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Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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radioscout
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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von radioscout » So 28. Jun 2009, 01:26

coronar hat geschrieben:Das widerspricht sich doch selbst. Was nützt es, die Stages zu veröffentlichen, wenn die Finalkoordinaten dann versteckt sind.
Ich nehme an, daß Du noch nie einen Multi gesucht hast, bei dem die Koordinaten aller Stages direkt bekannt sind? Hier drei Beispiele:
GC1N8VF
GC1K112
GC1HKPV
Meinst Du, daß man hier direkt zum Final gehen kann?
coronar hat geschrieben: Und bei Mysteries funktioniert das Ganze sowieso nicht, da der gesamte Rätselspass dahin ist. Also ist das Problem mit der Veröffentlichungsstrategie auch nur verschoben.
Bei jedem Multi oder "?"-Cache ist natürlich die Final-Koordinate unbekannt. Diese Unsicherheit für Owner neuer Caches bleibt bestehen. Bei bekannten Stages entfallen aber die Probleme mit den Stages anderer Caches.
Selbst bei einem "?"-Multi ist es kein Problem, wenn die Koordinaten der Stages bereits bekannt sind wenn man die dort zu findenden Informationen nur zusammen mit der Rätsellösung nutzen kann. Einfaches Beispiel:
Statt der Startkoordinaten der Multi-Strecke liefert das Rätsel nur Werte, die zu der Koordinate, die man nach der Strecke erhält, addiert werden müssen, um die Cache-Koordinate zu bestimmen.
Man könnte also den Multi-Teil ohne Rätsel-Lösung absolvieren, die Dose aber nie finden.
Bild
Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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barmbek
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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von barmbek » Fr 3. Jul 2009, 12:10

@Asayah:
Ich komme hier mal wieder "back to topic". Auch mir ist schon einmal ein Klettercache in die Quere gekommen. Ich habe aber seinerzeit freiwillig das Feld geräumt, was ich heute definitiv nicht mehr machen würde.

Und das war so: Ich hatte bereits eine 1,5 / 1,5 Dose an einem m.E. interesanten Ort in Hamburg versteckt, für das Listing alles Notwendige an Infos recherchiert und sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch ausgearbeitet. Das Listing ging dann zum Reviewer. Nun bekam ich die Mitteilung vom Reviewer, dass zeitgleich ein Listing zu einem D5/T5 mit Überscheidung zu meinem Listing eingereicht wurde. Ich sollte mich doch mit dem anderen Owner einigen. Nun denn, ich erhielt von besagtem Owner eine freundliche, aber längere E-Mail, in welcher er mir darzulegen versuchte, aus welchen Gründen er doch sehr gerne den Platz für eine seiner blauen T5-Dosen haben möchte, denn schließlich könne er nicht an jedem beliebigen Baum eine Dose plazieren, usw. und die Bäume könne man ja auch nicht verrücken und ob ich deswegen nicht auf meinen Cache verzichten könne.

Damals gab es noch nicht allzuviele Klettercaches in Hamburg und so habe ich ihm das Terrain überlassen, da ich dachte, dass auch diese Art von Cache natürlich ihre Berechtigung und auch sicher ihre Anhänger hat.

Kurz darauf ging es dann aber los mit der T5er-Schwemme des besagten Owners in HH. Überall, vom Flughafen, Hafen bis nach Volksdorf wurden diese Dosen an Bäumen ausgelegt. Das hat mich dann schon ein wenig geärgert, da ich wirklich davon ausging, dass (seiner damaligen Behauptung entsprechend) eigentlich nicht viele Bäume geeignet seien und nun wird (übetrieben ausgedrückt) an jeden Hamburger Baum eine Bluebox gehängt.

Auch wenn es einige Geocacher gibt, die sich daran erfreuen, ist die ganze Sache meiner Ansicht nach nicht sehr schön. Und die unlängst in Volksdorf stattgefunden T-5 Verdosung finde ich sehr übertrieben und egoistisch. Da war die Reaktion von NDR mit seiner kleinen Serie genau die richtige Antwort.

Meine Frage ins Forum lautet: Warum können diese "Special Interest Caches" nicht in Wälder außerhalb des eben nur begrenzt zur Verfügung stehenen Hamburger Stadtgebietes verlegt werden? Dort ist in allen Himmelsrichtungen genügend freier Raum und es würden sich möglicherweise weit weniger Cacher daran stören, die entweder nicht in der Höhe suchen können oder wollen.

