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Versicherungsschutz

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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waws
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von waws » Mo 14. Sep 2009, 23:04

Menschenskinder, was macht ihr euch für Sorgen?
Wenn euch Gecaching zu gefährlich ist, dann bleibt doch zu Hause.
Und wenn ihr bei einem T5 aus einem Baum, von einem Hochhaus oder von einem Berg fallt,dann erzählt doch der Versicherung, ihr wolltet ein verirrtes Kind (Hund/Graupapagei) retten.
Wenn ihr es überlebt habt, dann gibt es mit etwas Glück ausser der Zahlung von der Versicherung auch noch ein dickes Lob oder gar einen Orden.
Und für den Fall, dass ihr es nicht überlebt, dann solltet ihr vor der Cachetour euren späteren Hinterbliebenen den guten Rat geben, auch diese Ausrede zu benutzen.
Gruß
Werner
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adorfer
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von adorfer » Mo 14. Sep 2009, 23:05

fabibr hat geschrieben: Vielleicht ist es auch ein Denkanstoss, wenn kein Schutz besteht, etwas vorsichtiger zu sein.
Ich halte diesen Artikel eher für einen Denkanstoß, zur Versicherung desjenigen zu wechseln, der dieses Interview platziert hat.
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von adorfer » Mo 14. Sep 2009, 23:15

waws hat geschrieben:Menschenskinder, was macht ihr euch für Sorgen?
Erzähle mir wieviele Versicherungen Du hast und ich sage Dir wieviel Angst Du hast!
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ElliPirelli
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von ElliPirelli » Mo 14. Sep 2009, 23:18

-jha- hat geschrieben:
waws hat geschrieben:Menschenskinder, was macht ihr euch für Sorgen?
Erzähle mir wieviele Versicherungen Du hast und ich sage Dir wieviel Angst Du hast!
Falsch, ich habe keine Angst, weil ich Versicherungen habe.... :D


Und Klettercaches mache ich eh nicht, Sport ist Mord, und Breitensport ist Massenmord.... :roll:
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Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman
Elli's ramblings - sporadische Berichte von Cachingabenteuern...

heuchler
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von heuchler » Di 15. Sep 2009, 08:45

@waws:
Es geht hier nicht um Angst sondern um die finanzielle Versorgung nach dem / durch den Unfall.
Man knallt vom Baum, stürzt unglücklich, rammt sich die gebrochene Rippe in die Lunge...
Bricht sich beide Beine oder beide Arme..
Selbst ohne Angst vertrittst Du dich und reißt dir die Bänder.. als Handballnationalspieler eine bescheidene Sache..

Ich möchte den sehen dem es finanziell nichts ausmacht wenn man 2, 3, 4 Monate nicht arbeiten kann.
Die Angst den Job zu verlieren kommt noch hinzu (sie bleibt in der Zeit IMMER im Hinterkopf...).
Zumal es dann evtl noch Folgeschäden gibt die man behandeln muss (Physio, Fahrtkosten etc).. somit bist Du für deinen AG also schonmal 5 Monate aus der Firma raus.
Er zahlt für dich, es gibt Engpässe..
Wenn man (der AG) einen Grund findet.... mir wurde damals von meinem jetzigen Ex-Chef "nahegelegt" mir doch endlich die Mandeln entfernen zu lassen weil ich jährlich eine Entzündung habe.
Hinzu kamen zu dem Zeitpunkt noch 2 weitere Infekte und ich war 1,5 Monate(!) außer Gefecht (dann zwischendurch mal wieder eine oder zwei Wochen da, was die Sache verschlimmerte).
Dafür dass ich mit nem gereiztem Blinddarm zur Arbeit kam und nicht stehen oder sitzen konnte und auch mit Migräne zur Arbeit gekommen bin und mich erstmal high fühlte was man von besagter Person nicht sagen konnte... aber lassen wir das.

Wenn man nicht bei Geiz-Ist-Geil Versicherungen versichert ist wird man schon richtig eingestuft.
Eine Onlineversicherung empfehle ich in KEINEM Fall!
Absolut nicht... weder für mein Leben noch für mein KFZ.
Eine private Zusatzversicherung empfehle ich in jedem Fall.
Die Beiträge halten sich in Grenzen.
HInzu kommen neben Haftpflicht noch private Zusatz (Zähne etc.), BU Versicherung, Risiko-Leben, Rechtschutz... sie machen das Leben unbeschwerter...
Geld dafür zu bekommen dass man im KH liegt ist eine "feine" Sache und nach 2 Monaten kann man sich dann 3 neue GPS kaufen :P

Dass Geochaching (trotz Klettern etc) als Risikosportart (Bungeejumping, Fallschirmspringen) eingestuft wird denke ich nicht.
Problematisch wird da denke ich eher zu erklären was man auf abgesperrten Gebieten treibt die es bei 3-5 zu Hauf gibt!
"Betreten verboten" an einem Umspannungshäusen wo rundherum Hinweise versteckt sind, sind meiner Meinung schon fast fahrlässig. Und von dem Grundsatz die Natur NICHT zu zerstören halten anscheinend auch nicht viele etwas wenn man 300 Meter durchs Gestrüpp trampeln muss.
Vielleicht gibts ja hier Versicherungsmenschen die was dazu sagen können was passiert wenn man sich im Unterholz in Försters-Wald was bricht...

