Qualität vs Quantität, wohin geht die Entwicklung?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Elrond
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Beitrag von Elrond » Di 28. Jun 2005, 23:14

Gründen wir doch einfach einen Unabhängigen "Cache überwachungs Verein", den CüV, der kann dann alle 2 Jahre, für eine Gebühr von 50 Euronen, die Qualität von Caches überprüfen und eine Plakete dafür vergeben. :wink:

:?

Ne jetztmal ernsthaft, je mehr Cacher es gibt, destomehr Leute werden davon erfahren und destomehr werden auch neu dazukommen und logischerweise werden somit auch mehr Caches gelegt werden und jeder kann an sich selber beobachten, das man eine Entwicklung durchmacht und das muss man doch jedem zugestehen.

Also keine Panik, das Cachen wird sich entwicklen, vielleicht nicht in die Richtung die sich jeder einzelne Vorstellt, aber in eine, die den meisten spass macht... vorrausgesetzt es bleibt ein FREIWILLIGES und KOSTENLOSES Hobby....
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hobu49
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Re: Qualität vs Quantität, wohin geht die Entwicklung?

Beitrag von hobu49 » Di 28. Jun 2005, 23:51

BumBum hat geschrieben:Verkommt Geocaching zu einer seichten Massenangelegenheit ?

...und damit wäre das Sommerloch nun endgültig eingeleitet. :wink: :?

Bidone
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Beitrag von Bidone » Mi 29. Jun 2005, 08:02

Ehe ich einen Cache angehe, lese ich doch die Aufgabe durch. Da sehe ich doch sofort ob es ein Abzählcache, ein Rechencache oder etwas mit schöneren Aufgaben ist.
Also kann ich schon zu Hause auswählen ob und welchen Cache ich angehe.

Suum cuiques würde ich sagen. Man hat doch die Auswahl!

Da ich ausgerechnet am Tag des Leipziger Events arbeiten musste, werde ich die Eventcaches sicher nachholen. Die Aufgaben klingen ganz gut.

VG bidone

morsix
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Re: Qualität vs Quantität, wohin geht die Entwicklung?

Beitrag von morsix » Mi 29. Jun 2005, 08:26

BumBum hat geschrieben:Cacher legen Tagesrekorde von >250 finds hin. ... ich auch schon mal 20 finds an einem (nicht besonderem) Tag. Der Anteil an neuen Micros und einfachst Multis mit magerem "small final" explodiert geradezu, ebenso die Zahl der Travelbugs im Umlauf........

Verkommt Geocaching zu einer seichten Massenangelegenheit ?


Hi BumBum,

da frag ich mich aber auch, wie das geht, >250 an einem Tag. Ich bin mal froh, wenn ich 5 an einem Tag schaffe. Ok, ich fahr mit dem Rad, aber trotzdem. Wie schafft man das? Haben diese leute eine Nase für verstecke und brauchen daher nicht suchen, haben diese Leute vieleicht immer schon die finalkoordinaten? Ich habe einige caches gemacht, für die braucht man alleine zu Fuss bei strammen Gang durchs Gelände schon 2-3 Stunden, sogar manchmal 6-7 Stunden (Slovenien) - der Tag hat 24 Stunden ... HMMM und ich dachte, 5 an einem Tag sind dann schon viel ...

Cachehubschrauber? Teams mit 100Mann/Frau?

Und wegen liebloser Leitplankenfilmdosen: Die such ich einfach nicht, fertig, scheiss auf die Statistik.

Der Behälter selbst ist für mich sekundär, die Landschaft oder die Herausforderung machens für mich aus. Ich würd auch geocachen, wenn das Ziel nur eine Nummer wäre mit der man loggen kann. Obwohl ich mich natürlich auch schon freue, wenn da eine pralle grosse Munbox liegt mit schönen netten Dingen drin, auch wenn ich selten was nehme - es freut mich dann doch irgendwie darin zu wühlen und die Sachen zu begutachten. Auch ein schönes Logbuch macht mir Freude mit mehr drin als Datum,Uhrzeit,Name. Bei urbanen Caches sind mir Mikros lieber, besser ein Mikro als eine Box die dann doch abhanden kommt und die schönen TB's gleich mit.

