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Landwirte genervt durch Schatzsucher

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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schredder
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von schredder » Mi 25. Nov 2009, 21:42

Okay, Artikel ist einseitig, wurde nun oft genug festgestellt.
Aber wo fast jeder neue Cache automatisch eine Cacherautobahn zur Folge hat aufgrund des Booms, den Cachen leider erlebt ist verantwortungsvolles Verstecken das A und O.
Denn die meisten Caches im Wald finde ich schon anhand dieser Autobahnen.
Und dann noch: Wenn der Landwirt mit seinem Traktor, Drescher, Rübenroder auf seinnm Feld fährt ist das oberste Prinzip die Bodenschonung. Ein 720er oder 900er Reifen mit einem Luftdruck von knapp einem Bar erzeugt weniger Bodendruck als unsere Wanderstiefel. Hört sich komisch an, ist aber so. Und wenn man mit so einem Reifen über junge Pflanzen fährt richten die sich eher wieder auf, als wenn sie von Schuhen fest in die Erde getreten werden.
Also nix mit große Maschienen machen ja sowieso alles kaputt...

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VolcanoJoe
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von VolcanoJoe » Mi 25. Nov 2009, 21:48

Hallo,
bene66 hat geschrieben:
Ashnak hat geschrieben:das Problem sind all die Leute, die nur darüber nachdenken, durch was sie sich heute gestört fühlen könnten.
Ich mag es nicht, wenn man aufgrund des Fehlverhaltens einzelner zu einem generellen Rundumschlag ansetzt.
wo war da jetzt der Rundumschlag? Ich habe ziemlich genau beschrieben, welche Sorte Leute ich meine, und ich habe nirgends erwähnt, damit alle Waldbesitzer zu meinen.
Aber für mich ist eindeutig, wes Geistes Kind jene sind, die den genannten Artikel lanciert haben. Und ich habe auch ausgeführt, wie ich zu diesem Schluss gelange.

Gruß,
Ashnak

bee2dee
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von bee2dee » Mi 25. Nov 2009, 22:10

Ein Problem ist halt das hier 10-20 Leute WISSEN das es falsch ist über einen Acker zu laufen, die Waldwege zu befahren, etc. Aber die ZigTausend anderen, vor allem die Neulinge, nicht-Alt-Pfadfinder, etc. die wissen es halt nicht.

Die Frage welche sich mir halt nun stellt: Wie kann man die Erfahrungswerte nach außen kommunizieren? Ich weiß das ist eine der elementaren Fragen, über die in diesem Forum grundsätzlich Diskutiert wird. Nur wird auch vieles von vornherein aus "Geheimnissgründen" abgelehnt.

So habe ich irgendwo gelesen das irgendwo einer meinte "Und der nächste Mist der einem Cacher einfällt ist die Gründung eines Vereins...". Wenn nur grundsätzlich alles abgelehnt wird, was den Aufbau einer eigenen Lobby oder Ansprechstelle vorranbringen würde muss man sich eben nicht wundern wenn alle anderen, die so schlau sind und nach außen kommunizieren auf "uns" rumhacken.

Gruß

Ben

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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von Trracer » Mi 25. Nov 2009, 22:27

Ich bin genervt von den Landwirten :D

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argus1972
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von argus1972 » Do 26. Nov 2009, 06:55

So habe ich irgendwo gelesen das irgendwo einer meinte "Und der nächste Mist der einem Cacher einfällt ist die Gründung eines Vereins...". Wenn nur grundsätzlich alles abgelehnt wird, was den Aufbau einer eigenen Lobby oder Ansprechstelle vorranbringen würde muss man sich eben nicht wundern wenn alle anderen, die so schlau sind und nach außen kommunizieren auf "uns" rumhacken.
Wanderer brauchen komischerweise keine Lobby, um vollkommen unproblematisch geduldet und sogar geachtet zu werden. Natürlich gibt es Vereine, aber ich bin überzeugt, etliche Trekker sind nicht organisiert, sondern gehen nur ihrem Hobby nach. Genau wie Jogger und Mountainbiker.
Mir ist ohnehin unbegreiflich, warum immer wieder Cacher negativ auffallen und ich kann es nur auf zu auffällige und einsehbare Versteckorte und mangelnde Diskretion schieben, sonst würde es kein Landbesitzer merken. :roll:
Es ist selbst im dicht besiedelten Deutschland auch noch durchaus ohne Schwierigkeiten möglich, beim Trekken unbemerkt in der Botanik wild zu campieren, wenn man Diskretion walten lässt, Hochsitze meidet, spät das Zelt aufbaut, kein Feuer macht, auf die richtige Gegend achtet und früh wieder verschwindet. Ist zwar gefährlich verboten, aber es funktioniert!
Da wird es doch wohl möglich sein, eine Dose zu verstecken oder zu heben, ohne dabei erwischt zu werden oder allzu auffällige Spuren zu hinterlassen. :kopfwand:
Wenn sich Geocacher als Interessengruppe organisieren, haben sie erst recht eine Angriffsfläche und eine Institution, die (auch juristisch) verantwortlich gemacht werden kann. Daher halte ich organisierte Lobbyarbeit für ein absolutes no-go.

