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Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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Trracer
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von Trracer » Mo 2. Aug 2010, 21:33

Wenn man sich ein wenig mit Rätseln und Verschlüsselungstechniken beschäftigt, merkt man oft dass einige D5 schlicht weg nicht lösbar sind.

Lösbar heißt für mich nicht, das einer die Lösung zufällig herausbekommen kann, sondern dass eine gewisse Anzahl von Cachern das Rätsel lösen kann ohne eine Hilfe von Owner oder Vorfinder zu erhalten.
Im übrigend erwarte ich bei einem Mystery mindestens einen Small als Dose, wenn da ein Petling hintersteht, geht der Cache ganz schnell auf die Ignore.

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Rockbar
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von Rockbar » Fr 6. Aug 2010, 15:13

Ich kapituliere gerade am "Bunker?"
http://www.geocaching.com/seek/cache_de ... 53d38acb0a
Generell finde ich Mysteries ganz gut. Ein "schlechtes" ist mir noch nicht über den Weg gelaufen.
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Nerre
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von Nerre » Fr 6. Aug 2010, 15:49

Ich kann mich Mausebibers Position nur anschließen:


Schöne Mysteries in Maßen ok, aber copy+paste Mysteries, die eigentlich nur erweiterte 0815 Tradis sind: Nein danke.

Was ist das Problem daran, warum kann man es nicht einfach handhaben nach "jeder macht halt sein Ding, laß sie doch":

- schlechtes Mysteries zwingen Cacher sich zumindest zu einem gewissen Maß mit ihnen zu beschäftigen, wenn man Mysteries nicht ganz abschreiben will. Wie sortiert man den Mist raus der sich nicht lohnt? Sehr schwer und auf jeden Fall mit Arbeit und Zeitaufwand verbunden, denn meistens weiß man es erst hinterher. Damit verschwendet man auch unweigerlich einen Teil dieser Zeit und Arbeit. Außer man beschließt ALLE Mysteries zu ignorieren. Und das will kaum jemand, auch nicht Mausebiber obwohl es ihm so mancher in den Mund legte.
- Schonmal versucht einen Multi in einem Gebiet anzulegen in dem noch viele ungelöste Mysteries sind?
- Bei einem Tradi und Multi reicht ein kurzer Blick ins Listing um zu wissen ob man ihn machen will oder nicht. Bei einem Mysterie geht das nicht. Oft heißt es: Lösung damit man weiß was überhaupt auf einen zu kommt. Über schlechte Listings mit zu wenig Attributen, fehlenden Strecken- und Zeiteinschätzungen will ich hier nicht diskutieren, das gibt es leider bei allen Cachearten.


Die Dinger machen also auch dann Arbeit, wenn man sie gar nicht macht. Sie blockieren Karten, das Anlegen von normalen Caches und das Erstellen von Touren etc. . Das ist mit normalen 0815 Tradis schon nervig, denn oft braucht ein guter Cache Wochen oder Monate, schlechte Tradis ploppen aber immer schneller auf der Karte auf. Wenn das nun aber auch noch Mysteries sind hat man irgendwann gar keine Chance mehr hinterher zu kommen und grob zu wissen wo in der Homezone noch was frei ist und wo nicht. Dabei geht es mir nicht drum alles frei zu halten dort. Denn ich habe schon seit ich anfing noch einige Caches offen die mir einfach zu lang oder unspektakulär sind und es stört mich nicht. Daran gewöhnt man sich. Multis wurden hier in der Diskussion meist außen vor belassen da sie mitlerweile gefühlt viel seltener gelegt werden, es kommt mir sogar so vor daß viele die einen schönen Multi gemacht haben lieber knapp vor dem Publish doch einen Mysterie draus machen, weil das ja eine viel cooler Cacheart ist. Copy+Paste Rätsel einbauen, fertig. Tradis legen nur Anfänger. So wirkt es zumindest. Naja.

Es muß auch Caches geben zu denen man einfach hinfahren und sie machen kann, solange sie schön sind. (daß muß nicht unbedingt die Location oder die Story sein, oft reicht einfach nur eine toll gemachte außergewöhnliche Box).
Ein normaler Multi und auch ein Tradi sind keine Schande!

Es muß ja nicht unbedingt immer das Riesenrätsel sein (siehe meinen Koffein-T5er), auch ein einfaches Rätsel kann lustig sein und dennoch Besucherströme kanalisieren.

Wobei die Kanalisierung viel zu oft einfach nur eine faule Ausrede ist für das Suchen und Basteln von Verstecken die die Besucherströme aushalten. In den meisten Fällen gilt: gar nicht erst einen Cache legen oder nur eine Question to answer hinpacken und den Final woanders.

