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Versicherungsschutz

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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hcy
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von hcy » Fr 11. Sep 2009, 12:06

Na das ist doch mal eine vernünftige Aussage.
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Alpini
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von Alpini » Fr 11. Sep 2009, 12:15

JeeperMTJ hat geschrieben:Das hat meine Versicherung vor einigen Wochen zu dem Thema gesagt (LVM-Münster):
...
Nur Wettkampfsport und Klettern im außereuropäischen Ausland wäre zu melden.
Das muss man nicht verstehen, oder? Anders gesagt wieso ist es im aussereuropaeischen Ausland gefaehrlicher?
Denke da treibt der gefuerchtete Kostenfaktor (Auslandsrueckfuehrung...btw, fallen dann die Kanaren oder die franzoesischen Gebiete wie Reunion auch da runter?) zu solchen Ausnahmen.
Das mit dem Wettkampf verstehe ich dann auch nicht.

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JeeperMTJ
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von JeeperMTJ » Fr 11. Sep 2009, 12:33

Alpini hat geschrieben:
JeeperMTJ hat geschrieben:Das hat meine Versicherung vor einigen Wochen zu dem Thema gesagt (LVM-Münster):
...
Nur Wettkampfsport und Klettern im außereuropäischen Ausland wäre zu melden.
Das muss man nicht verstehen, oder? Anders gesagt wieso ist es im aussereuropaeischen Ausland gefaehrlicher?
Denke da treibt der gefuerchtete Kostenfaktor (Auslandsrueckfuehrung...btw, fallen dann die Kanaren oder die franzoesischen Gebiete wie Reunion auch da runter?) zu solchen Ausnahmen.
Das mit dem Wettkampf verstehe ich dann auch nicht.
Das betrifft in der Tat die Rückführungskosten. Ein Unfall in Patagonien ist natürlich eine ganz andere Hausnummer als in einem Klettergarten in Strasburg.

Wettkampf ist immer ausgenommen, z.B. auch bei meiner Autoversicherung. Ich kann mit dem Jeep Quatsch machen in einem Fahrgelände -> versichert. Ist es zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten -> nicht versichert.

Dafür dass es im Standard abgedeckt ist (sowohl Unfall als auch Leben) finde ich das aber ok.

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von 1887 » Fr 11. Sep 2009, 13:23

hcy hat geschrieben:
argus1972 hat geschrieben:"grob fahrlässiges Verhalten", wie beim Bäume besteigen,
Gibt's ein Gesetz das das verbietet? Wer definiert denn bitte was "grob fahrlässig" ist, die Versicherungen selber? Toll. :irre:
Moin,

nö nicht die Versicherungen. Grob fahrlässig handelt man, wenn man die im Verkehr übliche Sorgfalt außer acht lässt, dass ist ein feststehender Rechtsbegriff: Beim Klettern also z.B. den Bereich unter sich nicht durch Maßnahmen (z.B. einem Mitcacher) sichert.

Grüße
1887

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von Alpini » Fr 11. Sep 2009, 13:45

Nochmal zum Wettkampfsport und mal ganz platt: Kreiklasse C im Fussball faellt evtl. drunter und ein Stammtischkick nicht... :???:
Zum Wettkampf brauch ich im Moment keinen Schutz, aber Vorsicht bei Stadtmeisterschaften... :schockiert:
Am End muss jeder seinen Agenten schriftlich festnnageln und evtl. seinen Anbieter wechseln.
Muss selbst noch mal nachsehen naechste Woche, aber wenn die Unfallversicherung nur fuer Europa waere, ist die Versicherung gefeuert.

