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Landwirte genervt durch Schatzsucher

Allgemeiner Austausch zum Thema Geocaching.

Moderator: jmsanta

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bene66
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von bene66 » Di 8. Dez 2009, 13:10

jennergruhle hat geschrieben:"Ich musste mal ne Pause machen. Was essen und trinken. Etwas frische Luft schnappen vor der Weiterfahrt". Das geht doch immer, auch nachts.
Und jetzt stell Dir mal vor, Du wohnst irgendwo und von heute auf morgen halten alle Nase lang Leute in Deiner Straße, die "mal ne Pause" machen. :irre:
Da werden auch einige Leute nervös, die nicht in die Kategorie "Rentner mit Geltungsdrang" fallen.

Diese Ausreden klappen an jeder Stelle nur das erste mal. Besser ist es schon, auf öffentlichen Parkplätzen zu parken.

bene66
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Ich führe Statistiken um schöne Cache-Erlebnisse zu haben, aber ich cache nicht um eine schöne Statistik zu haben

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radioscout
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von radioscout » Di 8. Dez 2009, 19:46

Die Parkplätze neben dem Cache sind öffentlich. Trotzdem sollte man sich überlegen, ob man immer ganz nah an die Dose fahren muß. Insbesondere, wenn man evtl. eine Erklärung wie "nur kurze Pause gemacht" verwenden will. Das klingt nicht glaubwürdig, wenn man vorher den Cache in der Hand hatte.
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Wir hätten nie uns getraut doofe Dosen anzumelden schon aus Respekt vor diesem geheimnisvollen Spiel (Dosenfischer, Die goldenen Jahre)

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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von eliminator0815 » Do 10. Dez 2009, 17:53

bene66 hat geschrieben:
Und jetzt stell Dir mal vor, Du wohnst irgendwo und von heute auf morgen halten alle Nase lang Leute in Deiner Straße, die "mal ne Pause" machen. :irre:
Da werden auch einige Leute nervös, die nicht in die Kategorie "Rentner mit Geltungsdrang" fallen.

Diese Ausreden klappen an jeder Stelle nur das erste mal. Besser ist es schon, auf öffentlichen Parkplätzen zu parken.

bene66
Wobei wir doch wieder bei der Darstellung des Geocachings in den Medien wären. Hätten die Leute, nicht nur die "Rentner mit Geltungsdrang", schon mal irgendwas zu diesem Thema gehört, gesehen oder gelesen, wäre doch ein "Ach, Geocacher, die tun nix" oder "Ach, Geocacher, die woll'n nur spielen" denkbar.
Mir ist es in einem kleinen Ort im Brandenburgischen so ergangen, als nach der Suche (natürlich heimlich und unauffällig) der Nachbar am Gartentor stand und fragte, ob ich die Dose denn gefunden hätte. Er würde "drauf aufpassen".
Meiner Meinung nach könnte in diesem Fall etwas mehr Öffentlichkeit durchaus von Nutzen sein.

:flucht:
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Leben heißt, unterwegs zu sein. Nicht, möglichst schnell anzukommen.

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argus1972
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von argus1972 » Fr 11. Dez 2009, 06:17

Meiner Meinung nach könnte in diesem Fall etwas mehr Öffentlichkeit durchaus von Nutzen sein.
Würde nur nichts bringen, wenn die Anwohner nicht explizit eingeweiht werden, denn einem Suchenden sieht man nicht an, ob er einen Cache heben will oder die Gegend für den nächsten Einbruch ausbaldowert.

Für mich gehört an solche Orte, an denen man unter Beobachtung steht, schlichtweg kein Cache!
Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob dieser Beitrag wirklich ausgedruckt werden muss!

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Starglider
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von Starglider » Fr 11. Dez 2009, 23:25

argus1972 hat geschrieben:Würde nur nichts bringen, wenn die Anwohner nicht explizit eingeweiht werden
Das mit dem Einweihen scheint mancher auch nicht ganz hinzubekommen:

"Die Cache-Location ist nicht optimal, binnen Sekunden hatte ich zwei Nachbarn an der Backe und die Bewohnerin des Hauses war offenbar auch nicht richtig eingeweiht, was da passiert. Man hatte ihr zwar gesagt, das da was versteckt ist, nicht aber, das immer wieder Leute kommen, um es zu suchen und dann wieder da zu lassen."
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von viejin » Sa 12. Dez 2009, 01:32

ist schon lustig der Evolution dieses Threads zuzuschauen. Was haben denn die sich aufregenden Landwirte mit Caches an beobachteten Stellen zu tun?