Ich sehe die einzige Möglichkeit, Problemen aus dem Weg zu gehen darin, sich eben nicht als Cacher zu outen, sondern als harmloser Spaziergänger.

Mal am Rande gefragt: Bei welchen Caches gibt es aus Eurer Erfahrung eigentlich Probleme mit Landwirten und Waldbesitzern? Handelt es sich um überrannte Beinahe-DriveIns, rudelgefährdete Nachtcaches, die immer mit Fanfarenklang und Scheinwerfern angegangen werden, "normale" Multis mit mehr oder weniger vielen Stationen und Suchaufwand, Mysteries mit nur einer Dose, Wandercaches mit viel Strecke, QTA-Caches, Powertrails...?
Würde mich mal interessieren. :???:
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von nimue » Do 26. Nov 2009, 07:53

Nach wie vor ist die beste Möglichkeit, mit den Leuten in Kontakt zu treten. Das funktioniert sogar in Naturschutzgebieten. So haben sich die Cacher meiner alten Heimat (mittlerer Schwarzwald) mit dem Naturschutzbund zusammengesetzt und Events für gemeinsame Gespräche organisiert. Herausgekommen sind schöne Caches ganz im Sinne des Naturschutzes mit klaren Vorgaben, die in der Ecke offensichtlich auch jeder Cacher bereit ist, einzuhalten. Sind die Cacher dort also vernünftiger? Wenn ich mir meine temporäre Wahlheimat (Landkreis Heilbronn) so ansehe: Dann kann ich die Frage mit einem Ja beantworten.
Zuletzt geändert von nimue am Do 26. Nov 2009, 08:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von argus1972 » Do 26. Nov 2009, 08:11

nimue hat geschrieben:Nach wie vor ist die beste Möglichkeit, mit den Leuten in Kontakt zu treten.
Bevor, oder nachdem es Schwierigkeiten gab?

Finde ich gut, wenn gegenseitiges Wohlwollen funtioniert.
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von nimue » Do 26. Nov 2009, 08:28

argus1972 hat geschrieben:
nimue hat geschrieben:Nach wie vor ist die beste Möglichkeit, mit den Leuten in Kontakt zu treten.
Bevor, oder nachdem es Schwierigkeiten gab?
Sowohl als auch. Natürlich ist es vorher meiner Meinung nach immer besser, als wenn schon Konflikte bestehen.

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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von huzzel » Do 26. Nov 2009, 08:34

Konsens ist sehr gut, aber noch besser, keine Caches legen, wo über Felder/Weiden gelaufen werden muss.
Und wenn irgend welche Vollpfosten immer streng nach Pfeil laufen, koste es, was es wolle, was will da der Owner machen? Die lassen sich auch nicht von Hinweisen in Listings aufhalten und jedem hinter herlaufen kann man nun mal auch nicht. Man kommt leider nicht drum rum, dass der gemeine Geocacher auch mitdenken muss (auch wenn es einige wohl nicht können :/ )

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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von argus1972 » Do 26. Nov 2009, 08:46

Sowohl als auch. Natürlich ist es vorher meiner Meinung nach immer besser, als wenn schon Konflikte bestehen.
Ich befürchte beim Thema "Erlaubnis" immer das Problem, die Leute mit der Nase darauf zu stoßen, mit dem Resultat, den Mauerbau damit auszulösen.
Wenn überhaupt eine offizielle Erlaubnis nötig ist, ist der Cache doch eigentlich schon suboptimal geplant.


Eigentlich schlimm genug, dass es überhaupt nötig ist, organisiert irgendwelche Störungen durch die Caches diskutieren zu müssen.
Ich bin nach wie vor überzeugt, dass eine sinnvoll gelegte und versteckte Dose und Vorsicht, Diskretion und Respekt vor der Umgebung und dem Besitz anderer Leute, die ganze Debatte überflüssig machen müssten.
Bei zehntausenden von Caches funktioniert es ja bestens. Für meine Begriffe fallen nur äußerst ungünstige Dosen auf, bei denen irgendwas extrem dumm gelaufen ist, sei es durch den Cache an sich, oder das Verhalten der Sucher.
Das ist durchaus vermeidbar.
Man kommt leider nicht drum rum, dass der gemeine Geocacher auch mitdenken muss (auch wenn es einige wohl nicht können :/ )
Dummheit wird sich natürlich nie vermeiden lassen. :motz:
Man kann sie aber "filtern", indem man versucht, den Cache und die Wegführung idiotensicher zu machen oder den Weg direkt so lang wählt, dass er nicht jedes WE von ganzen Herden angegangen wird, was die statistische Hafensängerquote auch reduziert. ;)
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