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Vormarsch der Spacken

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

wutzebear
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von wutzebear » Sa 1. Aug 2009, 12:27

Starglider hat geschrieben:Oder besser"Geowutz" weil das niedlicher klingt?
Nee, Moment, Wutzen sind weiblich, das wäre sexistisch.
Weiter so mit dem Mobbing und ich lass Dich beim nächsten Mal mit Hilfe meines Laserpointers von Willi fesseln! ;)
"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“
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Christian und die Wutze
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von Christian und die Wutze » Sa 1. Aug 2009, 12:37

wutzebear hat geschrieben:
Starglider hat geschrieben:Oder besser"Geowutz" weil das niedlicher klingt?
Nee, Moment, Wutzen sind weiblich, das wäre sexistisch.
Weiter so mit dem Mobbing und ich lass Dich beim nächsten Mal mit Hilfe meines Laserpointers von Willi fesseln! ;)
Danke! ;)
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S&B
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von S&B » So 2. Aug 2009, 10:34

Auch wir haben mit unseren paar wenigen Funden bereits die Erfahrung mit diesen "Ferkeln" gemacht.
Leere Essensverpackungen -- aufgewühlter Waldboden -- abgeschälte Bäume -- ja und das tolle, da
war das Versteck dann gar nicht -- die sollten mal erst ihr Hirn einschalten und dann suchen!! :???:
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dr_megavolt
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von dr_megavolt » So 2. Aug 2009, 10:46

Das Hobby lockt leider auch einige in den Wald, die besser vor dem Fernseher oder am Baggersee geblieben wären... und damit meine ich nicht unbedingt manche Neulinge, sondern auch einige Powercacher, die vor lauter Punktegeilheit einfach keine Zeit haben, sich vor Ort um Details zu kümmern...

Roland

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radioscout
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von radioscout » So 2. Aug 2009, 11:22

argus1972 hat geschrieben: doch sorry, aber ich schiebe die Verwüstungen zum erheblichen Teil auf suboptimale Verstecke, bei denen es oft nicht anders geht, als unter jeden Zweig zu schauen.
Das deckt sich leider auch genau mit meinen Beobachtungen.
Ungeeignete Verstecke provozieren leider Schäden.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von DrNice » So 2. Aug 2009, 15:30

Moin!

Ich lese immer wieder, dass es mit Argwohn betrachtet wird, dass aus dem kleinen elitären Kreis der Geocacher eine Massenbewegung wird und damit zwar die Quantität der Caches steigen aber die Qualität sinken würde. Ähnliches habe ich schon in vielen Foren gelesen - entweder auf das Forum selbst bezogen oder auch, wie hier, auf das Hobby. Dazu nun ein paar Worte von mir:


Qualität:
Ich wage mal zu behaupten, dass viele Cacher der ersten Stunde bei ihren Erstlingswerken kein so gutes Händchen gehabt haben wie jetzt, nachdem sie mehr Erfahrung gesammelt haben. Und jene Cacher waren vielleicht auch dankbar für den einen oder anderen leicht zu erreichenden Tradi, um ein grobes Gefühl für das Hobby zu bekommen.
Wer Wert auf Qualiät legt, hat die Möglichkeit, sich die Cachebeschreibung durchzulesen und sich die Gegend mit Google Maps anzusehen. Auch die Online-Logs lassen Schlüsse auf die Qualität von Caches zu.
Wer Wert auf Quantität legt, guckt eben, ob die Tradis in der Nähe von Straßen liegen und die T-Wertung nicht allzu hoch ist.
Es ist eben für jeden etwas dabei und niemand ist gezwungen, alle Caches suchen zu müssen. Schade ist nur, wenn wirkliche Sehenswürdigkeiten mit schlechten Caches "versaut" werden, aber ich denke, dieses Thema gibt es nicht nur seit ein paar Monaten.

"Geoschweine":
Wie schon richtig gesagt wurde: Je mehr Cacher es gibt, desto mehr wird die Natur beansprucht. Darauf sollte man auch als Cacheleger achten. Ein Feldweg ist ausreichend, wenn er nur von ein paar Autos täglich befahren wird - würde er ähnlich einer Autobahn frequentiert werden, blieben dauerhafte Schäden nicht aus. Und wenn die Verstecke so "gut" sind, dass es nunmal erforderlich wird, Material zu bewegen, so hinterlässt auch das seine Spuren.

