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Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

bee2dee
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von bee2dee » Fr 15. Mai 2009, 15:14

Es kommt denke ich auf die Art des Caches an. Bei einer kleinen Traditional Filmdose welche direkt vom Autofenster geloggt werden kann und die eigentlich keinerlei mitdenken erfordert braucht man keinen Roman zu schreiben. Sollte ein Owner sich aber Mühe gegeben haben und man die Liebe zu diesem Cache auch bemerken, dann hat ein Owner schon ein ausführliches Log verdient. Auf die "TFTC" Logs steh ich selbst gar nicht und versuche immer noch was reinzuschreiben was speziell diesen Cache betrifft. Leider haut das nicht immer hin.

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trophisch
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von trophisch » Sa 16. Mai 2009, 08:38

also eigentlich logge ich im logbuch immer nur recht kurz. vielleicht ganz wenige worte aber sonst immer nur name, datum und uhrzeit. auch wenn das jetzt manchen gegen den strich geht finde ich es trotzdem besser so. oft ist eh schon viel zu wenig platz auf dem streifen und da finde ich das so ok. wenn es ein besonderer cache war, ein multi, ein absolut gutes versteck, oder auf einem berg oder sonst wo, dann schreibe ich im internet sehr wohl einige worte dazu!
ich finde es so am besten da auch der platz im internet kaum begrenzt ist!
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JamesDoe
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von JamesDoe » Sa 16. Mai 2009, 09:17

Mir gehen diese kurzen Logs auch auf den Geist. Und wenn ich nicht auf den Stammtischen und durch persönliche Kontakte entsprechende Rückmeldungen bekommen würde, hätte ich wahrscheinlich schon viel weniger Spaß am Dosen auslegen und der damit verbundenen Nachsorge und Wartung.
cyberberry hat geschrieben:Ich glaube wir verfassen mal ein paar Artikel zu den ungeschriebenen Geocaching-Gesetzen, z.B. wie man ordentlich loggt.... :motz:

Wie wir auf diversen Events erfahren mussten, wissen das die Newbies oft einfach nicht besser. Natürlich kann man ihnen vorhalten, dass sie sich besser informieren könnten, aber nicht jeder neue Geocacher kennt alle relevanten Seite, FAQs, Foren oder Blogs.

Ärgerlich bleibt es trotzdem! :hilfe:
Naja, dass nicht jeder alle Quellen kennt kann ich schon akzeptieren. Aber wenn ich dann lese TFTC - dann müssen sie dass ja auch aus irgendeiner Quelle habe, oder?

Der gesunde Menschenverstand sollte einem eigentlich sagen, dass eventuell der Owner an persönlichen Worten mehr Spaß hat als an "." oder TFTC / DFDD.

Ich habe mein Standard-Grund-Logtext der in jedem Cache drin steht. Dazu kommt auch immer ein persönlicher Text zu jedem Cache, auch bei Tagen wo mal ein Run gelaufen ist, und ich etliches zu loggen habe. Dann logge ich halt mal zehn Minuten länger ...
PzAufkl hat geschrieben:Ich kann ja verstehen, wenn auf einem Papierlog lange nicht soviel geschrieben wird wie im Internet-Log (Muggelgefahr usw.), aber mehr als zwei oder drei dahingerotzte Worte wie "Cache schnell gefunden" dürfen es in jedem Fall sein - die Motivation des Owners zum Legen von neuen Caches wird schnell gen Null tendieren, wenn seine Logs ausschließlich mit solchen Textbausteinen versehen werden. ;)
Kann ich bestätigen. Früher habe ich auch in die Papierlogs größere Einträge gemacht. Mittlerweile reduziere ich dass auf meinen Aufkleber (wenn er passt - nicht in Micrologbüchern), versehen mit Datum und Uhrzeit, was ich rein getan und raus genommen habe und meinem handschriftlichen Namen. Ausnahme hierbei bilden Caches, die absolut kein vernünftiges Onlinelog zulassen, weil jedes Wort fast ein Spoiler ist. Da beschränke ich mich auf Floskeln wie "toller empfehlenswerter Cache" oder " unbedingt selber machen". Im Papierlog schreibe ich dann etwas mehr um meine Gedanken dem Owner mitzuteilen.

