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Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

stafen
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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von stafen » Mo 13. Jul 2009, 22:59

Manche wollen den Gesamtcharakter bewerten, andere wollen lediglich eine Bewertung der anspruchsvollsten Stelle.
Ich tendiere zu letzterem. Denn zur Bewältigung der Aufgabe muss ich in der Lage sein diese anspruchsvollste Stelle zu meistern. Die Terrain-Wertung ist in diesem Fall die Angabe der minimalen Anforderung an den Suchenden.

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Christian und die Wutze
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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von Christian und die Wutze » Mo 13. Jul 2009, 23:14

Was machst du dann bei einem 100 km Wandercache über geteerte Wege? T=1, wegen "nur auf Wegen bleiben"?
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Du möchtest auch Spielverderber sein? Bitte schön.

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ElliPirelli
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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von ElliPirelli » Mo 13. Jul 2009, 23:19

Christian und die Wutze hat geschrieben:Was machst du dann bei einem 100 km Wandercache über geteerte Wege? T=1, wegen "nur auf Wegen bleiben"?
Längere Multis sind von Anfang an T3.... ;)
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utter

Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von utter » Mo 13. Jul 2009, 23:28

nowork hat geschrieben:Hi alle,

die meisten Menschen haben eine Griffhöhe von so 2,25 - so 2,5 Meter. Bleiben bei 3,5 Meter Dosenhöhe etwa 1 - 1,25 Meter zum "Klettern" bis man dran kommt. Wirklich ein wahrer Gewaltakt...
du gehst vom einfachen fall "hochklettern und dann nach oben greifen" aus, aber was ist mit hochklettern und dann weitere fortbewegung in der waagerechten. da sind 3,5 m bei einem baum dann doch schon ganz schön viel !

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safri
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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von safri » Di 14. Jul 2009, 00:20

Wenn ich das alles so lese, denke ich, dass man notwendige Kletteraktionen durchaus im Listing vermerken sollte.
Als ich Ostern einen einfachen kleinen Nachtcache in Wunstorf Wunstorfs kleiner Nachtcache alleine anging und am Ende auf ca. 5-6m die Filmdose fand, war ich auch mehr als überrascht. Die Terrainwertung steht bei 2,5!
Gut, es handelte sich um einen sehr gut kletterbaren Baum, zumindest bei Trockenheit. Aber der Ton des Listings suggeriert eine völlig ungefährliche kleine Nachttour und deshalb war ich doch überrascht am Final alleine! 5m auf einen Baum klettern zu müssen.
Im Nachhinein hätte man hier auf jeden Fall ein T3,5-4 angeben müssen nach den schon von Wutzebear erwähnten Richtlinien. Ich habe es nur im Log erwähnt und es auf regionale Unterschiede geschoben. Aber eigentlich sollte man sich auch im Urlaub auf gewisse Regeln verlassen können. Dafür sind die Bewertungskriterien gemacht worden: und die schwerste Stage bestimmt die Terrainwertung. Zumindest ein Zusatz, dass an einer Stelle geklettert werden muss, gehört dazu! Dann können sich diejenigen, die sich das Klettern nicht zutrauen oder es aus gesundheitlichen Gründen lassen müssen, darauf vorbereiten und den Cache gleich auslassen! Ich wäre auch mehr als stinksauer, wenn ich unvorbereitet am Ende einer langen Tour auf solch ein Hindernis stoßen würde, das mit keinem Wort oder Icon im Listing erwähnt wird!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich manche Owner besonders toll vorkommen, wenn bei ihren Caches die etwas weniger sportlichen Cacher aufgeben müssen. Dabei geht es doch um den Spaß an der Suche und wem macht ein DNF schon Spaß? Dann lieber gleich den Cache auslassen, als aufgrund falscher Beschreibungen vor unüberwindbare Hindernisse gestellt werden.
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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von nowork » Di 14. Jul 2009, 16:27

Safri,

hast ja recht.
5-6 Meter und T=2,5 und nachts ist aber auch was anderes als 3,5 Meter und T=3. (Du hast das aber gemacht, oder?)
Aber ich stimme Dir und anderen zu, auch sowas sollte mit einem kleinen Hinweis angekündigt sein.

An anderer Stelle widerspreche ich: Ein erfahrener Outdoor-Enthusiast hat mehr drauf als nur "regelmäßig draußen sein und ein paar Kilometer laufen können". Da würde ich auf jeden Fall eine gewisse allgemeine körperliche Fitness unterstellen.

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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von mirosch » Di 14. Jul 2009, 16:40

naja ich will keine vorurteile schüren... aber es ist eine amerikanische plattform... ... und wer weiter läuft als sein auto lang ist, ist sportler... :ops:

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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von safri » Di 14. Jul 2009, 17:10

nowork hat geschrieben:Safri,

hast ja recht.
5-6 Meter und T=2,5 und nachts ist aber auch was anderes als 3,5 Meter und T=3. (Du hast das aber gemacht, oder?)
Ich hätte den Cache auch gemacht, wenn ich gewusst hätte, dass mich T4 erwartet. Aber ich kenne genügend andere Cacher, die in diesem Moment nach Absolvieren der ganzen Runde hätten aufgeben müssen. Und dass dann kein DNF geloggt wird, ist fast klar: in den Augen der Mehrheit geben sie ja dann öffentlich ihre "Unsportlichkeit" preis.

