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Cache in freier Natur

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

wutzebear
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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von wutzebear » Do 4. Jun 2009, 07:22

radioscout hat geschrieben:Über Micros wird in den Foren gemeckert, trotzdem werden sie sehr gerne gesucht.
Deine Interpretation übersieht die Tatsache, das mancherorts kaum noch was Anderes zu finden ist als Micros oder Nanos, mir also nur die Wahl bleibt zwischen Micro oder gar nichts. Daher behaupte ich frech: Micros werden nicht unbedingt gerne, aber oft gesucht. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
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Atti
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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von Atti » Do 4. Jun 2009, 10:57

wutzebear hat geschrieben:Daher behaupte ich frech: Micros werden nicht unbedingt gerne, aber oft gesucht. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.
Wo du Recht hast, hast du Recht. Ich könnte das zumindest bedenkenlos unterschreiben.
radioscout hat geschrieben:- Micros sind i.A. innen und außen sauber
:lachtot: :lachtot:
Sag mal: läßt du die inflationär bedosten Pißecken immer links liegen oder wie kommst du auf dieses schmale Brett?
Wenn ich mir überlege, wie oft wir für Mikros schon Einmalhandschuhe verwendet haben....
Und in Oberhausen warst du anscheinend auch noch nie suchen, oder? Dort gibt es die denkwürdige Serie: Behandle deinen Müll nicht wie den letzten Dreck.

LG
Atti

wutzebear
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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von wutzebear » Do 4. Jun 2009, 11:41

Atti hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:- Micros sind i.A. innen und außen sauber
:lachtot: :lachtot:
Sag mal: läßt du die inflationär bedosten Pißecken immer links liegen oder wie kommst du auf dieses schmale Brett?
Wieso schmales Brett? Das heißt "im Ausnahmefall"! :lachtot:
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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von radioscout » Do 4. Jun 2009, 20:19

Atti hat geschrieben: Sag mal: läßt du die inflationär bedosten
Sowas ist hier glücklicherweise (noch?) nicht üblich.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von De Nordlichters » Fr 5. Jun 2009, 12:45

wutzebear hat geschrieben: Micros werden nicht unbedingt gerne, aber oft gesucht.
Mag schon sein, daß das so ist - aber zu was soll das gut sein? Entweder ich mach was gerne, dann mach ich das oft, oder ich mach was nicht gerne, dann mach ich das nicht öfter als nötig.

Micros suchen, obwohl man die nicht mag, und nur, um irgendeine Dose zu suchen ist mE :kopfwand: .
Haut mich.
Wir saufen den Met
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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von Sofawolf » Sa 6. Jun 2009, 12:01

den x-ten pro und contra micro-thread hatte ich nicht geplant, aber meine fragen sind ja beantwortet ;)

wie schon gesagt: ich mache alle caches - egal ob groß oder klein - gerne. wenn ich gerade bock auf eine bestimmte größe habe, kann ich in die beschreibung schauen und gut ist. habe ich alle regular+ abgegrast und muss zb dringend einen riesigen TB unterbringen, suche ich halt mal eine bereits gefundene dose auf um ihn weiter reisen zu lassen. für familien mit kindern gibt es mMn immer einen geeigneten cache - jedenfalls kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man mit kindern im interessierten alter sämtliche dosen im erreichbarem umkreis in ein paar monaten findet und sich dann ein neues hobby suchen muss. lasse mich aber gerne vom gegenteil überzeugen.

die sauberkeit unserer bisher gefundenen dosen war völlig in ordnung. zwei oder drei etwas feucht gewordene dosen, mal eine nacktschnecke auf dem cache oder eine gefangene spinne in der dose, aber gsd nichts richtig ekliges :schiefguck: die location eines caches war aber leider nicht so toll: schien der inoffizielle komposthaufen der gemeinde zu sein. jedenfalls fand man so ziemlich alles was der gemeine kleingärtner so im laufe seines lebens entsorgen könnte. der inhalt ... naja, der war bisher nun wirklich nicht berauschend und bis auf ein oder zweimal haben wir garnicht getradet und da haben wir nur was reingelegt und nichts mitgenommen. ich gebe allerdings zu, dass unsere trade-gegenstände häufig auch garnicht in die sehr kleine dose gepasst hätten.

von 27 caches hatten wir bisher 10 micros, 12 smalls, 3 regulars und 2 richtig schöne große large.
grüßle
Susanne

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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von Sofawolf » Fr 12. Jun 2009, 17:08

muss jetzt doch noch mal zum ursprungsthema zurück kommen bzw. habe noch mal eine anliegen speziell zum naturschutzgebiet *seufz*

es handelt sich um eine aussichtsplattform am rande eines moores = naturschutzgebiet. ich habe mir das ganze heute mal eingehend angesehen und sogar eine super stelle in der holzkonstruktion für einen 1l-regular-cache gefunden. da die stelle gleich neben dem zugang zur aussichtsplattform liegt und sowieso schon ausgetreten ist, müsste ich noch nicht mal groß befürchten, dass trampelpfade entstehen.

jetzt wollte ich für die beschreibung noch ein paar infos über das gebiet ergooglen und stoße darauf:
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet XXX

Insbesondere ist es verboten, (...) Stoffe organischer oder anorganischer Zusammensetzung aufzubringen, zu lagern oder in den Untergrund einzubringen ...
ich vermute der cache würde als "gelagerter, anorganischer stoff" zählen und eine vorsätzliche zuwiderhandlung wäre ein ordnungswidrigkeit :nosmile:

ich bin mir zwar ziemlich sicher das die dose weder tier noch mensch schadet und vermutlich erst von einem muggel gefunden wird, wenn das ding abgerissen wird, aber "ziemlich sicher" ist eben auch nicht 100% und ich mag mich da eigentlich nicht mit der obrigkeit anlegen. vom hörensagen weiß ich das der jagdpächter wohl kein angenehmer zeitgenosse ist. evtl würde ich da bei der gemeinde fragen ... ? *grübel*
grüßle
Susanne

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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von wallace&gromit » Sa 13. Jun 2009, 16:46

Sofawolf hat geschrieben:
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet XXX

Insbesondere ist es verboten, (...) Stoffe organischer oder anorganischer Zusammensetzung aufzubringen, zu lagern oder in den Untergrund einzubringen ...
ich vermute der cache würde als "gelagerter, anorganischer stoff" zählen und eine vorsätzliche zuwiderhandlung wäre ein ordnungswidrigkeit :nosmile:
Das gilt eigenlich für alle Naturschutzgebiete!
Realistisch betrachtet würde ich den Cache wenn dann so legen daß er sofort und problemlos findbar ist (Genaue Koordinaten, eindeutige Hints und Spoilerbild)
Das sollte eigentlich für alle Caches gelten. Was ich schon zerwühlte Locations gesehen habe...
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Re: Cache in freier Natur

Beitrag von Sofawolf » So 14. Jun 2009, 12:58

mh, du meinst also wenn ich die beschreibung und das versteck entsprechend gestalte kann ich es einfach machen ? wie gesagt, ich hab eigentlich keine angst, dass der natur deswegen was passieren würde, aber auf stress mit der obrigkeit habe ich eigentlich auch keine große lust *seufz* ach verdammt ...
grüßle
Susanne

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