Schöne Grüße,
barmbek (Roland).

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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von coronar » So 5. Jul 2009, 14:24

Ich denke, Klettertradis kann man nach einer Zet auch wieder dicht machen, wenn das Klientel durch damit ist. Hier im Bremer Raum kennt man seine Pappenheimer genau. Haben sie alle geloggt, kann man davon ausgehen, dass alle halbe Jahr noch mal ein Log eintrudelt. Dann lohnt es nicht mehr, Andere damit zu blockieren.
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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von cyberberry » So 5. Jul 2009, 18:21

Dann lohnt es nicht mehr, Andere damit zu blockieren.
So kann man natürlich auch verhindern, dass neue Kletterer dazukommen... :???: :D

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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von coronar » Di 7. Jul 2009, 14:40

Muss ja nicht gleich sein, aber in Fact ist es doch so. Wenn der Ztein, Rave, Windflüchter, Stups, Pegasuseinhorn, Irrlicht, dragon, furati, foxtrott, der gabbavogel, comdoxx und meinereiner (ich hoffe, ich hab jetzt keinen vergessen) oben waren, gibt es hier in der Ecke nur noch einen found pro Jahr. Selten tauchen hier noch Anna Gram oder Du auf, aber das ist dann halt der eine Found pro Jahr. Wenn es kein besonderer Baum (wie die Pseudotsuga) ist und jemand mit nem guten Multi (oder auch einer guten Tradiidee) kommt, kann man die Dose wirklich genau so gut vom Baum holen. Neues Logbuch rein, woanders hochhängen, weiter gehts mit oben genannten Damen und Herren.
Aber temporäre Caches sind ja auch nciht erlaubt...
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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von cyberberry » Di 7. Jul 2009, 18:10

[...]oder Du[...]
WIR! ;)

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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von cyberberry » Di 7. Jul 2009, 18:13

Eventuell solltet ihr da oben mal aufhören jeden x-beliebigen Baum zu bedosen, sondern anfangen echte Herausforderungen zu legen. So wie z.B. Helges Spielwiese oder Pseudotsuga.

Denn, sorry, aber sonst sind Bäume bald die neuen Leitplanken... ;)
Zuletzt geändert von cyberberry am Di 7. Jul 2009, 19:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von adorfer » Di 7. Jul 2009, 18:43

cyberberry hat geschrieben:Eventuell solltet ihr da oben mal aufhören jeden x-beliebigen Baum zu bedosen, sondern echte Herausforderungen zu legen.
Das Problem ist, dass die Herausforderungen nicht angenommen werden. Die Leitplankenbäume hingegen gern und oft gelogt werden, hilft der T5-Statistik.
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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von blackbeard69 » Mi 8. Jul 2009, 11:33

-jha- hat geschrieben:Das Problem ist, dass die Herausforderungen nicht angenommen werden. Die Leitplankenbäume hingegen gern und oft gelogt werden, hilft der T5-Statistik.
Das Problem ist, dass nicht jeder Cacher ein Supersportler oder Professor der Mathematik oder was auch immer ist. In dem Moment, wo Du irgendwas im Bereich 4 oder 5 (D oder T) legst, selektierst Du unter den Cachern. Ein "Leitplankenbaum" wirkt da noch vergleichsweise harmlos, vor allem, wenn er mit einer Klappleiter zu machen ist.

Dazu kommt die Entfernung. Ich habe derzeit einen D4-Multi im Auge, der Luftlinie gut 50 km von mir entfernt liegt. Das ist nicht die Welt, aber weit genug, dass ich nicht unbedingt zwei oder drei Anfahrten machen möchte. Deshalb schiebe ich ihn noch ein wenig vor mir her. Würde er gleich um die Ecke liegen, wäre ich ihn längst angegangen.

Thomas
Der Weg ist das Ziel; die Dose der Anlass, ihn zu gehen.

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Re: Wieviele Kletterchaches verträgt ein Gebiet?

Beitrag von HH58 » Mi 8. Jul 2009, 12:34

Ich bin dafür, die Abstandsregel dreidimensional anzuwenden und Klettercaches erst oberhalb von 162 Metern über dem Boden zuzulassen. Dann kommen sich Kletterer und Rollstuhlfahrer wenigstens nicht in die Quere ;)
Chuck Norris loggt alle seine DNFs. Auch bei Earthcaches und Virtuals.

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