Ich habe bei meinen eigenen Caches festgestellt, dass das Papierlog "relativ" unwichtig für mich ist, da ich es irgendwann mal zu Gesicht bekomme, oft Monate nach den Logs. Daher reicht mir im Papierlog von den Findern meiner Caches auch ein "gut gefunden" o.ä.
radioscout hat geschrieben:Und wenn er zwei Jahre jeden Tag zehn Stunden daran gearbeitet und 1000 € dafür bezahlt hat: entscheidend ist einzig und allein das Ergebnis.

Meine Chefin interessiert es auch nicht, ob ich mir bei einem Projekt ganz viel Mühe gegeben und monatelang daran gearbeitet habe. Wichtig ist, daß der Kunde zufrieden ist und natürlich daß er zahlt.
Für bestimmt mehr als 90% aller Cacher gilt Arbeit != Hobby. Und um es nochmal zu verdeutlichen:

Arbeit => Du stellst Deine Arbeitskraft Deiner Chefin zu Verfügung, dafür bekommst Du Geld => damit hat sie ein Anrecht auf ein Ergebnis dass ihr oder dem Kunden (je nach Erfordernis) gefällt.

Hobby => Du partizipierst kostenlos an einer "Dienstleistung" (ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein) die der jeweilige Owner zur Verfügung stellt. Auf seine Kosten erstellt er den Cache und betreibt die Wartung - die meisten Owner haben sich bei dem Cache was gedacht - hervor stechen natürlich in der Regel nur die negativen Caches.

Sobald ich für das Legen meiner Caches ausreichend bezahlt werde, bin ich bereit noch mehr Zeit in die Vorbereitung von Multis, Tradis und Mysterys zu stecken. Solange das nicht der Fall ist, muss sich die Gemeinde mit dem Zufrieden geben was ich bereit bin zu bieten. Und ich sage auch immer: Es muss keiner meine Caches suchen, es gibt genug andere.

Gruß aus Godesberg

Jens
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dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von Starglider » Sa 16. Mai 2009, 09:34

JamesDoe hat geschrieben:Naja, dass nicht jeder alle Quellen kennt kann ich schon akzeptieren. Aber wenn ich dann lese TFTC - dann müssen sie dass ja auch aus irgendeiner Quelle habe, oder?
Ich kenne zumindest einen Cacher der das monatelang geschrieben hat bis er auf einem Event erfahren hat was es bedeutet. :lachtot:
JamesDoe hat geschrieben:Der gesunde Menschenverstand sollte einem eigentlich sagen, dass eventuell der Owner an persönlichen Worten mehr Spaß hat als an "." oder TFTC / DFDD.
Eigentlich schon. Aber dazu müsste man bereit sein sich in die Rolle des Owners hineinzudenken.
Man müsste vor allem überhaupt daran denken das hinter jedem Cache ein Owner steht - wie lästig.
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von Teddy-Teufel » Sa 16. Mai 2009, 10:58

Starglider hat geschrieben: Man müsste vor allem überhaupt daran denken das hinter jedem Cache ein Owner steht - wie lästig.
Schon das lesen des Listings ist manchen lästig, wozu soll man sich da noch Mühe geben, beim Erfinden von lustigen Geschichten oder liebevoll gestalteten Listings?
Wir haben jetzt in unserem Profil einen Hinweis für Kurzlogger und damit basta.
Falls wir nochmal einen neuen Cache legen sollten oder einen total überarbeiten, kommt unten ein Hinweis mit rein, daß TFTC und so Quak, rigoros gelöscht wird. Die Leute begreifen es wohl erst wenn sie an ihrer Foundzahl gepackt werden. :irre:
Trotzdem haben wir erfahrenen Cacher auch mit Schuld, denn ein "Neuling" schmeißt doch nur mit Abkürzungen umher, weil er es bei den "Alten" sieht, ohne zu wissen, was das überhaupt bedeutet.
Nieder mit den Abkürzungen
Es gibt Cacher, bei denen gingen dem lieben Gott wohl die Zutaten aus! :lachtot:
Moin, moin! Achim

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von stoerti » Sa 16. Mai 2009, 11:10

Es muss keiner meine Caches suchen, es gibt genug andere.
Das fühlt sich jetzt fast so an, als würdest Du qualitativ eher die schlechteren Caches legen.

Und das klare Wort, was Dir lieber ist als ein .
Bist Du wirklich sicher? :D
Manchmal findet man auf der Suche nach einem lost place sein Traumhaus.
Schloss in Brandenburg, 400 Jahre alt, 1.000qm Wohnfläche, verlassen seit 1991, gekauft 2/2012, Restaurierung andauernd.

