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Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

TKKR
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Beitrag von TKKR » Mi 6. Jul 2005, 16:42

... bei 130°C ist´s natürlich dampfförmig, kondensiert aber auch immer mal wieder aus und bringt das PA zum quellen. Ein paar Mal dieser Zyklus und auch die meisten 2K-System sind im Eimer. Außerdem sind die bei den vielen Leichtlaufölen nicht beständig. (Dies war natürlich cachefern. Der Bezug zum cachen besteht dann nur insofern, als dass ich die Reste (bevor sie weggeworfen werden) in Caches verarbeite. Dann sind die Klebepartner meist Alu/Beton Stahl/feuchte Kalksteine ....)

Wie klebt man die Neodyn-magnete am besten in die PE-Filmdosen???

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Beitrag von DocW » Mi 6. Jul 2005, 16:49

TKKR hat geschrieben:... bei 130°C ist´s natürlich dampfförmig, kondensiert aber auch immer mal wieder aus und bringt das PA zum quellen. Ein paar Mal dieser Zyklus und auch die meisten 2K-System sind im Eimer. Außerdem sind die bei den vielen Leichtlaufölen nicht beständig. (Dies war natürlich cachefern. Der Bezug zum cachen besteht dann nur insofern, als dass ich die Reste (bevor sie weggeworfen werden) in Caches verarbeite. Dann sind die Klebepartner meist Alu/Beton Stahl/feuchte Kalksteine ....)

Wie klebt man die Neodyn-magnete am besten in die PE-Filmdosen???


Wenns kondensiert, ist es ja wieder auf 100°C. Das sind aber schon problematische Temperaturen, mit Haushaltsklebern kommst Du da nicht weit. Aber Dampf ist generell doof für vernetzte Systeme,
Das klingt mehr nach Industriekleber, da müsste man mal den freundlichen Loctite-Vertreter oder so belästigen.

Und den Magnet: Innen, auf jedenfall innen ;-) unschön ist die Elastizität des PE.
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TKKR
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Beitrag von TKKR » Mi 6. Jul 2005, 17:04

Es sind halt typisch Motorbedingungen im Bereich Zylinderkopf, ölführende Teile. Da müssen Prototypen zusammengeleimt werden. Zur Zeit benutze ich Kleber von 3M die ja nicht nur gute Reflektoren bauen. Aber richtig gut ist´s halt doch nicht.

Bei den Magnetdosen bohre ich kleine Löcher durch das PE und setze kleine Anker aus dem 2K-Kleber. Dann ist der Magnet außen und es ist doch etwas mehr Platz in der Dose.

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radioscout
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Beitrag von radioscout » Mi 6. Jul 2005, 18:34

Sir Cachelot hat geschrieben:oder kunststoffmäßisch oder so.

Warum haftet die Teflonschicht auf der Teflonpfanne, wenn an Teflon nichts haftet?
Und wir kommt die überhaupt da drauf?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Beitrag von Sir Cachelot » Mi 6. Jul 2005, 19:27

radioscout hat geschrieben:
Sir Cachelot hat geschrieben:oder kunststoffmäßisch oder so.

Warum haftet die Teflonschicht auf der Teflonpfanne, wenn an Teflon nichts haftet?
Und wir kommt die überhaupt da drauf?


es gibt schon dinge , die an teflon haften.
teflon hat halt ein sehr niedrige oberflächenspannung.
um teflon zu kleben bedarf es spezieller kleber, welche nicht gerade gesund sind.
deshalb sollte man auch pfannen-teflon nicht abkratzen und mitessen - nicht wegen dem teflon, das ist fast inert, sondern wegen dem kleber.
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Beitrag von Sir Cachelot » Mi 6. Jul 2005, 19:30

TKKR hat geschrieben:Es sind halt typisch Motorbedingungen im Bereich Zylinderkopf, ölführende Teile. Da müssen Prototypen zusammengeleimt werden. Zur Zeit benutze ich Kleber von 3M die ja nicht nur gute Reflektoren bauen. Aber richtig gut ist´s halt doch nicht.

Bei den Magnetdosen bohre ich kleine Löcher durch das PE und setze kleine Anker aus dem 2K-Kleber. Dann ist der Magnet außen und es ist doch etwas mehr Platz in der Dose.


ich bin grad am überlegen.
130grad ist vielleicht nicht so schlimm, der wasserdampf ist glaub ich schlimmer.
polymere sind halt nicht gerade temp.stabil.
vielleicht hat ja wacker was.
http://www.wacker.com/internet/noc/?locale=de_DE
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Beitrag von Bonnie-Treiber » Mi 6. Jul 2005, 20:00

radioscout hat geschrieben:Und wir kommt die überhaupt da drauf?

Der Pfannenrohling wird gesandstrahlt, anschließend wird per Spritzpistole ein Haftgrund aufgetragen.
Jetzt wird die Metallic-artige Beschichtung aufgebracht und naß in naß mit einem PTFE haltigem Klarlack beschichtet.
Jetzt nur noch bei ca. 280 - 420°C etwa 30 Minuten das ganze Einbrennen und fertig.
Dann ist die Teflon Pfanne aber nur noch bis ca 250°C zu gebrauchen.
Ich finde Dinge, die haben andere noch gar nicht verloren !

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Beitrag von Sir Cachelot » Mi 6. Jul 2005, 20:23

Bonnie-Treiber hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Und wir kommt die überhaupt da drauf?

Der Pfannenrohling wird gesandstrahlt, anschließend wird per Spritzpistole ein Haftgrund aufgetragen.
Jetzt wird die Metallic-artige Beschichtung aufgebracht und naß in naß mit einem PTFE haltigem Klarlack beschichtet.
Jetzt nur noch bei ca. 280 - 420°C etwa 30 Minuten das ganze Einbrennen und fertig.
Dann ist die Teflon Pfanne aber nur noch bis ca 250°C zu gebrauchen.


so hab ichs auch in galileo gesehen....
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Beitrag von Bonnie-Treiber » Mi 6. Jul 2005, 20:29

Sir Cachelot hat geschrieben:
Bonnie-Treiber hat geschrieben:
radioscout hat geschrieben:Und wir kommt die überhaupt da drauf?

Der Pfannenrohling wird gesandstrahlt, anschließend wird per Spritzpistole ein Haftgrund aufgetragen.
Jetzt wird die Metallic-artige Beschichtung aufgebracht und naß in naß mit einem PTFE haltigem Klarlack beschichtet.
Jetzt nur noch bei ca. 280 - 420°C etwa 30 Minuten das ganze Einbrennen und fertig.
Dann ist die Teflon Pfanne aber nur noch bis ca 250°C zu gebrauchen.


so hab ichs auch in galileo gesehen....

Habs nicht gesehen, sondern als Fertigungsleiter den Beschichtungsvorgang überwacht.
Ich finde Dinge, die haben andere noch gar nicht verloren !

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