Übersetzer mit Geologie-Kenntnissen gesucht...

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Gagravarr
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Übersetzer mit Geologie-Kenntnissen gesucht...

Beitrag von Gagravarr » Sa 25. Jun 2005, 11:13

Hallo,

ich möchte einen Earthcache anmelden, aber für die Übersetzung des Textes mit vielen geologischen Fachbegriffen reichen meine Englisch-Kenntnisse nun doch nicht ganz (Subduktionszonen und ähnliches benötige ich beruflich nur selten :wink:).

Kann mir jemand bei der Übersetzung behilflich sein (der Text ist nicht allzu lang)?
Viele Grüße...
Uwe mit Cache-Retriever Hazel


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Nacaya
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Beitrag von Nacaya » Sa 25. Jun 2005, 11:47

Stell den Text doch mal hier rein. Dann koennen wir dir alle helfen

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Gagravarr
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Beitrag von Gagravarr » Sa 25. Jun 2005, 13:54

Die Idee ist nicht schlecht, danke :wink:

Hier der betreffende Text:

Entstanden ist diese Formation vor ca. 340 Millionen Jahren. In der Subduktionszone kam es im Bereich des Oberen Erdmantels zur Bildung von Gesteinsschmelzen. Diese Schmelzen (Magmen) stiegen langsam aus der Tiefe aus und erkalteten in der Erdkruste als Plutonite (erstarrte Magma im Erdinneren).

Im Gebiet des heutigen Berg bildeten sich in einer Tiefe von 12–15km ein mächtiger Intrusivkörper aus Quarzdiorit. Dieses kristalline Gestein gehört zur Familie der Granitoide. Es besteht im wesentlichen aus den Mineralen Feldspat, Pyroxen, Hornblende und Quarz.

Der Quarzdiorit hatte eine Entstehungstemperatur von etwa 550°C und brauchte 10 Millionen Jahre bis zur Abkühlung auf 300 °C. Im Verlauf dieser Abkühlung kam es im Gestein durch Schrumpfungen zu ersten Rissen und Klüften.

Vor 280 Millionen Jahre waren diese Prozesse abgeschlossen und der Odenwald bildete ein Teil des Varistischen Gebirge, das sich quer durch Mitteleuropa erstreckte. Dieses Varistische Gebirge ist mit den heutigen Alpen vergleichbar.

Bis zum Tertiär (65 Millionen Jahren) wurde das überdeckte Gebirge (5–8km) abgetragen und der Quarzdioritkörper stieg bis zur Erdoberfläche auf. Gleichzeitig brach im Tertär der Rheingraben ein, was ein weiteres herausheben des Bergsträßer Odenwalds bewirkte. In Folge der Druckentlastung vertieften sich die schon vorhandenen Risse und Klüfte im Gestein und zerteilten den massigen Intrusivkörper in quaderförmige Blöcke. Der nun an der Oberfläche aufgeschlossene Quarzdiorit war jetzt der starken chemischen Verwitterung eines subtropischen Klimas ausgesetzt. Diese reichte bis in mehrere Zehnermeter Tiefe und führte zur randlichen Zersetzung der Gesteinsblöcke. Um die Blöcke reicherte sich das Verwitterungsmaterial, der „Grus“, an. Der Grus ist ein Gemisch aus Kies und Tonminerale.

Die heutige Form bildete sich aber erst in junger geologischer Zeit während der letzten Eiszeiten (Pleistozän). Vor etwa 12.000 Jahren in der letzten Eiszeit war der Odenwald nicht von Eis bedeckt, aber er lag in einem Permafrostgebiet (ähnlich Tundra). So konnte in den wärmeren Jahreszeiten der Boden auftauen und Wasser spülte die Felsblöcke von dem Grus frei. In den kalten Jahreszeiten gefror der Boden und es bildeten sich Eiskeile im Untergrund und in den Klüften der Blöcke. Der Quarzdiorit wurde praktisch auseinander gesprengt, es wirkte der Prozess der Frostverwitterung.

Die so freigelegten Blöcke kamen in Bewegung und glitten die Talflanken hinab und bildeten dort große Blockmeere. Der Verwitterungsprozess, der den Gesteinsblöcken ihr typisches Aussehen verleiht, wird als „Wollsackverwitterung“ bezeichnet.

Die Römer haben den Granit der Gegend als Steinbruch benutzt, zum Beispiel für den Dom in Trier. Sie hinterließen dabei über 300 teilweise bearbeitete Steine, insbesondere eine römische Säule und den Altarstein. In manche teilbearbeitete Steinbrocken hat man Formen hineininterpretiert, so z.B. das Riesenschiff oder den Krokodilfelsen.

