, bei vielen ist es mit passablen Schreibkünsten nicht weit her ... ;)
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von Teddy-Teufel » Di 12. Mai 2009, 13:25

Homer Jay hat geschrieben:...nach einer 27km Wanderung auf dem Rheinsteig ist man so erledigt, dass nur noch ein "TFTC" drin war. Wir können das nicht nachvollziehen.
Das Thema gibs hier schon.

Wer 27km wandert kann ja ruhig ins Logbuch ganz kurz schreiben, wer dann jedoch zuhause vor dem PC immer noch so geschafft ist, daß er nur vier Buchstaben schreiben kann, der tut mir echt leid, der muß irgendwie krank sein. Ich Ochse renne mit Gelenkbeschwerden zu den Caches, zugegeben nicht 27km, man soll jedoch immer in Bewegung bleiben. Wenn ich dann zu hause am PC die Caches logge, habe ich wieder soviel Energie, daß ich wenigstens etwas aufs Cachelisting eingehen kann bzw. mich bemühe etwas nettes ins Log zu schreiben. Copylogs schreibe ich nicht mal, wenn ich z.B. 20 Caches loggen müßte. Ich finde es schade, daß es solche Cacher gibt und kann nur sagen, sie stellen sich ein eigenes Armutszeugnis aus. Genau genommen verbietet der Anstand und die Würdigung der Owner.
Zappo hat schon Recht, er hat gesagt, ein Log ist die Visitenkarte des Cachers. Wer also Achtung erwartet, sollte auch bei einem anständig gemachten Cache entsprechend loggen. :irre:
Zuletzt geändert von Teddy-Teufel am Di 12. Mai 2009, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
Es gibt Cacher, bei denen gingen dem lieben Gott wohl die Zutaten aus! :lachtot:
Moin, moin! Achim

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von PzAufkl » Di 12. Mai 2009, 13:29

Und das ist bei Caches, bei denen es nix zu sagen gibt auch gut so. Ziel kann nicht eine flächendeckende Bedosung des Lebensraums sein.
Das ist durchaus richtig. Ich spreche allerdings von den Fällen, wo sich der Owner wirklich (verdammt) viel Mühe gegeben hat, um einen ansprechenden Cache zu gestalten, und hier halte ich es für angebracht, dies auch in Form eines mehrzeiligen individuellen Online-Logs zu honorieren.

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von TomiXNet » Di 12. Mai 2009, 18:04

Meinen Eintrag im Papier-Logbuch vor Ort halte ich auch möglichst kurz. Dafür schreibe ich dann in das Onlinelog auf gc eben ein paar Zeilen mehr.
Mein Navi: Garmin Oregon 200
Hobbys: Amateurfunk (DB9JA), Fotografie und Geocaching.

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von dr_megavolt » Di 12. Mai 2009, 19:13

Mir ist es ehrlich gesagt egal, ob bei mir jemand was kurzes oder was langes schreibt. Was mich aber echt langsam annervt, ist, daß man nicht einmal mehr schreiben kann, ob und was man rausgeholt oder reingetan hat und den Owner auch nicht benachrichtigen kann, wenn man z.B. den letzten Aufgabenzettel genommen hat oder die letzte Infokopie aus der Box, obwohl das dick und fett als Bitte dranstand. Das ist einfach nur arm und unsportlich.

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von BlueGerbil » Di 12. Mai 2009, 20:05

PzAufkl hat geschrieben:
Und das ist bei Caches, bei denen es nix zu sagen gibt auch gut so. Ziel kann nicht eine flächendeckende Bedosung des Lebensraums sein.
Das ist durchaus richtig. Ich spreche allerdings von den Fällen, wo sich der Owner wirklich (verdammt) viel Mühe gegeben hat, um einen ansprechenden Cache zu gestalten, und hier halte ich es für angebracht, dies auch in Form eines mehrzeiligen individuellen Online-Logs zu honorieren.
Da bin ich zu 100% bei Dir! Die Caches, die mir Spaß gemacht haben, wo´s was tolles zu erleben gab, die, die mich begeistert haben - da schreib ich auch ein paar Zeilen.

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von Helgules » Di 12. Mai 2009, 20:21

Ich halte es so wie die meisten die hier geantwortet haben :
Papier = Name / Datum / In / Out + Danksagung
Online = Was ich bei der Suche erlebt habe bzw. wenn etwas lustiges aufgefallen ist.

Das Problem ist viel mehr, das welches mir auch in dem Rest der Menschheit aufgefallen ist -> Achtung voreinander.

Ich denke, das die die hier geantwortet haben, auch die sind die schöne & lange Logs schreiben.
Diejenigen die sich mit Copylogs aushelfen, lesen meiner Ansicht nach auch nicht in den einschlägigen Foren nach und werden auf Themen wie dieses hier aufmerksam.
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Ein guter Cacher überlegt erstmal

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