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von radioscout » Sa 16. Mai 2009, 11:54

JamesDoe hat geschrieben: Hobby => Du partizipierst kostenlos an einer "Dienstleistung" (ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein) die der jeweilige Owner zur Verfügung stellt. Auf seine Kosten erstellt er den Cache und betreibt die Wartung - die meisten Owner haben sich bei dem Cache was gedacht - hervor stechen natürlich in der Regel nur die negativen Caches.
Da darf ich doch trotzdem schreiben, ob und wie mir der Cache gefallen hat. Im Logtext und auch mit "Sternchen". Egal, ob er mir gut oder schlecht gefallen hat.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von JamesDoe » Sa 16. Mai 2009, 12:24

Teddy-Teufel hat geschrieben:Schon das lesen des Listings ist manchen lästig, wozu soll man sich da noch Mühe geben, beim Erfinden von lustigen Geschichten oder liebevoll gestalteten Listings?
Stimmt, aus eigener Erfahrung - weder das Listing noch die Logs. Ein Micro - steht trocken und geschützt, der Deckel fehlt auf einmal - warum auch immer - etliche Logs hintereinander dass der Deckel fehlt, eine Bitte von mir der nächste möge einen Deckel oder neues Döschen spendieren, da eine halbe Stunde Anfahrt für den Deckel mir dann doch zu viel war - erst ein Cacher auf Urlaub aus etwa 150km Entfernung bekommt das mit und verpasst der Dose einen Deckel ....
Teddy-Teufel hat geschrieben:Nieder mit den Abkürzungen
Also mir sind die Abkürzungen egal - solange noch was individuelles dabei steht.

Gruß Jens
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von JamesDoe » Sa 16. Mai 2009, 12:36

stoerti hat geschrieben:Das fühlt sich jetzt fast so an, als würdest Du qualitativ eher die schlechteren Caches legen.
Das kann man sehen wie man will, der Eine sagt so, die Anderen sagen so :D - Du kannst Dich auch gerne selber in den Logs überzeugen - ich denke Du bist so lange dabei, dass Du ein richtiges Lob von einem Standard-Log "ich will den Owner nicht verärgern" unterscheiden kannst. bei gc.com findest Du mich allerdings unter "James Doe". Es gibt immer jemanden dem das nicht gefällt was man macht - und an die ist der Spruch gemünzt. Ich habe das auch schon mal in einer Email einem "TFTC"-Logger mitgeteilt.
stoerti hat geschrieben:Und das klare Wort, was Dir lieber ist als ein . Bist Du wirklich sicher? :D
Ja - wenn es konstruktiv ist, und es zur Sache passt (ich akzeptiere keine Kritik über einen Micro in der Stadt, wenn nichts anderes möglich war - als Beispiel - hier in Godesberg wo ich wohne gibt es den Park hinter der Redoute - dieser Park wird sehr häufig und sehr intensiv gepflegt. Große Dosen würden da im Monatstakt verschwinden - daher gibt es nur einen Micro - den kann ich so verstecken dass er die Aufräumaktionen überlebt - hier braucht sich keiner über die Größe zu beschweren).

Gruß Jens
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Re: Sind Minimal-Logs zur Zeit in?

Beitrag von JamesDoe » Sa 16. Mai 2009, 12:46

radioscout hat geschrieben:Da darf ich doch trotzdem schreiben, ob und wie mir der Cache gefallen hat. Im Logtext und auch mit "Sternchen". Egal, ob er mir gut oder schlecht gefallen hat.
Klar, das habe ich ja auch nicht bestritten - nur der Vergleich zwischen Arbeit und Hobby ist kein Vergleich. Das ist berühmte Vergleich von Äpfeln und Birnen.

Und ich persönlich finde, wenn man erkennen kann dass der Owner sich Mühe gegeben hat, und auch darüber nachgedacht und Zeit investiert hat, kann man dass dann auch würdigen, auch wenn der Cache einem selber nicht so gefallen hat. Da es ein Hobby ist, sollte man auch Rücksicht nehmen. Davon nehme ich ausdrücklich die Caches aus die aus dem fahrenden Auto gelegt wurden, oder klare eindeutige Fehler.

Ich habe kein Problem mit Kritik, solange sie konstruktiv ist - einfach nur ein "Boah, Schei***" zählt nicht dazu.

Gruß Jens
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