Cloggy72
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von Cloggy72 » Sa 12. Dez 2009, 05:35

moinmoin...

ich hab kürzlich mit nem Förster ein Gespräch gehabt, der mir ganz klar sagte was geht und was nicht. In seinem Wald welcher ein NSG ist wurden z.B. auch Caches gelegt, bei denen man die Wege verlassen musste.
Absolutes NO-GO sind z.B. :
- Verstecke an Futterplätzen für Wildtiere
- Verstecke in Schonungen
- Verstecke in Höhlen (Fledermäuse, etc)
- Verstecke im Unterholz Abseits der offiziellen Wald- und Wanderwege

Das Problem ist nicht wirklich ne einzelne Person mitten im Wald, sondern ne Horde Geocacher, die dort ihre Schneisen schlagen und alles umwühlen. Ein Pilzsammler z.B. ist gestattet, solange er Pilze für den Eigenverzehr und nicht gewerblich sucht, also die Pilze tonnenweise aus dem Wald schleppt und alles zerpflügt.

Auch ich hab schon Caches angepeilt, die mitten im Feld liegen, man fährt dann einmal um das Feld rum, sucht nen Zugang und lässt es bleiben. Selbst im Winter oder bei abgeerntetem Feld würd ichs bleiben lassen, weil ich nicht wissen kann wie ein Landwirt reagiert.
Was ist der Zweck eines solchen Caches? Nen schnöder Pfahl auf ner kleinen Insel im Feld? Klasse Versteck, hochinteressante Location, ähnlich der 0815- Leitplanke am Straßenrand :irre:

Eher durch Zufall bin ich auf ne Reflektorstrecke abends im Wald gestoßen, wobei ich zwei Erlebnisse hatte:
1. noch außerhalb dieser Reflektorstrecke hab ich zwei Leute 25m vom Weg entfernt mit Kopflampen im Unterholz wurschteln sehen.
2 . Am Ende der Reflektorstrecke brannte so ne Friedhofskerze MITTEN im Wald, bei Trockenheit im Sommer sicher eine sehr erleuchtende Idee des Owners...... Müsste echt mal schauen ob das immer noch so ist, außerdem dürfte der Verbrauch an echten Kerzen sicher recht hoch sein für diesen Zweck ;)

Bei ner anderen Reflektorstrecke tauchen fast aus dem nichts zwei extrem helle Punkte hinter einer Kurve eines sonst völlig dunklen Radweges auf, wenn man die Strecke ebenso ohne GC-Hintergrund mit normalem Fahrradscheinwerfer (Halogen bzw Hochleistungs-LED) abradelt, kann das einem schon nen Schrecken einjagen. Die anderen Stationen dieser Reflektorstrecke hab ich noch nicht entdeckt ;)

MfG
Der oben stehende Text ist eine Meinungsäußerung, die meine Ansicht zu diesen Themen wiedergibt.

iceman_gk
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von iceman_gk » Mo 14. Dez 2009, 11:18

viejin hat geschrieben:ist schon lustig der Evolution dieses Threads zuzuschauen. Was haben denn die sich aufregenden Landwirte mit Caches an beobachteten Stellen zu tun?
Naja ist sich eingendlich ziemlich ähnlich .... nämlich Caches die andere Leute stören, bzw. stören könnten.

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Zappo
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Re: Landwirte genervt durch Schatzsucher

Beitrag von Zappo » Mo 14. Dez 2009, 11:37

Cloggy72 hat geschrieben: Auch ich hab schon Caches angepeilt, die mitten im Feld liegen, man fährt dann einmal um das Feld rum, sucht nen Zugang und lässt es bleiben. Selbst im Winter oder bei abgeerntetem Feld würd ichs bleiben lassen, weil ich nicht wissen kann wie ein Landwirt reagiert.
Was ist der Zweck eines solchen Caches? Nen schnöder Pfahl auf ner kleinen Insel im Feld? Klasse Versteck, hochinteressante Location, ähnlich der 0815- Leitplanke am Straßenrand :irre:
Dem ist eigentlich nix hinzuzufügen. Danke.

Z.
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