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Vormarsch der Spacken

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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friederix
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von friederix » Fr 31. Jul 2009, 23:08

Aceacin hat geschrieben: Mhh.. jetzt aber mal halblang...
Du hast meinen Smilie am Ende des Posts gesehen und wahr genommen?
Von Worten wie "Spacken" distanziere ich mich hiermit etwas deutlicher, falls es jemand nicht verstanden haben sollte ...
immer selbst und ständig bei der Arbeit; - 51 Wochen im Jahr und sechs Tage die Woche.
Und am siebten Tage sollst Du ruhen cachen!

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wallace&gromit
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von wallace&gromit » Sa 1. Aug 2009, 00:00

Starglider hat geschrieben:I
Also nenne ich sie Geoferkel,

Geniale Idee! :up:

Wenn ich wieder sowas sehe werde ich im log auf Dein Posting verlinken! :D
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Caches_Clay
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von Caches_Clay » Sa 1. Aug 2009, 01:00

fidepus hat geschrieben:Dieses ganze Forum verkommt zum Newbie-Bash-Verein.
Man kann keine Caches verstecken, wenn man weniger als 100 Funde vorweisen kann.
Leute, die weniger als ein Jahr dabei sind machen Caches kaputt statt sie zu suchen.
Kommentare, die hier von Leuten mit weniger Erfahrung gemacht werden werden entweder ignoriert oder es bricht sofort eine Diskussion darüber aus, wie schlimm die Neulinge doch sind.
Früher war alles besser und die Caches noch aus Holz.
Das, meine lieben Freunde, ist echt zum Kotzen!

Aber trotz der Zustimmung hieße das, alle über einen Kamm zu scheren, hier gibts auch genügend nette Leute, die anderen kannst Du ja ignorieren.
Ich fühle mich noch ganz wohl hier.
Gruß
CC
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argus1972
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von argus1972 » Sa 1. Aug 2009, 06:44

Im Prinzip gebe ich allen, die hier geschrieben haben, durchaus Recht, doch sorry, aber ich schiebe die Verwüstungen zum erheblichen Teil auf suboptimale Verstecke, bei denen es oft nicht anders geht, als unter jeden Zweig zu schauen.
Wenn in einem Geröllfeld ein Petling versteckt wird und die Angabe, die der Sucher erhält, "ca. AB Schritte in ca. 30° bis 45°, dann ist die Wühlsuche vorprogrammiert. Da ohnehin meistens Rudel unterwegs sind, ist es wohl unvermeidlich, dass dabei die Umgebung in Mitleidenschaft gezogen wird.
Nach einer Stunde Suche im Rudel (lt. mehrerer Logs), kommt noch der Faktor "Frust" hinzu und da Aufgeben und dnf ja bekanntlich mit Erschießung bestraft wird, wird gesucht auf Teufel komm raus. :irre:

Ich bemühe mich immer, zuerst mit den Augen zu suchen, aber man ist wohl generell (Verstecker und Sucher) dazu übergegangen, die Verstecke nicht mehr für das geübte Auge zu markieren (Hasengrill, plakativer Stein), sondern stattdessen "natürlich" zu verstecken. Was glaubt Ihr, wie viele Petlinge ich schon mit dem Messer ausgraben musste, weil sie mit dem Fuß in die Erde gerammt worden sind?
Dabei bin ich überzeugt, dass die Vorlogger das Ding in aller Regel wieder so verstecken, wie sie es vorgefunden haben.
Wie ich schon mehrfach bitte beklagt habe, werden die Verstecke gerade bei jungen Caches immer fieser, daher ist die Verwüstung praktisch hausgemacht.

Natürlich gibt es Wildschweincacher, die die Umgebung umgraben, aber wenn eine Metallplakette mit Moos getarnt wird, die Koos um 14m streuen und der Hint auch "unter Moos" sagt, was bitte soll der Cacher denn machen?

Meine Überzeugung ist, es sollte wieder dazu übergegangen werden, faire, nachvollziehbare und für Eingeweihte optisch markierte Verstecke zu suchen.
Aber nach 100m Freifläche am Weg mit bestem Empfang und reichlich Versteckmöglichkeiten, wird der Petling natürlich 40m tief im angrenzenden Wald versteckt. :irre: Empfang gegen Null, Verstecke reichlich, natürlich kein Spoiler, dafür nach 10 Funden eine Baugrube - sowas ließe sich problemlos umgehen, wenn man dort versteckte, wo die Bedingungen dafür gut sind. Aber offenbar wird bewusst in erster Linie da versteckt, wo genau das Gegenteil der Fall ist.

