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"schlechte" neue Owner

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Rhianna
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"schlechte" neue Owner

Beitrag von Rhianna » Mo 15. Jun 2009, 14:37

Okay, ich weiß nicht genau, wie ich es nennen soll...
Es tauchen immer mehr neue Ausleger auf, die wirklich Mist machen.
Vom Auslegen über Dosen etc.
So macht einem das Cachen gar keinen Spaß mehr!
Wenn ich über 4 Stunden für einen Cache brauche, weil der Owner geschlampt hat oder er einen Cache freischhalten lässt, ohne die Finaldose überhaupt versteck zu haben, dann macht mich das echt sauer!

Im Moment sprießen die schlechten Leger wie Pilze aus dem Boden!
10 gefunden und schwupps leg ich mal einen.
Und mache alles falsch, was nur geht.
Und bin lernresistent.
Das macht mich traurig.

Warum gibt man sich denn keine Mühe mehr beim Auslegen?
Oder reagiert auf 20 Logs, die deutlich sagen, hier stimmt was nicht?

Wie kann ich demit umgehen ohne den Spaß am Hobby zu verlieren?
Wie geht ihr damit um?

Wir liebäugeln schon mit einem Einführungsseminar für potentielle Neuausleger :O)
Zuletzt geändert von Rhianna am Mo 15. Jun 2009, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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hcy
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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von hcy » Mo 15. Jun 2009, 14:39

Das Wort "Ausleger" kannte ich bisher eher von Kranen.
"Good spelling, punctuation, and formatting are essentially the on-line equivalent of bathing." -- Elf Sternberg
"...- the old fashioned way (trads only, exceptions may appear)" -- HHL

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Windi
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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von Windi » Mo 15. Jun 2009, 14:44

Bei uns in München ist es leider auch nicht anders.
Gestern erst mit ein paar Geocachern beim Grillen gewesen und die Problematik besprochen.
Es kommt fast nur noch Schrott an neuen Caches heraus. Aber ist das denn ein Wunder?
Die Neulinge kennen es doch nicht anders da die meisten bisher ebenfalls nur Caches in der gleichen Qualität gefunden haben.

Auch wir sind am Überlegen wie man die Newbies zu "Qualitätscachern" erziehen könnte.

Wie sieht das eigentlich in anderen Ländern aus. Geht es denen ähnlich oder ist das nur ein deutsches Problem?
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Chris_rocks31
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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von Chris_rocks31 » Mo 15. Jun 2009, 14:52

Rhianna hat geschrieben:10 gefunden und schwupps leg ich mal einen.
Daran finde ich erstmal nichts verwerfliches. Auch mit wenigen Funden kann man durchaus etwas gutes zu Stande bringen...vielleicht nichts vollkommen neues, oder aufregendes. Aber mit vielen Funden kann man auch mal Mist bauen, oder einen Beta-Test vergessen.
Rhianna hat geschrieben:Wie geht ihr damit um?
Dem Owner eine Mail schreiben und die Probleme sowie Verbesserungsvorschläge schicken, oder vielleicht eine Art "Vor Ort Hilfe" anbieten.

Wenn der Owner allerdings sich als lern- und beratungsresistent erweist, landet er für jetzt und das nächste Jahr auf der irgnore-list. Es gibt auch so noch genügend Caches die bei einem persönlich einen positiven Eindruck hinterlassen.

Umerziehen halte ich für eher unmöglich. Zu verschieden sind die Geschmäcker. Ich sehe das ganze eher als "Entwicklungsprozess". Wenn jemand 30 Filmdosen an Regenrohren über dem Boden gefunden hat, dann legt er so einen. Nach 100 anderen Dosen und Verstecken überdenkt er vielleicht die ganze Sache nochmal.

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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von BlueGerbil » Mo 15. Jun 2009, 14:55

Keine Ahnung, ob´s nur daran liegt, das man im Urlaub vielleicht relaxter ist, aber ich muss sagen, das ich speziell in Frankreich und Skandinavien deutlich weniger Schrott-Caches gefunden habe im Verhältnis zur Gesamtmenge der von mir gefundenen Caches. Und auch teilweise deutlich liebevoller gestaltet, nicht einfach ein Petling mit´m gefallteten Zettel.

Andererseits gibt´s auch hier Cacher, die noch nicht solange dabei sind, die sich eine Wahnsinnsmühe geben mit ihren Cache-Verstecken - ein sehr schönes Beispiel war neulich coord.info/GC1TFYY

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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von Rhianna » Mo 15. Jun 2009, 15:12

Also, ich denke, in meiner Ecke gibt es EINIGE sehr gute Ausleger.
Und die meisten geben sich viel Mühel - Vorbilder gibt es also genug.
Leider sind die neuen wirklich resistent und reagieren tw auch extrem unhöflich.

Die Zahl 10 war jetzt nur flapsig gemeint ;) Man kann mit 10 gefundenen gute Caches legen und mit 2000 gefundenen einen Müll bringen :O)

Mich stört eben diese "Ich leg mal schnell was"-Mentalität.
Tw ohne sich auszukennen oder die (für den Abstand wichtigen) nearby Caches gemacht zu haben.
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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von Bursche » Mo 15. Jun 2009, 15:13

Ich habe nicht den Eindruck, dass Anfänger-Dosen schlechter sind als die von "alten Hasen" Ich habe aber den Eindruck, es gibt immer mehr Dosen gibt, die man nicht braucht. Ich stand gestern bei 2 caches in der Sch.... und der "Ausleger" (ich find Owner besser) ist kein Anfänger.