PS: Nicht lösbare Caches gibt es nicht, du mußt nur den Owner genug nerven daß er Hint für Hint die Lösung rausrückt. Wobei es natürlich ein viel größeres Erfolgserlebnis ist es selbst zu packen. Was meinst du wie "Vorfinder" entstehen? Daß immer nur jemand mit Vitamin B den FTF bei sowas macht würde der Gemeinde schnell sauer aufstoßen. :D

Königscaches sind immer noch die HCC oder T5er meiner Meinung nach, sprich eine gesunde Mischung aus D und T nach dem Motto "In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist" (A.S.I.C.S. auf lateinisch). Da Natur und Draußen für mich beim Cachen dem Rätsel voran zu stellen ist gebe ich auch weit mehr auf T als auf D Wertungen. Aber das ist, im Gegensatz zu dem leidigen Mysteriethema, nur meine Ansicht und stört andere nicht.
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rs-sepl
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von rs-sepl » Fr 6. Aug 2010, 16:39

AMEN, Recht haste.

Aber über die "Königscaches" musste ich lachen! :lachtot:

sax76
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von sax76 » Fr 6. Aug 2010, 16:48

Ich sehe es trotz der vielen Großbuchstaben und Fettungen nicht so. Die Argumente wurden alle schon genannt und sind auch nachvollziehbar, aber die Regel des Spiels sind so das man Mysteries legen kann und wenn viele Mysteries gelegt werden mögen viele Cacher offenbar auch diese Mysteries, sonst würden sie ja nicht gelegt und gesucht werden.
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Rockbar
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von Rockbar » Fr 6. Aug 2010, 17:09

Alles nur Geschmackssache. Ich für meinen Teil finde die echten Multis mit vielen Stages weniger attraktiv als Mysteries. Bei den Multis macht man mehrere Stages, an denen man unter Umständen an einem scheitert, und dann ist man mitten in der Pampa frustriert. Oder wenn alles hinhaut, steht man am Ende vor einem schlechten Cache in der Dornenhecke. Bei einem Mysterie bin ich wenigstens zuhause, wenn dieser nicht klappt, kann ich mich dann gleich einem anderen Cache zuwenden.
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TripleKA
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von TripleKA » Fr 6. Aug 2010, 17:45

Ich mache auch gerne Mysteries. Ich rätsel halt gerne. Und wenn man es dann "raushat" ist die Dose sozusagen eine Belohnung. Finde ich besser als ein reines :"Ich habs gelöst". Allerdings sollte es lösbar sein. Es gibt da schon so einige sinnbefreite Mysts. aber eine ordentliche Denksportaufgaeb hat doch was. aber bitte mit Geochecker. Und - wo nötig - einem akzeptabeln Hinweis in den Hints.

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Nerre
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von Nerre » Fr 6. Aug 2010, 21:12

AMEN, Recht haste.

Aber über die "Königscaches" musste ich lachen!
Danke dir. Das mit den Königscaches kam nicht von mir, bin nur drauf eingegangen.
Rockbar hat geschrieben:Bei den Multis macht man mehrere Stages, an denen man unter Umständen an einem scheitert, und dann ist man mitten in der Pampa frustriert. Oder wenn alles hinhaut, steht man am Ende vor einem schlechten Cache in der Dornenhecke. Bei einem Mysterie bin ich wenigstens zuhause, wenn dieser nicht klappt, kann ich mich dann gleich einem anderen Cache zuwenden.
Zuhause sein wenns nicht klappt, sorry dann hast du echt das falsche Hobby und nebenbei auch eine falsche Vorstellung von Mysteries!
Irgendwie hört sich daß so an als gäbe es nur Mysteries bei denen man direkt zum Final kann nach der Lösung. Das ist aber meistens nicht der Fall, Gott sei Dank. Es gibt Mysteries die ein Tradi, und es gibt welche die ein Multi sind, wenn man erstmal das Rätsel geknackt hat.
Wer alle Fehler zuhause bemerken will sollte echt nicht cachen sondern Rätselbücher und -spiele spielen. Und danach noch spazieren gehen. Selbst wenn deine Lösung stimmt, der Cache kann immer noch weg sein und dann ist ja wieder der böse Frust da. Sorry, aber der Frust gehört eben dazu und Teil der Herausforderung.
wenn viele Mysteries gelegt werden mögen viele Cacher offenbar auch diese Mysteries, sonst würden sie ja nicht gelegt und gesucht werden.
Deppenargument, sorry. (Ohne dir unterstellen zu wollen daß du ein Depp bist) Einige Wenige legen zig (oder sagen wir unverhältnismäßig viele) Mysteries in einem Gebiet weil SIE gerne welche auslegen. Das muß noch nicht mal heißen daß sie sie gerne welche lösen. Die Schlußfolgerung daß deswegen ALLE gerne am liebsten Mysteries machen ist noch weiter her geholt.