Ich bin dazu übergegangen, solche übertarnten Dosen diskret zu markieren, damit es Nachfolgende leichter haben. Kürzlich gab es aber dazu mal eine böse Mail eines Owners, der nach meinem Fund eine Cachekontrolle gemacht hat, mit dem Kernsatz "Die anderen Cacher sollen doch auch richtig suchen, bitte keine Markierung". :irre:

Daher denke ich, auch die Owner sollten etwas mitdenken und faire Verstecke wählen, denn es geht ja eigentlich nicht nur um die Sucherei, sondern auch um das Finden!
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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dr_megavolt
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von dr_megavolt » Sa 1. Aug 2009, 08:44

Ich habe auch in letzter Zeit nicht mehr unbedingt den Eindruck, daß Geocachen mehrheitlich ein naturverbundenes, rücksichtsvolles Hobby ist. Ich habe auch schon häufiger frisch leergefressene Snack- und Süßigkeitenverpackungen in Cache- und Stationsnähe gesehen, wo sonst normale Wanderer nur selten hinkommen dürften.

Mindestanforderung sollte sein, daß der Owner nach z.B. 10-20 Founds sich nochmal seinen Weg anschaut und selbstkritisch überlegt, ob man das noch 1-2 Jahre so weiterlaufen lassen kann. Wenn zu diesem Zeitpunkt schon eindeutige Naturzerstörungen vorliegen, sollte man das Ding modifizieren oder wieder abbauen, auch wenn es Arbeit war.

Da auch nicht alle Owner dafür den rechten Blick haben, sehen vielleicht wenigstens ein paar der nachfolgenden Cacher das Problem. Dann sollte man auch mal SBA loggen. Das wird m.E. ein bißchen zu selten getan. Entweder die Community hat eine Selbstreinigungsfunktion, oder

dritte Möglichkeit: der Förster/Jagdpächter/Waldbesitzer paßt auf. Das Hobby ist auch in diesen Kreisen immer bekannter. Wenn erstmal einige Dosen verschwinden, oder Anzeigen erstattet werden, oder der Gesetzgeber sich bemüßigt fühlt, sich des Problemes anzunehmen, wachen vielleicht die letzten ignoranten Cacher auf.

Wir sollten es nicht zur letzten Variante kommen lassen.

Roland

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Inder
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von Inder » Sa 1. Aug 2009, 10:13

friederix hat geschrieben: So war er jedenfalls gedacht: Ein PETling an der Wurzel eines Baumes mit Hint "Unter drei Steinen" und zusätzlichem eindeutigem Spoilerfoto.
...
Die Steine waren natürlich längst nicht mehr da. Spoiler-Foto hatten wir nicht dabei.
Also erst mal alles "relativ" schonend abgesucht ohne fündig zu werden.
...
Die nachfolgenden Logs:
"Schnell gefunden". :ops:
Wer ist da jetzt wohl eher das Problem? Der Owner oder die Zweiwortlogger?

Wenn ich einen PET-Rohling in den Wald stecke und dabe ein so originelles Versteck wähle, dass es nur mittels daraufgelegter Steine zu identifizieren ist, dann sollte ich auch keine Romane als Log erwarten. Ideenlose Verstecke animieren nicht zu geistigen Ergüssen beim Loggen.

Und genau diese Art von Verstecken ist es, die über kurz oder lang zur Verwüstung der Umgebung führen. Nich jeder hat mobilen Internetzugang. Wenn die Steine nach ein paar Tagen wieder weg sind, dann ist abzusehen, dass irgendwann die nächsten Cacher da stehen und nach einem langen Fußmarsch durch den Wald nicht gerne ohne Erfolg zurückgehen wollen. Dann wird halt jeder morsche Baum umgedreht und jedes Moos noch ein Stückchen weiter abgerissen.

Das Hirn ist beim Cacheowner gefragt. Ein schwieriges Versteck passt an Orte, die man leicht und bequem erreichen kann. Da ist es kein Problem, dreimal vorbeizufahren, bis man die Dose endlich gefunden hat. Mitten in freier Wildbahn sollte ein Versteck (natürlich nur für Cacher) leicht erkennbar sein.

Und das ist definitiv kein Problem von Newbies. Sondern mindestens ebenso ein Problem der Altcacher, die nicht fähig sind, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen.
Logbuch erstellt mit Geolog.
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feinsinnige
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von feinsinnige » Sa 1. Aug 2009, 10:55

dr_megavolt hat geschrieben:Ich habe auch in letzter Zeit nicht mehr unbedingt den Eindruck, daß Geocachen mehrheitlich ein naturverbundenes, rücksichtsvolles Hobby ist. Ich habe auch schon häufiger frisch leergefressene Snack- und Süßigkeitenverpackungen in Cache- und Stationsnähe gesehen, wo sonst normale Wanderer nur selten hinkommen dürften.

