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neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

Wie ist das Verhältnis der Durschnittsnote alte Caches/neue Caches

kleiner eins:
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14
52%
größer eins:
5
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argus1972
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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von argus1972 » Mi 29. Jul 2009, 10:52

Ich bin zwar auch noch nicht so lange dabei, habe aber schon viele "oldschool"-Caches gemacht.
Mir fällt daher auf, dass neue Multis häufig deutlich kryptischer, rudelorientierter und mit mehr Notwendigkeit zum TJ angelegt wurden, als viele der älteren Caches, die ich kenne.
Letztere gehe ich praktisch mit Fundgarantie an, wenn man auch oft vor lauter Rechnerei einen Knoten ins Hirn bekommt, aber ich habe noch nie bei einem Cache von vor 2007 eine Stunde mit der Suche nach einer Stage verbringen müssen, um dann nach ihrem Fund abbrechen zu müssen, weil das Rätsel (für mich) nicht lösbar war oder ich gerade leider kein mobiles Internet hatte.

Abgesehen von der Microschwemme finde ich, dass besonders Multicaches aufwendiger geworden sind, was die Stages, die Aufgaben und die zur Lösung notwendigen tools angeht. Nur noch mit GPS, Notizpapier, Stift und im Alleingang ist kaum noch ein neuer Multi in meiner Gegend lösbar - Ausnahmen bestätigen die Regel. ;)
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voronwe-the-guide
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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von voronwe-the-guide » Mi 29. Jul 2009, 10:58

argus1972 hat geschrieben:INotwendigkeit zum TJ
Was ist TJ?

Es gab hier zu dem Thema "zu komplizierte Multis" schon mal einen Thread. Wenn man spezielle Sachen/Wissen braucht (und hier meine ich jetzt schon sowas wie einen Kompass), dann sollte man das schon dazuschreiben.
Sonst ist nämlich die Frustration hoch, wenn man abbrechen muss, weil man die Aufgabe ohne spezielles Zubehör nicht lösen kann. Und mit Kindern ist das ganze noch frustrierender.
Ich hab es noch nicht gehabt (obwohl einmal fast, gottseidank kann meine Frau französisch), hätte ich es, gäbe es auch ein DNF mit entsprechender Anmerkung.

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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von Bursche » Mi 29. Jul 2009, 11:03

voronwe-the-guide hat geschrieben:
argus1972 hat geschrieben:INotwendigkeit zum TJ
Was ist TJ?
Telefonjoker

Der erfahrene Cacher tauscht Handynummern aus, wenn er hierzu die Gelegeheit hat (events, zufällige Begegnungen....) Steht man dann ratlos im Wald, kann man versuchen, sich per Telefon den entscheidenden Hinweis zu holen.

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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von voronwe-the-guide » Mi 29. Jul 2009, 11:10

Bursche hat geschrieben: Telefonjoker

Der erfahrene Cacher tauscht Handynummern aus, wenn er hierzu die Gelegeheit hat (events, zufällige Begegnungen....) Steht man dann ratlos im Wald, kann man versuchen, sich per Telefon den entscheidenden Hinweis zu holen.
Danke, ich kam nur nicht auf die Abkürzung.

Auch so ein Thema: Ich hätte extremeste Hemmungen, da jemanden anzurufen. Ebenso wie ich es auch nicht mögen würde, wenn mich jemand anrufen und stören würde, nur weil er Tipps für einen Cache haben will. :???:
Dann doch lieber ein ehrliches DNF.

Was ich bis jetzt gemacht habe, war, daß ich mir vom Owner per mail die Berechnung bestätigen lassen habe (meine war falsch) und dann nochmal hin. Das aber nur bei Caches in der Umgebung. Caches weiter weg sind dann eben nicht gefunden. Davon geht die Welt auch nicht unter.

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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von TKKR » Mi 29. Jul 2009, 11:17

Die beiden oberen Angaben beziehen sich aufs Legedatum

Bei den ältesten Caches komme ich auf einen Schnitt von 2,03
Bei den neusten Caches auf einen Schnitt von 2,12

Also eher kein Unterschied

die letzen 20 Caches die ich gesucht habe kommen auf einen Schnitt von 1,32

Es liegt also hauptsächlich an mir selber und was ich aus dem Angebot raushole.
Neue Caches betrachte ich meist frühestens nach wenigstens 20 Logs!

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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von Bursche » Mi 29. Jul 2009, 11:23

voronwe-the-guide hat geschrieben: Dann doch lieber ein ehrliches DNF.
So halte ich es eigentlich auch. Es gibt aber Situationen, in denen ich zum TJ greife. http://www.geocaching.com/seek/log.aspx ... fcb3f2e102

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argus1972
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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von argus1972 » Mi 29. Jul 2009, 11:33

Es gab hier zu dem Thema "zu komplizierte Multis" schon mal einen Thread.
Das war meiner! ;)

Prinzipiell habe ich nichts gegen herausfordernde Caches, aber ich bekomme zunehmend das Gefühl, das "aufwendiger & komplizierter" mit "besser" gleichgesetzt wird. Seltsamerweise bin ich wohl im Umkreis von 40km um meinen Wohnort der einzige Cacher, der das so sieht, wenn ich mir die begeisterten Rudellogs für z.T. haarsträubende Suchdauer, TJs und T4+ so ansehe.
Auch hier wird vom Owner offenbar die Nachfrage bedient.