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von radioscout » Fr 11. Sep 2009, 16:31

JeeperMTJ hat geschrieben:Das hat meine Versicherung vor einigen Wochen zu dem Thema gesagt
Daraus geht aber nicht hervor, wie das gehandhabt wird, wenn jemand z.B. hinter einem Zaun und Verbotsschild klettert und sich dabei verletzt?
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von Guido-30 » Fr 11. Sep 2009, 17:00

Warum soll die Allgemeinheit dafür bezahlen, wenn sich jemand bewusst gefährlich verhält und dadurch ein Schaden verursacht wird?

Das gilt für "sportliche Wettkämpfe", bei denen man mit mehr Ehrgeiz (und dadurch mit höherer Gefahr) an die Sache geht, als im Training, genau so wie für besonders definierte Hobbys. Ob da Klettern/Bergsteigen dazu gehört, kann von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Wobei mir nicht bekannt ist, dass das irgendjemand generell ausschließt. Jedenfalls wäre es dann ziemlich egal, ob das Ziel eine Dose mit Logbuch oder eine schöne Aussicht auf einer Bergspitze ist.

Interessant finde ich das Stichwort Städtemeisterschaft. Wenn nach einem Schadensfall herauskommt, dass man an so einem "Wettkampf" teilgenommen hat, dann kann ich mir gut vorstellen, dass das Probleme gibt.

Und wenn man sich dort aufhält, wo man gar nicht sein darf, dann ist erst Recht Ärger vorprogrammiert.

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von adorfer » Fr 11. Sep 2009, 17:48

Guido-30 hat geschrieben:Und wenn man sich dort aufhält, wo man gar nicht sein darf, dann ist erst Recht Ärger vorprogrammiert.
Wenn jedes Verkehrsverunfallte, dem eine Schuld (oder Teilschuld) nachgewiesen wurde, die Behandlung selbst zahlen müsste, dann würde es deutlich mehr Sozialfälle geben.
Selbst bei Suizidversuchen habe ich noch nie gehört, dass da jemand das Magenauspumpen oder die Dialyse hinterher selbst zahlen musste.

(Und spätestens hier würde doch nun wirklich das in diesem Thread mehrfach gebrachte Argument "fahrlässig oder gar vorsätzliche Belastung der Versichertengemeinschaft" wirklich zutreffen)
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von Alpini » Fr 11. Sep 2009, 17:53

Sagen wirs mal so, was die Territorien angeht ist das ganze ziemlich definiert, OK ein paar Inseln lassen Raum fuer Spekulatius. ;)
Die Frage ist ab wann ich was als Wettkampf sehe. :motz:
Viele Sportarten leben davon - einige haben den Gedanken weniger (Klettern ausser Speed und Wettkampf, Ultimate ist interessant, da man auf ne Instanz Schiedsrichter verzichtet) - und wieder andere sind vom Gedanken Wettkampf mit Risiko IMHO zu weit weg (Sportangeln, Schach, Hallenhalma). Im letzten Bereich seh ich auch Statistikcachen, Powercachen etc... Am anderen Ende HCC und die Stadtmeisterschaft ist dann dazwischen irgendwo, oder wie... :???: Damn, Versicherungsdeutsch in Schriftgroesse 3,5 :hilfe:

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von Alpini » Fr 11. Sep 2009, 17:55

-jha- hat geschrieben:
Guido-30 hat geschrieben:Und wenn man sich dort aufhält, wo man gar nicht sein darf, dann ist erst Recht Ärger vorprogrammiert.
Wenn jedes Verkehrsverunfallte, dem eine Schuld (oder Teilschuld) nachgewiesen wurde, die Behandlung selbst zahlen müsste, dann würde es deutlich mehr Sozialfälle geben.
Selbst bei Suizidversuchen habe ich noch nie gehört, dass da jemand das Magenauspumpen oder die Dialyse hinterher selbst zahlen musste.

(Und spätestens hier würde doch nun wirklich das in diesem Thread mehrfach gebrachte Argument "fahrlässig oder gar vorsätzliche Belastung der Versichertengemeinschaft" wirklich zutreffen)
zumindest nicht wenn es erfolgreich war... :ops:

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