Genug geschrieben... aber interessante Frage des Threaderstellers :)

Grüße,
Daenni

jmsanta
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von jmsanta » Di 15. Sep 2009, 10:24

-jha- hat geschrieben:
waws hat geschrieben:Menschenskinder, was macht ihr euch für Sorgen?
Erzähle mir wieviele Versicherungen Du hast und ich sage Dir wieviel Angst Du hast!
gut, nach deiner Logik muss ich also ein absoluter Schisser sein :lachtot: :kopfwand:
Mt 5,3-11 (Lut. '84)

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von waws » Di 15. Sep 2009, 13:19

-jha- hat geschrieben:Erzähle mir wieviele Versicherungen Du hast und ich sage Dir wieviel Angst Du hast!
@jha: Ich habe natürlich jede Menge Versicherungen. Aber ich möchte auch, das diese im Schadenfall zahlen. Und genau darum werde ich denen nicht erzählen, dass der Unfall (welchen der Große Gasförmige verhindern möge), bei der Ausübung einer Risikosportart oder beim Geocaching passiert ist. Meine Frau und meine Kinder sind ebenfalls informiert und werden mit Sicherheit nichts von Geocaching erzählen, wenn es mich so erwischen sollte, dass ich tot oder vernehmungsunfähig bin.

Gruß
Werner
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von waws » Di 15. Sep 2009, 13:21

@heuchler: siehe meinen Beitrag von 12:19.

Gruß
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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von stoerti » Di 15. Sep 2009, 14:27

Oder ein Cacher bekommt einen runter fallenden Stein auf dem Kopf beim Besuch eines LPC?
Habe so einen als T5er im Angebot.
Und wenn die Leute da so reinmarschieren, wie sie es in den Logs schreiben und sogar anmerken, dass T5 völlig überbewertet ist, dann sind sie eben selbst dran doof.
Manchmal findet man auf der Suche nach einem lost place sein Traumhaus.
Schloss in Brandenburg, 400 Jahre alt, 1.000qm Wohnfläche, verlassen seit 1991, gekauft 2/2012, Restaurierung andauernd.

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Re: Versicherungsschutz

Beitrag von mckick » Di 15. Sep 2009, 16:35

Ich denke, hier geht doch einiges durcheinander. Wir sollten mal klar die unterschiedlichen Versicherungen voneinander trennen. Zur Krankenversicherung kann ich nicht viel sagen, zur Haftpflichtversicherung und zur privaten Unfallversicherung schon. Durch meinen Arbeitgeber habe ich öfter mit zwei, hauptsächlich hier im Norden verbreiteten Versicherern, zu tun. Meine Ausführungen beziehen sich auf deren AGB´s und Versicherungsbedingungen, die hier vor mir liegen. Bei anderen Versicherungen kann es durchaus anderes geregelt sein.

Fangen wir mal mit der Haftpflichtversicherung an. Bei ihr besteht Versicherungsschutz für den Fall, dass der Versicherungsnehmer (Geocacher) aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen (privatrechtlichen Inhalts) von einem Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen wird. Bleiben wir mal bei dem Kletterbeispiel: Cacher klettert auf den Baum, Ast bricht plötzlich ab und fällt auf das Auto von Herrn Müller. Das Auto ist beschädigt, der Baum ist beschädigt. Die Haftpflichtversicherung bezahlt den Schaden am Auto und am Baum. Ausgeschlossen ist nur der Vorsatz, das bedeutet Cacher klettert auf den Baum mit ner Säge und trennt den Ast mutwillig ab, Versicherung zahlt nicht. (obwohl man bei dem Schaden am Auto eventuell noch von grober Fahrlässigkeit sprechen könnte, was wieder versichert wäre, aber mit ner Säge geht ja hier wohl kaum einer auf den Baum).
Mitversichert sind alle sportlichen Aktivitäten außer Jagd, Teilnahme an Pferde-, Rad,- und Kraftfahrzeugrennen. Davon trifft hier nichts zu (naja außer die FTF-Jäger, aber die sind nicht gemeint)

Fazit: Die Haftpflichtversicherung tritt beim Cachen ein, wenn kein Vorsatz bei der Beschädigung der Sache oder Person vorliegt.

Bei der privaten Unfallversicherung sieht es ein wenig anderes aus. Eine Unfallversicherung leistet, wenn die versicherte Person (Cacher) durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Also der Cacher fällt plötzlich vom Baum, die Versicherung zahlt. Bei Unfällen die der versicherten Person dadurch zustoßen, dass sie vorsätzlich eine Staftat ausführt oder versucht, ist die Leistung ausgeschlossen. Die wenigsten Caches sind so gelegt, dass man dabei eine Straftat begeht (eigentlich dürfte das ja keiner sein). Was können nun alles Staftaten beim Cachen sein? Da gibt es bestimmt einige. Weiterhin sind bei dieser Versicherung illegale Rennen ausgeschlossen, weitere "Sportarten" nicht.

Fazit: Die private Unfallversicherung leistet beim Geocachen, wenn man dabei nicht gerade eine Straftat begeht.

Jens

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