Von Einführungsseminaren und Cachekontrolle durch "alte Hasen" halte ich gar nichts!

Ein Anfänger wird sich im Normalfall an den paar Dosen, die er gefunden hat, orientieren. Wenn wir bessere Dosen von Anfängern wollen, dann müssen wir den "Müll" der mal aus einer Bierlaune heraus ausgelegt wurde, einsammeln.

Wenn wir erwarten, dass sich Anfänger an die guidelines halten dann müssen wir das auch tun und dürfen nicht meinen, dass man als "alter Hase" in dem "speziellen Fall" mal ne Ausnahme machen kann.

Wenn jeder cacher 2mal im Jahr über seine Dosen nachdenken würde, sie regelmäßig warten und evtl. sogar verbessern würde, dann würde das Niveau insgesamt besser werden und Anfänger würden sich nicht trauen, einen micro in der Pissecke auszulegen.

Solange es soviele schlechte Dosen von "alten Hasen" gibt, wird sich jedenfalls nichts ändern!

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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von Rhianna » Mo 15. Jun 2009, 15:17

Ja das stimmt!
Aber es ist keine Ausrede!
Ich bin ja für meine Caches selbst verantwortlich :O)
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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von argus1972 » Mo 15. Jun 2009, 15:31

Ein anderer Vorschlag: Man muss nicht jeden suchen!
Solange wirklich jeder Dreck eingesammelt wird, weil es einen Punkt gibt, wird die Schwemme erstens kein Ende nehmen und zweitens die Qualität nicht besser.

Finger weg von schlechten Caches, dann verschwinden sie von alleine, glaube, besser hoffe ich!

Schade finde ich generell, dass so viele halbherzige und überflüssige Dosen gelegt werden und das nicht nur von Anfängern. Wer braucht den gottweißwievielten Mystery mit kryptischem Rätsel, der dann unter der Autobahnbrücke in einer Dreckecke liegt und prompt bei GC-Vote 5 Punkte erhält, wer braucht noch ein fallrohrbedostes Gotteshaus oder sonstige seltsame und "schlimmere" Serien?
Dummerweise werden sie aber gestürmt, sobald wieder ein Micro in irgendeine Ecke gestopft wurde und dadurch erhalten sie ihre Legitimation.
Qualität ist doch leider auch vielen Suchern egal und genau die bekommen sie dann auch nicht.
Warum werden wundervolle Caches, die aber mit einer Halbtageswanderung verbunden sind nur alle 3 Wochen mal gefunden? Sie sind nicht für den schnellen Verzehr, bringen in zu langer Zeit zu wenig Punkte und machen Mühe, weil man nicht dafür nur aus dem Auto zu fallen braucht. Kurzum, für die Statistikfraktion stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht! Die Qualität spielt im Endeeffekt doch für viele Cacher keine Geige.

Meiner Meinung nach sind es generell zu viele Caches. In der richtigen Gegend sind 100 Stück doch nur ein längrerer Drive-In, das kann es doch nicht sein!

Das ist auch der Grund, warum ich selbst nach 500+ Funden noch keinen gelegt habe. Den würde schlichtweg niemand brauchen.

So, und nun schwingt den Knüppel gegen mich und mein flammendes Pamphlet!
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

Bekennender Genusscacher, DNF-, NM- und SBA-Logger
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Rhianna
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Re: "schlechte" neue Ausleger

Beitrag von Rhianna » Mo 15. Jun 2009, 15:42

argus1972 hat geschrieben:Ein anderer Vorschlag: Man muss nicht jeden suchen!

STIMMT! Dem kann ich nur zustimmen und es gibt eine Ignore-Funktion


Solange wirklich jeder Dreck eingesammelt wird, weil es einen Punkt gibt, wird die Schwemme erstens kein Ende nehmen und zweitens die Qualität nicht besser.

Finger weg von schlechten Caches, dann verschwinden sie von alleine, glaube, besser hoffe ich!

Das hoffe ich allerdings auch sehr :O)


Schade finde ich generell, dass so viele halbherzige und überflüssige Dosen gelegt werden und das nicht nur von Anfängern. Wer braucht den gottweißwievielten Mystery mit kryptischem Rätsel, der dann unter der Autobahnbrücke in einer Dreckecke liegt und prompt bei GC-Vote 5 Punkte erhält, wer braucht noch ein fallrohrbedostes Gotteshaus oder sonstige seltsame und "schlimmere" Serien?

Ja, manchmal haben Caches keinen Sinn. Find ich auch blöde, aber es gibt eben verschiedene Arten von Cachern: Stadtcacher, Wandercacher, Klettercacher und eben auch "Sehenswürdigkeiten"-Cacher...
Und deswegen wird es auch weiter sinnlose Mikros geben.
Was ich NICHT verstehen kann ist, wenn man einen Mystery legt, der aus einem Matherätsel besteht und das Finale ist eine wunderbare Mariengrotte! HALLO??? Da gehört ein Tradi hin und die Geschichte diesen Ortes!


Qualität ist doch leider auch vielen Suchern egal und genau die bekommen sie dann auch nicht.
Stimmt leider auch!
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