Mindestanforderung sollte sein, daß der Owner nach z.B. 10-20 Founds sich nochmal seinen Weg anschaut und selbstkritisch überlegt, ob man das noch 1-2 Jahre so weiterlaufen lassen kann. Wenn zu diesem Zeitpunkt schon eindeutige Naturzerstörungen vorliegen, sollte man das Ding modifizieren oder wieder abbauen, auch wenn es Arbeit war.
Geocaching ist zu einem 'Massengeschäft' verkomme. Zum einen steigt die Zahl der Mitspielenden weiter steil an. Zum anderen scheint der Anteil derer, für die es beim Geocaching besonders um möglichst viele Funde ('Punkte') oder rausgehauene Caches geht, auch stetig zu steigen. Hört man hier nicht immer wieder die Klage über Fastfood, Quantität vor Qualität? Totenlangweilige Statistiken im GC-Profil, Banner, die primär über die Anzahl der schon gefundenen/ versteckten Caches informieren, Threads wie 'Wer hat die meisten Funde?' spreche für sich.
Schönes Beispiel aus de Nachbarschaft: Ein echter 'Newbie' haut eine Dutzend Caches vom Typ 'Micro No. X im langweiligen Wäldchen hinter meine Hütte' raus. Schon bei Ansicht von den Listings ist zu erkennen, daß es da nichts zu sehen gibt und daß das unspannend ist. Trotzdem rennen, fahren die übliche Verdächtigen, die jede Dose sofort haben müssen (FTF-Statistiken hatte ich oben noch vergesse), gleich los und beschweren sich danach darüber, daß ein oder zwei Caches wegen falscher Koordinaten nicht zu finden gewesen sein und geben den guten Tip, daß der 'Newbie' doch bitte erstmal selbst Y Caches suchen und mit einzelnen Caches klein anfangen möge, statt einfach so eine Menge herauszuhaue. Überrascht es wen, wenn ich jetzt sag, daß der Beschwerdeführer selbst nicht ein Jahr aktiv ist, aber schon fast 1k5 Dosen abgeklappert und ähnliche Cache-Serien abgeworfen hat?
Ich denk, Geocaching hat sich schleichend verändert. Weg von dem ganz besonderen, individuellen Erlebnis (Landschaft, physische oder geistige Herausforderung) hin zu einem vergleichenden Wettbewerb (die meisten Caches in kürzester Zeit, mehr 5/5 als alle anderen usw.).
Um in dem Wettbewerb mithalte zu können, muss man schon mal mit dem Auto bis zur Dose vorfahren (ach ja, man hat dann ja auch ein Anliegen Bild), wie ein Berserker und ohne Rücksicht auf Umwelt oder Muggel nach der Dose suchen, nach spätestens fünf Minuten erfolgloser Suche den TJ ziehen (weil die Zeit läuft weg und da sind noch andere Dosen) und dann beim Verstecken der Dose mal fünf gerade sein lassen (der nächste Finder hat bestimmt mehr Zeit und wird das schon wieder richten). Dieses Verhalten begegnet mir heute häufiger als früher und ich erkenne es nicht nur bei Newbies. Kann mir aber vorstellen, daß Geocaching sich für Newbies genau so darstellt, was dann von diesen adaptiert wird. Das wäre mal eine qualifizierte Untersuchung wert.
f

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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von goldensurfer » Sa 1. Aug 2009, 11:58

dr_megavolt hat geschrieben:Wenn erstmal einige Dosen verschwinden, oder Anzeigen erstattet werden, oder der Gesetzgeber sich bemüßigt fühlt, sich des Problemes anzunehmen, wachen vielleicht die letzten ignoranten Cacher auf.
Das glaube ich nicht, dass hier ein Gesetz irgendwas ändern würde. Es ist auch verboten, seinen Hund auf den Gehweg sch..... zu lassen, trotzdem kenne ich keine (deutsche) Stadt, wo man keine entsprechenden Haufen findet. Es ist verboten, am Steuer mit dem Handy zu telefonieren, trotzdem sehe ich fast jeden Tag einen im Auto sitzen und versuchen, mit zwei Händen gleichzeitig zu telefonieren, zu lenken und zu schalten.
Letztendlich denke ich ist es auch nicht erlaubt, den Waldboden umzugraben...
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von Starglider » Sa 1. Aug 2009, 12:14

goldensurfer hat geschrieben:Das glaube ich nicht, dass hier ein Gesetz irgendwas ändern würde. Es ist auch verboten, seinen Hund auf den Gehweg sch..... zu lassen, trotzdem kenne ich keine (deutsche) Stadt, wo man keine entsprechenden Haufen findet.
Nur gibt es keine für jeden zugängliche Website auf der die Hundehalte die Koordinaten der Scheisshaufen veröffentlichen so dass sie als Verursacher jederzeit leicht zu ermitteln wären.
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von DunkleAura » Sa 1. Aug 2009, 12:19

Starglider hat geschrieben:
goldensurfer hat geschrieben:Das glaube ich nicht, dass hier ein Gesetz irgendwas ändern würde. Es ist auch verboten, seinen Hund auf den Gehweg sch..... zu lassen, trotzdem kenne ich keine (deutsche) Stadt, wo man keine entsprechenden Haufen findet.
Nur gibt es keine für jeden zugängliche Website auf der die Hundehalte die Koordinaten der Scheisshaufen veröffentlichen so dass sie als Verursacher jederzeit leicht zu ermitteln wären.
:lachtot: da kann ich nicht widersprechen.
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