Bei mir sind es im Moment die Augen, die nicht so funktionieren wie gewünscht. Auch das kann zu einem Abbruch bei einem Cache führen (habe ich gerade beim Held vom Eichenbiegel gehabt). Wenn allerdings das Knie oder die Schulter gehandicapt sind, würde ich demjenigen nicht allgemeine körperliche Unfitness unterstellen. Derjenige wird so einen Klettercache nicht alleine angehen bzw. auslassen. Aber 5m von der Dose entfernt aufhören zu müssen, weil das Listing nicht korrekt gestaltet ist, finde ich äußerst unkollegial den Cacherkollegen gegenüber.
nowork hat geschrieben:An anderer Stelle widerspreche ich: Ein erfahrener Outdoor-Enthusiast hat mehr drauf als nur "regelmäßig draußen sein und ein paar Kilometer laufen können". Da würde ich auf jeden Fall eine gewisse allgemeine körperliche Fitness unterstellen.
Hat der "erfahrene" Outdoor-Enthusiast auch immer mobiles Internet dabei??? Außer nicht angekündigten Kletteraktionen entdecke ich auch zunehmend fachspezifische abartige Fragen, die ohne Internet oder Telefonjoker nicht gelöst werden können und ebenfalls im Listing nicht angekündigt werden. Anscheinend ist es die generelle Haltung mancher Owner, die Sucher in vielen Dingen im Unklaren zu lassen. Wertet ein DNF den Cache auf???
Es geht auch anders: positives Beispiel ist der WTC-Cache von monsouris. Dort steht im Listing klipp und klar, dass man einen PDA oder Laptop braucht, was das Gerät für Dateien wiedergeben muss und dass das Terrain nicht einfach ist, T4. Da kann man dann gut vorbereitet starten und hat auch die Chance, den Cache zu finden.

Ich bin für einen neuen Logtyp:

LSBC
= Listing should be changed

Immer dann anzuwenden, wenn der Owner grob fahrlässig nicht auf besondere Erfordernisse bei seinem Cache hingewiesen hat und die D und T Sternchen viel zu niedrig angesetzt hat. ;)
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stafen
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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von stafen » Di 14. Jul 2009, 17:29

Christian und die Wutze hat geschrieben:Was machst du dann bei einem 100 km Wandercache über geteerte Wege? T=1, wegen "nur auf Wegen bleiben"?
Der schwierigkeitbestimmende Teilaspekt bei Deinem Beispiel wird wohl die benötgte Ausdauerleistung sein. Da 100km Wandern wohl von den wenigsten geleistet werden kann: T4.5, mit Attribut Rollstuhltauglich und Lange Wanderung. Der Teilaspekt "einfacher Weg" wirkt eben nicht mildernd auf die Terrainwertung.

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Re: Klettercaches auch als solche kennzeichnen !

Beitrag von adorfer » Di 14. Jul 2009, 17:46

safri hat geschrieben:Ich bin für einen neuen Logtyp:

LSBC
= Listing should be changed
Das ist nicht notwendig, dafür gibt es NM.
Zu einem Cache gehören nunmal nichtnur die Stages, sondern auch die Pflege des Listings und dazu zählt nicht nur eine nicht vorsätzliche unsportliche Beschreibung, sonder auch Dinge wie
-halbwegs korrekte D/T-Bewertung
-ein Listing welches sich auch ausdrucken und auf einem PDA betrachten lässt
-wenn Parkplatzkoordinaten, dann welche, die sich auch als Nichtanlieger erreichen lassen.
-regelmäßiges Sichten und ggf. Löschen von beleidigenden Logs oder "Notes als Diskussionsforum"-Mißbrauch

Natürlich gibt's vorsätzliche "Verarschungs-Caches", wo es darum geht, Cacher bewusst in die Irre zu locken. Bis zu einem gewissen Grad ist das sicher auch mal lustig, zumal wenn es zwischen den Zeilen angedeutet wird, also doch erkennbar gewesen ist.

Aber wenn es eben nicht um "Jux" geht, sondern einfach um Ignoranz gegenüber den Suchern oder schlicht Unvermögen, die Regeln zu verstehen, dann wird es ärgerlich.
Soetwas führt dann leider dazu, dass Multis von Riesen-Rudeln angegangen werden, weil das die Erfolgsaussicht erhöht. Oder die Leute schleppen stets "für mindestens zwei D und T-Stufen mehr" Equipment mit, um auf jeden Fall gerüstet zu sein... und die Telefonjokerliste ist schnell bei der Hand, weil man seine "Pappenheim-Owner" zu kennen glaubt.

Andererseits könnte es natürlich auch sein, dass Sucher, die sich verarscht fühlen und mit zusammengebissenen Zähnen weitermachen, die folgenden Stages genauso respektvoll behandeln wie sie sich vom Owner geschätzt fühlen.
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