Wäre nett, wenn ihr mir dabei helfen könntet.
Viele Grüße...
Uwe mit Cache-Retriever Hazel


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Beitrag von Nacaya » Sa 25. Jun 2005, 17:11

Ok, jetzt verstehe ich dein Problem voll und ganz!! Ich hab da leider auch keine Ahnung, wie ich dir da helfen koennte..

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Beitrag von mtblui » Sa 25. Jun 2005, 18:19

ups das ist nicht einfach ich werde ihn mnal einer bekannten schicken ob sie das übersetzen kann :shock:
Ups ein neuer wann wo wie
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Beitrag von JeeperMTJ » So 26. Jun 2005, 10:47

Frag doch mal den Yogman. Der ist doch Geologe.

Gruss, Martin

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Beitrag von Gagravarr » So 26. Jun 2005, 21:02

Erst einmal Danke für eure Hilfe, ich habe schon ein "Opfer" gefunden. Für einen "Nicht-Geologen" wäre das sicherlich auch eine echte Herausforderung geworden...
Viele Grüße...
Uwe mit Cache-Retriever Hazel


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Beitrag von mtblui » So 26. Jun 2005, 22:33

Hir mal eine kleine übersetzung zu deinem txt
ist warscheinlich nicht immer korekt aber ich denke es wird verstanden 3/4 wörter wusste meine freundin auch nicht



Developed this formation forwards approx.. 340 million years. Into the Subduktionszone came it in the range of the upper Earth's mantle to the formation of rock melts. These melts (magmas) will step out slowly of the depth and cooled off in the earth's crust as Plutonite (magma in the interior of the earth solidified). In the area formed today's mountain in a depth of 12-15km a powerful Intrusivkoerper from quarzdiorit. This crystalline rock belongs to the family of the Granitoide. It essentially consists of the minerals feldspar, Pyroxen, horn screen and quartz. The quarzdiorit had a developing temperature of for instance 550°C and needed 10 million years up to the cooling on 300 °C. In the process of this cooling it came in the rock by contractions to first tears and gaps. 280 million years ago these processes where finished and the Odenwald formed a part for Varisti mountains, which extended crosswise by Central Europe. The Varisti mountains are comparable with the today's alps. Up to the Tertiary period (65 million years) the covered mountains (5-8km) were cleared away and the Quarzdioritkoerper ascended up to the earth's surface. At the same time the Rhine ditch broke in in the Tertaer, which the Bergstraesser Odenwalds lifts a further out caused. In consequence of the pressure relief the already existing tears and gaps in the rock deepened and divided the massive Intrusivkoerper into quaderfoermige blocks. The quarzdiorit unlocked now at the surface was now exposed to the strong chemical decomposition of a subtropical climate. This handed into several decimal meters of depth and led to randlichen decomposition of the rock blocks. Around the blocks the decomposition material, the "Grus" enriched itself. The Grus is a mixture from gravel and clay/tone minerals. The today's form formed however only in recent geological time during the last ice ages (Pleistozaen). Before approximately 12,000 years in the last ice age the Odenwald was not covered of ice, but he lay in a Permafrostgebiet (similar tundra). Thus the soil could thaw and water out rinsed the felsbloecke of the Grus freely in the warmer seasons. In the cold seasons gefror the soil and it formed for ice wedge in the underground and in the gaps of the blocks. The quarzdiorit was blown up, it practically apart worked the process of the frost decomposition. The in such a way opened blocks came in motion and slid the talflanken down and formed there large block seas. The decomposition process, which lends its typical appearance to the rock blocks, is called "Wollsackverwitterung". The Romans used the granite of the area as quarry, for example of the cathedral in Trier. They left thereby over 300 partly worked on stones, in particular a Roman column and the altar stone. Into some part-worked on stone breaking into one in-interpreted forms, e.g. so the giant ship or crocodile rock.
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Beitrag von Gagravarr » So 26. Jun 2005, 23:01

Jetzt hast Du es mir gegeben :wink:, ich dank Dir! Dann werd ich mal die Anmeldemaschinerie starten...
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Beitrag von whitesun » Mo 27. Jun 2005, 07:29

Für einzelne Wörter sollte es vielleicht mit diesem Link funktionieren:

http://dict.leo.org

Subduktionszone --> subduction zone

Auf das naheliegenste kommt man nicht :wink:

Gruß

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