Das wäre genauso als würdest du sagen "Menschen verlieren gerne ihr Hab und Gut und die Altersversorgung" weil gerade Wirtschaftskrise war und das vielen passiert ist. Oder "Russen und Amerikaner in Florida mögen brennende Wälder" weil es dort ja derzeit überall brennt.
Logik funktioniert nicht immer in beide Richtungen, ein Symptom kann mehrere Gründe haben.



@Sax76: Nicht alles was man kann muß man auch dauernd machen. Gilt für Nasebohren, Falschparken und Bier trinken genauso wie für Mysteries auslegen.
Aus großer Macht erwächst große Verantwortung oder so. ;D
Man kann auch alles mit Tradis in einem 161m Raster deutschlandweit zupflastern. Macht man aber nicht, denn sonst wäre ja kein Platz mehr für die Mysteries. ;)
Sei kreativ!

sax76
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von sax76 » Fr 6. Aug 2010, 22:02

Nerre hat geschrieben:
wenn viele Mysteries gelegt werden mögen viele Cacher offenbar auch diese Mysteries, sonst würden sie ja nicht gelegt und gesucht werden.
Deppenargument, sorry. (Ohne dir unterstellen zu wollen daß du ein Depp bist) Einige Wenige legen zig (oder sagen wir unverhältnismäßig viele) Mysteries in einem Gebiet weil SIE gerne welche auslegen. Das muß noch nicht mal heißen daß sie sie gerne welche lösen. Die Schlußfolgerung daß deswegen ALLE gerne am liebsten Mysteries machen ist noch weiter her geholt.
Die Schlußfolgerung, das ALLE am liebsten Mysteries machen, habe ich nie gezogen. Aber das die meisten Caches legen, die sie auch gerne selber finden halte ich schon für plausibel, auch wenn ich dies nicht beweisen kann. Das einige wenige Cacher so viele Caches legen, das ihre Caches eine ganze Region dominieren, während die meisten Cacher dort lieber andere Caches suchen würde glaube ich nicht. Man könnte das einfach mal Stichprobenmäßig prüfen, aber ich habe anderes zu tun.
Caches werden von Cachern gelegt, und ich denke das sie dann auch ungefähr die Interessen der Cacher wiedergeben. Was das mit den Waldbränden in Rußland zu tun haben soll kann ich nicht sehen.

Deshalb denke ich das dieser Vergleich:
Nerre hat geschrieben: Das wäre genauso als würdest du sagen "Menschen verlieren gerne ihr Hab und Gut und die Altersversorgung" weil gerade Wirtschaftskrise war und das vielen passiert ist. Oder "Russen und Amerikaner in Florida mögen brennende Wälder" weil es dort ja derzeit überall brennt.
Logik funktioniert nicht immer in beide Richtungen, ein Symptom kann mehrere Gründe haben.
nicht das geringste mit meinen Argumenten zu tun hat.


PS: Die exzessive Fettung von Argúmenten wirkt auf mich irgendwie wie Schreien, dadurch werden Argumente nicht besser, aber man reagiert erstmal abwehrend darauf,da man nicht gerne angeschrien wird.
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Rockbar
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Re: Wie viele Mysteries braucht der Geocacher?

Beitrag von Rockbar » Sa 7. Aug 2010, 11:57

Sorry,

Eine gehobenere Ausdrucksweise wäre angebracht. Ich muss mir von dir nicht sagen lassen, wie ich Geocaching betreibe, und erst recht nicht, was ich mir unter Mysteries vorstelle. :down: Wenn du eine schreckliche Vorstellung von Mysteries hast, und offenbar nur psychische Probleme damit, dann bist DU es wohl, der/die das Cachen sein lassen sollte.

Ach ja, wie mein Vorgänger sagt, du musst hier nicht fett rumschreien. Ansonsten wünsche ich dir noch einen schönen Samstag!

Nerre hat geschrieben:
Rockbar hat geschrieben:Bei den Multis macht man mehrere Stages, an denen man unter Umständen an einem scheitert, und dann ist man mitten in der Pampa frustriert. Oder wenn alles hinhaut, steht man am Ende vor einem schlechten Cache in der Dornenhecke. Bei einem Mysterie bin ich wenigstens zuhause, wenn dieser nicht klappt, kann ich mich dann gleich einem anderen Cache zuwenden.
Zuhause sein wenns nicht klappt, sorry dann hast du echt das falsche Hobby und nebenbei auch eine falsche Vorstellung von Mysteries!
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