Abgesehen davon: Leute, die das Hobby Geocaching betreiben, sind auch nur ein Querschnitt der deutschen Gesellschaft. Auch, wenn man bei diesem einen Hobby auf einen gemeinsamen Nenner kommt (und selbst das ist häufig genug nicht der Fall), hat man es doch mit grundverschiedenen Charakteren zu tun. Unter uns gibt es Leute, die fremdgehen, zu viel trinken, rauchen, Bordelle besuchen, seltsame sexuelle Vorlieben haben, Charakterschweine, rücksichtslos oder einfach nur unsympathisch sind, auf einem hohen Ross sitzen, die Kloschüssel nicht richtig treffen und Batterien im Hausmüll entsorgen. Und das ist auch nicht erst seit gestern so. Nur je größer die Gemeinschaft wird, desto mehr Idioten gibt es. Ob in einer Gruppe von zehn Personen einer ein Vollidiot ist oder von hundert Personen zehn auffällig sind - es ist relativ das Gleiche. Es liegt in der Natur des Menschen, mit einem weinenden Auge in die Vergangenheit zu blicken und Neuem skeptisch zu begegnen. Seit hunderten von Jahren ist es Brauch, sich über die verkommene Jugend zu beschweren, aber trotz der dunkelsten Prophezeiungen ist es um unsere Gesellschaft doch überraschend gut bestellt.

Deswegen empfehle ich, erwartungsvoll in die Zukunft zu blicken, auf neue ausgefallene Cache-Ideen und Innovationen zu hoffen, die Geocaching noch interessanter machen. Außerdem ist es doch deutlich besser, wie es ist, als wenn man Angst haben müsste, dass Geocaching stirbt, weil zu wenig Nachwuchs nachkommt.

Ich selbst bin übrigens seit Frühjahr 2009 dabei und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich wegen einiger Beiträge in diesem Forum (nicht nur in diesem Thema) nicht willkommen gefühlt habe, wenn mal wieder über die Neulinge hergezogen wurde. Als "Ausgleich" muss ich jedoch sagen, dass mir bei persönlichen Treffen (man läuft sich schließlich mal über den Weg ;) ) immer sehr freundlich begegnet wurde und von Argwohn Neulingen gegenüber keine Spur war. Ich habe übrigens mittlerweile 77 Caches gefunden und zwei versteckt.

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Teddy-Teufel
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von Teddy-Teufel » So 2. Aug 2009, 15:45

Wenn man sich ordentlich kümmert, braucht man keine Hundert gefunden haben und ein Jahr warten, war bisher unsere Meinung. Da haben wir uns wohl geirrt, weil immer wieder Leute das Gegenteil beweisen. :irre: Wir haben uns da immer gesträubt, alle über einen Kamm zu scheren. Uns stinkt dabei bloß an, was soll man denn da machen??? :motz:
Es gibt Cacher, bei denen gingen dem lieben Gott wohl die Zutaten aus! :lachtot:
Moin, moin! Achim

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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von whiterabbit » Mo 3. Aug 2009, 13:21

@DrNice: :2thumbs: :applaus:
Das elitäre Gebaren von manch einem der alteingesessenen Cacher und die früher war alles besser-Mentalität finde ich ebenso befremdlich, sehr schön auf den Punkt gebracht.
Follow the white rabbit...

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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von d´Karlsfelder » Mo 3. Aug 2009, 14:09

Um mal der Newbieversteckerallergie allgemein ein bisschen entgegegenzuwirken. http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... wp=GC1w48w. Fehler durch einen Erfahrenen erkannt und abgestellt. Fertig. Ein bisschen mitdenken kann auch nicht schaden.
Die Logs haben mich alle gefreut und ich werd jetzt deswegen keine Dosen in die Gegend schmeissen. Wenn mir aber sowas mal wieder unterkommt, dann wird gelegt. Vielleicht dann besser ;)
Herbert

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Teddy-Teufel
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Re: Vormarsch der Spacken

Beitrag von Teddy-Teufel » Mo 3. Aug 2009, 14:12

whiterabbit hat geschrieben:@DrNice:
Das elitäre Gebaren von manch einem der alteingesessenen Cacher und die früher war alles besser-Mentalität finde ich ebenso befremdlich, sehr schön auf den Punkt gebracht.
Es zeigt sich trotzdem zunehmend, daß Leute loslaufen ohne Grundkenntnisse über diese Hobby zu haben. Bei meinen beiden "Rabauken" hat sich rausgestellt, daß sie die viele Dinge aus den Guidelines nicht kennen. Sie haben jedoch meine Hilfe angenommen und nun wird alles gut. Was die Kurzlogs betrifft , es wird von Neueinsteigern oft als cool angesehen nur mit TFTC o.ä. zu loggen, obwohl sowas als verpöhnt gilt. Deshalb muß man es ihnen dann eben sagen, jedoch ohne arrogant zu werden. Vom Abkürzungen haben wir noch nie viel gehalten und hier sieht man eben, daß sie völlig fehl am Platze sind. Wir denken, da haben die Powercacher etwas Schuld, die machen es ja mit ihren Copy-Logs vor. :p
Es gibt Cacher, bei denen gingen dem lieben Gott wohl die Zutaten aus! :lachtot:
Moin, moin! Achim

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