Seltsam nur, dass gerade diese Caches nach dem Treppchen-Run in Großrudeln kaum noch angegangen werden. :???:

Ein Thema sind auch die zahllosen blauen Fragezeichen, die in letzter Zeit schwer in Mode gekommen sind.
Nach kaum einer Nacht Rechnerarbeit, darf man dann auch häufig einen Micro als DriveIn an einem Ort heben, den man eigentlich nie sehen wollte :irre:
(Ja, ja, Ignorelist, man muss nicht jeden machen etc. :^^: )
Ob die Mysteryschwemme zur allgemeinen Qualität der Caches beiträgt, stelle ich hiermit nachdrücklich in Frage.

Es liegt die Vermutung nahe, dass sich die Intention des Hobbies in den letzten Jahren offenbar gewandelt hat. Es geht wohl im Moment eher um schnelle Statistikpunkte, als Gegenpol dazu möglichst schwer zu lösende Caches, lange Rätselei und weniger um schöne Orte, wirklich interessante Verstecke, Unterhaltung, Bewegung in der Natur usowe.
Das Hobby ist einfach in alle Richtungen extremer geworden.
Der "goldenen Mittelweg" D/T2.5 wird jedenfalls in meinem Dunstkreis kaum noch gelegt, Extremwerte dafür en masse.
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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von derwifler » Mi 29. Jul 2009, 15:23

Damit ich auch mitreden kann:

20 letzten Caches im Schnitt 2,42
20 ersten Caches im Schnitt 2,53 (vor ca. 1 Jahr)

Macht 1,05 -> Also mehr oder weniger "gleich".

Wobei ich mich auch dem einen oder anderen Vorredner anschließen muss, daß man eher das "Cachealter" und deren Qualität vergleichen sollte bzw. heute wie damals genauso echet Leckerbissen bzw. echten Müll rausziehen kann/konnte.

Was etwas verwirrt:
Dein Faktor errechnet sich laut Beschreibung aus alt/neu. Oberhalb der Umfrage stets genau anders rum neu/alt. ;-)

Viele Grüße

Ferdi

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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von sax76 » Mi 29. Jul 2009, 18:04

Was etwas verwirrt:
Dein Faktor errechnet sich laut Beschreibung aus alt/neu. Oberhalb der Umfrage stets genau anders rum neu/alt. ;-)
Oh Mist, bei einer richtigen Umfrage müsste man das Ergebnis jetzt wegwerfen. Ich habe aber mal den Text in der Umfrage der Beschreibung angepasst. Ich denke da die beiden Felder ungefähr gleich besetzt waren kann man da mal ein Auge zudrücken.
Wobei ich mich auch dem einen oder anderen Vorredner anschließen muss, daß man eher das "Cachealter" und deren Qualität vergleichen sollte bzw. heute wie damals genauso echet Leckerbissen bzw. echten Müll rausziehen kann/konnte.
Das ist eine schwierige Frage, ich denke das es so wie ich es gemacht habe sinvoller ist, denn dann hat man den Vergleich zwischen dem was man in der ersten Zeit des Cachens so gefunden hat zu dem was man heute so findet. Anderereseits sieht auf diese Art und Weise natürlich eine durch den jeweiligen Cacher gefilterte Auswahl. Man könnte natürlich eine zweite Umfrage starten aber das soll hier ja kein Statistikforum werden :D

Bislang ist ja die Eins vorne und der Rest ist ziemlich ausgeglichen. Wenn sich das so forsetzt würde das bedeuten "früher war es auch nicht anders". Mal sehen.
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Re: neue caches schlechter? Versuch einer objektiven Beurteilung

Beitrag von t31 » Mi 29. Jul 2009, 18:25

Ich bin noch nicht ganz ein Jahr dabei.

Meine Erfahrung:

Location
naturgemäß werden gute Plätze mit der Zeit rah und Caches nehmen exponentiell zu

Cachebehälter und Inhalt
Der Trend geht zur schnellen Dose, Micro, kein Inhalt, nur noch selten ein Stift.
Größere Behälter werden seltener ausgelegt und sind meist nach wenigen Tagen geplündert.

Anforderung
Gemäß dem Motto: höher weiter schneller besser, steigt die Anforderung, meist unnötigerweise, da der Cache selbst dadurch nicht besser wird.

Allgemein läßt sich feststellen, das Tradis sofern noch gelegt - meist Micros sind, das selbst Multis oft mit einem Micro enden, Multis sich oft durch sinnlose Mathematik und Zählspielchen auszeichnen und beides (Tradi und Multi) oft als Mystery verkauft wird, dann aber richtig, wäre ja doof, wenn man mehr drausen am Cachen als daheim am Lösen wäre.

Beschreibung
Ein weitere Trend: ungenaue - sofern überhaupt vorhanden - Beschreibung und Koordinaten. Du wirst es schon finden, markierte anfangs vielleicht noch ein Stöckchen den Stein im Steinmeer ...
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