Da Du doch auch schon mal 20 einen tag gefunden hast: Wie machst Du das? Doch mit dem Auto einen drive&cache machen? Forstwege benutzen und Multis mit dem geländewagen abfahren?

Ehrlich, wenn ich strampel wie ein Irrer, Durchschnittsgeschwindeigkeiten von 28kmh radle (das ist mächtig schweisstreibend!), mehr als 5 am tag hab ich nie geschafft.

Es wundert mich ...

Grüße
Rudi
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Sir Cachelot
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Beitrag von Sir Cachelot » Mi 29. Jun 2005, 09:30

@morsix
da gibts doch den "weltrekord" im cachen.
wenn man in den usa entlang des highways 100 caches legt, ist das nicht so schwer.
sowas ist in d nicht zu schaffen.
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Re: Qualität vs Quantität, wohin geht die Entwicklung?

Beitrag von Team-Crossgolf » Mi 29. Jun 2005, 09:50

morsix hat geschrieben:... Forstwege benutzen und Multis mit dem geländewagen abfahren?


Das machen doch ganz andere - nicht BumBum :P

Zurück zum Thema - das wird nicht verkommen. Da diesen - ich sag mal Sport dazu - haupsächlich die männliche Spezies betreibt, wird das Niveau schon wieder steigen (mein Pferd, mein Auto....) - es sind halt jetzt ne ganze Ladung "Neue" dazu gekommen und die merken dann auch sehr schnell, wo das Niveau eigentlich hängt, nämlich oben!

Jeder will doch so schnell wie möglich seinen eigenen Cache auslegen, damit er auch Logs für seinen Cache lesen darf.

Dietmar - TCG
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Beitrag von uli.the.brave » Mi 29. Jun 2005, 11:32

TEAM-CROSSGOLF wrote:
Jeder will doch so schnell wie möglich seinen eigenen Cache auslegen, damit er auch Logs für seinen Cache lesen darf.


Das stimmt nicht! Habe schon Vorstellungen für meinen ersten Cache. Warte jedoch, weil ich nicht einen 0815'er legen will.
Darüber hinaus muss ein Cache auch mal gepflegt werden!
Würde gerne in Nordhessen einen Cache legen, habe es aber nicht gemacht weil ich aktuell in Südhessen wohne.

Wenn ich lese, dass jemand 80 Caches versteckt habe frage ich mich wie er sich darum kümmert???

Dass es eine Menge Caches gibt, die minder interessant sind stimmt leider.
Doch dafür gibt es ja dieses Forum!!! Habe hier schon nach besonderen Caches in Nordhessen gefragt und super Unterstützung bekommen.

Gruß uli

PS:
:D evtl. gibt es Logger, die keine Cacher sind.
:D Die schaffen es tatsächlich 250 Caches am Tag zu loggen.
:D Der einzige Weg, den sie laufen ist zum Kühlschrank und zum Klo.

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Re: Qualität vs Quantität, wohin geht die Entwicklung?

Beitrag von radioscout » Mi 29. Jun 2005, 11:46

morsix hat geschrieben:haben diese Leute vieleicht immer schon die finalkoordinaten?

Na klar!Denn für solche Aktionen nimmt man nur Traditionals, bei denen sind die Koordinaten bekannt.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von radioscout » Mi 29. Jun 2005, 11:49

uli hat geschrieben:PS:
:D evtl. gibt es Logger, die keine Cacher sind.
:D Die schaffen es tatsächlich 250 Caches am Tag zu loggen.
:D Der einzige Weg, den sie laufen ist zum Kühlschrank und zum Klo.

Du meinst Cacher, die nur virtuelle Caches ergoogeln?
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Beitrag von uli.the.brave » Mi 29. Jun 2005, 12:00

Nee - ich meine Logger, die einfach nur im Internet Loggen.
Wen stört's dass nichts in der Dose steht...

Gruß uli

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